Väter und Großväter im Kriegseinsatz?
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Panzerwerfer 42
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BeitragBeitrags-Nr.: 42582 | Verfasst am: 14.12.2004 - 18:35    Titel: Väter und Großväter im Kriegseinsatz? Antworten mit Zitat

Hallo Leute, wollte mal wissen wer von euch einen Vater, Großvater oder sonst einen Verwandten hat, der aktiv am 2. Weltkrieg beteiligt war.

- Einsatzland
- Einsatzort
- Einsatzzeit
- Einheit
- Waffe/Kriegsgerät
- Besondere Vorkommnisse

Ich mach mal den Anfang:

Mein Opi war ab 1942 an der Ostfront. Er war in der Führerflakartillerie-Abteilung 273 an einer 88 mm Flak 36. Er kämpfte in Russland, Jugoslawien und zuletzt in Tschechien bei den Endkämpfen um Prag. Hier kämpfte er mit dem MG 42 gegen tschechische Wiederständler und gab auch 2 Schuss mit einer Raketenpanzerbüchse 54 auf ein Haus, aus dem von Wiederständlern geschossen wurde, ab (Danach war Ruhe).

Bin auf andere Erzählungen gespannt.
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Grand Slam
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BeitragBeitrags-Nr.: 42589 | Verfasst am: 14.12.2004 - 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Mein leider schon verstobener Opa, war bei der Hitlerjugend und musste
mit 14 Jahren schon an die Flak (ich denke nach München).
Er war leidenschaftlicher Sammler von Chroniken, Lexikas, Bilddokunentationen und Beschreibungen von Kriegsgeräten z.B. Flugzeugen, Panzern... über den 2.WK. Bis zu seinem Tod hat er zwei Schränke rand voll mit Büchern zusammenbekommen.
Wenn ich mal was wissen will finde ich sicher irgen ein Buch wo es drin steht. Grins
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Felix
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BeitragBeitrags-Nr.: 42592 | Verfasst am: 14.12.2004 - 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Großonkel Väterlicher Seits war bei der Marine, auf nem Schlepper, in Norwegen und Finnland. Kam dann nach Italien in Kriegsgefangenschaft, wo er den Vater meiner Oma kennen lernte. Es stellte sich heraus das beide nur einige Straßen in Chemnitz auseinander wohnten. Als sie sich dann Wiedertrafen begegneten sich meine Oma und ein Bruder meines Großonkels, mein jetziger Opa. Naja daraus entstand mein Vater, und dann ich. (Dieser Großonkel lebt noch.)

Einer meiner Urgroßväter Mütterlicherseits war irgentwo an der Ostfront. Er war fahrer eines Tanklasters. Ein Französiches Beutefahrzeug, war ein Sattelauflieger so weit ich weiß. Eines Tages kam er nach einer Versorgungfahrt nicht mehr bei seiner Einheit an. Die suchten ihn natürlich, fanden aber nur den Ausgebranten Tanklaster. Er war aber nicht gefallen wie es öffentlich hieß, sondern wurde von den Russen gefangen genommen. Aus irgentwelchen gründen kam er aber schon kurze Zeit später wieder frei. Als er sich wieder bei seiner Einheit meldete wurde er nachhause, auf Fronturlaub geschickt. Der Bericht vom Tode meines Urgroßvaters war aber schon in die Heimat geschickt worden. Und jetzt ein Beispiel der lansamen Feldpostwege im 2.Weltkrieg: Als mein Uropa zuhause ankam wurde er natürlich freudig empfangen. Allerdings wusste hier noch niemand von seinem angeblichem Tode. Als einige Tage später der Kurier, mit der Todesmeldung, vor der Tür stand und sein Beileid zum Tode meines Uropas zum Ausdruck brachte, schaute dieser nur um die Ecke und sagte: "Was ich bin tot ?!" Grins

Mein Uropa starb am 1983.


Zuletzt bearbeitet von Felix am 19.12.2004 - 18:52, insgesamt einmal bearbeitet
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 42593 | Verfasst am: 14.12.2004 - 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Opa:

http://img.photobucket.com/albums/v102/golani/OG_Lindhorst_kleinbild.jpg

Eintritt als Freiwilliger 01.10.40 ins ArtRegt 22 der 22. Luftlandedivision
Rußland (Krim, Sewastopol), Einsatz als VB-Funker
Schwere Verwundung am 09.06.42 vort dem Panzerwerk Maxim Gorki
Juni 1943: StKp Regt Fullriede auf Sizilien (GrenRegt "Sizilien" 3)
später umbenannt in 7./PzGrenRegt 115 der 15. PzGrenDiv
Rückzug über Messina
Anzio, Nettuno, Cassino, Verwundung im Kampf gegen Partisanen
ab Spätsommer 1944 Einsatz in Lothringen
Dezember 44 Ardennen, 3. Verwundung
Rückzug und Trennung vom Regt
Degradierung zum Gefreiten (Schlägerei mit Zahlmeister)
April 45 Entlassung aus der Wehrmacht bei Würzburg
Mai 45 Gefangennahme durch Amerikaner und Übergabe an Franzosen
Bis Sommer 46 Arbeit in Nancy (Konservenfabrik)
August 46 Flucht aus Gefangenschaft bis Halle/Westfalen
Frühjahr 47 Ankunft zu Hause (bei Verden), den Briten gestellt
März 1947 offiziell von den Briten entlassen

Tja, heute ist er 84 Jahre alt und hat mir stundlang alles erzählt. Durch Anfrage bei der WAst weiß ich, dass es stimmt!

Wenn ich die Geschichte meines anderen (schon gestorbenen) Opas fertig habe will ich eine kleine Doku darüber schreiben.
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Oliver
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BeitragBeitrags-Nr.: 42596 | Verfasst am: 14.12.2004 - 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Opa väterlicher Seits war bei der Flak.Er war in Frankreich und in Russland.In Russland wurde er einmal schwere verwundet und ist auch dort in Gefangenschaft gegangen.Mein Opa mütterlicher Seits war bei der Marine auf irgendeinem Schiff ( ? ).Bei einem Torpedoeinschlag hat es ihn beide Knie gebrochen.Er ist später in Amerikanische Kriegsgefangenschaft gekommen.

Mfg Oliver

EDIT:Hier mal zwei Fotos von meinen Opas.
http://www4.1mb.at/uploads/17.12.2004_19:19:02_opa%20fritz.jpg
http://www4.1mb.at/uploads/17.12.2004_19:20:21_opa%20kurt.jpg[/img]


Zuletzt bearbeitet von Oliver am 17.12.2004 - 19:20, insgesamt einmal bearbeitet
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BlackEagle
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BeitragBeitrags-Nr.: 42597 | Verfasst am: 14.12.2004 - 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

man eure opas waren ja alle wirkliche kriegshelden^^ Lachen

soweit ich mich erinnern kann war einer meiner opas noch zu jung um mitzukämpfen und war die ganze zeit im keller Winken Winken


ich glaub mal von meinen eltern gehört zu haben das mein anderer opa den ich nicht mehr gekannt habe, das dem ne granate das bein abgefetzt hat ..........
er ist dann nachher an krebs gestorben Weinen Weinen

als ich 2 war Weinen Weinen
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Grand Slam
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BeitragBeitrags-Nr.: 42605 | Verfasst am: 14.12.2004 - 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Wie ich schon schrieb spricht mein anderen Opa nur sehr wenig über den
Krieg http://panzer-archiv.marcof.de/forum/viewtopic.php?t=2193
Da muss irgenwas ganz schreckliches passiert sein.
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 42606 | Verfasst am: 14.12.2004 - 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Opa war bei den Fallis,Hat Kreta überlebt(allerdings schwer verletzt!)!
Mehr weiß ich allerdings nicht über die Vergangenheit meines Opas,er ist auch schon leider seit ein paar jahren nicht mehr unter uns! Traurig Traurig Weinen Weinen Weinen Weinen Weinen Weinen
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faljen
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BeitragBeitrags-Nr.: 42618 | Verfasst am: 14.12.2004 - 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Opa war bei der Marineflakabteilung 242 auf Helgoland.
Später dann bei der 8. Artillerieträgerflottille Rotterdam und nach der Invasion bei den Räumungskämpfen um Wollin.
1 Jahr war er britischer Kriegsgefangener.
Viel gesprochen hat er darüber nicht das meiste weiss ich von meinem Vater oder der WASt.
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dragoon
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BeitragBeitrags-Nr.: 42625 | Verfasst am: 14.12.2004 - 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Dies soll keine Heldenliste werden.
Ich stamme aus einer kriegerischen Familie mit vielen Nachkommen und möchte hier nur einige Schicksale dieser Zeit aufführen.
Alle genannten sind väterlicherseits angesiedelt.
Großvater: Geschützführer 8,8 cm Heimatflak - Ratingen bei Düsseldorf.
Kam aus dem ersten Weltkrieg mit einem Lungenschaden (Gas) und mit einem Herzleiden (Bombenangriffe) aus dem Zweiten.
Onkel: Scharfschütze - Ostfront. Gefallen 1944 an der Narwa.
Onkel: Küstenartillerie - Ladeschütze. Bei Anzio Bein verloren.
Onkel: Infanterie: Mit 17 in russische Gefangenschaft geraten, mit 23 zurückgekehrt.
Onkel meines Vaters: Infanterie. Bein verloren bei einem Luftangriff 1944 an der Ostfront. Wo weiß ich nicht.
Onkel meines Vaters: Infanterie: Gefallen 1942 - Stalingrad.
Onkel meines Vaters: Schwere Artillerie - Ladeschütze: Gefallen 1942 - Stalingrad.
Onkel meines Vaters: Infanterie: Gefallen 1943 - Stalingrad.
Drei Söhne einer Schwester meines Großvaters in einer Stadt - unvorstellbar.
Dies sind nur ein Teil der Schicksale die meine Familie durchleiden mußte.
Helden? Nein!
Schlechte Menschen? Verbrecher? Nein und Nein. Nur Menschen die Befehle befolgten.
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 42628 | Verfasst am: 14.12.2004 - 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Schlimm,schlimm! Haarsträubend
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 42633 | Verfasst am: 14.12.2004 - 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

Es waren auch keine Helden, sagt ja auch keiner.
Ich komme aus einer absolut militärischen (ja fast militaristischen) Familie, wo alle irgendwie in irgendeinem Krieg gedient haben (bis 1945 jedenfalls). Mein Vater hatte 12 Geschwister, weil dessen Vater (also mein Opa) "Alter Kämpfer" war und Untersturmführer der Reiter-SS. DEa musste das goldene Mutterkreuz halt her. So kämpften auch viele meiner Onkels, teilweise als Hitlerjungen im Volkssturm. wenn man die Geschhcten heute anhört kommt einem das Grausen, wie normal der Krieg für viele heute noch ist. Mein noch lebender Großvater mütterlicherseits (oben geschildert) sagte mir, er habe nur aus Angst dämliche Dinge gemacht, und zum Teil konnte er sich gar nicht drücken.

Es waren normale junge Männer in einer sehr unnormalen Situation. Ich bin 31 und kann mich in viele Situationen nicht hineinversetzen.

Außerdem: In etwa 5-10 gibt es keine Veteranen mehr, dann ist alles vergessen, ja sogar verloren, was diese erlebt haben. Und daher scheibe ich alles auf, was mir erzählt wird. Auch von Nachbarn, Freunden usw.
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Matze
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BeitragBeitrags-Nr.: 42636 | Verfasst am: 14.12.2004 - 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Über den ersten Mann meiner Großmutter weiß ich net viel er soll Feldwebel bei den Panzern gewesen sein 44 in Cherbourg gefallen...

Der zweite - mein Großvater wollte zuerst studieren war in der HJ (Seegelfliegen) dann haben sie aber in der Uni um Freiwillige für Spanien geworben so kam es dass alles geschmissen hat um seinen größten Traum zu erfüllen - Pilot werden...
Danach ein paar einsätze in Polen Frankreich und Norwegen hat sogar ne Menge Auszeichnungen bekommen.
Irgendwann kamen nur noch unerfahrene Frischlinge als Ersatz und so kam es dass eines Tages bei einem Einsatz seine Begleitung - einer dieser Neuen durchdrehte... und sie beide fast in den Tod gesturtzt hat (was genau vorgefallen war weiß ich net aber meine Oma meint der war irgendwie von der Partei eben -Opa fragen geht nimmer weil er schon tot ist) und dann is er aus m Flugzeug gesprungen(oder Schleudersitz keine Ahnung...)
wie dem auch sei die Schuld wurde meinem Großvater angehängt Ärgerlich und der entkam nur knapp einer Hinrichtung wurde aber dann in die 999. Starafkompanie oder so ähnlich hieß des versetzt.
Wurde dort mehrmals verwundet und bei einem Flug platzte ihm ein Lungenflügel beim Aufprall auf das Wasser da wurde er gefangengenommen konnte aber entkommen trotzdem schickten die ihn wieder raus er hat aber den Krieg überlebt ist dann vor ein paar Jahren wegen den Lungenproblemen gestorben. Traurig Weinen
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Panzerwerfer 42
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BeitragBeitrags-Nr.: 42700 | Verfasst am: 15.12.2004 - 23:47    Titel: Antworten mit Zitat

Wahnsinn, was unsere Opas alles miterlebt und durchgestanden haben, sowohl die, die überlebt haben, als auch die, die gefallen sind. Ich will niemanden als Helden glorifizieren, aber Mut, Tapferkeit, Durchhaltevermögen, Opferbereitschaft, Hoffnung und Heimatliebe sind ihnen hoch anzurechnen.
Meine Meinung

Nicht zufassen, dass einige Menschen diese als Mörder und Verbrecher abstempeln, PFUI!!! Dagegen
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Marc
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BeitragBeitrags-Nr.: 42707 | Verfasst am: 16.12.2004 - 08:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hi zusammen,

dann will ich auch mal meine Geschichte erzählen...

Also leider weis ich nicht so viel über meinen Opa, da ich noch auf die Wast Analyse warte..

Ich weis nur soviel das er beim Frankreich Feldzug dabei war und später in Russland eingesetzt war,

dort muss er zwischen 41 und 42 evtl auch Anfang 43 in Russ. Gefangenschaft gekommen sein.

In der er auch bis 1950 als ca 8 Jahre bleiben musste, er war in einem Lager in Moskau und hat in seiner Zeit dort
die U-bahn bauen müssen (also nicht er alleine, sonder mit den anderen Gefangen Grins...

Auf Grund dieser sehr schlimmen Erlebnisse hat er zu Lebzeiten (Seit 1988 Tot) nie viel darüber gesprochen.
Ich hatte leider nie das "Vergnügen" (etwas unpassendes Wort) mit Ihm persönlich darüber zu sprechen, da ich 1988 erst 4
Jahre war und andere Hobbys als WWII hatte Lachen

Die einzigen DInge die ich von Ihm habe sind ein Paar Bilder und kleine Briefe auf der Gefangenschaft, die er jedes Jahr an Weihnachten geschrieben hat
und immer wenn ich diese lese, bin ich echt immer kurz davor zu häulen! das kann sich einfach kein mensch vorstellen was dort abgegangen sein muss...

Leider kann ich kein Russich, denn die Briefe sind auf irgendwelchen Papier Fetzen geschrieben die vorher wohl irgendwelche DOkumente waren
und man kann noch genau die Russ. schrift erkennen...

Über die Zeit im Lager weis ich auch nur sehr wenig, nur das er einmal so zusammen geschlagen wurde, das man Ihm eine Axt durch das Gesicht gezogen hat,
zum "Glück" mit der Stumpfen Seite, allerding hatte er Zeitlebens seine Ganze unterlippe Blau gefärbt...

Schon alles Sehr Traurig,
Aber ich Persönlich habe sehr sehr viel Respekt vor dem Mut, der Tapferkeit und dem Durchhalte Willen der Damaligen Männer!!

MFG
Marc Weller
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