Die Luftschlacht um England - The Battle of Britain
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Robert
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BeitragBeitrags-Nr.: 41884 | Verfasst am: 09.12.2004 - 13:42    Titel: Die Luftschlacht um England - The Battle of Britain Antworten mit Zitat

Wie hoch waren eigentlich die Verluste der Luftwaffe in der schlacht um england?

hab irgendwas im Kopf, dass die ziemlich empfindlich waren.

Angenommen, diese unnütze Verschwendung von Piloten und Einheiten hätte man unterlassen. Wäre Deutschland evtl. in der Lage gewesen, die alliierten Strategischen Bomberangriffe am Tage zu unterbinden?

Edit:
kann das einer der Moderatoren ins 2. Weltkriegs-forum stellen....flugzeuge passt doch net so....sorry, hatte mich vertan.
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Daniel.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 41894 | Verfasst am: 09.12.2004 - 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

JA, Luftschlacht um England würd mich mal interessieren.

Ich habe mal etwas gehört, das wenn ne spitfire in den sturzflug ging oder sonst eine britische maschine das der motor ausging`? und die Deutschen sich so retten, weil die motoren nicht ausgingen, weil sie irgendwie direkteinspritzung hatten?
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 41897 | Verfasst am: 09.12.2004 - 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Also, die Spitfire hatte einen Vergaser, die Bf109 einen Einspritzer. Bei der Spit setzte der Motor bei negativer Belastung aus, weil kein Sprit mehr nachfloss. Negative Belastung ist, wenn eine Maschine abrupt nach vorn abkippt und in den Sturzflug übergeht. Dadurch konnten sich viele dt. Piloten retten, in diem sie einfach in den sturzflug übergingen. die spit musste erst auf den Rücken drehen und dann in positiver Belastung nachziehen. Das verschaffte den deutschen Piloten einen Vorspung von Zeit und Entfernung.
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Daniel.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 41914 | Verfasst am: 09.12.2004 - 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

Trotzdem hats nix gebracht Grins

Ne, aba man her mit allem wissenswerten^^
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 41923 | Verfasst am: 09.12.2004 - 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Aber die Me 109 hatte ja den Entscheidenen Nachteil,das sie kein Langstreckenbegleitjäger war und nur Sprit für 10 Minuten über England hatte,deshalb sind ja auch viele 109er verlorengegangen(Was zum größenteil Görings schuld war!).
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Robert
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BeitragBeitrags-Nr.: 41926 | Verfasst am: 09.12.2004 - 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

jup, und die Me110 hat in der Rolle als Langstreckenbegleitjäger versagt. Dazu kam, dass die zweimotorigen dt. Bomber nicht gerade als robust zu bezeichnen waren.
Ich denk da grad an die He 111 mit ihrer Glaskanzel....saugeile ausicht....aber als Pilot muss man sich doch wie ne Zielscheibe vorgekommen sein.

Mich würde echt interessieren wie es mit den Verlusten aussah. In der Luftschlacht hat man ja sicher viele Top-Ausgebildete (Vorkriegsausbildung) Piloten verloren.
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Kai
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BeitragBeitrags-Nr.: 41928 | Verfasst am: 09.12.2004 - 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Die deutsche Luftwaffe verlor ziemlich exakt 1733 Flugzeuge, die britische Propagandazahl aus dem Jahre 1940 (2692) ist definitiv falsch.
Die große Mehrzahl dieser Verluste sind aber Bomber und keine Jäger, was man mit ein wenig logisch-militärischem Denken eigentlich auf Anhieb verstehen muss.

Die verlorenen Bomber fehlten schmerzlich in der Operation Barbarossa, die Jägerverluste wirkten sich nicht großartig weiter auf den Kriegsverlauf aus.

Zahlen nach Gröhler: Geschichte des Luftkriegs, Berlin 1981

Robiwan hat Folgendes geschrieben:
und die Me110 hat in der Rolle als Langstreckenbegleitjäger versagt


Nur die Tatsache, dass Göring sie zum langsamen, engem Begleitschutz zwang, statt ihnen den benötigten Freiraum zu geben, verursachte die höheren Verluste. Kommt darauf an, wie man den Begleitschutz organisiert... direkt neben dem Bomber nützt nämlich nie was!
In Frankreich war man übrigens gegen den selben Gegner (Spit, Hurri) nämlich noch sehr erfolgreich.

Panzerfahrer-Piper hat Folgendes geschrieben:
Trotzdem hats nix gebracht Grins


Kannst du auch mal wenigstens eine Sekunde lang nachdenken, bevor du so was schreibst und veröffentlichst!?
Schon mal daran gedacht, dass dies den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen konnte
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Ronin
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BeitragBeitrags-Nr.: 42287 | Verfasst am: 12.12.2004 - 04:21    Titel: Antworten mit Zitat

Trotz der Glaskanzel war die He 111 ein sehr robustes Flugzeug und konnte noch mit mehr als 200 Treffern den Heimatstützpunkt erreichen...

Ronin
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 42292 | Verfasst am: 12.12.2004 - 08:18    Titel: Antworten mit Zitat

Was aber eher daran lag , das die Briten ewig mit "Kleinkaliber" schossen , sprich dem ollen .303 ....


Jan-Hendrik
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Sokol
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BeitragBeitrags-Nr.: 42658 | Verfasst am: 15.12.2004 - 17:27    Titel: Suche Antworten mit Zitat

Die Kannal-Inseln....

Ich las einmal etwas über die Einheiten , die dorthin transportiert worden sind, aber kann mich nicht mehr errinern in welchen Buch.

Habt Ihr Infos dazu?

MfG Sokol
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 42672 | Verfasst am: 15.12.2004 - 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ah,die Kanal-Inseln,der einzige Teil Britanniens,den die Deutschen erobern konnten! Cool
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Panzerwerfer 42
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BeitragBeitrags-Nr.: 42682 | Verfasst am: 15.12.2004 - 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Die waren aber strategisch ohne Bedeutung oder? Fragend
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 42683 | Verfasst am: 15.12.2004 - 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

Jup!
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 42688 | Verfasst am: 15.12.2004 - 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne Bedeutung? Nun, man konnte den Flugverkehr beobachten und die Seewege zur franz. Küste überwachen. Daher auch der haufen Flak und KüAri auf den Inseln.

Ganz bedeutungslos würde ich sie nicht nennen, nur nicht super wichtig.
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Ta152
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BeitragBeitrags-Nr.: 44447 | Verfasst am: 01.01.2005 - 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Ohne Bedeutung? Nun, man konnte den Flugverkehr beobachten und die Seewege zur franz. Küste überwachen. Daher auch der haufen Flak und KüAri auf den Inseln.

Ganz bedeutungslos würde ich sie nicht nennen, nur nicht super wichtig.


dafür lagen sie aber ein bichen sehr abseitz.

http://www.brooksart.com/bobmap.jpg

Die besetzten Inseln sind die links neben Cherbourg.
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