Das Imposanteste Schiff von Heute!
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 105507 | Verfasst am: 20.09.2006 - 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

1. Die Fregatten der Klasse 124 werden nicht mit dem 155mm Artilleriegeschütz ausgerüstet! Es ist vorgesehen dieses auf den geplanten Fregatten der Klasse 125 zu platzieren!

2. Momentan besitz nur eine deutsche Schiffsklasse See-Landflugkörper und das sind die Korvetten der Klasse 130! Diese haben 4 schwedische RBS 15MK3. Diese kann man durchaus als "Schwergewichte" unter den Landzielflugkörpern bezeichnen! Obwohl "momentan" auch das falsche Wort ist, momentan besitzen wir sie nämlich noch nicht!

3. Gibt es dutzende Möglichkeiten sich zu informieren BEVOR man Stuss schreibt! Zwinkern

Winken

Gruß
Tobias
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Kevin H.
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BeitragBeitrags-Nr.: 105508 | Verfasst am: 20.09.2006 - 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

danke Tobias für die infos.

ich wollt nur etwas humor hier reinbringen (nicht erst nehemn) ^^
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Hieronymus
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BeitragBeitrags-Nr.: 174624 | Verfasst am: 12.08.2009 - 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Andreas hat Folgendes geschrieben:
Die Iowa-Klasse war überholt, das haben die Amerikaner auch erkannt. Einfach zu groß und teuer, bei zu wenig Nutzen und enormer eigener Gefährdung.



Sorry aber da muss ich schon etwas richtigstellen.


Zu groß?

Die Iowas sind zugegeben nicht gerade kompakt aber zu groß?, Ein Träger der Nimitz Klasse ist deutlich größer rd. 350m lang, 78m breit, 105.000ts

Enorm gefährdet?

Von was denn, OK eine Lenkwaffe mit Nuklearsprengkopf würde auch einer Iowa das Genick brechen, dagegen ist einfach kein Kraut gewachsen. Aber ansonsten sind alle normalen, konventionellen Sprengköpfe gegen eine Iowa ungefähr so wirksam wie eine reife Tomate gegen eine massive Stahlbetonwand. Weiter oben im Thread hat einer die Frage gestellt, wieso eine Kirow mit 19.000ts so leicht ist obwohl sie fast genauso groß ist wie eine Iowa die aber eben mal das dreifache an Verdrängung hat. Genau hier liegt der Grund, die Panzerung. Moderne Schiffe weisen heutzutage kaum oder nur eine geringe Panzerung auf und selbst dann ist es meist nur eine Art Splitterschutz um etwa die Brücke oder Magazine vor Splittern zu schützen.

In einem Gefecht zwischen einer Iowa und einer Kirow oder egal welchem anderen Überrwasserschiff bei dem nur konventionelle Waffen eingesetzt würden, würde eine Iowa zwar oberflächliche Schäden abbekommen, so manches Radar ginge wohl auch zu Bruch, aber die Rumpfintegrität und Ihre Hauptwaffe blieben wohl unangetastet und voll einsetzbar. Ohne Feuerleitradar müsste sie zwar notfalls rein optisch gesteuert feuern aber mit ihren 16 Zoll Koffern (1 Granate wiegt rd. 1t) reichen in der Regel 1 oder 2 Treffer, egal bei welchem Gegner völlig aus, Das Resultat wäre furchteinflößend. Die sowjetische Marine hatte vor den 4 Iowas einen Riesenrespekt und das sollte etwas heißen. Davon das Sie enorm gefährdet wären kann beim besten Willen nicht die Rede sein, durch wen oder was denn bitte. Mal abgesehen von Nuklearwaffen gibt es heutzutage einfach keine Waffen mehr in den verschiedensten Arsenalen die mit einem solchen Riesenklotz an Panzerstahl etwas anfangen können.

Und wie sieht es mit Torpedos aus? Klar damit könnte mn einer Iowa gefährlich werden. Nur weist dieses Schiff auch Unterwasser eine recht ordentliche Panzerung und eine sehr solide Bauweise auf. Und dann wäre da noch die Tatsache das dieses Schifff eine solch große Verdrängung hat und über 1000 wasserdichte Abteilungen. Mit 1 Torpedo schlage ich evtl. ein Loch rein aber das wird einfach nicht reichen, rd. 60.000ts haben nunmal ein gewaltiges Potential. Die beiden Schlachtschiffe der Yamato Klasse haben beide über ein Dutzend Torpedos geschluckt bevor sie untergingen .

Nutzen?

Die Sinnhaftigkeit der Iowas ist auch heute noch gegeben. Diese Schiffe eigneten sich wie kaum ein anderes für sogenannte "show the flag" Operationen. So ein Pott mit so dicken Geschützen ist eine ziemlich brachiale aber umso eindrucksvollere Art anderen zu zeigen wo der Hammer hängt. Das US Marine Corps brach bei der Wiederindienststellung der 4 Iowas in Jubelstürme aus. Nichts aber auch rein garnichts übertrifft ein Schlachtschiff mit 9x 16" Geschützen wenn es darum geht einen Küstenbereich mal so richtig umzupflügen und sturmreif zu schießen, und komme mir keiner und sagt, das kann man mit Lenkwaffen genauso!

Zu teuer? Genau das war es letztlich!

Die Iowa Klasse war zu teuer , wenn auch nicht annähernd so teuer wie ein Flugzeugträger weder in der Anschaffung noch in der Unterhaltung dennoch für den Dampfer brauchte man selbst nach einer umfassenden Modernisierung rd. 2.500 Mann an ausgebildeter Besatzung. Damit könnte man ein ganzes Rudel mit Kreuzern und Zerstörern bemannen. Die Ausbildung solcher Mannschaften ist sehr zeitaufwändig, man darf nicht vergessen die US Navy ist keine Freiwilligen Marine.

Der Hauptgrund für die Ausserdienststellung der 4 Schiffe war lt. US Navy die immer schwieriger werdene Lage für die Ausrüstung und Instandhaltung der Schiffe. Ersatzteile für die Antriebsanlage waren kaum noch vorhanden und hätten speziell angefertigt werden müssen, die elektrischen Anlagen der Schiffe waren ebenfalls nur noch mit immensen Aufwand instand zu halten und letzlich war die Substanz der Schiffe nach über 40 Jahren schlichtweg am Rande Ihrer Lebensfähigkeit, d.h. jede weitere Überholung der Schiffe wäre richtig aufwändig und richtig teuer geworden. Für das gleiche Geld für das man diese 4 Schiffe erhalten hätte können, hätte man auch gleich mehrere moderene Einheiten bauen und unterhalten können, das war letzlich das Ende für diese Schiffe und damit für die gesamte Ära der Schlachtschiffe.

Ach ja, ich wollte Euch auch noch sagen welches Schiff für mich am imposantesten sind. Wen ich also rein nach dem optischen Eindruck gehe, dann gibt es für mich nur eine Wahl: Eigentlich alle Pre Dreadnoughts ganz besonders jedoch die französischen Monster im Stile einer "Masena". Die Dinger waren einfach furchteinflößend, eine unnachahmliche Mischung aus bizarr und brachial, so richtig nach dem Motto, "zum Teufel mit der Diplomatie, wer Prügel will kann sie bekommen"

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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 174625 | Verfasst am: 12.08.2009 - 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
In einem Gefecht zwischen einer Iowa und einer Kirow oder egal welchem anderen Überrwasserschiff bei dem nur konventionelle Waffen eingesetzt würden, würde eine Iowa zwar oberflächliche Schäden abbekommen, so manches Radar ginge wohl auch zu Bruch, aber die Rumpfintegrität und Ihre Hauptwaffe blieben wohl unangetastet und voll einsetzbar. Ohne Feuerleitradar müsste sie zwar notfalls rein optisch gesteuert feuern aber mit ihren 16 Zoll Koffern (1 Granate wiegt rd. 1t) reichen in der Regel 1 oder 2 Treffer, egal bei welchem Gegner völlig aus, Das Resultat wäre furchteinflößend.


Exakt das ist aber das Problem der Pötte....der sog. 'Mission Kill' ist mit rel. wenig Aufwand zu erreichen, und ohne Feuerleitung ist die Kiste, mit Verlaub gesagt, ziemlich wertlos, zumal sich wahrscheinlich eh kein Gegner in der Reichweite der 16Zöller aufhalten würde.

Und wenn ein akustischer Torpedo ihr die Ruderanlage oder den Antrieb zerdeppert, dann ist ein Schicksal a la 'Bismarck' schon fast vorprogrammiert Zwinkern

Damit kann man halt 3. oder 4.Welt-Staaten einschüchtern, aber keinen echten Gegner Idee

Meine Meinung

Jan-Hendrik
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Gortos
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BeitragBeitrags-Nr.: 174628 | Verfasst am: 12.08.2009 - 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Imposant? ich bin für die Ohio- bzw. Typhoon-Klasse...

Dass etwas so gewaltiges sich ungesehen fortbewegen kann und dabei mehr Feuerkraft hat als fast jedes andere Waffensystem... Zunge rausstrecken
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derRaptor
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BeitragBeitrags-Nr.: 174951 | Verfasst am: 24.08.2009 - 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo erstmal miteinander.


Zitat:
Von was denn, OK eine Lenkwaffe mit Nuklearsprengkopf würde auch einer Iowa das Genick brechen, dagegen ist einfach kein Kraut gewachsen. Aber ansonsten sind alle normalen, konventionellen Sprengköpfe gegen eine Iowa ungefähr so wirksam wie eine reife Tomate gegen eine massive Stahlbetonwand.


Leider stimmt diese Aussage nicht. Dazu muß man ein wenig in die Vergangenheit schauen zu den japanischen Riesenschlachtschiffen der Yamato Klasse.

Die wurden bekanntlich von Torpedos (Torpedo Sprengkopf 270kg Torpex) & Bomben (450kg Bombe) versenkt. Vielfach wird darauf hingewiesen das dutzende Treffer (8Torpedotreffer und 15 Bombentreffer im Falle der Yamato) notwendig waren um diese Riesen zu zerstören.
Was jedoch die wenigsten wissen war es jedoch nur ein einzelner Bombentreffer der genügte um das Feuerleitsystem komplett lahmzulegen, dies betraff nicht nur die Hauptartillerie sondern auch die Luftabwehr. Auch die Torpedos detontierten an der Schiffswand und nicht unter dem Kiel wie bei heutigen Waffen.


Die General Belgrano wurde im Falland-Krieg von 3 veralteten Mark VIII Torpedos versenkt welche ebenfalls an der Schiffswand detonierten.

Die Iowa Klasse würde in einem heutigen Seegefecht leider kaum eine lange Überlebenschance haben. Es würden sogenannte "Sättigungsangriffe" stattfinden.
d.h es wird ein massiver Angriff von mehreren Marschflugköpern gestartet welcher die Luftabwehr der Iowa Klasse komplett überfordern würde (die gleiche Taktik würde gegen einen Träger zum Einsatz kommen)

Während des Falkklandkonfliktes genügte bereits eine einzige Exocet um britische Zerstörer zu versenken und diese hatte gerade mal einen 165kg Sprengkopf.
Synergieeffekt: die französische Waffenindustrie bekam anschl durch diese "Werbung" tolle Aufträge.

Heutige Marschlugkörper tragen Sprengköpfe von bis zu 454kg diese Sprengenergie würde selbst bei einem schwer gepanzerten Schlachschiff enorme Schäden anrichten und zweifellos würden mehrere Raketen zur Versenkung führen.

Bei den heutigen Torpedowaffensystemen sieht es nicht anders aus.
Als Beispiel führe ich den amerikanischen Mark 48 Torpedo an der mit 292kg HE bestückt ist. dieser Torpedo detoniert unter dem Kiel eines Zieles und bricht ihm im wahrsten Sinne des Wortes das Rückrat.

Ein einzelner gutgezielter Torpedo in der Nähe des 40cm Magazins würde der Iowa das gleiche Ende bescheren wie der HMS Hood 1941. Leider hätte die Besatzung bei so einer Explosion extrem geringe Überlebenschancen.

Hier mal ein link was ein moderner Torpedo für eine enorme Vernichtungskraft entwickeln kann (Man sollte hierzu bedenken, daß bei dem Zielschiff jegliche Munition sowie nur geringe Mengen an Treibstoff an Bord waren, Folgeexplosionen in der Munitonskammer wären um ein vielfaches größer)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/51/Mark_48_Torpedo_testing.jpg[/quote]
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Hieronymus
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BeitragBeitrags-Nr.: 174976 | Verfasst am: 24.08.2009 - 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Also meine Aussage stimmt nicht, wieso bitte?

Deine Angaben die Du hierzu aufführst sind schlichtweg unrealistsisch.

Die Bilderserie die Du von diesem Torpedotest zeigst, stammen von der Versenkung der ehemaligen HMAS Torrens DE53 einem Zerstörer der River Klasse, mit gerade einmal 2700ts (das entspricht etwa dem Gewicht von 2 Geschütztürmen der Iowa) und NULL Panzerung, im Vergleich dazu ist ein Schlachtschiff der Iowa Klasse etwa wie wenn du das Crashtestverhalten eines Trabants mit dem einer Mercedes S-Klasse vergleichst.....

Eine Iowa hat rd. 58.000ts und ca. 1.000 wasserdichte Einheiten! und noch dazu wurde sie aus massiven Panzerstahl gebaut, diese Zerstörer aus den 60ern hingegen aus gerade mal 1 - 1,5 Zoll starken Schiffsbaustahl. Die Festigkeit dieses Stahls im Vergleich zu z.Bsp. VH Panzerstahl ist fast so schlimm Pappe zu ST37 Normalstahl. Das ein MK48 ADCAP ein solches Schiff glatt in 2 Hälften zerreißt ist nicht sehr verwunderlich, bei einer Iowa würde er jedoch gerade mal eine Beule schlagen, und das ist sicherlich nicht übertrieben sondern entspricht durchaus der Realität. (Selbst wenn er unter dem Kiel explodiert) Der Kiel einer Iowa wiegt mehr als der gesamte Zerstörer auf deinen Bildern!

Ich kann ja verstehen das viele Leute glauben das heutige Lenkwaffen eine enorme Vernichtungsmacht haben, das stimmt auch, aber sie wurden eben nicht gebaut und entwickelt um gegen ein Ziel eingestzt zu werden das zu rd. 30% aus Panzerstahl besteht und dessen maximale Panzerung bis zu 50cm beträgt. An einer solchen Panzerung scheitert ein solcher Sprengkopf schlicht und einfach weil er dafür auch nie vorgesehen war, warum auch? solche Schiffe wurden seit den frühen 40ern nie mehr gebaut. Heutige Kriegsschiffe haben eine "Panzerung" die nur noch gegen Splitter schützen soll, ein überschweres Maschinengewehr reicht unter Umständen schon aus um einem Kreuzer ein paar Ventilationsöffnugen in die Brücke oder sogar in die Bordwand zu stanzen.

Die Magazine für die Hauptmunition der Iowa Klasse wurden darauf ausgelegt selbst in einem Gefecht gegen einen gleichwertigen Gegner mit gleichstarker Bewaffnung (16" Geschütze) Treffer solcher Geschosse auszuhalten und nicht nur einen sondern durchaus auch mehrere, genauso wie das restliche Schiff.

Alleine die Einschlagswucht einer solcher Granate mit einem Gewicht von über 1.3t und einer Vo von rd. 2.500ft/s iübertrifft die der meisten Flugkörper bei weitem. Ein solches Panzersprenggeschoss war in der Lage bis zu 10meter! Stahlbeton zu durchdringen bevor es detoniert! Maximale Schussentfernung ca. 40km bei Vollkaliber. Der oft genannte "Mission-Kill" funktioniert bei einer Iowa nur bedingt, da das Schiffe selbst nach dem Verlust seiner gesamten Elektronik noch immer in der Lage ist seine schwere Artillerie optisch gesteuert zum Einsatz zu bringen , die Entfernungsmesser sind ebenfalls sehr schwer gepanzert und mehrfach redundant vorhanden und kein einziger moderner Kreuzer oder was auch immer verträgt auch nur einen einzigen Volltreffer einer 16" Granate. Die Russen hatten vor den 4 Iowas einen Riesenrespekt und sahen sie als eine sehr ernsthafte Bedrohung für ihre eigenen Schiffe an, und nicht vergessen die Iowas hatten nach ihrer Modernisieruung auch noch Harpoons und etliche Tomahawks an Bord. (plus ein paar anderer Nettigkeiten)

Und falls jemand versuchen sollte einen Torpedo auf eine Iowa abzufeuern muss er schon recht nahe ran (in Schussentfernung für die 16 Zöller), die Iowas fuhr aber ebenso immer in Begleitung weiterer Kreuzer und Zerstörer und dem enen oder anderen Jagd U-Boot. Und mit über 32kn war Iowa auch nicht gerade langsam, d.h ihr mal eben davonfahren ist nicht und mehr Treibstoff hatte sie allemal an Bord und eine wesentlich bessere Seegängikeit als ein xfach leichterer Kreuzer oder Zerstörer erst recht, d.h. bei rauher see wäre sie jedem Gegner entweder davongefahren oder hätte ihn nach realtiv kurzer Zeit soweit eingeholt, das sie in der Lage gewesen wäre Ihn mit Ihren Geschützen zu einem kleinen aber sehr fatalen Tänzchen einzuladen.

HMS Hood war zum Zeitpunkt ihrer Versenkung ein reichlich veralteter Battlecruiser (seit 1918 im Dienst, sie war auch nie ein Schlachtschiff nur die Deutsche Propaganda bezeichnete sie als solche, das klang imposanter) Hood war seit Jahren bereits zur Überholung vorgesehen und zwar unter anderem wegen ihrer viel zu schwachen Deckspanzerung die seit Ihrer Indienststellung als unzureichend und mangelhaft ausgeführt bezeichnet wurde. Und genau diese mangelhafte Panzerung wurde Ihr zum Verhängnis.

Wieso ein einziger Bombentreffer die gesamte Feuerleitung der Yamato stillgelegt haben soll, würde mich wirklich sehr interessieren, davon ist in jeglicher Literatur, selbst in den besten Büchern die über die Yamato geschrieben wurden kein Wort geschrieben.

Aber selbst wenn dem so sein sollte...es ändert rein garnichts an der Tatsache das Yamato trotzdem je nach Quelle zwischen 8 - 14 Torpedotreffer überstanden hat bevor sie sank und noch eine gewisse Zahl von Bombentreffer, bei Musashi waren es sogar noch mehr.

Admiral Belgrano war ein leichter Kreuzer, der Brooklyn Klasse, ex USS Phoenix, mit gerade einmal 9.500ts und was noch schlimmer war, sie wurde nach den Bestimmungen des Londoner Flottenvertrags gebaut. Diese "Treaty Cruiser" galten allgemein als viel zu schwach gepanzert und schlecht konstruiert, das sie nach 3 Volltereffern sank war bei der schwachen Panzerung nicht verwunderlich. Der Grund warum der englische Kapitän der HMS Conquerer den "veralteten" MKVIII Torpedo wählte lag schlicht an der Tatsache das dieser Torpedo im Gegensatz zu wesentlich "moderneren" Torpedos einen deutlich schwereren Sprengkopf besaß der beim Einsatz gegen ein gepanzertes Schiff eine bessere Wirkung versprach.

Die Wirkung der Exocet Raketen war beeindruckend, jedoch auch nur, weil die britischen Schiffe über keinerlei Nahbereichsabwehr verfügten und ausserdem die Aufbauten der meisten britscihen Schiffe damals aus Aluminium gebaut wurden (aus Gewichtsgründen) Alu hat jedoch eine sehr schlechte Eigenschaft, es brennt bei etwas mehr als 650° und ist dann fast nicht mehr zu löschen! Auch die US Navy hat diesen Fehler einst begangen und mit der USS Belknap um ein Haar ein Schiff verloren und das nur weil es mit einem anderen kollidierte und ein Brand ausbrach der um ein Haar nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden konnte. Seit diesem Vorfall hat die US Navy beim Bau von Kriegsschiffen auf Aluminium verzichtet.

Eine Exocet Rakete würde an einer Iowa Klasse wie ein rohes Ei zerplatzen und nur oberflächlichen Schaden verursachen, (Wenn sie denn überhaupt einschlägt)
Das Gewicht eines Sprengkopfes ist nur bedingt Aussagekräftig. Um seine volle Wirkung zu erzielen muss er in ein Ziel eindringen, explodiert er an der Oberfläche verpufft seine Sprengkraft zum größten Teil und richtet eben nur oberflächlichen Schaden an und eben diese Eindringkraft geht den meisten modernen Sprengköpfen einfach ab, wozu bräuchte man sie auch? Es gibt ja praktisch keine Schiffe mit Panzerung mehr und einen Panzersprengkopf zu entwickeln der auf Entfernungen von mehreren hundert Kilometern auch noch eine 20, 30 oder gar 50cm dicke Panzerung aus hochwerigen Panzerstahl durchschlägt ist definitiv keine einfache Angelegenheit.

Wennn ich den Aussagen hier Glauben schenke meinen offensichtlich sehr viele das die Schiffe der US Navy in der Gegend herumschippern und brav darauf warten das die sowjetischen Streitkräfte gegen sie losschlagen und dann noch immer brav weiter herumfahren und warten bis der Gegner seinen Angriff zu Ende gebracht hat, Entschuldigung bitte wenn ich etwas provokant klinge aber glaubt das hier wirklich irgendjemand?

Warum wohl standen solche Schiffe wie die Iowa und alle Träger der US Navy bei den Russen auf der Liste Ihrer Ziele ganz aber wirklich ganz oben? Weil von ihnen eine sehr große Gefahr ausging. Logischerweise, und die Sowjets waren sich darüber bewusst, das sämtliche Stützpunkte der Nordmeerflotte, sowie der sowjetischen Marineluftwaffe mit Sicherheit das erste Ziel amerikanischer Cruise Missiles oder eines S Träögerverbandes waren. Kein Träger und kein Schlachtschiff der US Navy fuhr jemals ohne entsprechenden Schutz zur See aberdas wesentliche dabei, sie fuhren eben zur See und das heißt ich muss den Pott erst einmal finden um ihn zu bekämpfen und das ist wesentlich schwerer als die meisten glauben. Ein Landstützpunkt jedoch ist zu jeder Zeit immer an ein und demselben Punkt und wird sich nie bewegen und ist damit zu ein recht einfaches Ziel für Waffensysteme wie Cruise Missiles etwa.

Das Schreckgespenst der sogenannten "Sättigungsangriffe" verliert sehr schnell viel von seiner Bedrohung wenn man bedenkt das es nicht sehr viel bedarf um einen Luftwaffenstützpunkt der sowjetischen Marine für einige Stunden oder gar Tagen ausser Gefecht zu setzen. Im Prinzip reichen ein paar Wirkungstreffer in die Rollbahnen und der ganze Zirkus steht für die nächste Zeitt still und wohlgemerkt diese Stützpukte braucht man nicht erst lange und aufwändig zu suchen, sie sind da wo sie schon immer waren und man kann diese Angriffe wann immer nötig relativ gefahrlos wiederholen, die Zielprogrammierung einer Tomahawk zu ändern dürfte keine große Schwierigkeit darstellen.

Auch wenn der Atlantik im Vergleich zum Pazifik nur eine bessere Pfütze ist, um dort ein paar Schiffe zu finden muss man schon verflixt genau suchen und hinter jeder Welle könnte so ein Verband plötzlich auftauchen......... aber wer weiß vielleicht sind es ja auch "nur" ein paar seiner Flugzeuge oder Flugkörper.

Worauf ich aber im Endeffekt hiweisen will ist: Die Iowas wurden konstruiert um sich mit ihresgleichen zu duellieren! Sie wurden gebaut um mit schwersten Kaliber fürchterliche Schläge auszuteilen aber wie ein Boxer, gegebenenfalls auch selber solche schweren Schläge einstecken zu können und diese aber auch zu überleben, man rechnete damit schwere Treffer einzustecken und dimensionierte dementsprechend die Panzerung.

Bei modernen Schiffen hingegen versucht man jegliche Treffer von vorneherein auf jeden Fall zu vermeiden und verzichtet dewegen auf herkömmliche Panzerung völlig.

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René
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tomx992
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BeitragBeitrags-Nr.: 174981 | Verfasst am: 24.08.2009 - 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo René,

vielen Dank für Deine tolle Ausführung Gut gemacht!
Ich habe zwar nur bei wenigen Punkten wirklich Ahnung, und über die anderen Punkte kann ich nicht urteilen, aber diese ersteren Punkte teile ich zu 100% mit Dir!
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Fakum12
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BeitragBeitrags-Nr.: 174986 | Verfasst am: 25.08.2009 - 08:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hieronymus hat Folgendes geschrieben:
Die Bilderserie die Du von diesem Torpedotest zeigst, stammen von der Versenkung der ehemaligen HMAS Torrens DE53 einem Zerstörer der River Klasse, mit gerade einmal 2700ts (das entspricht etwa dem Gewicht von 2 Geschütztürmen der Iowa) und NULL Panzerung, im Vergleich dazu ist ein Schlachtschiff der Iowa Klasse etwa wie wenn du das Crashtestverhalten eines Trabants mit dem einer Mercedes S-Klasse vergleichst.....

Mit deinem Crash-Vergleich liegst du leider mal wieder völlig daneben.
Du hast es nämlich immer noch nicht verstanden.
In dem Punkt der Verwundbarkeit gegenüber modernen Torpedos gleichen sich beide Schiffe nämlich exakt. Gut, ein Schlachtschiff wird nicht auseinanderbrechen, aber der Kiel wird trotzdem brechen - und da ist das hohe Gewicht eher noch förderlich für.
Gegen die Wirkung eines solchen Torpedos gibt es nämlich keinen wirklich effektiven Schutz. Da helfen dir auch tausend wasserdichte Abteilungen (oder viel mehr der dreifache Schiffsboden) nicht.
Die Anti-Torpedo-Panzerung des Schiffes ist einzig und alleine auf einen direkt auf die Seitenwand auflaufenden Torpedo ausgerichtet. Und selbst die stellte sich als strukturell zu Schwach heraus.


Hieronymus hat Folgendes geschrieben:
Die Magazine für die Hauptmunition der Iowa Klasse wurden darauf ausgelegt selbst in einem Gefecht gegen einen gleichwertigen Gegner mit gleichstarker Bewaffnung (16" Geschütze) Treffer solcher Geschosse auszuhalten und nicht nur einen sondern durchaus auch mehrere, genauso wie das restliche Schiff.

Falsch. Die Schiffe der Iowa-Klasse sind "Alles-Oder-Nichts" Schiffe. Das heißt die gesamte Panzerung ist in einem Haupt-Panzerungsgürtel untergebracht. Davor gibt es noch einen etwas stärkeres Deck, aber das war's schon. Wenn dieser Durchschlagen wird ist dem Projektil nur noch Schiffbaustahl im Weg. Auch zu den Magazinen. Die liegen zwar sehr tief im Schiff, aber trotzdem, wenn ein Magazin getroffen wird dann bleibt nicht viel vom Schiff übrig.

Hieronymus hat Folgendes geschrieben:
nicht vergessen die Iowas hatten nach ihrer Modernisieruung auch noch Harpoons und etliche Tomahawks an Bord. (plus ein paar anderer Nettigkeiten)

Kleine Notiz am Rande, die Tomahawk waren "armoured box launcher", auf See nicht nachladbar.


[quote="Hieronymus"]Und falls jemand versuchen sollte einen Torpedo auf eine Iowa abzufeuern muss er schon recht nahe ran (in Schussentfernung für die 16 Zöller), die Iowas fuhr aber ebenso immer in Begleitung weiterer Kreuzer und Zerstörer und dem enen oder anderen Jagd U-Boot.
Zitat:

Was aber für ein U-Boot auch höchstens eine Erschwernis aber kein Hindernis ist.


[quote="Hieronymus"]Und mit über 32kn war Iowa auch nicht gerade langsam, d.h ihr mal eben davonfahren ist nicht und mehr Treibstoff hatte sie allemal an Bord und eine wesentlich bessere Seegängikeit als ein xfach leichterer Kreuzer oder Zerstörer erst recht, d.h. bei rauher see wäre sie jedem Gegner entweder davongefahren oder hätte ihn nach realtiv kurzer Zeit soweit eingeholt, das sie in der Lage gewesen wäre Ihn mit Ihren Geschützen zu einem kleinen aber sehr fatalen Tänzchen einzuladen.

Auch da liegst du ziemlich daneben. Die Iowa-Klasse hatte eine relativ schlechte Seegänigkeit, jedenfalls was die erreichbare Geschwindigkeit in rauher See angeht (eine Eigenschaft die sie mit einigen Schlachtschiffen der Ära teilt). Bei ruhiger See schafft sie zwar mehr als 35kn (bei entsprechendem Treibstoffverbrauch), bei schlechter See ist die als sicher betrachtete Geschwindigkeit aber deutlich geringer. Wieso? Ganz einfach, die Konstukteure waren der Meinung das die Höchstgeschwindigkeit unter allen Umständen nicht das wichtigste Ziel ist.
Außerdem wurde es immer vermieden die Maschinen mit hoher Last laufen zu lassen, da das den (ohnehin großen) Personalaufwand locker verdoppelte oder verdreifachte.

Aber in der Wikipedia steht das ja nicht, daher kannst du das ja auch nicht wissen.
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derRaptor
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BeitragBeitrags-Nr.: 174997 | Verfasst am: 25.08.2009 - 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Worauf ich aber im Endeffekt hiweisen will ist: Die Iowas wurden konstruiert um sich mit ihresgleichen zu duellieren! Sie wurden gebaut um mit schwersten Kaliber fürchterliche Schläge auszuteilen aber wie ein Boxer, gegebenenfalls auch selber solche schweren Schläge einstecken zu können und diese aber auch zu überleben, man rechnete damit schwere Treffer einzustecken und dimensionierte dementsprechend die Panzerung.
Bei modernen Schiffen hingegen versucht man jegliche Treffer von vorneherein auf jeden Fall zu vermeiden und verzichtet dewegen auf herkömmliche Panzerung völlig


Genau hier liegt der Knackpunkt Deiner Argumentation:
"um sich mit ihresgleichen zu duellieren"

Die Aussage daß moderne Überwassereinheiten kaum oder überhaupt nicht gepanzert sind ist schlichtweg falsch. Nur weil die Stahlpanzerung fehlt heisst noch lange nicht daß diese Schiffe nicht gepanzert sind: Auf Träger der verbesserten Nimitz Klasse kommen Verbundpanzerungen zum Einsatz genau wie mittlerweile bei Zerstörern und Fregatten, Vorteil: höherer Schutz bei gleichzeitig deutlich veringertem Gewicht.

Wie jedes Schlachtschiff ist auch die Iowa Klasse nur in gewissen Teilen gepanzert, wie oben schon von Fakum12 erwähnt. Leider sind solche Schiffe unter Wasser speziell im Kielbereich kaum bzw. überhaupt nicht gepanzert.

Wenn ein moderner Torpedo unter dem Kiel am Bsp. der Iowa explodiert würde das zu fatalen Schäden führen, vielleicht nicht unbedingt gleich zu einem Sinken (obwohl ich bereits oben erwähnt habe würde ein einzelner gutplatzierter Treffer durchaus ausreichen, um eine Explosion eines der vorderen Magazine zu erwirken), Aber aufgrund der Schockwelle würden mit Sicherheit wichtige Stationen zu einem Energieausfall führen, was im Klartexte heissen würde: Schotten könnten nur noch per Hand geschlossen werden, Die Besatzung im Inneren wäre infolge der Explosion zumindest stark gehandicapt und es würde mit Sicherheit zu massiven Wassereinbrüchen kommen. Und das wohlgemerkt nur von einem einzelnen Torpedo!!!!

Aufgrund des fehlenden Unterwassersonars könnte die Iowa überhaupt nicht auf die Bedrohung (Bsp: Uboot SSGN etc.) reagieren und man kann davon ausgehen das ein U-Boot Kommandant kaum einen einzelnen Torpedo auf so ein lukratives Ziel verschwendet.
Niemand der etwas von moderenen Waffensystemen und deren Vernichtungspotenzial versteht wird ernsthaft glauben, daß ein Schlachschiff des 2.Weltkrieges gegen einen Torpedofächer mit modernen Waffensystemen bestehen würde.

Zitat:
Der Grund warum der englische Kapitän der HMS Conquerer den "veralteten" MKVIII Torpedo wählte lag schlicht an der Tatsache das dieser Torpedo im Gegensatz zu wesentlich "moderneren" Torpedos einen deutlich schwereren Sprengkopf besaß der beim Einsatz gegen ein gepanzertes Schiff eine bessere Wirkung versprach.
Der Grund war vielmehr das zu besagten Zeitpunkt die Tigerfish Torpedos noch an Kinderkrankheiten litten, deßhalb die Variante des veralteten WK2 Waffensystems[/b]

Zitat:
Das Schreckgespenst der sogenannten "Sättigungsangriffe" verliert sehr schnell viel von seiner Bedrohung wenn man bedenkt das es nicht sehr viel bedarf um einen Luftwaffenstützpunkt der sowjetischen Marine für einige Stunden oder gar Tagen ausser Gefecht zu setzen.

Wenn der Seekrieg des WK2 überhaupt etwas erwiesen hat dann wohl daß selbst das schwerstgepanzerte Schiff gegen Luft- bzw. Unterwasserangriffe nicht bestehen kann!!!
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Eierhals
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BeitragBeitrags-Nr.: 175003 | Verfasst am: 25.08.2009 - 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Die US Schlachtschiffe waren aus einem einzigen Grund noch im Dienst bzw in Reserve, für Küstenbeschießungen. Letztmalig praktizierte dies die New Jersey im Libanon.

Man hat damals in Nordkorea und Vietnam einiges über Effektivität und Kostenminderung gelernt, als man die alten Kreuzer heranzog. Man hatte ja noch endlos viel alte Munition, desweiteren war die Verweildauer im Zielgebiet und die moralische Wirkung eines tagelangen Dauerfeuers ungleich höher als bei einzelnen Luftschlägen.
Daß es dabei auch Zwischenfälle gab, wie Turmexplosionen, ist weniger bekannt.

Dies setzte natürlich die Luftüberlegenheit und das Fehlen einer geeigneten Abwehr voraus.

Nüchtern betrachtet hätte weder eine IOWA, noch eine Bismarck, Yamato oder weiß der Geier was noch für ein Dickschiff, dessen Konzeption aus den 30ér Jahren des vorigen Jahrhunderts, eigentlich gar von 1910 basiert eine große Überlebensdauer und somit sehr begrenzte Halbwertszeit.


Zuletzt bearbeitet von Eierhals am 11.11.2009 - 03:40, insgesamt einmal bearbeitet
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derRaptor
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BeitragBeitrags-Nr.: 175008 | Verfasst am: 25.08.2009 - 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

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für mich sind die amerikanischen Flugzeugträger der Nimitz Klasse momentan die imposantesten Schiffe.

Dicht gefolgt von den imperialen Sternenzerstörern der Imperator Klasse des Star Wars Imperiums Zwinkern
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British_soldier
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BeitragBeitrags-Nr.: 175017 | Verfasst am: 25.08.2009 - 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Die besten schiffe der welt gehört der Royal navy:

Die queen elizabeth class!!!
Kommt 2012

http://www.youtube.com/watch?v=9nsxjWDl7Lk&eurl


Wamm als Brite kann man nur stolz auf dieses Teil sein

zwar kleiner als die amisschiffe aber trotzdem wunderschön.

Rule britannia!
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 177693 | Verfasst am: 11.11.2009 - 00:50    Titel: Antworten mit Zitat

Muuuuhhhaaaa, das wäre das erste Rüstungsprojekt der Briten, dass pünktlich ist Verrückt. Wir können uns 2012 ja nochmal sprechen in wieviel Jahren die Pötte dann nach amtlicher Hochrechnung voraussichtlich schwimmen (falls das konstruktiv vorgesehen ist). Ich sage: Vor 2015 kommen die nur bei Flut in die Nähe von Wasser. Abgesehen davon, was heißt hier wunderschön? Offenbar lässt sich über Geschmack tatsächlich so richtig übel streiten. Wenn ich dieses Aufbautengeraffel an Deck schon sehe dann Krank gute Nacht Marie. Ich kenne kein einziges britisches Schiff, dass je gut oder gar beeindruckend ausgesehen hätte. (Ausnahme Lion, 1916 aber das ist schon verdamt lange her)
http://i33.tinypic.com/4u9j7d.jpg
Darüber hinaus gibt und gab es nie gute britische Schiffe, kein einziges. Wie kommt man denn bitte zu der Aussage...
British_soldier hat Folgendes geschrieben:
Die besten schiffe der welt gehört der Royal navy:

Da gehört doch wohl eine gehörige Portion realitätsverachtender Patriotismus dazu Rollene Augen Rule britannias Schiffsfriedhof Royal Navy.

Wirklich eindrucksvoll ist das da (aufmitWaffenvollgestopfteOberdeckssteh):
http://i37.tinypic.com/34pezk9.jpg
das
http://i33.tinypic.com/141o5c0.jpg
und das
http://i33.tinypic.com/oh3dk9.jpg
Panzer Hurra
Panzer
Le Marquis
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Panzer-Fan
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Beiträge: 22

BeitragBeitrags-Nr.: 195025 | Verfasst am: 28.05.2011 - 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde ja die Tirpitz bzw. die Bismarck waren sehr imposant.

http://www.johannes-heyen.de/Grafik/tirpitz.jpg
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