Ausländer in der Wehrmacht
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letzte_Offensive
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BeitragBeitrags-Nr.: 187162 | Verfasst am: 29.07.2010 - 01:16    Titel: Antworten mit Zitat

nochmal zu einer nicht beantworteten Frage zu den Tommy´s: Fronteinheit? um es mal aus einem meiner Bücher zu zitieren:

Zitat:
"...Ein jämmerlicher Haufen, der den Deutschen auf Grund seiner Disziplinlosigkeit viele Probleme bereitete. Es ist dies nicht überraschend, wenn man sich die Männer betrachtet, die sich freiwillig gemeldet hatten.
Nur einige wenige Angehörige nahmen in den letzten Kriegstagen dann auch wirklich an Kämpfen teil.
Während der Schlacht um Berlin wurden sie der 11. SS-Freiwilligen-Panzergrenadierdivision "Nordland" zugeteilt. Einige von ihnen kamen dabei ums leben."


Ich würde mal sagen das spricht für sich...also das british SS Free Corps kam niemals als geschlossene Einheit zum Einsatz...stellte im Prinzip auch nur reinen Propagandawert dar^^ Gut gemacht!

soo, wollt mich auch mal melden xD

Winken
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Oberst
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BeitragBeitrags-Nr.: 187181 | Verfasst am: 29.07.2010 - 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Dieses Bild zeigt ein interessantes Soldatenschicksal-Kyongjong Yang diente zuerst in der japanischen Kwantung-Armee,nach der Gefangenennahme durch die Sowjets in der roten Armee und letztendlich ab 1943 in der Wehrmacht!

http://i31.tinypic.com/28uijhg.jpg
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letzte_Offensive
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BeitragBeitrags-Nr.: 187184 | Verfasst am: 30.07.2010 - 02:03    Titel: Antworten mit Zitat

das ist wirklich beeindruckend^^ Grins
die Japaner waren zäh Meine Meinung
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 187187 | Verfasst am: 30.07.2010 - 05:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man mal lesen täte....

Der Mann war Koreaner Rollene Augen

Winken

Jan-Hendrik
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Christian
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BeitragBeitrags-Nr.: 187192 | Verfasst am: 30.07.2010 - 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Der Mann hat ja Einiges hinter sich.
Ist mehr über seinen Werdegang und weiteres Schicksal bekannt?

Grüße,
Christian
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letzte_Offensive
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BeitragBeitrags-Nr.: 187193 | Verfasst am: 30.07.2010 - 11:35    Titel: Antworten mit Zitat

soll ich das ahnen das das ein Koreaner war^^
Ich wollt den text nicht lesen, nun ja hätt ichs mal getan...kann ja mal passieren. -.-
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Oberst
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BeitragBeitrags-Nr.: 187204 | Verfasst am: 30.07.2010 - 20:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hätte auch erwähnen können,dass er ein Koreaner war.Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft emigrierte er in die USA,wo er 1992 verstarb.
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Irondigger
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BeitragBeitrags-Nr.: 187459 | Verfasst am: 10.08.2010 - 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

frank hat Folgendes geschrieben:
loyal und kampfwert...

jedenfalls waren die franzosen die letzten verteidiger der reichshauptstadt.

Was bewegte sie zum Kampf?

da muss ich passen.subjektiv würde ich sagen: abenteuerlust,angst vorm bolschewismus,wie gesagt keine ahnung.ich habe ein plakat das an die elsässer gerichtet ist,sich für den krieg zu melden,es wurde versprochen dass man seinen alten in der franzarmee erworbenen dg behalten durfte.

Und kommt daher die jetztige Freundschaft?
nein!


Und wie war das nach dem Krieg?

juristisch wurden sie als vaterlandsverräter behandelt.



frank

HIdieeiFreiwilligen der Franzosen fur die ss Div sind zu 58,3 %aus Alsasern und lotringern ZWANGSEINGEZOGEN wurden.Man kann das nachlesen speziel uber die Prozese die1945bis1947 uber die ss verbrechen in Russland gefurt wurden.Desweitern,wurde vomZDF anfang des Jahres 2003 ein Film Gedreht,uber eine Familie im Elsas.Wer sich dann wirklich F R E I W I L L I G gemeldet hatte ,bekam bis zu 10 jhre haft,oder konnte sich genau so Freiwillig zur LEGION melden.Es gibt aber da noch eine Frazosiche freiwilligen einheit uber die hier bis jetzt nie gesprochen wurde LEGION VOLENTAIRE FRANCAIS.WEHRMACHT .KANN JA NUR BIS FAST NACH MOSKAU.
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marco
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BeitragBeitrags-Nr.: 188989 | Verfasst am: 03.10.2010 - 17:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte gerne euch zum Thema ausländische Freiwillige der Waffen-SS fragen. Dies ist zwar das Thema zu den Ausländern in der Wehrmacht, fand jedoch kein anderes passendes Thema. Laut einiger Literaur (Horst Schallert, ect.) sollen Freiwillige aus 24 Staaten in der Waffen-SS gedient haben. Aus diesen 24 Staaten sollen 32 verschiedene Nationalitäten und Volksgruppen in der Waffen-SS vertreten gewesen seien. Dies soll auch vor der SS-Junkerschule in Bad Tölz symbolisiert worden sein, wo 32 Flaggen aller vertretenen Völker neben der deutschen wehten. Kann mir jemand sagen, um welche 32 Nationen es sich dabei handelte?
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marco
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BeitragBeitrags-Nr.: 193921 | Verfasst am: 07.04.2011 - 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Bei den ausländischen Freiwilligen der Wehrmacht soll es doch auch Piloten gegeben haben. Ich habe mal etwas über einige Spanier gehoert und auch über einen Dänen etwas gelesen. War dies lediglich ein dänischer Staatsbürger der deutschen Minderheit oder ein richtiger Däne? Weiß jemand genaueres über ausländische Piloten der Wehrmacht und deren Herkunft?
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marco
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BeitragBeitrags-Nr.: 194591 | Verfasst am: 08.05.2011 - 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Bei der Geschichte der Staaten Estland und Lettland liest man des öfteren, dass die Wehrfähigen Männer in die Wehrmacht eingezogen wurden. Gilt dies nur für die der Volksgruppe der Baltendeutschen angehörigen Männer im wehrfähigen Alter oder für alle wehrfähigen Letten und Esten? War dies ähnlich mit den Elsäßern und Lothringern zu Vergleichen? Wenn ja, in welchen Ländern wurde noch solch eine Pilitik betrieben? Auch laß ich in "Uniformen des 2. Weltkrieges in Farbe" von Peter Darman, K. Lauer, W. Schürer und N. Wider des Motorbuch Verlages von lettischen Luftwaffenhelfer, welche dann ab 1945 in die SS übergingen.
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hillart
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BeitragBeitrags-Nr.: 194612 | Verfasst am: 10.05.2011 - 08:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
... von lettischen Luftwaffenhelfer, welche dann ab 1945 in die SS übergingen.


Auch die estnische Luftwaffenhelfer haben deselbe Schicksal gehabt.
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General Kesselkampf
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BeitragBeitrags-Nr.: 195435 | Verfasst am: 20.06.2011 - 18:13    Titel: "Interessantes Thema!" Antworten mit Zitat

Hi Leute Lachen !

Das Thema "Ausländer in der Wehrmacht" beschäftigt mich ebenfalls seit längerer Zeit und je länger ich mich damit befasse, umso mehr fesselt mich dieses Thema.

Bin wohl das erste mal auf dieses Thema gestoßen, als ich mit 14 Jahren das erste mal ein Landser - Heft (hey, jeder macht mal Fehler!) über den Ostfeldzug in die Hände bekam, in dem das Wort "Hiwi" (Hilfswilligwe) relativ häufig auftauchte.

Nun waren Hiwis laut meinem Verständnis und im Zusammenhang des Ostfeldzugs kriegsgefangene Rotarmisten, die ihre Arbeitskraft in den Dienst der Wehrmacht stellten. So wurden sie bevorzugt zu Aufräum- und Schanzarbeiten sowie zur Verrichtung niederer Dienste herangezogen. Oftmals wurden diese Gefangenen dann ganz regulär in die kämpfenden Wehrmachtsteile übernommen (vor allem jene, welche besonders unter Stalins Schreckensregime der 30ér - Jahre besonders gelitten hatten und demnach loyal zu Deutschland und seiner Wehrmacht standen).

Die Motivation dieser "Wehrmachtsfreiwilligen" hatte ganz unterschiedliche Gründe und war vor allem bei den Nord- und Westeuropäern selten politischer Natur (obwohl es da auch "antibolschewistische" Bewegungen gab). Für diese Bewerber zählten häufig Abenteuerlust, guter Sold sowie das Zugehörigkeitsgefühl, "zur besten Armee der Welt" zu gehören.

Bei den "Ostvölkern" wird es schon ein bißchen problematischer. Viele begrüßten die Wehrmacht als Befreier und boten schon kurz nach der Einnahme ihre "bewaffneten Kräfte / Milizen" der Wehrmacht als Hilfstruppen an. Dabei wurden häufig die vorhanden politischen Strömungen sowie die starken Unabhängigkeitsbestrebungen der betroffenen Völker (aus)genutzt. Eine weitere Schattenseite (die die Kollaboration mit Deutschland begünstigte) war auch der Haß auf alles Jüdische, den gerade in diesen Ländern (auch Polen) fanden auch vor Hitlers Machtergreifung die schlimmsten Pogrome statt.

Bis zur Kriegswende `43 gab es auch regen Zulauf zu den Freiwilligenverbänden; mit ausbleibendem Kriegsglück musste aber immer häufiger "zwangsrekrutiert" werden. Der Kampfwert solcher Einheiten war mehr als fragwürdig und nicht selten ergaben sich solche Einheiten (auf dem westlichen Kriegsschauplatz) ohne wirklich nennenswerte Gegenwehr.
Im Osten dagegen wurde oftmals bis zur letzten Patrone gekämpft, da die Rote Armee und vor allem der NKWD mit Kollaborateuren der Faschisten keine Gnade kannten und auch die Familien der Freiwilligen nicht verschont wurden.
Die meisten wollten wohl nur noch bis zum Kriegsende überleben und sich lieber den westlichen Siegern ergeben, nachdem die Seifenblase einer unabhängigen Heimat zerplatzt war.

Hier nochmal ein Buchtip (les ich gerade):
"Die Tragödie der Russischen Befreiungsarmee 1944/45 - Wlassow gegen Stalin" (Herbig - Verlag / Joachim Hoffmann)

So, noch `nen schönen Abend und bis denne!

MfG - GEN. KESSELKAMPF
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Guleikoff
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BeitragBeitrags-Nr.: 199178 | Verfasst am: 02.05.2012 - 05:26    Titel: Antworten mit Zitat

Die Franzosen in der Wehrmacht dienten als Soldaten ausschließlich in der Waffen-SS. Seit Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion wurde von einem "Kreuzzug gegen den Bolschewismus" gesprochen, ähnlich einem "Religionskrieg". Frankreich wurde nach dem Feldzug von 1940 überhaupt priviligiert behandelt. Ein Teil Frankreichs blieb unbesetzt, die Kolonien blieben französisch, die Hochseeflotte lief weiter unter französischer Flagge. Eine französische Regierung mit Sitz in Vichy stützte sich auf eigene Militär-, Gendarmerie- und Polizeikräfte. Der deutsche Militärbefehlshaber in Frankreich v. STÜLPNAGEL war stolz darauf, "mit nur 1.000 deutschen Offizieren das französische Kernland zu beherrschen".
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 199179 | Verfasst am: 02.05.2012 - 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Franzosen in der Wehrmacht dienten als Soldaten ausschließlich in der Waffen-SS.


Nö. Nicht ganz richtig.
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