Roter Oktober soll verschrottet werden!
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Felix
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BeitragBeitrags-Nr.: 47051 | Verfasst am: 20.01.2005 - 17:40    Titel: Roter Oktober soll verschrottet werden! Antworten mit Zitat

Ja es ist war! Der Berühmte Russische Prototyp des Weltgrößten Atomu-Bootes soll verschrottet werden. Ironischer weiße wird die Verschrottung von den USA finanziert. Ausgerechnet von dem Land zu dem Sean Connery im Film "Jagd auf Roter Oktober" mit diesem Schiff übergelaufen ist.
Ich finde es traurig dass solch ein techniches Denkmal verschrottet wird! Traurig Traurig Meine Meinung Traurig Traurig
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Ronin
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BeitragBeitrags-Nr.: 47104 | Verfasst am: 20.01.2005 - 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Bei dem Boot handelt es sich um die russische Akula-Klasse (zu deutsch Haifisch).

Der Nato-Code für die Akula ist Thypoon !

Ich finde es nicht schlecht, dass diese alte potentielle Gefahr endlich gebannt werden soll !

Denn wenn die Russen kein Geld mehr für die Wartung haben, lassen sie die Boote nur vor sich her gammeln, was für die Technik garnicht gut ist !

Irgendwann sind sie dann so Schrottreif, dass die REAKTOREN zu einem nicht zu unter schätzenden Risiko werden.

Sonst bekommen wir noch ein zweites Tschernobyl, wenn das Teil hoch geht.

Und das möchte doch keiner, oder ?

Also weg mit den DINGERN ! Meine Meinung

Ronin
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Florian
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BeitragBeitrags-Nr.: 47125 | Verfasst am: 20.01.2005 - 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

schau dir mal das hafenbecken von murmansk an, wieviel uboote da zu schrott rosten möcht ich nicht wissen, freiwillig dort schwimmen würd ich halt nicht.

mfg
FLorian
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Felix
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BeitragBeitrags-Nr.: 47126 | Verfasst am: 20.01.2005 - 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit dem Atomreaktor ist schon richtig. Aber den Reaktor lagern die auch bloß auf einem rostigen Schiff ein, und bloß der ungefährliche teil des Bootes wird verschrottet.
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Ronin
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BeitragBeitrags-Nr.: 47179 | Verfasst am: 21.01.2005 - 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Das kann ich mir nicht ganz vorstellen, dass sie den ausbauen um ihn dann wo anders vor sich hin rosten zu lassen.

Hast Du auch an die Atomraketen-Bewaffnung gedacht (die weg muß) ???
Die Akula ist nämlich ein RAKETEN-UBOOT !

Ronin Winken
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 47180 | Verfasst am: 21.01.2005 - 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Und nicht gerade ein kleines...mit den zwei-parallelen Delta? oder Alpha Rümpfen...

EDIT: Habe nachgeschaut, "ihr" Rumpf setzt sich aus 2 parallel ver-
schweißten DELTA III -Rümpfen zusammen.

http://www.reserve-info.de/marine/uboot/typho3.jpg
http://www.reserve-info.de/marine/uboot/Thywerft.jpg
http://www.reserve-info.de/marine/uboot/typho1.jpg
http://www.reserve-info.de/marine/uboot/typriss.gif

Besatzung: 170 Mann, Wasserverdrängung getaucht/aufgetaucht:26.500 Tonnen /18500 Tonnen, Länge, über alles: 171,50 m, Breite, max.: 24,60 m, Geschwindigkeit, max. getaucht/aufgetaucht: 25 Knoten /12 Knoten,
Raketen: (unterstrichene Daten anklicken für Detailinformationen)
SS-N-20 Sturgeon (Natocode) SLBM (STANAGCODE)
SS-N-15 Starfish (Natocode)
SA-N-8 Gremlin (Natocode) SAM (STANAGCODE) nur aufgetaucht
Torpedos:
Zwo 533mm Rohre und vier 650mm Rohre


MfG

Jörg-Seb.
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 47187 | Verfasst am: 21.01.2005 - 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Mannometer,was für ein Gewaltiges Schiff!!!!!! Haarsträubend Haarsträubend Haarsträubend Haarsträubend
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Tri
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BeitragBeitrags-Nr.: 47324 | Verfasst am: 22.01.2005 - 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist das zweite Boot dieser Klasse (SSBN Typhoon) das zur Verschrottung ausser Dienst gestellt wurde (TK12+TK13 bzw.712+713), bei einem weiteren Boot (TK202) sind die Brennstäbe entfernt worden. Im operativen Dienst stehen noch zwei Boote (TK17+TK20) und das letzte Boot im Bunde (TK208) ist zu einem Versuchträger (Raketen u.a.) umgebaut. TK12 und TK13 haben zwar noch nicht ihre ehemals vorgegebene Einsatzfähigkeit von 25 Jahren (erhofft 30+) erreicht, sind aber Aufgrund fehlender finanzieller Mittel nur unzureichend Gewartet worden, die Generalüberholungen fielen komplett aus.
In Anbetracht der für uns wahrscheinlich im vollen Umfang gar nicht zu überblickenden katastrophalen Lage der Pazifik- und Nordmeerflotte kann ich es nur Begrüßen dass man diese Boote rechtzeitig der Entsorgung zuführt.
Ich selbst würde einiges geben um so ein Boot zu Besichtigen, aber man muß den Tatsachen ins Auge sehen, hier handelt es sich nicht um (in diesen Rahmen) "kleine" Dieselboote sondern um wahre Kolosse, eine Reaktorsektion wiegt fast das doppelte eines VIIC Bootes und jedes Typhoon hat zwei Reaktoren. Tausende Tonnen Reaktorschrott zum Teil extrem verstrahlt, tausende m³ hochverstrahlter Flüssigkeiten und dazu noch je Boot 20 veraltete Feststoffraketen (Einzelgewicht 84 Tonnen, hochgiftiger Brennstoff) mit Mehrfachsprengköpfen, da fallen die restlichen im Boot verteilten Sachen wie Schmieröle, giftige Metalle, Batterien usw kaum noch ins Gewicht.
Russland hat von seinen 245 gebauten UBooten mit Nuklearantrieb 183 ausser Dienst gestellt. Davon sind ca. 60 Boote verschrottet, bei ca. 20 Booten wurden die Brennstäbe und Flüssigkeiten entfernt. Diese Brennstäbe und Flüssigkeiten lagern unter völlig unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen noch zu einem großen Teil in den Marine Werften und Stützpunkten in der Zapadnaya Litsa Bucht, einige auch auf Spezialschiffen die allerdings auch schon 25 Jahre alt sind.
Die restlichen 120 Boote die ausser Dienst gestellt wurden, sind vertäut und da noch die Brennstäbe in den Reaktoren vorhanden sind müssen diese gekühlt werden, dazu Bedarf es Strom für Pumpen, Stellmotoren und Steuerung und dieser wird entweder wenn noch möglich mit dem eigenen Reaktor erzeugt oder extern bezogen. 1995 kam es zu einer kuriosen allerdings dramatischen Situation als das Elektizitätswerk dem Stützpunkt Gadschjewo wegen nichtbezahlter Rechnungen in Höhe von ca. 3 Millionen ¤ den Strom abdrehte, von den zur Notversorgung vogesehenen Stromaggregaten sprang eines nicht an und ein Reaktor drohte durchzuschmelzen, erst als eine Truppe bewaffneter Soldaten die Schaltzentrale des E-Werks stürmte war man bereit den Strom wieder anzustellen. Diese halbtoten Boote sind auf Dauer gesehen auch eine große Gefahr, trotz (teurer und daher seltener) Wartung werden die Leckagen von Jahr zu Jahr mehr und die benötigten Pumpen um die Boote über Wasser zu halten größer. Die Gefahr das ein Unfall passiert beim öffnen des Reaktors steigt auch durch verspanntes und zermürbtes Material stark an, so schon geschehen (10 Arbeiter verloren ihr Leben).
Russland wird nicht nur durch die USA unterstützt sondern auch durch die EU, Japan und Norwegen.
Übrigens geben die Amerikaner zu ihrerseits das Problem keineswegs gelöst zu haben was ihre Boote angeht. Das Amerikanische Verfahren zur Entsorgung eigener Boote ist: Entfernen der Brennstäbe und Flüssigkeiten, Abtrennen der Reaktorsektion von den anderen Sektionen, Verschweißen der Reaktorsektion, Ablagern der Reaktorsektion in einem massiven Stahlbetongraben, Zuschieben und Bepflanzen des Grabens, Nachdenken wie man das Problem in Zukunft löst.

Sehr gute Infoquelle
http://www.bellona.no/en/index.html

Grüße
Tri
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Richard
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BeitragBeitrags-Nr.: 79174 | Verfasst am: 06.12.2005 - 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab sogar mal gelesen, das die Akula Boote ne Sauna und einen Poll drin hatten. Stimmt das?
Richard
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Panzerfaust
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BeitragBeitrags-Nr.: 79197 | Verfasst am: 06.12.2005 - 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ja die haben eine Sauna und ein Pool.

Zuletzt bearbeitet von Panzerfaust am 06.12.2005 - 15:27, insgesamt einmal bearbeitet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 79198 | Verfasst am: 06.12.2005 - 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

Pool , bitte schön !

Bitte ein wenig mehr auf Rechtsschreibung achten , OK ? Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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Dennis C.
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BeitragBeitrags-Nr.: 90952 | Verfasst am: 31.03.2006 - 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ein russischer Pool ist ja nicht unbedingt das,was man in Westeuropa unter einem Pool versteht. Rollene Augen
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Felix
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BeitragBeitrags-Nr.: 90955 | Verfasst am: 31.03.2006 - 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlich willkommen erstmal! Winken

Ich habe mal so einen Pool gesehen (in einer Doku). Ca. 3 m lang, 2 m breit und mit blauen Fließen gekachelt. Lachen
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Dennis C.
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BeitragBeitrags-Nr.: 90960 | Verfasst am: 31.03.2006 - 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn ich mich Erinnere,meine ich das der Pool nicht sehr schön war. Keine Ahnung
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Exhuminator
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BeitragBeitrags-Nr.: 118423 | Verfasst am: 28.03.2007 - 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo! Ich hab mal bei Google Earth ein bisschen gesucht und habe das gefunden:

Um 69°04'58" N 33°25'04" O liegen ein paar Kriegschiffe der Russen
Russische U-Boote (Auch einige Typhoon) liegen

-69°13'00" N 33°22'06" O: ein Typhoon

-69°15'35" N 33°20'10" O: ein Typhoon und mehrere kleinere U-Boote (80-150m)

-68°04'05" N 39°29'26" O: 2 kleinere U-Boote

-64°04'05" N 39°48'49" O: 3 U-Boote, 1Flugzeugträger, mehrere Kriegsschiffe, 1U-Boot in Werft

-50°22'55" N 04°11'02" W: Britische U-Boote
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