Der Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte 1944
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Mr. T
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BeitragBeitrags-Nr.: 151189 | Verfasst am: 24.06.2008 - 08:08    Titel: Antworten mit Zitat

Sturmgeschütze der 9.deutschen Armee(AOK 9) am 24.06.1944


Quelle: BA MA RH 20-9/199 Blatt 84


129.Infanterie-Division = 4
35.Infanterie-Division = 3
36.Infanterie-Division = 10
45.Infanterie-Division = 15
383.Infanterie-Division = 20
6.Infanterie-Division = 20
134.Infanterie-Division = 4
Insgesamt: 76
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Reiter
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BeitragBeitrags-Nr.: 161158 | Verfasst am: 12.10.2008 - 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab im Feldherrnhalle-Thread einen Artikel über die Kämpfe der PGD FHH bei Mogilew eingestellt Zwinkern

Horrido!

Nicole
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Gastolli
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BeitragBeitrags-Nr.: 166675 | Verfasst am: 24.01.2009 - 23:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ritterkreuz-Vorschlag vom 13.07.1944 durch Kdt. der Festung Wilna, Stahel:

„Uffz. Stoecks hat am 08.07.44 in Wilna bei einem recht bedrohlichen Panzerangriff 3 Panzer im Nahkampf abgeschossen. Erfolg war gefechtsentscheidend. Außerdem hat Uffz. Stoecks hiermit Gesamtzahl seiner Panzerabschüsse auf 14 erhöht.“

Vermerk auf Deckblatt:
„Verleihung noch nicht bekanntgegeben, da vermisst! Rückfrage ob evtl. gefallen läuft! 21.07.44“


Es handelte sich um Unteroffizier Helmut Stoecks (* 23.08.08, Flatzky, Krs. Flensburg, gefallen offiziell per 12.07.1944), Ritterkreuz am 20.07.1944 bei Kdt. der Festung Platz Wilna

Quelle: Bundesarchiv, RH 7 / 287, Ritterkreuz-Vorschläge

Winken
Oliver
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AndreasB
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BeitragBeitrags-Nr.: 166686 | Verfasst am: 25.01.2009 - 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Mr. T hat Folgendes geschrieben:
Sturmgeschütze der 9.deutschen Armee(AOK 9) am 24.06.1944


Quelle: BA MA RH 20-9/199 Blatt 84


129.Infanterie-Division = 4
35.Infanterie-Division = 3
36.Infanterie-Division = 10
45.Infanterie-Division = 15
383.Infanterie-Division = 20
6.Infanterie-Division = 20
134.Infanterie-Division = 4
Insgesamt: 76


Sind das Gesamtzahlen oder einsatzbereite Stug?

Alles Gute

Andreas
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Mr. T
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BeitragBeitrags-Nr.: 174044 | Verfasst am: 24.07.2009 - 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Panzer- und Sturmgeschützlage Heeresgruppe Mitte Juni 1944



Quelle: „Zustandsbericht der 18.Panzer-Grenadier-Division vom 01.06.1944“

Bestand an Panzerkampfwagen laut Zustandsbericht: BA MA RH 10/183
Sollstärke: 42 StuG und 3 Pzkpfw III /Kein einziger vorhanden



Quelle: „Zustandsbericht der 25.Panzer-Grenadier-Division vom 01.06.1944“

Bestand an Panzerkampfwagen laut Zustandsbericht: BA MA RH 10/185
42 StuG, davon 41 einsatzbereit
2 Pzkpfw III beide einsatzbereit



Quelle: „Zustandsbericht der Panzer-Grenadier-Division „Feldherrnhalle“ vom 01.06.1944

Bestand an Panzerkampfwagen laut Zustandsbericht: BA MA RH 10/206
17 StuG, davon 13 einsatzbereit
1 Pzkpfw III einsatzbereit
17 Pzkpfw IV, davon 8 einsatzbereit



Quelle: „Zustandsbericht der schweren Panzer-Abteilung 501 vom 01.06.1944“

Bestand an Panzerkampfwagen laut Zustandsbericht: BA MA RH 10/220
29 Pzkpw VI alle einsatzbereit
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jooooonas
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BeitragBeitrags-Nr.: 185632 | Verfasst am: 30.05.2010 - 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo alle,
brauche ich eure Hilfe. Ich suche nach der Information zum Thema Festung Wilna. Also welchen von Kampfgruppen gehörten die SS Fallschirmjäger und I./Pz.Rgt.GD? KGr. Stahel verteidigte die Stadt. KGr. Tolsdorff ginge der KGr. Stahel zu helfen und zu befreien. Habe ich recht? Dann welche Rolle spielte KGr. Pössl und KGr. Stahl?

Vielen Dank.
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Todd
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BeitragBeitrags-Nr.: 186041 | Verfasst am: 13.06.2010 - 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

KGr. Pössl greift Rykantai an, eine Verbindung mit jetzt eingeschlossenen KGr. Tolsdorff zu herstellen. Inzwichen hat KGr Stahl die Aufgabe der Autobahn im Abschnitt Vievis - Rykantai von Feind aus dem Süden und Norden zu sichern.
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jooooonas
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BeitragBeitrags-Nr.: 186303 | Verfasst am: 23.06.2010 - 00:47    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht wissen Sie die Zusammensetzung von KGr. Pössl?
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Todd
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BeitragBeitrags-Nr.: 186405 | Verfasst am: 27.06.2010 - 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

jooooonas hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht wissen Sie die Zusammensetzung von KGr. Pössl?

KGr Pössl (Major Walter Pössl)
I./Pz.Rgt.GD (Major Walter Pössl)
mit SS-Falschm.Jäg.Btl.500 (SS-Hstuf. Siegfried Milius) und 2 Kp aus Falschm.Jäg.Rgt.16 (Major Rudolf Witzig),
II.(Spw.)/Pz.Gren.Rgt.114 (Major Rausche),
3.(Sfl.)/Pz.Art.Rgt.76 (Hptm Kesseler).
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yogy
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BeitragBeitrags-Nr.: 188719 | Verfasst am: 25.09.2010 - 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Vom Endergebnis her war "Bagration" ein Riesenerfolg, unabhängig von russischer Überlegenheit, evtl. großen Verlusten o.ä. Sicher war es auch KEIN Pyrrhussieg.

Die Operation wurde hervorragend vorbereitet, getarnt. Sie führte die aus dem russ. Kernland bis Ostfront vor die deutsche Haustür und schuf weiterhin die Vorausetzung für das Zurückdrängen der HG Nord.

Allein der Titel "Zusammenbruch..." von Thread und Buch sollte eigentlich in "Zerschlagung..." geändert werden, da hiermit meiner Meinung nach die russ. Inititiative besser zur Geltung kommen würde.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 188746 | Verfasst am: 26.09.2010 - 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Die Operation wurde hervorragend vorbereitet, getarnt.


*räusper*

Ein ziemlich ungefährdeter Sieg, trotz dessen, dass die AOKs mit ihren Prognosen für die angesetzten Offensivkeile recht gut lagen. Aber bei den Frontstärken der dt. Divisionen ohne wirkliche Gegenstoßreserven war es ein leichter Sieg für die Rote Armee, die dafür trotzdem verdammt hohe Verluste hatte.

Meine Meinung

Jan-Hendrik
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Mr. T
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BeitragBeitrags-Nr.: 188762 | Verfasst am: 26.09.2010 - 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Bedenkt man die großen Frontbreiten der deutschen AOKs und die materielle Überlegenheit der Roten Armee(sowie die Invasion in der Normandie), finde ich auch, das die Verluste der Sowjets doch erstaunlich hoch waren, ganz zu schweigen von der Möglichkeit, wenn das Verhältnis anders rum gewesen wäre.


Deutsche Verluste
(22.06. - 10.07.1944 inklusive sämtlicher späterer Nachmeldungen)

22.165 Verwundete
6.622 Gefallene
235.657 Vermißte
264.444 Mann

Ca. 15.000 Mann (von den Vermißten) kehrten später noch zur Truppe zurück.



Sowjetische Verluste(23.06. - Ende Juli 1944)

440.879 Mann (29,8% des Personals), davon 97.232 Gefallene


Quelle: "Das deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg" Band 8



Gruß Mr. T
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kerler
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BeitragBeitrags-Nr.: 188766 | Verfasst am: 26.09.2010 - 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Wissen, dass es eventuell wieder ein niveauloser Beitrag ist: Warum sollte man Wehrmachtsstatistiken mehr glauben schenken als Statistiken der roten Armee? beides totalitäre Diktaturen, die versuchen mit Propaganda sich stärker und den feind schwächer zu machen.
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Mr. T
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BeitragBeitrags-Nr.: 188767 | Verfasst am: 26.09.2010 - 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Es geht hier nicht um irgendwelche Statistiken von Diktaturen. Der kalte Krieg ist längst vorbei. Niemand muß noch etwas beschönigen oder herabsetzen. Die sowjetischen Angaben stammen aus einer Zeit nach dem kalten Krieg. Die deutschen Angaben aus den Unterlagen aus Freiburg.
Ich habe nur sehr wenige Einblicke in Bücher aus dem Osten in der Zeit vor dem Mauerfall geworfen, aber wenn ich sie mit Angaben aus der "Westliteratur" verglichen habe, war ich doch auch sehr ertaunt über die großen Unterschiede.
Vielleicht mein Fehler, aber ich bin der Auffassung das man den deutschen Büchern mehr glauben kann. Zumal die Verluste die in diesen Büchern beschrieben werden, eher mit den Zustandsberichten die ich habe über einstimmen. Aber sicherlich stimmen diese Angaben auch nicht immer zu 100%.
Nichts für ungut.

Gruß
Mr. T
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 188806 | Verfasst am: 28.09.2010 - 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

Sagen wir es doch mal kurz und knackig: die Meldungen der Heeresärzte und der Abteilungen IIa/b waren wohl kaum zur Veröffentlichung bestimmt Rollene Augen

Oder kurz: man sollte sich vielleicht erst zum Thema belesen Idee

Winken

Jan-Hendrik

...der eine derart penible Buchführung wie beim Heer sonst nirgends gefunden hat...
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