Königgrätz, Zündnadelgewehr
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cerberus
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BeitragBeitrags-Nr.: 45445 | Verfasst am: 09.01.2005 - 02:45    Titel: Königgrätz, Zündnadelgewehr Antworten mit Zitat

Servus

Einigen von euch wird sicher die Schlacht von Königgrätz 1866 ein begriff sein, bei der Österreich eine weitere Niederlage einstecken musste und so aus dem Zweibund mit Preußen ausscheidete. Da war anscheinend der entscheidende Vorteil der Preußen, dass sie sogenannte Zündnadelgewehre verwendeten. Welche Gewehre benutzten damals die Österreicher? Wie weit höher war die Schussfolge im Vergleich zu den österreichischen?

mfg matthias
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Patrick
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BeitragBeitrags-Nr.: 45447 | Verfasst am: 09.01.2005 - 03:35    Titel: Antworten mit Zitat

Da hab ich was für dich:

http://www.kuk-wehrmacht.de/gefechte/18660703.html

Herzlichst Mijölnia
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 45454 | Verfasst am: 09.01.2005 - 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ach , Leuthen war doch viel interessanter . Da besiegte Friederich der Große eine zahlenmäßig mehr als doppelt so große österreichische Armee , und zwar ohne waffentechnische Überlegenheit sondern nur mit der exzellenten Disziplin seiner Soldaten !

http://www.preussenweb.de/leuthen.htm

Jan-Hendrik
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Ta152
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BeitragBeitrags-Nr.: 45495 | Verfasst am: 09.01.2005 - 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Österreich verwendete gezogene Vorderlader mit Expansionsgeschossen (System Minié).

Voteil der Preussischen Zündnadelgewehre (umd Hinterlader allgemein) war neben der höheren Feuergeschwindigkeit die leichtere Handhabung (speziell beim Liegenden anschlag) und die leichtere möglichkeit Fehler zu erkennen und zu beseitigen. Es gibt berichte über die nach der Schlacht bei Gettysburg aufgesamelten Gewehre. Diese waren von der Handhabung her mit den Österreichischen vergleichbar. Von den 27000 gewehren waren nur 3000 ungeladen, 6000 waren mit einer Patrone geladen, 12000 mit 2 Patronen und 6000 mit 3 oder noch mehr Patronen! Sprich die Schützen merkten im Gefecht oft gar nicht das der Schuß nicht brach und haben die nächste Patrone draufgepropft, das sogar oft merhfach hintereinander.

Quelle Herwesen der Neuzeit, Waffen der Einigungskriege
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Lisa.Phillips
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BeitragBeitrags-Nr.: 45740 | Verfasst am: 11.01.2005 - 06:16    Titel: Antworten mit Zitat

"... und so aus dem Zweibund mit Preußen ausscheidete ..."

Was für ein "Zweibund mit Preußen"?

Meinst Du den "Deutschen Bund", der 1866 durch den "Norddeutschen Bund" abgelöst wurde?

1879 gab es den Zweibund Österreichs mit dem Deutschen Reich ...
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cerberus
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BeitragBeitrags-Nr.: 45836 | Verfasst am: 12.01.2005 - 00:05    Titel: Antworten mit Zitat

meine quelle in dem fall sind meine geschichteunterlagen aus der schule.
Da steht da eben dass es eben 2 lösungen für österreich egegbn hat
die großdeutsche: ein geeintes deutsches reich aus deutschland und österreich unter die habsburger
die kleindeutsche: Deutschland ohne habsburgischem besitz (Ö) unter der führung preußens.

ups sorry da hab i wohl nit genau genug geschaut/geschrieben.

aber der zweibund den du sagst mit Ö und D war doch nur bis 1866 eben wo dann die kleindeutsche lösung gewählt "wurde"?

kannst du mir sagen was genau der deutsche bund bzw. der norddeutsche bund ist?
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Michael1
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BeitragBeitrags-Nr.: 73713 | Verfasst am: 02.10.2005 - 01:55    Titel: Antworten mit Zitat

Cool Das Kräfteverhältnis auf dem Bömischen Kriegsschauplatz betrug so ziemlich
1 zu 1: 278000 Preusen und 271000 Österreicher.
Die Preusische Armee gliederte sich in 3 Armeegruppen.
Die Elbarmee bei Dresden, die 1. Armee bei Görlitz und die 2. Armee
bei Glatz. Diese drei Armeen rückten nun konzentrisch in Richtung
Prag. Daher der Spruch Moltkes.: Getrent Marschieren vereint
Schlagen. Nach einigen Niederlagen in den Grenzschlachten,so bei
Gitschien in der Nähe von Zittau gegen die 1.Agmee sowie Bei Nachod
in der Nähe von Glatz gegen die 2. Armee rükten die Preusen weiter in
Richtung Prag vor. Bei Königgrätz versammelten sich die Geschlagenen
Teile der Österreicher mit der Absicht geschlossen zuerst die 2. Armee der
Preussen zu schlagen und dann die 1. und die Elbarmee.
Zum leidwesen der Österreicher erschienen alle drei Preussischen
Armeen fast gleichzeitig auf dem Schlachtfeld und das wars für die
Österreicher.
Neben dem Zündnadellgewehr haben die Preussen auch weniger Taktische
Fehler gemacht, denn die Österreischische Artillerrie wahr der Preussischen
Überlegen.


Meine Meinung


Zuletzt bearbeitet von Michael1 am 12.10.2008 - 11:55, insgesamt einmal bearbeitet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 95141 | Verfasst am: 07.05.2006 - 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.stolp.de/Stolp-Stadt/Militaer-5erHusaren/mil-koeniggraetz1.htm

Winken

Jan-Hendrik
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Michael1
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BeitragBeitrags-Nr.: 183293 | Verfasst am: 27.03.2010 - 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

Cool Mal weitermachen hier.
Zusammensetzung der Österreichischen und Sächsischen Kräfte in Böhmen und Mähren. Am 25.06.1866

Sächs. Korps:Krnprinz von Sachsen, Raum:Münchengrätz-Turnau: 22500 Mann und 58 Geschütze.

1.Korps Befehlshaber:Clam-Gallas, Raum:Münchengrätz-Turnau: 36000Mann und 112 Geschütze.

2.Korps: Befehlshaber:Thun-Hohenstein: Raum:Auf dem Marsch nach Opocno:34000 Mann und 88 Geschütze.

3.Korps: Ertzherzog Ernst Raum: nördlich von Pardubitz: 32000 Mann und 112 Geschütze.

4.Korps: Befehlshaber:Festeticz Raum:Josefstadt: 31000Mann 72Geschütze.

6.Korps: Befehlshaber:Ramming: Raum:Opocno:31000 Mann 72Geschütze.

8.Korps: Befehlshaber:Ertzherzog Leopold: Raum Josefstadt:35000Mann:88Geschütze.

10.Korps:Befehlshaber:Gablenz:Raum:Königinhof:30000Mann:172Geschütze.

Reserve:17000Mann 28Geschütze.

Michael1 Winken
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