Tarnkappenschiffe...
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 57540 | Verfasst am: 28.04.2005 - 18:07    Titel: Tarnkappenschiffe... Antworten mit Zitat

In wie weit sind solche Tarnkappenschiffe (Schweden, USA und China rüsten sich ja damit) sinnvoll?

Wie teuer sind solche Schiffe im Vergleich zu "normalen" Militär-Schiffen?

Baut eine deutsche Werft nicht für die Schwedische Marine ein solches Boot?

Danke schoneinmal für die Antworten!

Gruß

Jörg
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 57542 | Verfasst am: 28.04.2005 - 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Die Werfz heißt Kockums , liegt in Schweden , gehört aber zu HDW , also ist in deutscher Hand ...

Ansonsten hatten wir des bereits an dieser :

http://panzer-archiv.marcof.de/forum/viewtopic.php?t=907

Stelle ....


Jan-Hendrik
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Balu
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BeitragBeitrags-Nr.: 103616 | Verfasst am: 28.08.2006 - 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

also die schweden bauen die visby-klasse, die norweger die skjold-klasse, die amis haben die arleigh burke klasse, wobei diese wohl keine guten stealtheigenschaften besitzt, wir haben die fregattenklassen f123 und f124 die nach dem meko-design gebaut wurden und ebenfalls stealthfähigkeiten besitzen, dann haben die franzosen die lafayette-klasse un die vereinigte arabische emirate hat auch einen eigene stealthschiffklasse. die chinesen bauen zwar viele neue schiffe, diese sollen auch angeblich stealtheigenschaften haben, das wird aber vom rest der welt angezweifelt, weil sie einfach nicht so aussehen. siehe [url]www.sinodefence.com . die amerikaner planen aber die DDX klasse, eine neue zerstörerklasse die wohl hervorragende stealtheigenschaften haben wird.[/url]
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AG_Wittmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 104081 | Verfasst am: 02.09.2006 - 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm, sind das richtige Tarnkappenschiffe, oder verringern sie nur die Signatur, die aufn Radar erscheinen würde?
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 104084 | Verfasst am: 02.09.2006 - 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Du kannst ein Kriegsschiff net "vertarnkappen" , dafür sind die Dinger einfach zu groß Zwinkern

"Stealth" is da eh eher eine Modebegriff , man sollte es eher als signaturreduziert bezeichnen .

Und da stellt sich dann wieder die Frage , inwieweit Aufwand und wirklich nutzen jeweils korrelieren .

Meine Meinung

Jan-Hendrik
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Balu
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BeitragBeitrags-Nr.: 104096 | Verfasst am: 02.09.2006 - 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

hat jemand vll. mal daten die angeben um wieviel prozent sich die radarsignatur gegenüber konventionellen schiffen verhält? also um wieviel prozent sieht man ein "richtiges" ( visby, skjold, DDX , La Fayette, K130... ) stealthschiff weniger auf dem radar? oder is das alles geheim?
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Andreas1984
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BeitragBeitrags-Nr.: 104098 | Verfasst am: 02.09.2006 - 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Und da stellt sich dann wieder die Frage , inwieweit Aufwand und wirklich nutzen jeweils korrelieren .

Meine Meinung

Jan-Hendrik


Da sind dann wohl U-Boote sinnvoller. Die sieht man nämlich schon mal garnicht an der Wasseroberfläche (außer sie tauchen auf). Und wenn die Dinger dann noch so einen modernen Antrieb wie die U-212-Boote haben dann dürfte man über gutes Material verfügen.
Gruß,

Andreas
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Reaper
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BeitragBeitrags-Nr.: 104113 | Verfasst am: 02.09.2006 - 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich sind U-Boote als "Stealthboote" besser geeignet, nur braucht man auch Überwasser Schiffe Cool
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Andreas1984
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BeitragBeitrags-Nr.: 104118 | Verfasst am: 02.09.2006 - 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Daran zweifel ich auch nicht. Aber ich denke, dass die Schiffskonstrukteure besser fahren, wenn sie die Verteidigungswaffen (Luftabwehr und U-Bootabwehr) optimieren, als dass sie versuchen das Schiff durch Stealthtechnik zu verbessern. Das steht meiner Ansicht nach in keinem gesunden Kosten/Nutzen-Verhältnis.
Gruß,

Andreas
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Reaper
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BeitragBeitrags-Nr.: 104122 | Verfasst am: 02.09.2006 - 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

soweit richtig, nur besteht der heutige Krieg nicht mehr aus "wer hat die besseren Waffen an Bord", sondern, "wer wird als erstes entdeckt"....natürlich darf dabei auch die Bewaffnung nicht zu kurz kommen (und das tut sie auch nicht )Cool
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 104123 | Verfasst am: 02.09.2006 - 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Nur tun sich Schiffe gemeinhin mit dem "Verstecken" ein wenig schwer , da :

a) Kriegsschiffe meist im Verband unterwegs sind

b) doch allgemein recht groß sind

c) sich optischer Aufklärung , sei es durch Satelliten oder Aufklärer auf der offenen See nur schwer entziehen können

insforn halte ich etwaigige "Stealthfähigkeiten" derzeit für ein wenig "überbewertet" oder , neudeutsch , "gehypt" Idee

Meine Meinung

Jan-Hendrik
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Reaper
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BeitragBeitrags-Nr.: 104125 | Verfasst am: 02.09.2006 - 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

naja, sagen wirs so...man darfs nicht überbewerten, jedoch muss man eben Alles tun, um so lange wie möglich unentdeckt bleiben, bzw. den GENAUEN Aufenthaltsort zu "verheimlichen"
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 104129 | Verfasst am: 02.09.2006 - 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hier spielten mehrere Faktoren eine Rolle. Zum einen die Größe und eine entsprechende Formgebung inklusive absorbierender Werkstoffe um eine Geringe Signatur zu hinterlassen. Dann noch die Reduzierung der thermischen Abstrahlung und Gereusche hier kommen die Wasserstrahlantriebe voll zum tragen.
Ausschlaggebend ist natürlich wofür man die Schiffe benötigt. Da sind die Skandinavier im Vorteil, sie haben sich auf Küstenschutz orientiert. Klein schnell, geringer Tiefgang. Mit 60 Knoten und einer entsprechenden Silhouette bekommt man so was kaum aufen Radar. Für Küstenschutz und Landungsoperationen geradezu ideal da ist auch eine Panzerung hinfällig.

Da tun sich die Amerikaner etwas schwer, haben ja auch andere premissen, für einen Angriffkrieg benötigen sie größere Pötte und die bekommt man nun nicht "unsichtbar"

Unter diesem Link lässt sich zumindest erahnen wie die Radarreflektion bei der Visby-Klasse ist.


Übrigens Baut Deutschland sowas auch. Der Hersteller Blohm + Voss bezeichnet sie als MEKO A-200SAN und hat 4 Stück für Südafrika gefertigt.

Fred Winken
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Balu
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BeitragBeitrags-Nr.: 104145 | Verfasst am: 03.09.2006 - 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

ist klar das man so brocken wie zerstörer nicht gänzlich von der radarerfassung befreien kann, aber man kann sie verzögern. auserdem rechnen die soldaten am überwachungsradar nicht damit das sich ein zerstörer nähert wenn sie auf dem bildschirm die signatur eines fischerbootes haben. Meine Meinung
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Andreas
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BeitragBeitrags-Nr.: 105716 | Verfasst am: 23.09.2006 - 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Bin der Meinung, daß das meiste an der Stealth-Technik Humbug ist. Sicher gibt es eine entsprechende Technik, Bauweisen bzw. Werkstoffe, die eine Funkmeßauffassung erschweren. Jedoch gibt es wohl auch immer eine Gegentechnik, die dies wieder allergrößtenteils zunichte macht.
Sonst hätten die Jugos 1999 kaum eine amerikanische F-117 abschießen können.
Bei der Flugschau in Le Breguet 1991 waren u.a eine F-117 und eine MiG-31 anwesend. In einem FlugRevue-Interview meinte der sowjetische Pilot, er hätte gerne eine Probe aufs Exempel gemacht und bewiesen, daß sein Radar die F-117 erfassen könne. Die Amerikaner wollten nicht.
Wirklich bahnbrechende Neuerungen wurden immer von allen Ländern nachgebaut bzw. immitiert. Bei der nun schon Jahrzehnte alten Stealthtechnik meine ich dies nicht erkennen zu können.

Bin mittlerweile der Meinung, daß diese extrem teuere Technik ihr Geld nie und nimmer wert ist, weder bei einem Flugzeug noch bei einem Panzer und schon gar nicht bei einem Riesenmetallmonster wie einem Schiff.

Meine Meinung

Ausschalten des geg. Radars, Störmaßnahmen und Düppel – und bei einem Schiff eine genügend große Anzahl an fähigen Verteidigungswaffen - sind meines Erachtens effektiver und billiger. Ob nun ein Schiff 60 oder 100 Knoten fährt ist einem Radargerät wohl auch egal, da problemlos 1000 km/h schnell fliegende Flugzeuge erfaßt werden können.

Laßt die Amerikaner nur mal ihre Tarnkappenflugzeuge, -schiffe uns was weiß ich noch alles bauen. Vielleicht schafft´s ein Verteidigungsminister der Zukunft seinem Volk weis zu machen, man nüsse nun auch das gesamte Gods-Own-Country mit Stealthhäusern bebauen um vor iranischen und nordkoreanischen Raketen absolut sicher zu sein.

Tarnkappentechnologie dient in meinen Augen vorallem dazu, Steuergeld in die Taschen von Unternehmen zu spülen.

Gruß, Andreas

Winken
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