Bluff od. Wirklichkeit - Korea gibt Besitz von Atomwaffen zu
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Tom Heyer
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BeitragBeitrags-Nr.: 106763 | Verfasst am: 12.10.2006 - 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hab ich nicht, wenn ich mit der einen Hand schreibe und mit der anderen esse!
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Oliver
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BeitragBeitrags-Nr.: 106765 | Verfasst am: 12.10.2006 - 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Wozu gibt es " edit " ? Es ist doch nun wirklich nicht schwer. Fehler macht jeder, aber deine Sätze haben z.T. keinen Sinn bzw. man versteht sie nicht so recht oder derren Aussage.
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Tom Heyer
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BeitragBeitrags-Nr.: 106777 | Verfasst am: 12.10.2006 - 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Wenns sein muss mach ich das nu noch. Zunge rausstrecken
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Andreas
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BeitragBeitrags-Nr.: 106954 | Verfasst am: 16.10.2006 - 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Als Offensiv-Waffen taugen sie bekanntlich nicht viel ( falls mir jetzt jemand mit dem Hisroshima-Nagasi-Quark kommen möchte : ist bereits lang&breit hier im Forum behandlet worden , einfach mal die Suchfunktion anwerfen ) ...


Wenn man eine gute Offensivwaffe so definiert, daß man seinem Gegenüber größtmöglichen Schaden zufügen möchte, wären Atomwaffen eigentlich Offensivwaffen par excellence.
Zwinkern


In meinen Augen ist es schon irgendwie verständlich, daß ein Staat, der ständig von einem anderen Staat bedroht wird, sich einen vernünftigen Schutz dagegen sucht. Vorallem wenn der andere Staat wiederholt zeigt, daß er keine Skrupel hat, andere Länder zu überfallen, die schwach erscheinen, weil sie eben nicht über den ultimativen Schutz verfügen.
Andererseits könnte ich es mir als Staatsführung nicht erlauben, meine eigenen Bürger verhungern zu lassen - natürlich muß das für jede vernünftige Regierung Priorität besitzen !
Persönlich sehe ich die USA (als stärkeren Part) in der Schuld, auf Nordkorea zuzugehen. Wenn das passieren würde - und nicht ständige Drohungen - gäbe es keinen Grund für Nordkorea, ein dermaßen großes stehendes Heer vorzuhalten und vorallem auch nicht, Atomwaffen zu entwickeln.
Salopp gesagt, man verkraftet es wohl auf amerikanischer Seite einfach nicht, wenn man seine Ziele nicht verwriklichen kann (Koreakrieg) und ist hinterher sehr nachtragend. Nicht mal reden will man mit seinem ehemaligen Gegner.

Und wiederum persönlich bin ich gegen Atomwaffen jeglicher Art, egal wie der Besitzer heißen mag. Tatsächlich ist die Gefahr groß, daß es nur eine Frage der Zeit ist, bis Nordkoreas Nachbarn nachrüsten. Je mehr Länder im Besitz einer solchen Waffe sind, desto wahrscheinlicher ist es nun mal, daß unglückliche Umstände dazu führen, daß irgendjemand sie auch einsetzt.
Die geforderten Sanktionen sind überhaupt keine Lösung, treffen nur Unschuldige und geben der nordkoreanischen Führung die Möglichkeit einen Sündenbock für die Bevölkerung zu haben.
Natürlich denkt keine Regierung daran (außer vieleicht die Amerikaner), Atomwaffen einzusetzen - auch nicht die nordkoreanische. Aber schon die Präsenz in den Medien taugt, die ganze Welt hysterisch zu machen und dazu, stabile, relativ vernünftige Länder auf die Idee zu bringen, für viel Geld (das woanders viel vernünftiger ausgegeben wäre) nachzurüsten. So verhärtet man wunderbar Feindbilder.

Gruß, Andreas
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E100
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BeitragBeitrags-Nr.: 107500 | Verfasst am: 24.10.2006 - 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke ehr das Südkorea und Japan eine große Rolle Spielen. Die USA übt sicher nicht druck aus weil sie angst vor der A-Bombe (Fals es eine war) von Nordkorea haben, sondern wegen u.a. Wirtschaftlichen interessen mit diesen Ländern.

An sich gäbe es sicher keine Probleme (großen Probleme) wenn z.B. Deutschland oder Italien eine A-Bombe bauen würden. Nur bei Staaten wie Iran / Nordkorea und auch Pakistan / Indien muss man doch sehr aufpassen das nach z.B. einem Regierungssturz diese Waffe nicht in falsche Hände geraten.

Und zum Iran, Deutsche Firmen!!! haben im Iran u.a. Anlagen gebaut die für die fertigung von A-Bomben benötigt werden, da schaut keiner drauf so lange das Geld fließt!

Gruss

Robert
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 185995 | Verfasst am: 10.06.2010 - 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Nanu nana, gar kein Thread zum aktuellen Konfliktszenario auf der koreanischen Halbinsel? Zu beschäftigt alle? Kein Problem, der hier ist eine gute Erweiterungsgrundlage - Hijacking Grins

Gucken wir mal, die Kommunalkoreaner haben also ein mutmaßlich Fanal der Freiheit und Demokratie, ein Südkoreanisches Kriegsschiff versenkt. Ist schon ein bisschen verwunderlich, dass die Südkoreaner so gar keine ASW Kapazität in die Schiffe dieser Klasse eingebaut haben. Dumdidum, macht nichts. Das Glas in dieser Sache ist noch ziemlich trübe wenn ihr mich fragt (wenn das echt ein deutscher Torpedo war können wir uns aber stolz in die Brust werfen, unsere Wertarbeit wird überall geschätzt), aber einem sind die Verhältnisse völlig klar, unserem guten alten Freund Uncle Sam. Deswegen geht er auch schon mal in Stellung. http://abcnews.go.com/Politics/Media/us- ... y-exercise-north-korea/story?id=10807101. Was meint Ihr, ob die uns demnächst erklären, wie wichtig es für den Weltfrieden ist, dass unser aller Militär den Nordkoreanern Freiheit und Demokratie bringt?

Panzer Hurra!
Panzer
Le Marquis
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 185996 | Verfasst am: 11.06.2010 - 00:41    Titel: Antworten mit Zitat

Le Marquis hat Folgendes geschrieben:
Was meint Ihr, ob die uns demnächst erklären, wie wichtig es für den Weltfrieden ist, dass unser aller Militär den Nordkoreanern Freiheit und Demokratie bringt?


Warum nicht? NK "bedroht" doch ständig unsere LCD und Plasmafernseherproduktion in SK... Grins
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Tom Heyer
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BeitragBeitrags-Nr.: 186050 | Verfasst am: 13.06.2010 - 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

...

Gruß
Tom


Zuletzt bearbeitet von Tom Heyer am 19.10.2013 - 01:13, insgesamt einmal bearbeitet
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 186068 | Verfasst am: 13.06.2010 - 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Tom Heyer hat Folgendes geschrieben:

Auch wenn du das jetzt Sarkastisch meintest, liegt da wohl ein Funken Wahrheit drin.
Ein Krieg in Korea würde tatsächlich die ohne hin schon strauchelnde Weltwirtschaft in den Abgrund reißen.


Stimmt. weil sich dann in JEDEM Falle die Chinesen einklinken würden. Und das sind nicht dieselben wie noch vor 20Jahren... Panzer
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 186071 | Verfasst am: 13.06.2010 - 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Haltet ihr es für möglich, dass ein offener Krieg zwischen den beiden Koreas einen "Weltkrieg" auslösen könnte? Die Amerikaner haben sich auf das Fernziel Iran eingestellt. Korea dürfte nicht direkt in der Interessensphäre der Russen liegen. Japan hat keine Offensivstreitmacht und China ist, wie ich glaube noch nicht so weit einen strategischen (dennoch nur mit konventionellen Waffen geführten) Krieg zu führen. Darüberhinaus wären alle Weltwirtschaften von einem überregionalen Krieg bedroht. Ich gehe also davon aus, dass keiner daran Interesse hätte. Eine irratonale Reaktion eines lokalen Führers kann man aber wohl nicht ausschließen. Was könnte wohl passieren? Einigen sich die Großen über das weitere Vorgehen im Interesse aller? Und wenn ja, wird der Süden dann dem Norden, oder der Norden wieder dem Süden angeschlossen?

Panzer Hurra!
Panzer
Le Marquis
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Tom Heyer
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BeitragBeitrags-Nr.: 186150 | Verfasst am: 16.06.2010 - 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ach, Kokolores, warum sollte sich China da mit einmischen.
Niemand möchte wirklich den Krieg in Korea, wenn er denn ausbricht.
Das Verhältnis zwischen China und Korea ist längst nicht so gut als das China dafür ihre zukünftige wirtschaftliche Überlegenheit aufgeben würde. Ein Krieg würde doch alles zerstören, gerade in der heutigen Welt.

Ein kleiner regionaler Krieg zwischen den beiden koreanischen Staaten halte ich für möglich, und selbst, dass würde schon verheerende Folgen für uns alle haben.

Aber das liegt denke ich alles in der undurchsichtigen Zukunft.
...


Zuletzt bearbeitet von Tom Heyer am 19.10.2013 - 01:11, insgesamt einmal bearbeitet
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 186164 | Verfasst am: 17.06.2010 - 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Tom Heyer hat Folgendes geschrieben:

Das Verhältnis zwischen China und Korea ist längst nicht so gut als das China dafür ihre zukünftige wirtschaftliche Überlegenheit aufgeben würde.


Die Chinesen konnten die Koreaner auch in den 50igern nicht leiden. Trotzdem haben sie sie unterstützt. Sie haben und betrachten sie jedoch als minderwertige Rasse. Den auch Chinesen sind nicht gleich Chinesen. Obwohl es noch über 70 Völker in China gibt, sie mit über 94% die Han das dominierende Volk. In über 2000Jahren haben sie sich durchgesetzt und alle anderen Völker in China dominiert, assimiliert und verdrängt. Das geschieht noch heute so(siehe Tibet und Guizhou)

Zurück zu Korea. Die koreanische Halbinsel wird von China als eigenenr "Hinterhof" betrachtet, ähnlich wie Kuba für die USA... Grins Sie werden keinen Krieg riskieren, sie werden aber auch keine ausländische Einmischung dulden. Die USA wissen das, den China ist heute mit der wichtigste Handelspartner und ganz wichtig, Südkorea wird als "Stützpfeiler" im kalten Krieg nicht unbedingt mehr benötigt... Winken
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