Warum haben die USA den Vietnamkrieg verloren ?
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stefan w
Gast





BeitragBeitrags-Nr.: 106395 | Verfasst am: 06.10.2006 - 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

meines Wissen lief der Bodenkrieg in Südvietnam, betitelt als Bürgerkrieg, bzw. Terrorismus des Vietkong. Nordvietnam wurde aber massivst bombadiert. Dabei wurden mehr Bomben als im gesamten 2.Wk abgeworfen und die USA verstieß (eigentlich muß man das nicht mehr schreiben, da die USA bei jedem ihrer Kriege massiv gegen Völker-, Kriegs- und Menschenrecht verstößt.

gruß
st
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Helmut Von Moltke
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BeitragBeitrags-Nr.: 123608 | Verfasst am: 05.06.2007 - 15:58    Titel: Antworten mit Zitat

We lose the Vietnam war because of leftist traitors in the media, and the hippies. During the Tet offensive in 1968 we nearly wiped out the enemy yet the leftist media kept on shouting about how brilliant a success it wasd for the Communist partisans.

Wir verlieren den Vietnam Krieg wegen der linksgerichteten Traitors in den Mitteln und die Hippies. Während der Tet Offensive in 1968 wischten wir fast heraus den Feind dennoch die linksgerichteten Mittel ab, die auf dem Schreien gehalten wurden über, wie leuchtend ein Erfolg es wasd für die kommunistischen Partisanen.

K
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 123611 | Verfasst am: 05.06.2007 - 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Blödsinn!

Die US Armee hat zwar nach Tet die militärischen Strukturen teilweise zerschlagen, aber nie eine Chance gehabt, den VC militärisch endgültig zu besiegen. Der VC und die NVA haben beide aus Tet ihre Lehren gezogen und sich danach aus den Städten herausgehalten.

Zudem die südvietnamesiche Regierung korrupt und eine von den USA gestützte Militärdiktatur war. Die US Army konnte den Feind konventionell in der Tiefe des Landes nie schlagen. Die ARVN war in großen Teilen völlig nutzlos, weil falsch geführt und unmotiviert.

Wie bitte hätten die Amis je den Krieg gewinnen sollen??
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Helmut Von Moltke
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BeitragBeitrags-Nr.: 123613 | Verfasst am: 05.06.2007 - 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover,

If the war was waged with Article 358s of the American Rules for Land Warfare applied and without the eye of the media, the VC would have been flushed out. It's just like colonial warfare in the 19th century. The Western armies of the 19th century fought similar wars in their colonies in Asia and Africa and flushed their enemies out. The British did so in Afghanistan, in terrian much more difficult than Vietnam. If the British could do that, then certainly the Americans could do the same in Vietnam in the 1960s. However unfortunately this war was fought at a time when Western Civilization started degenerating (hippies), so the anti-partisan effort could simply not be done in the 'old way'.

Wenn der Krieg mit Artikel 358s der amerikanischen Richtlinien für die angewendete Land-Kriegsführung und ohne das Auge der Mittel unternommen wurde, würden das VC ausgefüllt worden sein. Es ist wie Kolonialkriegsführung im 19. Jahrhundert gerecht. Die westlichen Armeen des 19. Jahrhunderts kämpften ähnliche Kriege in ihren Kolonien in Asien und in Afrika und spülten ihre Feinde heraus. Die Briten taten so in Afghanistan, in terrian viel schwierigerem als Vietnam. Wenn die Briten das tun konnten, dann zweifellos konnten die Amerikaner das selbe in Vietnam in den sechziger Jahren tun. Gleichwohl leider dieser Krieg, zu einer Zeit als westlich Zivilisation, gekämpft wurde anfing zu degenerieren (Hippies), also, die Anti-parteigänger Bemühung könnte nicht in der „alten Weise“ einfach getan werden.

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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 123617 | Verfasst am: 05.06.2007 - 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Die briten haben Afghanistan nie beherrscht, geschweige denn befriedet.

Die Hippies haben nichts mit dem Verlust des Vietnam-Krieges zu tun. Eher das geänderte Selbstverständnis der Asiaten an sich.

Es hat keine Armee nach dem 2. Wk einen Guerilla-Krieg gewonnen, wenn sie in einem fremden Land eine ungebliebte Regierung an der Macht halten wollten.
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 123647 | Verfasst am: 05.06.2007 - 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Weil das vietnamesische Volk für eine gerechte Sache kämpfte und so den amerikanischen Soldaten moralisch überlegen waren.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 123648 | Verfasst am: 05.06.2007 - 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

Oh wie schön, endlich ist unser russian Stupid wieder da. Ersetze vietnamesisch und amerikanisch mit russisch und deutsch und wir haben entweder einen neuen oder einen altbekannten Post unseres Altstalinisten. Meine Güte, der ist sich wirklich für nichts zu schade oder zu blöd.
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-QuiN-
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BeitragBeitrags-Nr.: 123654 | Verfasst am: 05.06.2007 - 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich war ja länger nicht mehr aktiv, aber das Links-/Rechtsgefälle hat für mein subjektives Empfinden hier empfindlich zugenommen... Dagegen
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Andreas
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BeitragBeitrags-Nr.: 123655 | Verfasst am: 06.06.2007 - 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Helmers von Moltke,

was steht denn im Artikel 358 ?

Wie soll man denn einen Krieg gewinnen gegen ein Land samt Bevölkerung, die man zutiefst ungerecht behandelt, die man teilweise als Untermenschen ansieht ?
Meines Wissens wurde die FNL von breiten Bevölkerungsschichten unterstützt. Die meisten Leute sahen in den Amerikanern keine Befreier, sondern zukünftige Besatzer.
Die FNL war überzeugt von der Richtigkeit ihres Tuns, außerdem kämpfte man ja um sein eigenes Land, hatte teilweise Angehörige durch schäbige Kriegsverbrechen verloren, folglich war die Motivation und Einsatzbereitschaft sehr hoch.
Im Gegensatz dazu haben wohl viele Amerikaner nicht den Sinn, warum sie Leben und Gesundheit gefährden sollen, verstanden. Dementsprechend niedrig war wohl deren Motivation.
Auch mit einer Profiarmee und noch mehr Soldaten kann Amerika einen solchen Krieg nie gewinnen. Das ist für mich der Grund, warum in diesem Krieg Amerika der Verlierer und Nordvietnam der Gewinner war.

Den Amerikanern ist es trotz Aufbietung enormer Mittel niemals gelungen, den Nachschub der FNL ernsthaft zu gefährden. Mann hat zwar unglaublich viel Bomben abgeworfen, aber damit hat dem vietnamesischen Wald viel mehr geschadet als dem vietnamesichen Nachschub. Wenn man dem glauben arf, was man so liest.

Ob nun das Terrain in Afghanistan oder in Vietnam schwieriger für eine amerikanische Kriegsführung ist, laß´ ich mal dahin gestellt, m.E. müßte die Landschaft im Irak den Amerikaner mehr liegen als in Vietnam. Aber nicht mal dort bekommt man das "Problem" auch nur annähernd in den Griff.

Was nun ein paar Ringelrein tanzende & bekiffte Blumenkinder mit der amerikanischen Niederlage am Strohhut haben sollen, weiß ich nicht. Nun, und ob die Presse damals wirklich von verräterischen Kommunisten unterwandert war, möchte ich bezweifeln. Man hatte es auf amerikanischer Seite mit der Pressefreiheit Ernst gemeint. Und deswegen wurde schonungslos und vermutlich einigermaßen real über das wahre Gesicht dieses Krieges Bericht erstattet. Das hatt doch nichts mit linken Verrätern zu tun. Zumindest daraus hat die amerk. Regierung aber gelernt und das bis auf weiters in dieser Form nicht mehr zugelassen. Jetzt gibt´s nur noch `eingebettete´ Berichterstattung und Zensur.
Um Gottes Willen, ameikanische Soldaten begehen doch keine Kriegsverbrechen, deswegen kann es darüber keinerlei Berichterstattung geben und man braucht dem Internationalen Strafgerichtshof auch gar nicht erst beizutreten ! Schlafen


Gruß, Andreas

Winken
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 123658 | Verfasst am: 06.06.2007 - 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Die Schuld am verlorenen Krieg der Hippie-Bewegung zu geben ist nichts anderes als eine US-Version der Dolchstoßlegende.
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Panzerlexikon
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BeitragBeitrags-Nr.: 123671 | Verfasst am: 06.06.2007 - 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Militärisch war dieser Krieg von Anfang an nicht zu gewinnen, weil ein konventionelle Invasion Nordvietnams von Beginn an nicht geplant wurde. Es scheint so als ob man diesen Krieg nur um des Krieges willen führen wollte.
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 123672 | Verfasst am: 06.06.2007 - 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Andreas hat Folgendes geschrieben:

Wie soll man denn einen Krieg gewinnen gegen ein Land samt Bevölkerung, die man zutiefst ungerecht behandelt, die man teilweise als Untermenschen ansieht ?
Meines Wissens wurde die FNL von breiten Bevölkerungsschichten unterstützt. Die meisten Leute sahen in den Amerikanern keine Befreier, sondern zukünftige Besatzer.
Die FNL war überzeugt von der Richtigkeit ihres Tuns, außerdem kämpfte man ja um sein eigenes Land, hatte teilweise Angehörige durch schäbige Kriegsverbrechen verloren, folglich war die Motivation und Einsatzbereitschaft sehr hoch.
Im Gegensatz dazu haben wohl viele Amerikaner nicht den Sinn, warum sie Leben und Gesundheit gefährden sollen, verstanden. Dementsprechend niedrig war wohl deren Motivation.
Auch mit einer Profiarmee und noch mehr Soldaten kann Amerika einen solchen Krieg nie gewinnen. Das ist für mich der Grund, warum in diesem Krieg Amerika der Verlierer und Nordvietnam der Gewinner war.


Sehr gut! So sehe ich das auch und sehr gut formuliert.
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 123673 | Verfasst am: 06.06.2007 - 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerlexikon hat Folgendes geschrieben:
Es scheint so als ob man diesen Krieg nur um des Krieges willen führen wollte.


Nein, um die Ausbreitung des Kommunismus zu verhindern -> Dominotheorie.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 123674 | Verfasst am: 06.06.2007 - 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es scheint so als ob man diesen Krieg nur um des Krieges willen führen wollte.


So würde cih das sicher nicht sagen. Aber es muss den Amis schon von Anfang an klar gewesen sein, dass man einen Angreifer, der im Guerilla-Krieg ein Land angreift, nicht mit konventionellen Mitteln standhalten kann. Oder sie haben aus den anderen Nachkriegs-Kriegen nichts gelernt.

Ich bezweifele, dass der Krieg gewonnen worden wäre, wenn die Amis den Norden militärisch besiegt hätten und die (auch im Süden) unbeliebte Militärdiktatur von US-Gnaden auf den Norden ausgedehnt hätte.
Widerstand wäre immer vorhanden gewesen, und China als Versorger nicht weit.

Also von Anfang eine sehr schwammige Stategie der USA.
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 123677 | Verfasst am: 06.06.2007 - 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke nicht, dass die USA aus den Konflikten nach dem WK II viel für den Guerilliakrieg lernen konnten, da selbst in Korea ein Krieg nach dem alten Muster geführt wurde. Die Theorie des "Volkskrieges entstand in China überhaupt erst nach den ersten Erfahrungen des Koreakrieges und wurde in Vietnam zum ersten Mal angewendet. Die USA haben dieses Kriegskonzept erst nicht erkannt, dann nicht ernstgenommen und dann nicht verstanden.

In diesem Sinne sind sie ganz ähnlich wie die Briten, die vor dem WK I die U-Boote als Kriegswaffe verbieten wollten weil sie die als unfaire Waffe betrachtet haben. Schallendes Gelächter!
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