Der Pz.Kpfw. VI Ausf. B (Sd.Kfz. 182) Tiger II
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3 ... 61, 62, 63
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte 2. Weltkrieg (1919 - 1945) » Panzerfahrzeuge
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Gardes du Corps
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 29.09.2005
Beiträge: 1389
Wohnort: Berlin

BeitragBeitrags-Nr.: 201349 | Verfasst am: 03.03.2013 - 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:


Alles gut und schön, das war aber leider keine Antwort auf die Frage, GdC! Verrückt


das mag sein, aber die gesamte panzertechnische Entwicklung in Deutschland war kein Selbstlauf, kein Hang nach dem Super-Panzer zum Erobern der Welt und des Mondes und des Universum überhaupt ... sondern geschah auf Grund des Drucks und der waffentechnischen Entwicklung der Feindmächte.

Bestimmte Kreise sind gern darauf aus, an Hand der deutschen Panzerentwicklung die Aggressivität des Deutschen Reiches herauszustellen. Selbst wenn Deutschland 1946 einen Kampfpanzer gehabt hätte, der anderen Feindpanzern 1:50 überlegen gewesen wäre, hätte das für Deutschland keinen Frieden bedeutet. Den (besser Friedhofsruhe) hätte Deutschland nur gehabt, wenn es:

- die Bedingungen des Versailler Vertrages (Erpressung) und alle weiteren Forderungen widerspruchslos erfüllt hätte
- seinen Export an hochwertigen Industrie- und Konsumgütern auf Null gefahren hätte
- den Außenhandel in Konkurrenz zu GB komplett eingestellt hätte

Das waren im Übrigen Dinge, die keine der im Reichstag bis 1933 sitzenden Parteien - außer den Kommunisten - akzeptiert hat

Die deutschen Anfangs-Erfolge im aufgezwungenen Krieg wurden weder mit einer qualitativen noch einer quantitativen Überlegenheit des Heeres erreicht, sondern durch das Zusammenwirken der Waffen, dem Genius der Führung vom Truppführer bis zum Kommandeur der Heeresgruppe und um Wiederholungen zu vermeiden s.o.

Deshalb sind Überlegungen zu einem künftigen Kampfpanzer reine Theorie, weil die Arbeitskräfte, die ihn herstellen sollten und die Fertigungsstätten gnadenlos gekillt und aus der Luft zerbombt worden wären.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Nico99
Neues Mitglied


Anmeldedatum: 23.06.2013
Beiträge: 6

BeitragBeitrags-Nr.: 202224 | Verfasst am: 24.06.2013 - 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

moin erstmal, bin neu hier Meine Meinung

Was man nicht alles zu lesen bekommt erstmal 2 Feststellungen:

1: Fehlkonstruktion, wer das beim Tiger 2 behauptet scheint sich noch nicht wirklich mit panzern beschäftigt zu haben, denn die konstruktion bassiert auf einen DURCHBRUCHSPANZER (schwerer Panzer), diese Behauptung ist gleichzeitig eine Schlechtsetzung von Pz 4, Kw reihe, IS-reihe,B1 bis, Tiger, Pershing und co. da sie dasselbe konzept teilen zugunsten der Panzerung auf Beweglichkeit verzichten, da ihre aufgabe die bekämpfung von Schwerpunktzielen und Pakfronten (daher der Name "Schwerpunktwaffe" oder "Feuerwehr")
Der Tiger II war technisch äußerst interessant ein parr Beispiele die bis in die heutige zeit als vorbild dienen.
-halbautomatisches Getriebe
-Lenkrad mit sicherheitshalber zusätzlichen Lenkhebeln
-Fahrer besaß höhenverstellbaren sitz und konnte so endlich aus der Wanne schauhen, vorher waren oft Einweißer nötig
-Turmform war äußerst effektiv, besonders die sukopfblende die dannach oft verwendet wurde oder sollte
-enorm durchschlagskräftige Kanone
-enorm wiederstandsfähige, gewalzte (härter als russischer oder amerikanischer Gussstahl) und verzahnte Panzerung ( die Verzahnung verlieh ebenfalls der Panzerung mehr Festigkeit und zusammenhalt als einfaches schweißen oder gießen)
Panzerung, Vertanen betrachteten sie wie eine Lebensversicherung. da jedoch kein Molybdän als zusatzstoff für die Werke zur Verfügung stand neigte sie zum Reißen , auch bei nicht durchschlagenden Treffern.
-Schachtellaufwerk mit bisher unbekannter Laufruhe mit Ganzstahllaufrollen
-enorm gue zieleinrichtung und beobachtungsmittel
-sehr gute moralische Wirkung die anwesentheit hat teils gereicht um ganze Angriffsspitzen umzulenken
-Wartungsfreundlich (bis zu einen gewissen Grad) Lüfter, Motor, Getriebe sind blockweiße verbaut und durch große Luken abgedeckt, Auf dem Turm konnte ein Kran montiert werden

2 Der IS-3 war den Tiger II NICHT ebenbürtig
-Der IS-3 besaß die gleiche Höchstgeschindigkeit und steigungsvemögen trotz weniger gewicht.
-schlecht angewinkelte Front (ich hörs jetzt schon "WAS!!!!") ja der beste Winkel ist Frontal doch das geschieht selten und dann wird die zerbrechliche durch die spitze auch noch unnötig hochgezogene untere Frontplatte entplöst bei der dt. gechütze leichtes Spiel haben . Winkenlt er sich an singt die Frontpanzerung rapide.
-Der Turm war viel zu eng! Das führte zu Zeiteinbußen
- sehr wenig Munition an Bord
-schlechte Sichtmittel
-Ex-Artellerie kanone die im typischen Bogen schießt und sich leicht von Wind beeinflußen lässte macht den Kampf auf weite Distanz unmöglich(im Gegensatz zum Tiger II der auf Distanz nicht knackbar war) darüber sehr lange Nachladezeiten durch getrennte Munition
Er war lediglich ein Zeichen der Macht wie die Maus


Die besten Panzer sind meines erachtens Panther, Tiger II , Jagdpanter, Hetzer mit jeweils unterschielichen Einsatzgebieten. Panzer
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MadderCat
Stamm-Mitglied


Anmeldedatum: 24.09.2004
Beiträge: 896
Wohnort: around K-Town

BeitragBeitrags-Nr.: 202227 | Verfasst am: 25.06.2013 - 08:18    Titel: Antworten mit Zitat

tach Nico99

bzgl Deines Beitrages möchte ich Dich nur auf ein paar Dinge hinweisen

Tiger II
-Verschlechterung des verwendeten deutschen Stahls gegen Ende des Krieges
-nicht mehr so hochwertig ausgebildete Besatzungen wie am Anfange des Krieges
-Das Schachtellaufwerk wurde schon beim Panther und beim Tiger I verwendet, also schon bekannt
-leider ein viel zu großer Spritfresser
-leider viel zu schwer für die meisten zu Verfügung stehenden Bergefahrzeuge

IS-3
-erste Modelle erst Ende des Krieges, und somit wohl kaum in den realen Einsatz gegen den deutsche Truppen
-Weiterentwicklung stand erst an
-bzgl der Kanone und deren Kaliber würde ich vorsichtig sein,
es ist eine Weiterentwicklung der Marinekanone A-19 und wurde schon im IS-2 verwendet, also kann sie wohl schlecht die von dir geschilderten schlechten Eigenschaften haben.

bitte lies dir mal durch was schon alles mal aufgelistet wurde zu dem Thema

Grüße

MadderCat
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hoover
Ist hier zuhause


Anmeldedatum: 09.05.2004
Beiträge: 7793
Wohnort: Verden (Aller)

BeitragBeitrags-Nr.: 202229 | Verfasst am: 25.06.2013 - 14:28    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
-leider viel zu schwer für die meisten zu Verfügung stehenden Bergefahrzeuge


nur eine Ergänzung: Zu schwer für alle zur Verfügung stehenden Bergemittel wäre wohl passender.

War ein deutsches Problem damals, dass man die Peripheriegeräte nicht einführte. Bergetiger z.B.

der Bergepanther war an der Grenze der Leistung, wenn er einen Tiger II im Gelände bergen musste.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
wirbelwind
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 28.12.2012
Beiträge: 217

BeitragBeitrags-Nr.: 202232 | Verfasst am: 25.06.2013 - 15:04    Titel: Tiger II Antworten mit Zitat

Hallo,
erst einmal eine Frage. Warum wurden deutscherseits keine Peripheriegeräte zur bergung der Tiger gebaut Fragend Diese Problematik war doch seit ihrem ersten Einsatz 1942 bekannt. Die von Nico99 herausgearbeiteten Vorzüge der Tiger möchte ich garnicht bestreiten. Das sie aber große Produktionskapazitäten verschlangen und enorme Spritfresser waren auch nicht. Gerade in den letzten Kriegsjahren ein nicht zu unterschätzendes Handicap. Stelle mal die Frage in den Raum, wieviele Panther hätten dafür gebaut werden können! Letztendlich hat es die Masse gebracht. Sei es nun bei den Russen oder den anderen Allierten, doch das hatten wir, glaub ich, schon.
Noch eine Frage an Gardes du Korps. Warum vertrittst Du vehement die These vom Genius der deutschen Truppenführung. Andere Kommandeure verstanden auch ihr Handwerk. Vergiss bitte das Überraschungsmoment nicht. Außerdem, was nützt ein Genius, wenn die materiellen Voraussetzungen nicht mehr stimmen. Dann läuft es letztendlich auf ein sinnloses Verheizen hinaus. Dieses Thema hatten wir bereits im Thread.,, Deutsche Wehrmacht vs. Amerikan. Army" beim Wickel, der leider nicht mehr aufzufinden ist.
MfG Wirbelwind
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Ulf71
Interessiertes Mitglied


Anmeldedatum: 01.03.2012
Beiträge: 117

BeitragBeitrags-Nr.: 202233 | Verfasst am: 25.06.2013 - 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Dass das Nichtvorhandensein von Bergungsfahrzeugen für Panzer dieser Gewichtsklasse ein Problem ist, hat man aber doch schon beim KW-Panzer, insbesondere beim KW-II gemerkt. Zumindest liest man immer wieder, dass dessen Bergung aufgrund seines Gewichtes ein Riesenproblem war. Auch schon für die Rote Armee im Finnland-Krieg
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Nico99
Neues Mitglied


Anmeldedatum: 23.06.2013
Beiträge: 6

BeitragBeitrags-Nr.: 202234 | Verfasst am: 25.06.2013 - 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr habt natürlich recht mit den Nachteilen, die mir auch bekannt sind aber eins hast vergessen die Seitenvorgelege die zum brechen neigen, jedoch stand ich leider zeitlich unter Druck, ich werd aber noch mehr zum Thread lesen aber 63 Seiten sind ja nicht in ner halben Stunde gelesen Verrückt
Und eigentlich wollt ich noch sagen das die "fiktive Weiterentwicklung zur E Serie" kaum den Erwünschten Erfolg gebracht hätte, Zuerst hätten grundsätzliche Probleme wie die Seitenvorgelege gelöst werden sollen, ich glaub jeder von Deutschland entwickelter Panzer mit schräger Bodenplatte hatte das Problem oder irre ich mich da? Neue Motoren oder Turbinen, Entfernungsmesser, Bergepanzer etc.
Am besten wäre gewesen wenn Deutschland so verfahren wäre wie es der Chefkonstruktour des Tigers gewollt hätte. Erst einen Tiger mit abgeschrägter Front zu bauen und event. L/71 Kanone (krupp-Vorschlag) und den Tiger 2 erstmal zu erproben und die serienproduktion vorzubereiten so wäre ein erheblich größerer Ausstoß möglich gewesen.

Ich hoffe hier ist nicht ganz so viel gespame früherer Nachrichten drin
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
wirbelwind
Engagiertes Mitglied


Anmeldedatum: 28.12.2012
Beiträge: 217

BeitragBeitrags-Nr.: 202244 | Verfasst am: 27.06.2013 - 09:19    Titel: Tiger II Antworten mit Zitat

Hallo Nico99,
die mangelnde Erprobung des Kötis war sicherlich dem Umstand geschuldet, ihn möglichst rasch zum Einsatz zu bringen, um Erfoge zu erzielen, die bitter benötigt wurden. Dieses Problem war ja bereits beim Panther aufgetreten, der vorschnell auf Befehl des Gröfaz in die Operation ,,Zitadelle" integriert werden mußte ohne ausreichend erprobt bzw. die Kinderkrankheiten, die nun mal bei solchen Projekten auftreten, ausgemerzt zu haben. Die großen Ausfälle in dieser Schlacht z. B. wegen Motorbränden sind bekannt. Auch der erste Einsatz des Tiger I in sumpfigen Gelände und dazu in geringer Zahl (glaube 4 waren es) 1942 in Rußland sprechen wiedermal für die ,,Genialität" des Gröfaz. Nichts mit ,,Klotzen", wie es Guderian vertrat.
MfG Wirbelwind
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Foren-Übersicht » Militärgeschichte 2. Weltkrieg (1919 - 1945) » Panzerfahrzeuge Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3 ... 61, 62, 63
Seite 63 von 63

Druckversion

Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.