Die Waffen-SS hinzu und während dem 2. Weltkrieg
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kerler
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BeitragBeitrags-Nr.: 181639 | Verfasst am: 17.02.2010 - 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

Das heißt, dass die Totenkopf Division in keiner Weise, in irgendeinem Teil, aus KZ-Wächtern rekrutiert wurde?
Eigentlich umso schlimmer, da so die Verbrechen (ich benutze mal ganz vorsichtig hier das Wort), eigentlich nocht "weniger Sinn", machen. Obwoh, das Massaker 1940 an britischen soldaten und an farbigen französischen Soldaten (wenn ich es eichtig inm Kopf habe), war ja im Westen und nicht im Osten, somit fällt der "Herrenrassen"-Grund, weg.

Ich finde trotzdem, dass man mit dem Thema Waffen-SS vorsichtig umgehen sollte. Klar, viele Verbrechen die ihnen angehaftet wurden, haben sie gar nicht begangen und sie waren sehr gute Kämpfer - trotzdem, viele Verbinden damit einfach den Schrecken in Person, viele haben wegen ihnen ihr Leben, ihre Frau, Kinder, Männer verloren.

Warum will man eh in der Vergangenheit leben und sich darüber aufregen, wer welches Verbrechen nun denn wirklich verbrochen hat. Lieber in die Zukunft blicken Gut gemacht! Lachen

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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 181641 | Verfasst am: 17.02.2010 - 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man zur Waffen-SS Sachlichkeit anmahnt, und daß zu Recht, dann sollte man es aber auch zur TK-Div. bleiben.

Weder war jeder Angehörige der TK-Verbände freiwillig beim Wachpersonal und selbst die es waren, waren deshalb nicht automatisch "Bestien" mit TK, sondern zunächst einmal eben reines Wachpersonal, mit einer Vielzahl von Aufgaben, die jedes Gefangenen-und Arbeitslagersystem kennt.

Das gilt insbesondere für das Wachpersonal aus den wenigen dt. Stamm-KZ, aus dem die Div. TK aufgestellt wurde. Hier wird wieder mal hysterisch das "Böse" schlechthin unterstellt und hergebetet, als ob die Angehörigen der TK-Div. schon bei ihrer Aufstellung aus zigtausenden von SS-Leuten bestand, die tagtäglich allesamt nichts anderes gemacht haben, als willkürlich Häftlinge zu erschießen etc.

Man sollte also auch zur TK-Div. sachlich an die Geschichte herangehen können oder sich vielleicht mit dem Lagersystem etwas genauer beschäftigen, wie schwarzermai es schon empfohlen hat.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 181642 | Verfasst am: 17.02.2010 - 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das heißt, dass die Totenkopf Division in keiner Weise, in irgendeinem Teil, aus KZ-Wächtern rekrutiert wurde?


Liest Du eigentlich was die Leute hier schreiben? Oder plapperst einfach nur frisch, fromm, fröhlich frei daher wie der Herr Stratege Rollene Augen

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Jan-Hendrik
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Armin
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BeitragBeitrags-Nr.: 181644 | Verfasst am: 17.02.2010 - 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerass hat Folgendes geschrieben:
Mich würde interessieren, was Wegner, Hitlers politische Soldaten dazu sagt (auch wenn es auf dem Stand der 80er Jahre ist, aber das sind große Teil der apologethischen Bücher ja ebenso).

Dennoch sollten Begriffe wie "KL-" vermieden werden, da sie aus dem NS-Sprachgebrauch stammen.



Wenn Du weiter nichts zu sagen hast solltest Du bitte von weiteren Kommentaren in diesem Thread Abstand nehmen.
Derartige Kommentare sind nicht sachdienlich und bieten nur Anlass zu Verstimmungen.


Armin
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frank
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BeitragBeitrags-Nr.: 181657 | Verfasst am: 17.02.2010 - 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Wo liegt denn eigentlich das Problem,mit der Waffen-SS?

Verbrechen?Wer ohne Sünde, ist der werfe den ersten Stein.Keiner hat sich mit Ruhm bekleckert.Alle beteiligten Nationen haben(Hatten)Dreck am Stecken.ich denke das "Problem" ist schlicht und ergreifend dieser Mythos der Überlegenheit,der Tapferkeit und des "weitermachens" auch wenn es eigentlich keinen Sinn mehr machte,und auch deshalb weil sie Hitlers Leibsoldaten waren.An und für sich spricht man von der Waffen-SS auch mehr von Ehrfurcht und ihren Waffentaten als von ihren "Verbrechen"die es zweifelsohne gegebenhat,aber wie gesagt von anderen auch.Es ist einfach ihr Mythos und der wird ewig leben.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 181660 | Verfasst am: 18.02.2010 - 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerass hat Folgendes geschrieben:


Dennoch sollten Begriffe wie "KL-" vermieden werden, da sie aus dem NS-Sprachgebrauch stammen.


Genau, und wie wir ja seit Eva Hermann und Hr. Kerner wissen, "Autobahn geht gar nicht"! Oh Mann, selten so einen Unsinn gelesen, jetzt geht es also schon um politisch-korrekte Abkürzungen!? Haarsträubend Verrückt Rofl Lachen
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Stratege
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BeitragBeitrags-Nr.: 181661 | Verfasst am: 18.02.2010 - 00:19    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht

Zuletzt bearbeitet von Stratege am 22.02.2010 - 20:28, insgesamt einmal bearbeitet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 181664 | Verfasst am: 18.02.2010 - 07:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Gerade weil das Thema sensibel und auch von beiden Seiten zusätzlich stark emotional besetzt ist, gilt es, mit dem gebotenen Ernst an die Sache heranzugehen.


Dann tue das auch mal und komm von deiner persönlichen Angriffslustigkeit fix wieder herunter Idee

Dafür

Jan-Hendrik
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kerler
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BeitragBeitrags-Nr.: 181671 | Verfasst am: 18.02.2010 - 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
Wenn man zur Waffen-SS Sachlichkeit anmahnt, und daß zu Recht, dann sollte man es aber auch zur TK-Div. bleiben.

Weder war jeder Angehörige der TK-Verbände freiwillig beim Wachpersonal und selbst die es waren, waren deshalb nicht automatisch "Bestien" mit TK, sondern zunächst einmal eben reines Wachpersonal, mit einer Vielzahl von Aufgaben, die jedes Gefangenen-und Arbeitslagersystem kennt.

Das gilt insbesondere für das Wachpersonal aus den wenigen dt. Stamm-KZ, aus dem die Div. TK aufgestellt wurde. Hier wird wieder mal hysterisch das "Böse" schlechthin unterstellt und hergebetet, als ob die Angehörigen der TK-Div. schon bei ihrer Aufstellung aus zigtausenden von SS-Leuten bestand, die tagtäglich allesamt nichts anderes gemacht haben, als willkürlich Häftlinge zu erschießen etc.

Man sollte also auch zur TK-Div. sachlich an die Geschichte herangehen können oder sich vielleicht mit dem Lagersystem etwas genauer beschäftigen, wie schwarzermai es schon empfohlen hat.


Ich gebe dir prinzipiell recht, jedoch sehe ich nicht den Sinn, wie man diesen KZ-Wächtern nicht das Böse unterstellen will? Meinst du sie habe NUR organisatoirsche Aufgaben wahr genommen? Und selbst bei diesen Aufgaben, haben sie viel gesehen, gehört, gemacht und begangen.
Mir entzieht es sich grade wirklich, wie man dem Wachpersonal von dt stamm-KZs "neutral" und objektiv gegenüber treten soll.


@frank: ja, jedes Land, jede Armee hat Verbrechen begangen. deutsche und russische Verbrechen kann man irgendwie verstehen. Allerdings Massakr, wie sie die Waffen-SS in Italien begangen hat...mir entzieht sich sowas einfach. Warum? Und klar, bestimmt wird jemand hier die Partisanen ins Spiel bringen. Aber das kann man bestimmt immer und überall, um eine minimale Rechtfertigung für die Verbrechen, zu haben.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 181672 | Verfasst am: 18.02.2010 - 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich gebe dir prinzipiell recht, jedoch sehe ich nicht den Sinn, wie man diesen KZ-Wächtern nicht das Böse unterstellen will? Meinst du sie habe NUR organisatoirsche Aufgaben wahr genommen? Und selbst bei diesen Aufgaben, haben sie viel gesehen, gehört, gemacht und begangen.
Mir entzieht es sich grade wirklich, wie man dem Wachpersonal von dt stamm-KZs "neutral" und objektiv gegenüber treten soll.


Es geht nicht darum, worin DU pers. einen Sinn siehst oder nicht, denn das hat nichts mit Sachlichkeit und Objektivität zu tun, sondern ist Deine subjektive Wahrnehmung und Meinung. Und die soll Dir natürlich auch belassen sein. Auch geht es nicht darum hier ein Gefangenenlagersystem bis hin zum Vernichtungslagersystem in irgendeiner Form zu werten oder gar zu rechtfertigen. Für die Betroffenen damals war zu Recht sicher nicht nur jeder Schwarzuniformierte das Böse schlechthin.

Aber das Thema ist ings. weit komplexer als hier mit Pauschalisierungen zu tausenden von Leuten zu arbeiten, wie zum Thema SS oder Waffen-SS allg. immer wieder, zumindest von nicht weitgehend informierten Leuten. Nicht mehr und nicht weniger.

Wenn man also sachlich an dieses Thema herangeht, wie es ja auch Historiker tun oder tun sollten, dann wird man feststellen, daß dieses System eben nicht nur aus lauter Mengeles bestand, auch die TK-Div. nicht, daß es z. B. strenge Vorschriften zum Verhalten des Wachpersonales und Strafen gab usw..

In der Wertung des Gesamtsystems sind sich hier sicher alle einig. Aber darum ging es ja nicht, mir jedenfalls nicht.

Ansonsten ist wie gesagt der Literaturtip von schwarzermai sicher eine gute Möglichkeit sich mit diesem Thema näher zu befassen.
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frank
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BeitragBeitrags-Nr.: 181690 | Verfasst am: 18.02.2010 - 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

@kerler

Zitat:
Allerdings Massakr, wie sie die Waffen-SS in Italien begangen hat...mir entzieht sich sowas einfach.


Katyn?!

Wie gesagt, auf jeden Topf ein Deckel.
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Stratege
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BeitragBeitrags-Nr.: 181696 | Verfasst am: 18.02.2010 - 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht

Zuletzt bearbeitet von Stratege am 22.02.2010 - 20:27, insgesamt einmal bearbeitet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 181700 | Verfasst am: 19.02.2010 - 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

Nach Ihnen, meine Dame Zwinkern

Dafür

Jan-Hendrik

Nachtrag:

zum Thema Totenkopf-Verbände beginnt hier grade ein interessantes Projekt Lachen
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Timo
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BeitragBeitrags-Nr.: 181724 | Verfasst am: 19.02.2010 - 23:41    Titel: Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von Timo am 25.02.2010 - 21:19, insgesamt einmal bearbeitet
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Panzerass
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BeitragBeitrags-Nr.: 181758 | Verfasst am: 20.02.2010 - 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Allein die Tatsache, dass auf das obige Zitat von Diercks bisher keine vernünftige Antwort kam, zeigt doch, wie wenig hier reflektiert wird und einfach Begriffe aus den Akten übernommen werden.
Warum macht man denn überhaupt so etwas? Aus welchem Grund und zu welchem Ziel beschäftigt man sich mit solchen Aspekten?
Sammelwut? Findet man das anziehend wegen der Ideologie, die dahinter steckt?

Dass "nicht alle Verbrecher waren", die da mit Runen auf dem Kragen rumgelaufen sind, ist mir auch klar. Aber ich kann es nicht verstehen, dass man sich dem Duktus ohne zu hinterfragen hingibt.

Ich möchte hier nicht einfach rumtrollen oder provozieren. Aber solche Fragen müssen doch wohl in einer angeblich ach so vernünftigen Diskussion a) erlaubt und b) einfach gestellt werden. Sonst ist man ja genau so abgestumpft und entmenschlicht, wie wenn man selbst drei Jahre im Dreck gelegen hätte.

Am Ende stellt sich dem moralischen Menschen die Frage: "Wie hätte ich mich in der Zeit verhalten?", selbst wenn natürlich kein heute lebender, ohne dabei gewesen zu sein, hundertprozentig nachempfinden kann, was es geheißen haben mag.
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