Die Kämpfe der HGr.Nord/Kurland 1944/45
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arminius
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BeitragBeitrags-Nr.: 61284 | Verfasst am: 09.06.2005 - 18:03    Titel: Die Kämpfe der HGr.Nord/Kurland 1944/45 Antworten mit Zitat

Eure Meinung dazu, die wichtigkeit der kurlandschlachten,um das
rusische heer zu verhindern,eine schnellere eroberung europas zu
bewerkstelligen.
Manche koente glauben,ja die heeresgruppe kurland wäre umsonst
abgeslachten worden, aber meines erachtens das war nicht so,
aufgrund seiner standhaftigkeit viele deutschen konnten gerettet
werden.Eine grosse menge sowietische heere waren da zusammengefunden und so nichts anders tätig.
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Piet Duits
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BeitragBeitrags-Nr.: 62256 | Verfasst am: 21.06.2005 - 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Stimmt, aber nicht genau.
Die sowjetische Truppen waren seit anfang nicht das beste was die Sowjets hatten. Kein schlechte Truppen, aber nicht vom selbsten Kaliber gleich wie die Truppen von Tsjukov.
Es wäre besser gewesen die gut funktionierende Heeresgruppe Kurland zu verlegen zu Deutschland.


Piet
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arminius
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BeitragBeitrags-Nr.: 62305 | Verfasst am: 21.06.2005 - 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

ich meine ,dass die hitler idee bezüglich der festungen während des ganzes krieges insofern richtig war, als die russen schneller
als die amerikanern und briten gekommen wären und ganz europa verschlungen hätten.
Es ist eine unleugbare tatsache ,dass die hitler entscheidung,keinen rückzug zu erlauben im winter 41/42,
richtig war.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 62313 | Verfasst am: 21.06.2005 - 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Im Winter 1941 mag das richtig gewesen sein, obwohl man sicher auch darüber streiten kann. Aber die immer verrücktere Anordnung von "Festen Plätzen" und sogenannten "Festungen", die praktisch keine waren und das statische Festlegen starker Kräfte in diesen Bereichen haben der Wehrmacht vorwiegend geschadet.

Mal davon abgesehen, daß Russen und Westalliierte zumeist genau das gemacht haben, was ihnen die Deutschen Jahre zuvor vorgemacht haben, linksliegenlassen, mal von den bekloppten und sinnlosen Kämpfen in Brest abgesehen.

Auch der Kurlandkessel hat zwar gewisse russ. Kräfte gebunden, aber eben auch Hunderttausende wichtige und gute dt. Soldaten die in der Heimat dringend gebraucht worden wären, verschlang unnötig Ressourcen und Mittel bei der Versorgung und dies alles mit der absurden und wahnwitzigen Idee, von dort aus mal wieder "offensiv" zu werden.

Für mich typische Hitlersche Fehlleistung der letzten Jahre.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 63315 | Verfasst am: 30.06.2005 - 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Die Truppen hätten spätestens bis Herbst 1944 evakuiert werden müssen ! Denn man hätte sie dringend gebraucht , um die sow. Januaroffensive aus den Weichselbrückenköpfen aufhalten zu können ( siehe hierzu : Magenheimer: Abwehrschlacht an der Weichsel 1945 ) . Als man dann endlich einzelne Verbände abtransportierte , passierte das , wie so vieles damals , " Zu wenig , zu Spät" !

Hier noch eine brauchbare Seite zu den Verbänden im Kurland-Kessel ( in engl. Sprache ) :


http://kurland.0catch.com/index.htm


Winken

Jan-Hendrik
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Kosmos
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BeitragBeitrags-Nr.: 63394 | Verfasst am: 01.07.2005 - 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Eure Meinung dazu, die wichtigkeit der kurlandschlachten,um das
rusische heer zu verhindern,eine schnellere eroberung europas zu
bewerkstelligen.


mit Verteidigung Europas hatte es nichts zu tun, objektiv.


Zitat:
Manche koente glauben,ja die heeresgruppe kurland wäre umsonst
abgeslachten worden, aber meines erachtens das war nicht so,
aufgrund seiner standhaftigkeit viele deutschen konnten gerettet
werden.Eine grosse menge sowietische heere waren da zusammengefunden und so nichts anders tätig.


deutsche Armee war 1944 qualitativ immer noch besser als die sowjetische
=> es ist für die Sowjets immer ein Gewinn wenn sie die Deutschen von der Versorgung abschneiden und ihre Bewegungsfähigkeit einschränken, so haben die Sowjets weniger Verluste und Aufwand.
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arminius
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BeitragBeitrags-Nr.: 63417 | Verfasst am: 01.07.2005 - 11:13    Titel: antwort an kosmos Antworten mit Zitat

Warum meinst du, dass der kurlandkessel mit der verteidigungs europa nichts zu tun hätte?
Wäre nicht möglich,die geschichte betrachtend,ein russlandsausdehnungspolitik gegen europa,unter STALIN, gewesen worden?
Wäre denn nicht so,die kurlandarmee ein fels in der brandung in den weg russlands zur europa gewesen worden?
Hätte denn nicht so, deutschland die verteidigung europas versinnbildlicht?

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BeitragBeitrags-Nr.: 63435 | Verfasst am: 01.07.2005 - 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Warum meinst du, dass der kurlandkessel mit der verteidigungs europa nichts zu tun hätte?


weil ein Großteil der Europa mit den Sowjets verbündet war und sympathisierte.

Zitat:
Wäre nicht möglich,die geschichte betrachtend,ein russlandsausdehnungspolitik gegen europa,unter STALIN, gewesen worden?


Stalin versuchte nicht Europa zu errobern, wir wissen das jetzt. Aber sogar wenn es um Europa ginge würde Kurland-Kessel eine eher unbedeutende Rolle spielen.

------------------

Zitat:
Hätte denn nicht so, deutschland die verteidigung europas versinnbildlicht?


Deutschland selbst war die größte Bedrohung für Europa, Stalin war nur ein Emporkömling der dank Hitler seinen Einfluß auf Osteuropa hat erweitern können.
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arminius
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BeitragBeitrags-Nr.: 63730 | Verfasst am: 04.07.2005 - 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist mir ganz neu,da bin ich ganz überrascht...wer "sympathisiert "mit den sowiets?
Eine andere sache freilich ist,dass die sowiets verbündeten hätten,verbündete sein bedeutet nicht etwa sympathisiert mit,
oder?
dass stalin ein "emporkömmling" war,ein mann,der im ganz osteuropa das schrecken,sehr viel zeit vorher als hitler,aufgedrängt hatte,ist sehr unbegreiflich für jeden,der mit der konspirative politische und hinterhältige tätigkeit stalins im ganz europa vertraut wäre.
woher weiss du,dass es im stalins denken kein angriff gegen
westeuropa gebe?

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BeitragBeitrags-Nr.: 63733 | Verfasst am: 04.07.2005 - 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das ist mir ganz neu,da bin ich ganz überrascht...wer "sympathisiert "mit den sowiets?
Eine andere sache freilich ist,dass die sowiets verbündeten hätten,verbündete sein bedeutet nicht etwa sympathisiert mit,
oder?


Norwegen, Dänemark, Frankreich, Belgien, Niederlande, England, USA und es gibt bestimmt noch so einige.
Sympathien im Kampf gegen Nazideutschland, nicht mit politischen System in SU.

Zitat:
dass stalin ein "emporkömmling" war,ein mann,der im ganz osteuropa das schrecken,sehr viel zeit vorher als hitler,aufgedrängt hatte,ist sehr unbegreiflich für jeden,der mit der konspirative politische und hinterhältige tätigkeit stalins im ganz europa vertraut wäre.


jap Stalin war eine Randerscheinung, SU war passiv und nur daran bedacht den übermächtigen Westen bzw Rest der Welt nicht zu provozieren. Erst als Hilter in Europa anfing sich breit zu machen konnte Stalin in seinem Schaten paar kleine Erroberungen wagen.

Zitat:
woher weiss du,dass es im stalins denken kein angriff gegen
westeuropa gebe?


bestimmt gabs solche Überlegung und es wurden bestimmt solche Pläne aufgestellt, daran ist nichts ungewöhnliches und alle machen das, nur wissen wir das Stalin 1945 mit dem Krieg aufhörte und das sagt alles.
-----------
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arminius
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BeitragBeitrags-Nr.: 64065 | Verfasst am: 06.07.2005 - 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Haarsträubend also meinst du , dass hitler die grösste bedrohung europa war,
und warum nicht russland? und die usa?
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 64085 | Verfasst am: 06.07.2005 - 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

arminius hat Folgendes geschrieben:
Haarsträubend also meinst du , dass hitler die grösste bedrohung europa war,
und warum nicht russland? und die usa?


Ganz einfach, Arminius, auch wenn Du damit vielleicht Probleme hast, wie es aus so manchen Post von Dir durchklingt.

Zumindest Roosevelt und Churchill waren ganz sicher machtbewußte Politiker, die ihre polit. Ansichten und Ambitionen natürlich in der Welt durchsetzen wollten, aber sie wollten dafür immerhin nicht gleich eine ganze Glaubensgemeinschaft praktisch millionenfach ausrotten und Millionen anderer Menschen praktisch als Sklaven ausbeuten. Das ist nun mal leider bei Hitler ein historischer Fakt.

Bei Stalin muß man dies nun wieder etwas differenzierter sehen, aber auch hier war zumindest die Vernichtung einer Rasse nicht polit. Programm dieser unheilvollen kommun. Ideologie.

Das muß man bei allem drumherum nun mal leider akzeptieren.
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Armin
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BeitragBeitrags-Nr.: 64095 | Verfasst am: 06.07.2005 - 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Nun. von allen damaligen Übeln war Hitler durch seinen programmatischen Vernichtungswillen und seine menschenverachtende Politik mit Sicherheit das größte.
Sicher waren Roosevelt und Churchill machtbesessen, verlogen und was weiß ich noch - aber nicht um jeden Preis.
Stalin wiederum ist eine besondere Nummer - der wohl größte Massenmörder hat sein verbrecherisches Werk ohne das kriegerische Tamtam und politisch ein wenig geschickter als Hitler durchgezogen ...



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Armin
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arminius
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BeitragBeitrags-Nr.: 64411 | Verfasst am: 08.07.2005 - 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

also, glaubst du piv,dass die engländer und die amerikaner,die
könige dieser hochkapitalisiertem welt uns nicht ausbeuten wollen,die ,die dieses selbtsüchtiges system erfunden haben
und nur wollen,dass wir selbst gegeneinander kämpfen um so das ganze kontrol unter uns auszuüben,ausserdem in den usa und england schon gab es ausrottungs politik,siehe die geschichte.Zuletz habe ich kein problem,nur denke .Das einzige problem ist dass die meisten leute nicht denken, nur glaube was das system ihnen sagt. Gut gemacht!
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BeitragBeitrags-Nr.: 64447 | Verfasst am: 08.07.2005 - 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

arminius hat Folgendes geschrieben:
also, glaubst du piv,dass die engländer und die amerikaner,die
könige dieser hochkapitalisiertem welt uns nicht ausbeuten wollen,die ,die dieses selbtsüchtiges system erfunden haben
und nur wollen,dass wir selbst gegeneinander kämpfen um so das ganze kontrol unter uns auszuüben,ausserdem in den usa und england schon gab es ausrottungs politik,siehe die geschichte.Zuletz habe ich kein problem,nur denke .Das einzige problem ist dass die meisten leute nicht denken, nur glaube was das system ihnen sagt. Gut gemacht!


Du kannst mir schon glauben, Arminius, daß ich eher zu den konservativen deutschen Patrioten zähle, die eben nicht alles glauben, was einem politisch korrekt vorgesetzt wird.

Dennoch muß man mit historischen Fakten die unstrittig sind leben und dazu gehört nun einmal die unheilvolle Rolle AH, dessen Politik und Weltanschauung nicht nur der Welt so viele unnötige Opfer abverlangt hat, sondern der sein eigenes Volk letztlich wissend und inkaufnehmend in den Untergang getrieben hat und somit die Blüte deutscher Menschen, deutscher Kultur, Wissenschaft usw. praktisch vernichtete.

Dagegen ist sämtliche natürlich auch egoistische Politik der damaligen Demokratien sozusagen Fliegendreck.

Das muß man akzeptieren und damit leben. Nicht hinnehmen muß man die heutige einseitige Auslegung der damaligen Zeit und gewisser Gegebenheiten und Umstände seinerzeit und die alleinige Pauschalschuld eines ganzen Volkes usw. an dem Drama der damaligen Epoche.

Das ändert aber nun einmal nichts an der unumstößlichen unheilvollen und zerstörerischen Rolle die AH persönlich für Deutschland und die Welt gespielt hat.

Und damit sind wir wieder bei der Beantwortung Deiner Frage weiter oben. Meine Anwort dazu kennst Du ja bereits.
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