Fakten & Thesen bezügl. eines Scheitern der Luftwaffe
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eisenhans
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BeitragBeitrags-Nr.: 152714 | Verfasst am: 10.07.2008 - 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Da es im weitesten Sinne noch hier mit reinpasst:

http://www.cdvandt.org/ktb-chef-tlr.htm

sind Auszüge aus den KTB Wochenmeldungen des Chefs TLR (Technische Luftrüstung) vom 13 Dezember 1944 bis 4 April 1945.
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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 152751 | Verfasst am: 11.07.2008 - 02:06    Titel: Antworten mit Zitat

Noch mehr zu lesen:
"Die Illusion der Wunderwaffen"
http://books.google.de/books?id=7g7hlRcB ... lt&resnum=10&ct=result#PPA122,M1
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stefan w
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BeitragBeitrags-Nr.: 152972 | Verfasst am: 13.07.2008 - 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

insgesamt hochinteressante Studien

zu unserem Thema fast Basis
Nr. 169 (leider ohne Anhänge)
(U) Technical Training Within the German Luftwaffe, by Werner Kreipe and Rudolf Koester, edited by Karl Gundelach (1955).
http://afhra.maxwell.af.mil/numbered_studies/studies4.asp



http://cgsc.cdmhost.com/cdm4/results.php ... ,none,none,none,none&CISOTHUMB=20%20(4x5);collec,none,none,none,none&CISOTITLE=20;collec,none,none,none,none&CISOHIERA=20;title,collec,none,none,none&CISOTYPE=browse&CISOROOT=/p4013coll8&CISOSTART=1,101
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Kimura
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BeitragBeitrags-Nr.: 153095 | Verfasst am: 14.07.2008 - 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

stefan w hat Folgendes geschrieben:

wahrscheinlich primär das und sekundär

Na ja, die Lebensdauer kann verschiedentlich veranschlagt werden. Aus deiner Tabelle lässt sich eher vermuten, dass dies Einsatzlebensdauer darstellt. Ist aber eine unterschiedliche zur Materiallebensdauer.
stefan w hat Folgendes geschrieben:

Das Problem bei dem Thema ist ja wieviel Qualität muß sein um die projektierte Leistung aus dem Typ herauszubringen und ab wann wird Qualität beim verbrauchten Material, Verarbeitung ... Luxus da das Flugzeug die möglichen Flugstunden eh nicht erreichen wird.

Da die damaligen Flugis ohne Leistungspolster entworfen wurden, und gerade mal die Spez erfüllten, ist 100% Leistung nötig, um die „projektierte“ Leistung zu erfüllen. Qualität entscheidet wie lange ich diese 100% von Zelle und Anbauteilen abfragen kann.
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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 153183 | Verfasst am: 15.07.2008 - 05:30    Titel: Antworten mit Zitat

@Stefan W

Toller Link!
Findet sich sogar ein Hinweis auf die Fla-Mine drin Gut gemacht!
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 159352 | Verfasst am: 12.09.2008 - 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht für den einen oder anderen interessant:

Manpower Report 1943

PDF, 2 Mb groß, 23 Seiten



Winken

Jan-Hendrik
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Tosan
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BeitragBeitrags-Nr.: 170745 | Verfasst am: 30.04.2009 - 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Warum hatte Deutschland damals eigentlich keine Langstreckenbomber ?
Kann mir kaum vorstellen, das damals keiner an sowas gedacht hat, oder ? Keine Ahnung
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 170746 | Verfasst am: 30.04.2009 - 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Gab es. He177 im Einsatz, einige ander in Planung oder Prototypenstadium.

UNd vor dem Krieg gab es auch welche, die aber nciht weiter verfolgt wurden.
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Tosan
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BeitragBeitrags-Nr.: 170747 | Verfasst am: 30.04.2009 - 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Achja, das sogenannte "Reichsfeuerzeug". Rollene Augen
Aber irgendwie schien man ja generell einem Langstreckenbomber nicht viel Bedeutung beizumessen, war doch eine recht kurzsichtige Denkweise, oder ?
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MadderCat
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BeitragBeitrags-Nr.: 170758 | Verfasst am: 30.04.2009 - 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

wieso kurzsichtige Denkweise ??
es war damals so, dass der "Uralbomber" bzw. andere Langstreckenflugzeuge als überflüssig angesehen wurden,
da man auf solche Flugzeuge keinen Wert legte;
anders sah das bei Nationen aus die per se längere Distanzen zu überbrücken hatten,
z.b. England als Insel und Kolonialmacht oder Amerika, deren zu erwartende Gegner
vom Meer her kommen mussten.

Es ist wohl war, dass Deutschland die rechtzeitige Entwicklung von Langstreckenflugzeugen verschlafen hat,
und anfangs nur Lückenbüsse nutzte (FW-200 Condor war anfangs ein Passagierflugzeug)
und später erst auf Langstreckenflugzeuge aufgrund des erweiterten Abdeckungsraums versuchte umzusteigen


Gruß

MadderCat
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Tosan
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BeitragBeitrags-Nr.: 170765 | Verfasst am: 30.04.2009 - 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

MadderCat hat Folgendes geschrieben:
wieso kurzsichtige Denkweise ??


Weiß ich ja nicht, deswegen frag ich ja. Zwinkern
Ich fand es eben nur seltsam, das ein Regime, das so auf Expansion bedacht war, keine vernünftige Langstreckenbomberflotte hatte oder haben wollte. Zwinkern
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 170767 | Verfasst am: 30.04.2009 - 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Tosan hat Folgendes geschrieben:
MadderCat hat Folgendes geschrieben:
wieso kurzsichtige Denkweise ??


Weiß ich ja nicht, deswegen frag ich ja. Zwinkern
Ich fand es eben nur seltsam, das ein Regime, das so auf Expansion bedacht war, keine vernünftige Langstreckenbomberflotte hatte oder haben wollte. Zwinkern


Das hängt vereinfacht gesagt auch mit sich verändernden Luftkriegsdoktrinen in Deutschland zusammen.

Während es Anfang der 30-iger Jahre durchaus mit der Do-19 z. B. Entwürfe für Langstreckenbomber und einen entsprechenden strategischen Luftkriegsansatz gab, was vor allem vom Luftwaffengeneral Wever gefördert wurde, wurde späterhin das Konzept eines strategischen Bombenkrieges zugunsten einer eher rein operativ-taktischen Luftkriegsführung-und rüstung aufgegeben.

Insofern hat das also eher mit einer milit. Konzeption zu tun und hat weniger mit den von Dir genannten "Expansionsabsichten" zu tun, die es so ja bis Kriegsbeginn gar nicht gab.
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PzJgKp180
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BeitragBeitrags-Nr.: 171326 | Verfasst am: 17.05.2009 - 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muß zugeben, mir nicht die Mühe gemacht zu haben den gesamten Thread zu lesen. Von daher ist mein Post eher und somit auch lediglich eine Meinung.

Die Deutsche Luftwaffe ist nicht gescheitert.
Definieren wir das Wort "gescheitert" mit, das diese Teilstreitkraft auch kapitulierte: Dann ist sie gescheitert.
Definieren wir das Wort "gescheitert" mit der Tatsache, das die Dimensionen in der Ausführung Ihres Auftrages unlösbar erschienen: Dann ist sie auch gescheitert.

Nur wir reden und schreiben bei diesen Gedankenansatz von der Deutschen Luftwaffe, die mit einer bestimmten Anzahl von Flugzeugen gegen einen in der Anzahl "ÜBERMÄCHTIGEN" Gegner kämpfen mußte. Wenn jemand einmal Lust und Zeit hat, kann er gerne einmal eine Statistik erstellen.

Allierte Bomber (LR/SR) (gegen) Deutsche Jagdflugzeuge

Mann kann wohl kaum von einem Scheitern sprechen. Daran ändern auch keine "Fehlentscheidungen" in Bereichen der Taktik und Entwicklung nichts mehr.
Es ist und bleibt ein ungleicher Vergleich der in Dimensionen von vielleicht 96:1 steht. Das wäre eine grobe Schätzung von mir, ohne wirklich nachzurechnen.
Kann man hierbei wirklich die Frage stellen, ob die Deutsche Luftwaffe gescheitert ist...?

In meinen Augen nicht.

Sie ist vielmehr an dem zerbrochen, das ab 1933 (teils auch schon davor) die politischen Weichen für dieses Land stellte. Das gilt für die Menschen und für die eingesetzte Technik, die Ihrer Zeit weit voraus war und doch nichts gegen die Zahl von Gegnern tun konnte.
Kleine reale "Tatsache"...
Ein amerikanischer Oberst soll in einer Ansprache vor dem Squad und somit auch meinem Großvater (1934-1963 RAF und somit Engländer, wie ich es heute zur Hälfte bin) gesagt haben.
"Sollen sie uns doch pro Nacht 200 Vögel vom Himmel holen, dann schicken wir morgen 1000 Küken hinterher."
So soll die "Stimmung" gewesen sein. Das es auch "logistisch" möglich gewesen wäre ist sicherlich ähnlich unrealistisch, wie der Abschuß von 200 Bombern in einer einzigen Nacht. Aber das Bild der "Übermacht" bleibt.
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Messerschmitti
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BeitragBeitrags-Nr.: 195157 | Verfasst am: 08.06.2011 - 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, dieses ganze Wunderwaffen-Gerede hat auch zur Niederlage beigetragen Meine Meinung
Wenn die ganze Luftwaffenführung die Situation realistisch gesehen hätte und danach Gehandelt hätte, anstatt dauernd auf die versprochenen "Wunderwaffen" zu warten, wäre die Sache anders gewesen. Diese "Haltet-Durch bis die Wunderwaffen da sind" Parole hat wohl den meisten im RLM mehr gefallen, als wirklich was in die Hand zu nehmen und zu handeln ;D
Mit der Me 262 hatte man doch schon ein "Wunderwaffe", was will man mehr Gut gemacht!
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 195158 | Verfasst am: 08.06.2011 - 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"Sollen sie uns doch pro Nacht 200 Vögel vom Himmel holen, dann schicken wir morgen 1000 Küken hinterher."
So soll die "Stimmung" gewesen sein. Das es auch "logistisch" möglich gewesen wäre ist sicherlich ähnlich unrealistisch, wie der Abschuß von 200 Bombern in einer einzigen Nacht. Aber das Bild der "Übermacht" bleibt.


Naja, immerhin haben die Verluste nach den Schweinfurtangriffen 1943 der USAAF gereicht, diese erstmal ihre strategischen Tagangriffe komplett einzustellen....und auch die RAF hat 1944 nocheinmal nachts Verluste einstecken müssen, das sie ihre Nachtangriffe einstellen mußten Zwinkern

Die Luftwaffe war, wenn sie sich auf eine Aufgabe konzentrieren durfte (und nicht verzettelt wurde), durchaus in der Lage dem Gegner ordentlich Paroli zu bieten Idee

Aber spätestens 1944 ging uns die wichtigste, nur schwer reproduzierbare Ressource auszugehen: gut ausgebildete und vor allem erfahrene Piloten Winken

Meine Meinung

Jan-Hendrik
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