Der konstruktive Umgang mit dem Stolz auf eine Nation
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 57906 | Verfasst am: 04.05.2005 - 15:12    Titel: Der konstruktive Umgang mit dem Stolz auf eine Nation Antworten mit Zitat

Ja, wo ist er in Deutschland geblieben, der Nationalstolz? Warum Ist er überhaupt weg? Wovor haben die Deutschen Angst? Ich denke, ein gewisses Maß an Nationalstolz kann keinem Staat schaden, eher im Gegenteil.
Zudem wird dieses "schüchterne" von anderen Völkern Europas (außer von den meisten Briten) immer wieder bei dem Deutschen Volke bemängelt....wir sollen mal aus uns rauskommen, sagen Franzosen, Spanier, Belgier, Holländer, Dänen, Italiener (alleine wie die mit Ihrer Vergangenheit umgehen ist schon beeindruckend) oder auch Russen (die, m.E. am meisten aus dem 2.WK gelernt haben und uns, sagen wir, als Volk, Richtig verziehen haben), trauern dem Glanze der alten Sowjetrepublik (nicht nach dem System) nach...warum nicht wir Deutsche?

Was haltet ihr von der Sache? Sollte mehr Patriotismus in Deutschlandd herrschen? Und wie kann man ihn erreichen? Welche Rolle spielen die MEdien?

Gruß und danke schonmal für die evtl. Antworten,

Jörg
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Blue Snake
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BeitragBeitrags-Nr.: 57908 | Verfasst am: 04.05.2005 - 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Meiner Meinung nach haben wir zuwenig was die Franzosen zu viel haben.^^

Aber nun zum Thema:

Ich halte nichts von DEUTSCHQUOTEN im Radio etc. - das würde uns nicht weiterbringen.

Allerdings fände ich folgendes sinnvoll:

- Korrekturen im Geschichts- und Gemeinschaftsunterricht an den allgemeinen Schulen

- Vorgehen gegen Volksverhetzende Medien im Rahmen der demokratischen Gesetzgebung

- Öffentlichkeitswirksame, kritische Auseinandersetzung mit der Deutschen Vergangenheit

- Kampf der "political correctness"

- Schutz vor nationalstolzfeindlicher Gesinnung - ich mag es nicht wenn ich mit meinen T-Shirt rumlaufe dass nen Bundesadler vornedrauf hat und ich als Nazi beschimpft werde (dieses Halbwissen geht mir auf en Sack auf gut Deutsch)
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 57909 | Verfasst am: 04.05.2005 - 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Schutz vor nationalstolzfeindlicher Gesinnung - ich mag es nicht wenn ich mit meinen T-Shirt rumlaufe dass nen Bundesadler vornedrauf hat und ich als Nazi beschimpft werde (dieses Halbwissen geht mir auf en Sack auf gut Deutsch)


*LOL*, genau das selbe hatte ich auch, allerdings hatte ich den Reichsadler des Kaiserreichs auf meinem T-Shirt... Grins

Aber hast völlig und in allen Punkten Recht!

Gruß

Jörg
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Blue Snake
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BeitragBeitrags-Nr.: 57910 | Verfasst am: 04.05.2005 - 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

@Jörg:

Aus Trotz zieh ich das T-Shirt nun erstrecht an.^^ Außer in manchen Situationen indenen es besser ist seine russischen Sprachkenntnisse spielen zu lassen wenn du verstehst was ich meine. ;) (Ich häng an meinem Leben^^)



Zwei Punkte habe ich noch vergessen:

- Eine Interessengemeinschaft, idealerweise eine Partei, die Nationalstolz in gesunden Bahnen fördert
- Diese Interessengemeinschaft sollte gleichzeitig "falschen" Nationalstolz bekämpfen (siehe z.B. radikale Randgruppen)
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flask03
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BeitragBeitrags-Nr.: 57911 | Verfasst am: 04.05.2005 - 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Also zu der Sache mit dem T-Shirt: Es gibt ja leider auch viele echte Nazis die mit solchen T-Shirts rumlaufen, daher muß man auf eine solche Reaktion rechnen.

Und zu Nationalstolz: Es ist ja nicht schlecht wenn der staatlich gefördert wird, aber man darf es nicht übertreiben. Nationalstolz muß "von innen heraus" kommen und ich denke wenn man ihm die Möglichkeit gibt sich zu entwickeln dann wird auch etwas daraus. Viele, auch oder gerade junge Leute wolle wirklich auch einmal stolz auf ihr Land sein können, anstatt sich immer dafür schämen zu müssen. Dann würde sicher auch die Geschichts- und Politikverdrossenheit zurückgehen.

Ach ja: Auch im Musikunterricht sollte man etwas ändern. Die Nationalhymne sollte auf den Plan stehen und zwar alle Strophen. Dann könnte man den Leuten auch gleich mal erklären, was es eigentlich mit "Deutschland über alles" auf sich hat.
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Jörg-Sebastian
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BeitragBeitrags-Nr.: 57913 | Verfasst am: 04.05.2005 - 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

flask03 hat Folgendes geschrieben:
Ach ja: Auch im Musikunterricht sollte man etwas ändern. Die Nationalhymne sollte auf den Plan stehen und zwar alle Strophen. Dann könnte man den Leuten auch gleich mal erklären, was es eigentlich mit "Deutschland über alles" auf sich hat.


Nämlich garnichts...oft als "verboten" gepriesen, sind doch alle 3 Strophen erlaubt!

Gruß

Jörg
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flask03
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BeitragBeitrags-Nr.: 57914 | Verfasst am: 04.05.2005 - 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, mir ging es darum die Bedeutung zu erklären. Das es nicht darum geht das Deutschland die Welt beherrschen soll, sondern darum das ein vereintes Deutschland über allem anderen steht.
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 57916 | Verfasst am: 04.05.2005 - 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

@ Blue Snake

wenn du aber den Patritismus fördern willst, dann wirst du gnadenlos von der Faschismuskeule der Medien niedergeknüppelt.
Die stellen dich dann auf eine Stufe mit der achso bösen NPD.....
Irgendwann kommt dann der Punkt an dem du mit der NPD zusammenarbeiten wirst, weil sie immer noch die stärkste nationale Kraft in Deutschland ist.
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Nachtjäger
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BeitragBeitrags-Nr.: 57922 | Verfasst am: 04.05.2005 - 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

Für mehr Patriotismus in Deutschland müssen die Dingen, auf die man in Deutschland stolz sein kann, in den Medien mehr betont werden. Deutschland ist Weltmeister im Schlechtreden. Immer werden die Misstände am stärksten betont (wirtschaftlich, sozial..). Viele scheinen zu vergessen, dass Deutschland nach wie vor die drittstärkste Wirtschaftsmacht der Welt ist.

Nur bei Nationalspielen (Fußball v.a.) sieht man plötzlich einen glühenden Patriotismus in breiten Massen der Bevölkerung. Fußball ist ja geschichtlich nicht vorbelastet.

Den Patriotismus, wie er in den USA, Frankreich oder UK vorherrscht werden wir in Deutschland nie erreichen. Dies wäre aber auch nicht erstrebenswert, da dies schon eher Nationalismus ist.

Vielleicht spielt Deutschland aber auch eine Vorreiterrolle in der Welt. Die Globalisierung hat sich in den deutschen Köpfen stärker verbreitet als anderswo. Irgendwann wird es sowieso keinen echten Patriotismus mehr geben, leider.
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Blue Snake
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BeitragBeitrags-Nr.: 57942 | Verfasst am: 04.05.2005 - 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

@Campman: Mit der NPD werde ich NIE zusammenarbeiten können und wollen, allein schon weil ich ihrer völkischen Vorstellung nicht entspreche: Weder bin ich total arisch noch blauäugig. ;)

Außerdem werde ich mich nicht auf ein solches Niveau herabbegeben wollen - im Gegenteil: Ich wollte ihnen lieber die Leute abluchsen, die eigentlich "Okay" sind aber aus Protest NPD wählen.

@Medien: Irgendjemand muss es versuchen - steter Tropfen höhlt den Stein. Außerdem ist das ein Grund, kein Hindernis.
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 57945 | Verfasst am: 04.05.2005 - 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

@ Snake

Die NPD will weder rein Blauäugige noch rein arische Leute. Haarsträubend
Und das Niveau is stellenweise höher als bei anderen Partein.
Meine Meinung

Aber was ich nicht kapiere:
Du findest die NPD scheiße, aber Leute die NPD-Protestwähle is iO????

Fragend Fragend Fragend Fragend Fragend Fragend Fragend
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Blue Snake
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BeitragBeitrags-Nr.: 57950 | Verfasst am: 04.05.2005 - 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

@Campman:

Nun gut, das war wohl etw. "Halbwissen" auch meinerseits.^^

@Protestwähler:

Ich zitiere die Bibel: "Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!"

- Das Okay war extra in Anführungsstrichen - diejenigen der Protestwähler, die "lieber" eine "normale" Partei wählen würde wie UNS *gg* halte ich für "rehabilitierbar", denn sie wählen halt zwischen Cholera (SPD etc.) und der Pest (NPD-Krucken): Diese Leute muss man aufklären damit diese verstehen worin die Gefahr besteht wenn sie weiterhin Protestwählen. Möglicherweise sind diese Einsichtig und lernen den "besseren Weg"...ich sehe also Potential, das manche sich wieder besinnen können, die eigentlich nicht rechtsextrem wären, wenn es Alternativen wie UNS gäbe.
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 57954 | Verfasst am: 04.05.2005 - 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

@ Blue Snake

Höre ich da etwa Sarkasmus in deiner Stimme????


Gut aber um sachlich zu bleiben:
Nicht jeder der von der NPD überzeugt ist, ist gleich rechtsextrem.
Außerdem hast du dich schonmal mit einem NPDler unterhalten was die nun wirklich wollen???
(Ich meine jetzt nicht irgendwelche Skins inner Kneipe)
Oder beziehst du dein Wissen von der Antifa oder den Medien (von denen wir schon x-mal festgestellt haben das sie nicht die Wahrheit sagen....)???
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Muhammed
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BeitragBeitrags-Nr.: 57966 | Verfasst am: 04.05.2005 - 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich als "Deutsch-Türke" würde niemals auf den kuck.kuck kommen und die NPD wählen, oder gar zusammen arbeiten und warum?
Lass es mich erklären.

Ich wohne in Essen und wie ihr wisst ist in NRW Landtagswahl und die NPD hat ein Super Plakat dazu.

"""""""""""""""""""" Gute Heimreise """""""""""""""""""""""""""""""

""" Frau mit Kopftuch, Mann mit Hut, beide mit Gepäck und herunter gesenkten Kopf """""""""""""""""""""""""""

Also dass ist für mich ein Schlag in die Fresse. Dies ist reine Provokation. Hinter diesem Plakat steht gar nichts. Die denken wenn "wir"
weg sind gehts allen besser, frag mal bitte den Einzelhandel der wird glaub ich was anderes dazu sagen.

back on topic

Ich muss sagen "den Deutschen" würde mehr Nationalstolz nicht schaden. Nur bei mir ist dass ein Spagat zu wem gehöre ich, bin ich
Türke oder doch Deustcher ? Ich muss sagen ich fühl mich hier heimisch und die Türkei, nein danke, ich bin hier geboren mir sind die
Menschen dort fremd in ihrem denken. Ich kenn die meisten nicht und zur Hölle was soll ich da ? Ok meine Kinder (wenn ich so doof
bin welche zu machen) dürften sich deutsch fühlen, da sie ihre "Muttersparche" nicht sprechen können werden. Ich kann heute schon
fast kein Türkisch mehr, also auf welches land bin ich stolz ? Türkei diesem pseudo-Staat oder Germany ?

Ma es ist so Scheisse, man weiß nicht zu wem man gehört Weinen Weinen Weinen Weinen Weinen Weinen Weinen Weinen Weinen Weinen Weinen
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Blue Snake
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BeitragBeitrags-Nr.: 57971 | Verfasst am: 05.05.2005 - 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Muhammed, das Problem habe ich theoretisch auch: Bin ich Russe oder Deutscher? Ich hab deutsche sowie russische Vorfahren.

Allerdings fühle ich mich weitaus mehr als Deutscher, wegen drei Punkten:

1. Ich lebe in diesem Land und als Zugezogener habe ich die Pflicht einen gewissen Assimilierungsgrad zu erreichen, der mir mehr als gelungen ist. Lachen

2. Kann ich mich mit der russischen Kultur nicht identifzieren.

3. Will ich möglichst wenig mit meinen "Genossen" zu tun haben, so wie mancher von denen sich benimmt (was nicht ausschließt dass "echte" Deutsche sich besser benehmen).



Ich denke wenn es mehr Nationalstolz gäbe, würde es dir auch leichter fallen deinen eigenen Weg zu finden, der vielleicht so aussehen könnte: Ehrfürchtig gegenüber seinen Vorfahren und seiner Herkunft und Stolz auf sein "Heimatland Deutschland".
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