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Nachtjäger
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BeitragBeitrags-Nr.: 83719 | Verfasst am: 16.01.2006 - 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Gute Buchtips Hoover. Werde mir diese vielleicht auch irgendwann mal zulegen.

Zunächst habe ich mir heute das bereits erwähnte Buch von Armin Böttger, "Nasses Eichenlaub" (die neue Ausgabe von Nov. 2005 mit zusätzlichen Fotos) und "Saat in den Sturm" bestellt.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 84115 | Verfasst am: 19.01.2006 - 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Kleiner Nachtrag zu "With the Jocks". Ich habe es jetzt ganz durch und kann nicht aufhören, daran zu denken. Ich sehe jetzt den Endkampf um Verden/Bremen mit ganz anderen Augen. Der Autor, selber immerhin Oberleutnant gewesen, schreibt so deutlich über die Angst, einerseits im letzten Momant zu fallen und andererseits die eigenen Männer zu verlieren, wie ich es von einem Briten noch nicht gelesen habe. Dazu spricht er voller Respekt von den deutschen Soldaten und vor allem von den deutschen Zivilisten, die in seinen Augen fleißig, sauber und nett waren. Er schreibt auch von "friendly fire", von deutschen Fanatikern, die bis um allerletzten kämpften und vom Schmerz, wenn langjährige Kameraden fallen.

Von deutscher Seite habe ich so etwas in dieser Form noch nicht gelesen.

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Nachtjäger
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BeitragBeitrags-Nr.: 84124 | Verfasst am: 19.01.2006 - 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Klingt interessant und ein echter Geheimtip - Amazon Verkaufsrang: nur 793.255 ! Aber das was du schilderst Angst, Respekt für den Gegner und Wertschätzung der Zivilbevölkerung habe ich schon öfter von deutschen Veteranen gelesen. Kommt eigentlich in fast jedem Zeitzeugenbericht vor, den ich gelesen habe. Aber vielleicht meinst du ja die Art und Weise, mit welchen Worten der Author es ausdrückt.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 84126 | Verfasst am: 20.01.2006 - 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

In der neueren Literatur sind diese Schilderungen eher rar. Ich arbeite etwa 3-5 Bücher im Monat durch und kenne so den Durchschnitt der "First-Person"-Schilderungen. Aber dieses beeindruckt.

Nette Details: der Angriffsplan auf Bremen wird haarklein beschrieben. Kompaniefolgen, Zeiten, sogar das letzte Teeaufbrühen auf Befehl Cool

Übrigens: Von der Kompanie des Autors sind nur 7 Mann dabei, die in Holland gekämpft haben. der Rest ist gefallen, verwundet, vermisst. Also ca. 110 Mann Verluste in einer Kompanie seit Oktober 1944, zzgl. der Verluste der Ersatzmänner.

Ach noch etwas. Mann sollte schon etwas Englisch können, ist teilweise nciht einfach zu lesen.
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 84130 | Verfasst am: 20.01.2006 - 00:29    Titel: Antworten mit Zitat

Warum eigentlich sind die guten Bücher immer in englisch????

Fred Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 84137 | Verfasst am: 20.01.2006 - 02:07    Titel: Antworten mit Zitat

Das Frage ich mich immer wieder. die Standartwerke zu Arnheim, den Ardennen, der Normandie, alles in englisch. Scheinbar lohnt sich eine deutsche Übersetzung mangels zu erwartender Auflage nciht.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 84138 | Verfasst am: 20.01.2006 - 08:26    Titel: Antworten mit Zitat

Na Kinners , übertreibts mal nicht ... Zwinkern

Ich kenn genug Englischsprechende , die weinen weil so vieles nur auf Deutsch erhältlich ist ( worauf ich natürlich immer dezent darauf hinweise , wie sinnvoll doch das Erlernen der dt. Sprache ist Grins ) .

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 84147 | Verfasst am: 20.01.2006 - 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Na, dann nenne mir mal deutsche Standartwerke, die es nicht auf englisch gibt.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 84151 | Verfasst am: 20.01.2006 - 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Diverse Divisionsgeschichten Grins

Aber ich bin jetzt zu faul , des weiter auszuführen , mir reicht des Gejammer in den englischen Foren , das zwar diverse "schnellgestrickte" Panzerbücher von den Verlagen auf den Markt geworfen werden , doch das die Übersetzung diverser anderer Bücher zwar immer wieder versprochen wird , aber nicht wirklich in Gang kommt ( vielleicht auch , weil der US-Markt von der Käuferseite her meist zu sehr auf die Westfont fixiert ist ...) .

Winken

Jan-Hendrik
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 84152 | Verfasst am: 20.01.2006 - 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Huch, ich jammere ja nicht, habe nur eine Feststellung gemacht. Zwinkern

Fred Winken
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 84153 | Verfasst am: 20.01.2006 - 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Na, ich würde schon Divisionsgeschichten asl Special Interest werten und nicht als Standartwerke. Standartwerke sind z.B. für mich

Spearheading D-Day
Battle of The Bulge then and now
Market Garden von Margry
Camouflaged Uniforms of the Wehrmacht
German Paratroopers von Kurtz
The German Army in WW2 von Osprey
etc
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BeitragBeitrags-Nr.: 84156 | Verfasst am: 20.01.2006 - 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Das Frage ich mich immer wieder. die Standartwerke zu Arnheim, den Ardennen, der Normandie, alles in englisch. Scheinbar lohnt sich eine deutsche Übersetzung mangels zu erwartender Auflage nciht.


Hallo Hoover!

Klapdor, Erwin Die Entscheidung - Invasion 1944, aus 1984
Jung, Hermann Die Ardennen-Offensive 1944/1945, aus 1971
Oser, Band 22 der Beiträge zur Militär und Kriegsgeschichte des MGFA, Entscheidung im Westen 1944

usw.

Grüße
Thomas Winken
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 84157 | Verfasst am: 20.01.2006 - 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Die ersten beiden kenne ich, meiner Meinung haben sie aber nicht Informtionsdichte wie die englischen Bücher. Es ist auch oft ein ganz anderer Stil Vorhanden, denn die deutschen Werke verfahren sich zu oft in zu viel Information, die oftmals auch noch unübersichtlich sind.

Auch vernachlässigen die genannten deutschen Bücher etwas die gegenseite, wogegen Market garden und Battle of the Bulge sehr ausgewogen sind (nun gut, Battle of the Bulge kostet fast 100 €, die beiden Market Garden Bücher zusammen auch).
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 84172 | Verfasst am: 20.01.2006 - 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ja , da kommt es aber auch immer drauf an was man persönlich von Büchern erwartet , oder ? Schließlich hat jeder unterschiedliche Erwartungen/Ansprüche an ein Thema .

Und Divisionsgeschichten sind für Forschende wohl definitiv Standardwerke Grins

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 84174 | Verfasst am: 20.01.2006 - 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hoover und Jan-Hendrik!

es ist sicher ein Problem der deutschen Literatur, bis auf Ausnahmen, die Gegenseite nur rudimentär zu behandeln.

Aber es ist auch eine Frage, was man sucht: Details zu den Operationen, Kämpfen etc. oder den großen Überblick a la Butler, HMSO, Grand Strategy. Die Engländer haben da ihre Werke klar aufgeteilt. Beides wird geboten.

Die Summe machts. Grins


Grüße
Thomas
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