Grund für Kaliberentscheidungen?
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 51296 | Verfasst am: 24.02.2005 - 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

In meiner Tabelle steht: Rim diameter. Ich würde sagen, durchmesser der Hülse.

Ich würde übrigens sagen, dass alle drei Kanonen ziemlich ähnlich in der Leistung waren.


mfg

alex
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Olli
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BeitragBeitrags-Nr.: 51401 | Verfasst am: 25.02.2005 - 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

Und das die 8,8 wohl die beste war...
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Gefr.d.R.
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BeitragBeitrags-Nr.: 137593 | Verfasst am: 28.01.2008 - 18:32    Titel: Kaliberentscheidung Antworten mit Zitat

Hallo,
was das Kaliber von Handfeuerwaffen betrifft, so geht das oft darauf zurück, wer große Aufträge zu vergeben hatte. Das russische Zarenreich bestellte im 19.Jahrhundert seine Gewehre und Revolver in Belgien und verlangte ein Kaliber von 3 Linien (altes russ. Mass) und das waren 7,62 mm.
Danach waren einfach die Maschinen schon vorhanden, z,B. für die Munition und man blieb bei dem Kaliber.
Die Kaliberentscheidung für Faustfeuerwaffen hing davon ab, was für Ziele man hatte. Engländer und Amerikanner wollten Stopping Power auf kurze Entfernung.
Die europ. Kontinentalmächte wollten weit schiessen und Durchschlagskraft. Man hatte da immer die Wirkung auf einen Pferdeschädel als Kriterium genommen.
Manche Patronen gibt es schon seit über hundert Jahren , wie die 9X19 , früher bekannt als 9mm Parabellum. Die Pistolen waren beliebt und so blieb man dabei.
Die Russen waren seit der Revolution verrückt nach der Mauser C 96 ( die machte so richtig was her ) und blieben bis nach dem 2.WK bei der Patrone 7,62 Mauser.
Man sieht , die Kaliberentscheidung hängt manchmal von seltsamen Dingen ab.
mfg
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Karat
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BeitragBeitrags-Nr.: 138083 | Verfasst am: 02.02.2008 - 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Viele der unterschiedlichen Kaliber sind ganz einfach auf frühere nationale Maßsysteme zurückzuführen .Linie,Zoll.Fuss,Pfund u.s.w.waren ja keine internationalen Standartmaße und wichen z.T erheblich voneinander ab. Deutscherseits spielt mit Aufkommen der gezogenen Läufe auch die Frage der Weiternutzung von Beuteartillerie eine Rolle ,Feldkanonen Kaliber 77 mm konnte der Gegner nicht aufbohren ,gegnerische mit Kaliber 75 und 7,62(Frankreich und Russland)konnten selbst aufgebohrt werden.
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Eland90
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BeitragBeitrags-Nr.: 164710 | Verfasst am: 14.12.2008 - 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

*ALEX* hat Folgendes geschrieben:
In meiner Tabelle steht: Rim diameter. Ich würde sagen, durchmesser der Hülse.

Ich würde übrigens sagen, dass alle drei Kanonen ziemlich ähnlich in der Leistung waren.


mfg

alex


Rim diameter ist Durchmesser des Hülsenrands, wichtig fürs Patronenlager. Kaliber ist immer Geschossdurchmesser. Ich hoffe das hilft.
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Gefr.d.R.
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BeitragBeitrags-Nr.: 164813 | Verfasst am: 16.12.2008 - 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Rim diameter (Randdurchmesser) ist der Durchmesser des Hülsenbodens. Wichtig,da dieser oft die Patrone in der Kammer positioniert. Z.B. bei Revolverpatronen od. in seltenen Fällen auch bei Pistolenpatronen (z.B. .455 Webley Automatic ).
Grüße
Gefr.
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AG_Wittmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 164871 | Verfasst am: 18.12.2008 - 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

@Alex: Sind 2Pfünder nicht 40 mm?
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 164926 | Verfasst am: 19.12.2008 - 11:03    Titel: Antworten mit Zitat

doch Grins

mfg

alex
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