Geschütze
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Sind heut zu Tage noch Rohrartillerien sinnvoll?
Ja
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Stimmen insgesamt : 51

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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 2541 | Verfasst am: 12.06.2003 - 23:09    Titel: Geschütze Antworten mit Zitat

Sind heut zu Tage noch Rohrartillerien sinnvoll?

Im Vergleich con z.B. Panzerhaubitze 2000 gegenüber dem Mars.


Zuletzt bearbeitet von Sven am 12.06.2003 - 23:27, insgesamt einmal bearbeitet
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belana
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BeitragBeitrags-Nr.: 2546 | Verfasst am: 12.06.2003 - 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

janz klar :
JA Grins
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 2547 | Verfasst am: 12.06.2003 - 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

Raketen sind aber fortschrittlicher. Keine Ahnung
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belana
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BeitragBeitrags-Nr.: 2553 | Verfasst am: 13.06.2003 - 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Das Wirkungssystem der Artillerie

"Die Artillerie muß im Gefecht in der Duellsituation, aber auch in große Tiefen und Breiten wirken können"


Die Artillerie muß im Gefecht in der Duellsituation, aber auch in große Tiefen und Breiten wirken können. Hierzu sind an die Waffensysteme und die Munition folgende Forderungen zu stellen:


    Eine moderne Artillerie benötigt ein sich ergänzendes, hoch mobiles System unterschiedlichster Wirkung bis in die Tiefe des Raumes.

    Für unmittelbare Operationen wird eine hinreichende und eigenständige gepanzerte Feuerkraft benötigt, um in der Duellsituation rasch und verzugslos die erforderliche Feuerunterstützung für die Kampftruppe durchgehend zu leisten. Dazu dient auch die Fähigkeit, eine größere Anzahl harter Zielelemente zuverlässig zu bekämpfen, um auf überraschend auftretende, gepanzerte Feindkräfte, auch in Flanken oder im Rücken, erfolgreich reagieren zu können.

    Für den Kampf in der Tiefe benötigt eine moderne Artillerie die Fähigkeit zum zielgenauen Zerschlagen von Kräften und Einrichtungen aller Art, d.h. von Punkt- und Flächenzielen auch in der Tiefe vor allem auch in bauüblicher Infrastruktur (Gefechtsstände). Die Artillerie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Erringen der Informationsüberlegenheit

    Die Notwendigkeit zur raschen Verlegung von Truppenteilen über große Entfernungen bzw. zur artilleristischen Unterstützung von Luftlandestreitkräften erfordert luftverladbare Einsatzsysteme, die nach kurzer Reaktionszeit auch über größere Entfernungen gegen alle Zielarten eingesetzt werden können.

    Moderne Artillerie heiß auch moderne Munition. Ein modernes Artilleriesystem muß für harte, halbharte und weiche Ziele, für Flächenziele wie für einzelne Zielelemente, für Ziele auf freiem Feld wie für Ziele in bauüblicher Infrastruktur jeweils die Munition verfügbar haben, die einem Minimum an Aufwand und Kosten ein Maximum an Wirkung im Ziel bewirkt. Dabei ist es von Bedeutung einerseits durch Lenkung/Steuerung die Treffgenauigkeit zu verbessern und andererseits die Reichweite zu steigern. Nur mit einem ausgewogenen Munitionsmix ist eine moderne Artillerie in der Lage, das breite Zielspektrum bis in große Tiefen und Breiten abzudecken.

    Die moderne Artillerie muß über ein Wettermodell verfügen, das die ganze Tiefe und Breite des Raumes abdeckt.


Rohrartillerie

Die Rohrartillerie, ausgerüstet mit Panzerhaubitzen M109A3GE, Feldhaubitzen 155-1 und der Panzerhaubitze 155 mm Modell 2000 (PzH2000) ist die Trägerin der Feuerunterstützung in unmittelbaren Operationen. Die Panzerhaubitze 2000 und die M109A3GE werden in Zukunft bei den Beobachtungsartilleriebataillonen (BeobArtBtl) der Divisionen die Feldhaubitzen ersetzen, die nicht mehr den erhöhten Anforderungen an Verfügbarkeit und Einsatztempo in der Divisionsartillerie genügen.
Als radbewegliche Geschütze bleiben sie jedoch in den Brigadeartilleriebataillonen der Deutsch/Französischen Brigade und der Gebirgsjägerbrigade. Darüber hinaus wird die PzH2000 bei einigen Brigadeartilleriebataillonen die M109A3GE ablösen. Das eigenständige Brigadeartilleriebataillon der Kampfbrigaden ist in Beweglichkeit und Schutz den Kampftruppen angepaßt.

Mit den verschiedenen Munitionssorten und Zünderarten muß die Artillerie gegen das gesamte Spektrum von Bodenzielen wirken können. Durch das Munitionstransportsystem MULTI wird die Versorgung mit Munition beschleunigt. Damit kann die Artillerie den erhöhten Anforderungen bezüglich Einsatztempo und Verfügbarkeit


Raketenartillerie
Die Raketenartillerie bildet mit dem Mittleren Artillerieraketensystem MARS die Schwerpunktwaffe für den Kampf mit Feuer in die Tiefe und Breite. MARS kann mit den derzeitigen Munitionssorten halbharte Flächenziele zerschlagen und Geländeteile sperren.

Von der Besatzung in zwei Teillasten zerlegt, ist es lufttransportfähig. MARS verfügt hinsichtlich Reichweite und Munition, über ein großes Aufwuchspotential.
Das Leichte Artillerieraketensystem LARS entspricht in seinen Leistungen zunehmend nicht mehr den Anforderungen und verfügt über kein ausreichendes Potential zur Kampfwertsteigerung. Es wird daher mittelfristig aus der Nutzung der Artillerie genommen.

Flugkörperartillerie
Neue taktische und operative Forderungen verlangen neue technologische Lösungen. Mit dem neuen System Kampfdrohne Heer (KDH) TAIFUN erhält die Artillerie die Fähigkeit zur Bekämpfung von Schlüsselzielen im Verantwortungsbereich des Korps. Das weitgehend autonome Waffensystem wird es dem Truppenführer ermöglichen, einzelne Hochwertziele aller Härtegrade in der Tiefe zu zerschlagen.

Der Lichtwellenleiter-Flugkörper (LWL) TRIFOM ist ein Waffensystem, das besonders zur Bekämpfung wichtiger Punktziele geeignet ist. Seine Reichweite von bis zu 60 km, seine Fähigkeit zur sicheren Zieldiskriminierung durch den Bediener und die Minimierung der mit einem Einsatz verbundenen Kollateralschäden erweitern die Möglichkeiten des Systemverbund.

Bisher erforderten "chirurgische Schläge" den Einsatz von Spezialkräften oder der Luftwaffe. Dies erforderte lange Vorbereitung und bedeutete ein erhebliches Risiko bei einem Einsatz gegen ein verteidigtes Ziel. Mit TRIFOM werden solche Schläge bis in eine Tiefe von 60 km sehr schnell nach der Aufklärung des Zieles durchführbar sein. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für den Kampf gegen das Führungssystem des Gegeners und zur Unterdrückung seiner Luftverteidigung (SEAD).

Artilleriemunition
Zukünftig muß die Artillerie in der Bündnisverteidigung und beim Einsatz von Krisenreaktionskräften mit geeigneter und wirksamer Munition zur Verfügung stehen. Kollateralschäden sind weitgehend zu vermeiden, die Wirkung des artilleristischen Feuers ist zu optimieren. Ziele sind weiter von den eigenen Stellungen entfernt, auch die Waffen des Gegners haben zunehmend eine größere Reichweite.

Damit werden hohe Anforderungen an die Artilleriemunition der Zukunft gestellt. Denn die Erhöhung der Reichweite der eigenen Artillerie setzt die Verbesserung der Treffgenauigkeit zwingend voraus.

Zur Zeit und in naher Zukunft wird die Rohrartillerie über:

    -Sprengmunition

    -Bombletmunition (mit und ohne Selbstzerlegung)

    -Suchzündermunition (SMArt)

    -Leuchtmunition sowie

    -Nebelmunition

und die Raketenartillerie über

    -Minenraketen (AT2) sowie

    -Bombletraketen verfügen.


Die heutigen Forderungen an eine moderne Artillerie, flexibler und mobiler führbar zu sein, werden aber letzendlich erst durch die Sicherstellung der Munitionsversorgung erreicht. Durch die Ausstattung der Nachschubtruppe und der Artillerietruppe mit dem Transportfahrzeug MULTI wird eine der Voraussetzungen geschaffen, diese Forderung zu erfüllen.
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Histofreak
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BeitragBeitrags-Nr.: 5149 | Verfasst am: 09.02.2004 - 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke das Rohrartillerie schon noch sinnvoll ist, da sie die einzigste Waffe darstellt um ein grosses Gebiet flächendeckend abzuriegeln.
Raketenartillerie macht wiederum Sinn wenn einzelne Ziele präzises ausgeschaltet werden müssen.
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 10621 | Verfasst am: 08.05.2004 - 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde ,die Einzige Ari die noch in etwa was taugt sind die Geschütze auf einer Selbstfahrlaffete.Aber im ernstfall würde sich jeder Kampfhelicopterpilot und Jägerpilot über so eine "Zielscheibe" freuen.
Meine Meinung
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 10623 | Verfasst am: 08.05.2004 - 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ist doch so ,die Ari ist nach oben hin völlig hilflos!Sie ist doch von oben auch leicht zu finden wenn mann sie nicht tarnt,und das kann doch ne ewigkeit dauern,biss man so ein Ungetüm vollständig tarnen kann.Und im einen gefecht kann "jeder" Jabo mit Halbwegs moderner Ausstatung jedes
versteck mit leichtigkeit finden. Meine Meinung
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bantam
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BeitragBeitrags-Nr.: 10641 | Verfasst am: 08.05.2004 - 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Die Feuer der Artillerie sollen den Feind vernichten, niederhalten oder stören.
Die materielle und moralische Wirkung des Artilleriefeuers beruht auf dem räumlich und zeitlich zusammengefassten Feuerschlag. Fast alle Artilleriefeuer werden daher als kurzzeitige, äusserst heftige, überraschend einsetzende Feuerschläge der gesamten zur Verfügung stehenden Artillerie geschossen, die dem Gegner keine Zeit lassen, dem Feuer auszuweichen und Deckung aufzusuchen.

Um diese Wirkung zu erreichen, ist die Artillerieabteilung (Mech Art, z.B. M 109) grundsätzlich die taktische Feuereinheit. Eine Aritllerieabteilung kann etwa 7 - 10 solcher Feuerschläge pro Stunde schiessen. Ein Grundsatz der Artillerieführung ist das Bestreben, die örtliche Feuerüberlegenheit so oft wie möglich und an möglichst vielen Stellen zu erreichen, die Tätigkeit der verschiedenen Artillerieeinheiten so zu vereinheitlichen, dass im gewünschten Augenblick die bezeichneten Ziele mit starkem, überraschenden und schnellem Feuer bekämpft werden können.

Die verschiedenen, von der Artillerie zu erfüllenden Aufgaben machen trotz allen Tendenzen zur Vereinheitlichung, die Verwendung verschiedenen Geschütztypen, Munitionsarten und Zünder notwendig. Die Nahkampfgruppen erfordern eine leichteres Geschütz mittleren Kalibers, das dank seiner grossen Beweglichkeit und Wendigkeit, seiner Möglichkeit des raschen Stellungsbezuges und seiner grossen Feuergeschwindigkeit der Infanterie leicht folgen kann. Ein allzugrosses Kaliber ist für diese Artillerie unzweckmässig wegen des grossen splittergefährdeten Raumes nach rückwärts; andererseits zeigt die Erfahrung immer wieder, dass beim Niederhalten des Feindes. also gegen weiche Ziele, ein bestimmtes in einem gegebenen Zeitraum verschossenes Gewicht von Granaten kleineren Kalibers eine grössere Wirkung hat als als das gleiche Gewicht eines grösseren Kalibers.

Von der Fernkampfartillerie wird eine grössere Reichweite verlangt auf Kosten der Beweglichkeit und Wendigkeit.

Die Geschütztypen einer typischen mobilen Artillerie sind:
- Haubitze
- Kanone
- Schwerer Minenwerfer (z.B. 12cm)

Teile der Kanonen können nur in der untern Winkelgruppe ( 0 - 45 Grad) schiessen, ein anderer Teil der Haubitzen in der unteren und in der oberen Winkelgruppe (0 - 65 Grad). Dadurch wird ein grosser Fallwinkel erzielt, was die Bekämpfung von Zielen am Gegenhang erlaubt, die für Flachbahnen unerreichbar sind; ausserdem können die Geschütze näher an der Deckung aufgestellt werden.


Die Rohrartillerie hat noch lange nicht ausgedient. Meine Meinung

Gruss, bantam

Visit fortification and tanks at
http://www.festungsmuseum.ch
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KraZEE Ivan
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BeitragBeitrags-Nr.: 10800 | Verfasst am: 10.05.2004 - 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

es ist doch klar. mit raketen lassen sich nur weiche oder halbharte ziele vernichten. einen bunker kann man damit nicht knaken. oder einen panzer der eine zusatzpanzerung gegen hohlladungen hat.

@Fligerass
es wird sicherlich keiner artillerie ungeschützt aufstellen. man wird schon einn paar boden-luft raketen nebenan platzieren denke ich.
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Sascha.P
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BeitragBeitrags-Nr.: 11432 | Verfasst am: 16.05.2004 - 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Jaja,es kostet aber viel Material um die Ari zu sichern und unterwegs müste man sie ständig Flakpanzern(Gepard,ZSU 57,etc)schützen. Meine Meinung
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waYne
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BeitragBeitrags-Nr.: 11434 | Verfasst am: 16.05.2004 - 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Gibts beim Bund eigentlich noch die LANCE werfer???
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 11479 | Verfasst am: 17.05.2004 - 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke , die sind schon ausgemustert , ebenso wie LARS . Heute dürfte es nur noch MARS geben .

Jan-Hendrik
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KraZEE Ivan
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BeitragBeitrags-Nr.: 11485 | Verfasst am: 17.05.2004 - 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

es kostet aber mehr eine ari zu verlieren, als sie zu schützen. bzw. jede waffe muss man schützen. z.B. ein panzer ist ohne infanetrie schlecht dran und umgekehrt, infanterie ist ohne panzer zu verwundbar.
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ulrich wrede
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BeitragBeitrags-Nr.: 56256 | Verfasst am: 12.04.2005 - 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist eine Tatsache, das sobald die Ari schießt, die Feuerstellung verraten ist, Sie ist doch verschiedene Messmethoden zu orten. Schall-, Lichtmessung und Radar.

Eine erkannte Feuerstellung ist ein sogenanntes lohnendes Ziel und wird bevorzugt bekämpft!

Aus diesem Grund ist der schnelle Stellungswechsel unbedingt erforderlich. Die Israelis haben im Krieg 73, jede Feuerstellung nach maximal 3-5 Schuss geräumt, um feindliche Ari- angriffe auszuweichen!

Die taktik sieht vor, das die Geschütze in Bereitstellungsräumen unterziehen, diese liegen in der Nähe der erkundeten Feuerstellungen. Diese werden unmittelbar vor dem Feuerschlag bezogen und nach ein paar Schüssen wieder geräumt.

Das heist, das ein Geschütz im Idealfall nur 2 - 3 Minuten in der Feuerstellung ist.

Für die PzH2000 dürfte diese Zeitspanne noch geringer sein.

Aus meiner Zeit weis ich, das die LARS ihre Raketen in 18 Sekunden verfeuert hatten und schon 30 Sekunden später rollten.

Einen besonderen Schutz für die Ari gibt es nicht, einzig die Fla-Mg der Fahrzeuge.

Die Mehrfachwerfer sind für Flächenziele gedacht, deren Minen können ganze Panzerabteilungen stoppen, denn die AT2 wirkt über den ganzen Panzer und nicht wie die normalen Minen auf die Kette. Der spezielle Schutz den einige Panzer haben, soll gegen die Bomblet- Munition schützen, die Minen dagegen wirken bekannterweise von unten.

Systeme wie die Lance, sind für einen genauen Schuss gegen Punktziele nicht eingerichtet. Dieses Manko wird durch die Größe der Ladung bzw Art (Nuklear) ausgeglichen.

Für Punktziele eignen sich am besten Rohrwaffen die von den VB geleitet werden.

MfG U. Wrede

Die Ari wird von Vorn geführt!
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SP4
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BeitragBeitrags-Nr.: 56264 | Verfasst am: 12.04.2005 - 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Mal abgesehen davon,daß eine Armee in der heutigen Zeit in Westeuropa sowieso unnötig ist,würde ich auch heute noch der Rohrartillerie einen Nutzen nicht absprechen.
Es kommt ganz darauf an,wie der Krieg geführt wird.
Ein gleichwertiger Gegner würde einen Einsatz satellitengestützer Raketen-oder Rohrartillerie durch die Zerstörung der "Trabanten"von Anfang an zunichte machen.
Täuschkörper würden wärmegelenkte Geschosse nutzlos ins Niemandsland ablenken und die gegnerische Luftwaffe würde durch eine etwa gleich starke "Luftarmada"abgedrängt werden und kaum noch in die Bodenkämpfe eingreifen können.
Dadurch erhöht sich die Überlebenschance und der Nutzen der herkömmlichen Rohrartillerie.
Selbst Radargelenkte Artillerie würde durch durch Störmaßnahmen vielfach ihren Nutzen verlieren.

Dagegen können besonders steilfeuergeeignete Rohrartillerie wie Granatwerfer und Haubitzen ihre Stärke vor allem beim Niederkämpfen von Widerstandsnestern in Ortschaften unter Beweis stellen.
Am besten sind diese Waffen in Selbstfahrlafetten untergebracht.
Ein Beispiel ist das 150mm SiG33 auf dem Fahrgestell des 38t-Panzers(Grille) oder die 105mm Haubitze-18 auf dem dem Fahrgestell des Panzers2(Wespe).
Die Stärke der gelenkten Raketenartillerie ist beim Einsatz gegen "Dritteweltländer"dagegen zu bevorzugen,da diese Nationen die Technik dieser komplizierten Waffen wohl kaum stören können.

MfG SP4
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