Opferzahlen von Dresden!
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Kimura
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BeitragBeitrags-Nr.: 160859 | Verfasst am: 06.10.2008 - 08:10    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Panzerlexikon"]
Zitat:
Ist das zu einem Zahlenspiel verkommen, oder
Es geht eigentlich darum, zu verhindern, dass die Zahl der Opfer aus offensichtlich politischen Gründen noch weiter gesenkt wird.


Richtig. Hohe Opferzahlen nutzen der einen Seite ebenso wie Tiefe der anderen Seite. Jede Seite versucht die tatsächlichen Opferzahlen so zu schieben, bis es ihm passt und er es optimal verwenden kann.
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Eierhals
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BeitragBeitrags-Nr.: 163791 | Verfasst am: 30.11.2008 - 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Und aus politischem Kalkül heraus hält man oft den Deckel drauf, und frisiert derartige Zahlen in die eine oder andere Richtung. Auch im Reich gab es genug Erbsenzähler, die das wahre Ausmaß sich nicht trauten, nach oben zu melden und widersprüchliche Angaben zu einer Menschenmenge, die nicht registriert ist, sind nun mal logisch. Die Katastrophe in Dresden löschte ja, von jetzt auf gleich ganze Familienverbände, ja gar mitunter ganze Dorfebevölkerungen aus, die gemeinsam auf der Flucht vor den Russen in Dresden haltmachten.

Es ist eigentlich völlig Egal, ob es in Dresden 25000, 35000 oder 500000 Tote gegeben hat. Es ist heutzutage auch nicht mehr von Relevanz, schürt nur Ressentiments und nützt keinem der heute noch lebenden Überlebenden dieses Angriffes.

Einigen wir uns einfach darauf, daß unsere Generationen, also die, die das Privileg gehabt haben, nach dem Krieg geboren worden zu sein und mittlerweile eine 63 Jährige Friedensphase erleben dürfen, einfach nur froh sein können, daß uns derartiger Greuel erspart geblieben ist.

Dresden war ein reiner Terrorangriff, die Behauptung, daß man den Verkehrsknoten lahmlegen wollte halte ich für eine dünne Schutzbehauptung und selbst viele ehemalige Bomber-Piloten der Maschinen, die Dresden angriffen, sehen oder sahen ihr Werk als solchen. Mir ist noch ein Interwiew im Kopf, das mit Veteranen der US Bomber geführt wurde, wo diese bei dem Wort "Dresden" Tränen in die Augen bekamen und sehr emotional reagierten. Wo diese selber sagen, daß es unnötig, sinnlos und Verabscheuungswürdig war. Aber es war halt nun mal Krieg und im Krieg passieren nun mal schlimme Sachen.

Das ist heute auch nicht anders, egal wo Krieg geführt wird, Krieg ist unmenschlich und im Krieg wird es immer fragwürdige Einsätze und Verbrechen geben. Das ist das Wesen eines Krieges...
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Robert K.
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BeitragBeitrags-Nr.: 164748 | Verfasst am: 15.12.2008 - 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

Essen und trinken klappt noch? Verrückt

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View ... amp;ssPageName=STRK:MEBOFF:IT&ih=016

http://cgi.ebay.de/Dresden-im-Jahre-1854 ... QQcategoryZ60845QQtcZphotoQQcmdZViewItem


Tschüss
Robert K.
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Iceman007
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BeitragBeitrags-Nr.: 167357 | Verfasst am: 13.02.2009 - 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Heute vor 64 Jahren waren die schrecklichen Bombennächte.Schlimm.
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BeitragBeitrags-Nr.: 167402 | Verfasst am: 15.02.2009 - 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

-Artikel

-Interview mit Dr.Björn Schumacher hierzu

Horrido!

Nicole
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BeitragBeitrags-Nr.: 167876 | Verfasst am: 25.02.2009 - 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

Und als Nachschlag findet Ihr hier noch die Meinung von Horst Boog zu Schumachers Buch.

Nicole
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 168539 | Verfasst am: 11.03.2009 - 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zu den Opferzahlen, auf die Schumacher auch eingeht, aber nicht hauptsächlich, folgt er den Angaben des Studienrates Hanns Voigt, der im Frühjahr 1945 als Leiter der „Abteilung Tote“ der Vermißtennachweiszentrale amtierte und nach eigenen Angaben bis Kriegsende etwa neunzigtausend Karteikarten zu Einzelpersonen anlegte. Etwa fünfzigtausend weitere Opfer seien nicht mehr erfaßt worden. Die schriftliche Bestätigung dieser Angaben ist nicht möglich, doch sind Voigts Angaben in sich schlüssig und von niemandem widerlegt, wie Schumacher feststellt.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 168545 | Verfasst am: 11.03.2009 - 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Die Angaben der anderen Historiker hinsichtlich geringerer Zahlen sind auch nicht widerlegt.

Die genaue Zahl wird nie ermittelt werden.Also viel Raum für ewige Diskussionen. Winken
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 168550 | Verfasst am: 11.03.2009 - 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover, ich wollte auch gar keine neue Diskussion dazu lostreten. Der Unterschied ist nur, der gute Mann hat damals also gezählt, und seine Angaben konnten und wurden nicht widerlegt.

Die Historiker heute lassen diese Zahlen und Angaben einfach weg und ignorieren, daß seine Angaben nicht widerlegt wurden. Das ist nicht Forschung, sondern Deutung, politisch eingefärbt.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 168551 | Verfasst am: 11.03.2009 - 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, gibt es Belege, dass er diese Zahlen gezählt hat? Ich meine, die bisherigen Zahlen sind auch nciht widerlegt, so dass hier nur eine weitere Zahl genannt wird, die genauso belegt ist wie ale anderen zuvor auch.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 192869 | Verfasst am: 05.03.2011 - 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
25.000 Tote ist die Untergrenze
Expertise widerspricht Historikergutachten / Neue Berichte über Tiefflieger

Laut dem Einwohnermeldeamt der Stadt Dresden sind bei Kriegsende fast 200.000 Personen verschwunden. Gibt dieser Rückgang einen Hinweis auf die wahre Opferzahl des verheerenden Bombenangriffs auf Dresden?

Wenn es nach der Historikerkommission geht, dann nicht. Das 13köpfige Gremium hat die Zahlen des Einwohnermeldeamtes miteinander verglichen und ist zu der Auffassung gelangt, daß diese Herangehensweise bei der Recherche nicht weiterhelfe.

Dieser Vorgang ist typisch für die Arbeitsweise der Historikerkommission. Ronald Gläser hat in einer Expertise mehrere Schwachpunkte des Gutachtens zusammengetragen. Er kommt zu dem Ergebnis: „Wer an die Stichhaltigkeit dieses Gutachten glaubt, der tut dies nur, weil er daran glauben will.“ Die Zahl von 25.000 Toten sei vielmehr die Mindestzahl, nicht die Obergrenze.


Mehr dazu



Zitat:
Ronald Gläser: Dresden – Maximal 25.000 Tote?, Hamburg, 2011, broschiert, 72 Seiten, das Heft kann kostenfrei bei den Deutschen Konservativen e. V. unter info@konservative.de oder 040 / 299 44 01 bestellt werden


Winken

Jan-Hendrik
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 204364 | Verfasst am: 06.02.2015 - 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Was für eine elende Bande!

Dresden streicht Kranzniederlegung für Bombenopfer

http://jungefreiheit.de/politik/deutschl ... icht-kranzniederlegung-fuer-bombenopfer/
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 204365 | Verfasst am: 06.02.2015 - 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

man kann nur noch den Kopf schütteln ...

"Ich warte auf den Tag, an dem zweifelsfrei festgestellt ist, dass es gar keine zivilen Opfer gab." GdC 22.01.2015

http://www.welt.de/geschichte/zweiter-we ... n-Vernichtung-Dresdens-fuer-legitim.html
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 204366 | Verfasst am: 07.02.2015 - 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Laut der Sächsischen Zeitung wurde die Absage allerdings mit einem „neuen Konzept“ sowie dem Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck begründet. Die sächsische Staatskanzlei bestätigte der JF, Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) werde an keiner Kranzniederlegung sondern an der zentralen Gedenkveranstaltung in der Frauenkirche teilnehmen.


So ein Festakt ist dort ja viel bequemer und man danach gleich rüber zum Bankett/Empfang ins Nobelhotel...

Die beste Demokratie der Welt, die man für Geld kaufen kann. Gut gemacht!
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 204367 | Verfasst am: 08.02.2015 - 07:57    Titel: Antworten mit Zitat

wo war Herr Tillich am 27. Januar?
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