Armee Wenck (12.Armee)/ Entsatz in den Tod
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Bonzo
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BeitragBeitrags-Nr.: 159290 | Verfasst am: 11.09.2008 - 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

So weit ich weiß gab es in Döberitz keine Kämpfe...der Raum zwischen Rathenow und Brandenburg war relativ Truppenleer, dadurch konnten überall russische Einheiten dort einsickern ( russ. Havelbrückenkopf bei Mögelin )

Hallo Matte das von Dir vorgestellte Buch von Funk ist zwar nicht der Kracher, aber es erhellt endlich die lange im dunkel liegende Frage, woher der Verband der "Feldherrnhalle" kam der im Raum Rathenow im Einsatz war...nämlich Berlin Güterfelde.
Vieleicht kann man die Einheit von Haake, die mit Sturmpanther ausgerüstet war, auch der Feldherrnhalle zurechnen, da von Haake zuletzt bei der Feldherrnhalle aufgelistet ist. Letzter Einsatz war in Brädikow und Hohes Rott. Gruß Bonzo
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Matte
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BeitragBeitrags-Nr.: 159300 | Verfasst am: 11.09.2008 - 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bonzo,
Zitat:
Letzter Einsatz war in Brädikow und Hohes Rott.

Wann war denn das?
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Bonzo
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BeitragBeitrags-Nr.: 159367 | Verfasst am: 12.09.2008 - 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Matte
Ende April 45 kam es zu den Kämpfen um Brädikow und am Hohen Rott. Der Kommandierende General war dort Holste. Nach Angaben von Einwohnern b.z.w. Veteranen, wurde den dort kämpfenden Truppenteilen eine Einheit mit "Jagtpanther?" zugeteilt, die dann mit in die Kämpfe eingriffen. Zwei dieser Panther waren am Hohen Rott im Einsatz, einer ging dort verlohren. Die anderen ( leider weiß ich nicht wie viele ) wahren in Brädikow eingesetzt, auch von denen sind einige abgeschossen worden. Nach Angaben der Einwohner, wurden die Panzer in Brädikow in den Scheunen versteckt. Dort stehen noch heute ziemlich große Holzscheunen, die eine ideelle Tarnung ermöglichen. Als der Russe nach einiger Zeit der Feuervorbereitung zum Angriff über den Mittelländischen Hauptkanal ansetzte, erlebten sie eine Böse Überraschung. Leider konnte ich nie genau herausfinden, wie viele Panzer die Russen dort verlohren haben. Einfach war es für sie nicht, da sie über eine Kleine Brücke auf der Strecke von Paulinaue mussten. Die Kampfhandlungen müssen spätestens am 1. Mai abgeschlossen gewesen sein, da sich die deutschen Truppen in Richtung Sandau absetzten. Auch die Einheiten, die am Hohen Rott lagen, viele waren dort gerade mal 17 Jahre alt ( eine Einheit aus Hamburg und U.Offz.Schule Arnswalde zusammen mit einigen Versprengten ) setzten sich nach Sandau ab, nach dem sie permanent mit Stalinorgeln beschossen wurden und sind dort in den Kessel geraten. Der Ammi hatte keinen mehr über die Elbe gelassen. Gruss Bonzo
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 159368 | Verfasst am: 12.09.2008 - 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
eine Einheit aus Hamburg und U.Offz.Schule Arnswalde zusammen mit einigen Versprengten


GD-Rgt. Krieg plus Rest PanzerAusbildungsverband Ostsee?

Winken

Jan-Hendrik
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Matte
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BeitragBeitrags-Nr.: 159407 | Verfasst am: 13.09.2008 - 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Gut gemacht! @Bonzo
Gruß Matte
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Bonzo
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BeitragBeitrags-Nr.: 159410 | Verfasst am: 13.09.2008 - 10:44    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
eine Einheit aus Hamburg und U.Offz.Schule Arnswalde zusammen mit einigen Versprengten


GD-Rgt. Krieg plus Rest PanzerAusbildungsverband Ostsee?

Winken

Jan-Hendrik


Laut der Liste gefallener deutscher Soldaten, beerdigt in Nennhausen, sind die meisten vom Gren.E. u. A.B.76 die kommen alle aus Nordeutschland und einige von der genannten Uffz.Schule. Einige SS Angehörige aus Mecklenburg sind dabei, warscheinlich Polizei. Also keine GD Einheit. Aber immerhin sind über 50 deutsche Soldaten dort gefallen.
In Brädikow sind nur 16 Soldaten namendlich bestattet. Leider fehlen dort die Angaben der Erkennungsmarken. Das Datum wann gefallen ist mit 26.4 - 30.4. angegeben.
In Brädikow sollte eine größere Einheit der Dönitzspende mit eingesetzt werden, die kamen aber erst an, als alles schon im Rückzug war. Die mussten dann eine neue Verteidigungslinie an der Dosse (Neustadt an der Dosse ) aufbauen, was für Marieneleute, die noch nie im Landkrieg waren sicherlich keine angenehme Aufgabe war. Der Schnelle Rückzug dieser Einheiten ist mit dem Eigenmächtigen Rückzug der Div.von Gaudecker zu erklähren, da man befürchten musste, in einen Kessel zu geraten. Gruß Bonzo
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 159642 | Verfasst am: 16.09.2008 - 08:01    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn meinereiner sowas schreibt, dann wohl kaum ohne stichhaltigen Verdacht Zwinkern

Das Rgt. Krieg waren Reste aus diversen Asubildungseinheiten aus dem schleswig-holsteinischen Raum, weiterführendes findet sich hier im Forum Idee



Zitat:
sind die meisten vom Gren.E. u. A.B.76


Zufälligerweise kam dieses E.u.A.Btl. zum PzAusbVerb. Ostsee, auch dezu gibt das Forum etwas her Idee

Winken

Jan-Hendrik
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Bonzo
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BeitragBeitrags-Nr.: 159651 | Verfasst am: 16.09.2008 - 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr interessant...leider kann man aus der Gefallenenliste nicht viel über diesen Verband herauslesen. Ausserdem ist bis her auch nicht viel bekannt geworden, welche Einheiten genau dem Röm.41 PZ Korps zugeteilt waren. Bis auf der 199 ID, da habe ich mit einem Teilnehmer gesprochen, und einem aus der Kampfgruppe Hard, die in Linum eingesetzt waren. Vielleicht waren die "Werfer" die hier ein par Reihen über mir genannt sind, ebenfalls im 41.PZ Korps im genannten Kampfraum im Einsatz.

Gibt es vom Rgt.Krieg ein paar Einsatzberichte?
Gruß Bonzo
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Zietenhusar
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BeitragBeitrags-Nr.: 160443 | Verfasst am: 27.09.2008 - 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Matte hat Folgendes geschrieben:

Dr. K.G. Klietmann in „Die Waffen-SS – eine Dokumentation“
Zitat:
Nach schweren Kämpfen in der Gegend von Döberitz – Rathenow setzte sich die Abteilung nach Westen ab und...


Bonzo hat Folgendes geschrieben:
So weit ich weiß gab es in Döberitz keine Kämpfe...der Raum zwischen Rathenow und Brandenburg war relativ Truppenleer, dadurch konnten überall russische Einheiten dort einsickern ( russ. Havelbrückenkopf bei Mögelin )


Wobei hier der Fehler im Detail liegen könnte. Das Döberitz* zwischen Brandenburg/H. und Rathenow ist ein kleines Örtchen, ohne (aus meiner heutigen Sicht) strategische Bedeutung. Einzig die direkt angrenzende Kunstseidefabrik in Premnitz (ehemals Schießpulverwerk 1. WK, IG-Farben, dann Chemiefaserwerk bis 1990) mit Schwerpunkt Fallschirmstoffe etc. , könnte interessante gewesen sein. Die Verteidigung (eher Vernichtung) dieses Werkes durch Deutsche wurde aber vereitelt. Das Werk sollte gesprengt werden, wofür lange Zünkabel bis über die Havel gelegt wurden.
Im Bereich Premnitz schlugen, meines Wissens nach, nur 2 Granaten ein. Döberitz wurde kriegsmäßig (noch) nicht erwähnt.

Vielmehr wird mit Döberitz (heute Dallgow-Döberitz)** der Ort vor Spandau gemeint sein, Preußens größter Truppenübungsplatz*** in der Königs- und Kaiserzeit und darüber hinaus. Beide Orte werden oft verwechselt.

Ist aber nur Spekulation!

Gruß aus der direkten Umgebung,
Thomas

*) http://www.doeberitz.de/news.php
**) http://de.wikipedia.org/wiki/Dallgow-D%C3%B6beritz
***) http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Karte/Truppenubungsplatze/Doeberitz-R.htm
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Bonzo
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BeitragBeitrags-Nr.: 160564 | Verfasst am: 30.09.2008 - 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für Dein Hinweis...aber wenn man die Entfernungen berücksichtigt, Rathenow Döberitz...und dann das D. bei Berlin nimmt, ist die Gegend kaum noch zuzuordnen, dann hätten die auch zwischen Elbe und Oder angeben können.
Leider ist ja oft in solchen Berichten die genaue Ortsangabe zu vermissen, weil es sie Betreffenden selber nicht mehr genau nachvollziehen können. Wenn die genannte Einheit nach Ferbellin kamen, können sie nur im Raum der Röm.41 Pz.Div. eingesetzt gewesen sein...d.h. Linum Kremmer Ecke oder Brädikow, Hohes Rott, mittel. Hauptkanal Weiter sind diese Einheiten nicht gekommen...und einen Vorstoß auf Berlin wurde auch nicht mehr gemacht Gruß Sieghard
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McNamara
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BeitragBeitrags-Nr.: 166429 | Verfasst am: 18.01.2009 - 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Bonzo hat Folgendes geschrieben:
Hallo Matte
Ende April 45 kam es zu den Kämpfen um Brädikow und am Hohen Rott. Der Kommandierende General war dort Holste. Nach Angaben von Einwohnern b.z.w. Veteranen, wurde den dort kämpfenden Truppenteilen eine Einheit mit "Jagtpanther?" zugeteilt, die dann mit in die Kämpfe eingriffen. Zwei dieser Panther waren am Hohen Rott im Einsatz, einer ging dort verlohren. Die anderen ( leider weiß ich nicht wie viele ) wahren in Brädikow eingesetzt, auch von denen sind einige abgeschossen worden. Nach Angaben der Einwohner, wurden die Panzer in Brädikow in den Scheunen versteckt. Dort stehen noch heute ziemlich große Holzscheunen, die eine ideelle Tarnung ermöglichen. Als der Russe nach einiger Zeit der Feuervorbereitung zum Angriff über den Mittelländischen Hauptkanal ansetzte, erlebten sie eine Böse Überraschung. Leider konnte ich nie genau herausfinden, wie viele Panzer die Russen dort verlohren haben. Einfach war es für sie nicht, da sie über eine Kleine Brücke auf der Strecke von Paulinaue mussten. Die Kampfhandlungen müssen spätestens am 1. Mai abgeschlossen gewesen sein, da sich die deutschen Truppen in Richtung Sandau absetzten. Auch die Einheiten, die am Hohen Rott lagen, viele waren dort gerade mal 17 Jahre alt ( eine Einheit aus Hamburg und U.Offz.Schule Arnswalde zusammen mit einigen Versprengten ) setzten sich nach Sandau ab, nach dem sie permanent mit Stalinorgeln beschossen wurden und sind dort in den Kessel geraten. Der Ammi hatte keinen mehr über die Elbe gelassen. Gruss Bonzo




Hallo
bin ganz neu hier und echt froh endlich mal was gefunden zu haben um ein wenig weiter zu kommen, ich wohne im Land Brandenburg Landkreis Havelland und versuche seit einigen Jahren eine Ausstellung und Aufarbeitung zum Thema der letzten Gefächte in meiner Region zu erstellen , leider stoße ich immer wieder auf Lücken und hoffe hier von euch viel zu lernen.

@ Bonzo

da ich unweit der obengenannten Ortschaften wohne kann ich folgendes dazu berichtigen , am Hohen Rott hatten teile einer Einheit der W-SS stellung bezogen die dort auch einen Panther verloren (kein sturmpanther) die stelle wo er stand ist heute noch gut zu sehen , er hatte sich wohl eingegraben von einen weiteren ist mir nicht bekannt , an dieser Stelle fand ich einen Fressnapf mit zwei verschiedennen Ruhnen einer SS-Panzerdiv.?/Einheit? sowie auf der anderen Seite eine Gravur eines Panthers , diese Einheit muss dort mehr als einen Tag gelegen haben und wurden stark mit Granatwerfern bearbeitet.
Zu Brädikow kann ich auf die schnelle volgendes sagen:

dort wurden 4 deut.Panzer abgeschossen davon 1 StuG und drei Pz.I , drei Panzer wurden auf einem Acker abgeschossen wobei nur die Pz.I völlig ausgebrannt sind mittig davon stand das Stug mit Langer Kanone und den Kettenschutz , diese standen bis ca. ende Sommer 1946 und waren dann innerhalb von zwei Tagen verschwunden , ein weiterer kleiner Panzer wurde gleich an der Staße abgeschossen der hinter einer grußen Pappel stand der Abschuss ervolgte direckt durch die Pappel. Zu dem standen im Dorf weitere Panzer bereit die aber nicht mehr ins Kampfgeschehen eingriffen diese standen nicht in Scheunen sondern rechts der Straße entlang hinter den Häusern , die Russen haben soweit ich es jetzt weis min. 1 T34 , 1 Stalin und ein T-60 verloren , anfänglich gab es nur vereinzelnte Schusswechsel mit Karabinern als sich eine Poln.Div. Brädikow näherte , als die nicht weiterkamen , wurden Russ.Verbände zur Verstärkung herbeigefürt die dann Pausenloß ein kleines Waldstück mir Artillerie beschossen wo nicht ein einziger deut. Soldat lag , warscheinlich eine gewaltsame Aufklärung , deut. Artillerie schoss von den Höhen auf die Russ. lienien die Ständig in Bewegung war , mal vor mal zurück.

bis heute wusste ich nicht genau welche deut. einheiten denn dort nun kämpften nun habe ich ja wenigstens schon eine kleine Lücke schließen können , ob es auch "Holste" war der bei Senzke kämpfte? dort gab es allerdings keine Panzer nur einige 15cm Haubitzen
was mich eigendlich an der sache stört , warum standen denn die Panzer mitten auf dem Acker? völlig ohne Deckung und dann noch mit Pz.I der ja nur die 2cm hatte, was wollte der da ? der war ja nun überhaupt keine Bedrohung für nen russ.Panzer
so nun muss ich erstmal aufhören bevor mir noch die Finger Bluten.
würde mich echt freuen noch weitere dinge über meine region zu erfahren
danke euch und gruß McNamara
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Bonzo
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BeitragBeitrags-Nr.: 166465 | Verfasst am: 19.01.2009 - 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für Deinen Interessanten Beitrag. Leider konnte ich auch kaum herausbekommen, welche Einheiten in Brädikow eingesetzt waren. Ein Teilnehmer der Kämpfe, der mir persönlich bekannt ist, war erst 16 Jahre alt und gehörte zu einer Flakeinheit die aus Hanover kam. Er selber musste zusammen mit andere die Eisenbahnbrücke bei Brädikow mit dem MG verteidigen. Er berichtete mir, daß plötzlich alles ruhig war und er sich mit seinen Kameraden hinter den russ. Linien befand. Von dort schlugen sie sich in der Nacht bis nach Sandau durch.
Die Ari in Senske gehörte mit Sicherheit zum Röm.41PZ.Korps.
Über Kämpfe neben Brädikow und Hohes Rott weiß ich nur was von Linum. Linum wurde mit Hilfe einiger Sturmgeschütze mit einer Einheit aus Neuruppin zurückerobert und in Rundumverteidigung gehalten. Stäbe waren in Ferbellin...bis Oberst von Gaudecker Anfang Mai auf eigene Faust die Front verließ und alles stiften ging. Gruß Bonzo
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McNamara
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BeitragBeitrags-Nr.: 166477 | Verfasst am: 19.01.2009 - 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

meinst du , das die kämpfe in Brädikow und Hohem Rott zeitgleich waren?
das Hohe Rott liegt bei Nennhausen und nahe an Rathenow , ich könnte mir vorstellen , das die linie Senzke-Brädikow-Friesack , sich in Richtung Rathenow zurückzog und dabei teile am Hohen Rott zur deckung zurückließ , aber es könnte auch sein, da ja der gefechtsstand in Kleesen war , sich einige truppenteile über Rinow - Strodene -Elbe absetzte? bleibt ja noch die Frage , warum haben die in Brädikow nur schwache Panzer eingesetzt? und wo sind die anderen alle die im Dorf standen und auch weitere in Warsow-Vietznitz würde gern wissen was aus denen geworden ist.
zudem giebt es ja einen bericht eines russ.generals glaube Koblow oder so der zu DDR-Zeiten mal in Rathenow war und sein letztes Gefecht schilderte so erzählte er sinngemäß, das er mit seiner Div. vor Rathenow stand und grade zum angriff ansetzten wollte als völlig überraschend 120 Feindpanzer im rücken seiner div. auftauchten , da aber die russ. grade am bahnhof einen güterwagen voller panzerfäuste eroberten ließ er sie verteilen und schoss ca.60 panzer ab und 15 fahrunfähig danach zogen sich die deut.in richtung Brandenburg zurück und wurden dort völlig vernichtet. u.s.w. Entweder stand der Russ.General unter Drogen und hat sich die Geschichte ausgesponnen oder der hat ein klein wenig übertrieben , ich kann mir nicht vorstellen wo 120 panzer aufeinmal aufgetaucht sein sollen , ich weiss zwar das von Bamme her ca.5-6 deut.Panzer in richtung Rathenow fuhren als dann einer abgeschossen wurde drehten die übrigen in richtung milow/mögelin ab war aus denen wurde weis ich noch nicht , kein mensch konnte mir bisher die 120 panzer bestätigen und ca.75 abgeschossenne sind ja auch nicht zu übersehen gewesen. event. weist du ja was darüber? oder alles gelogen?
Keine Ahnung

gruß McNamara
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Bonzo
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BeitragBeitrags-Nr.: 166489 | Verfasst am: 20.01.2009 - 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo...totaler Quatsch was der Russe da schreibt....mir hat mal ein Rathenower erzählt, der dort die Kämpfe und Nachkriegszeit als Jugendlicher erlebt hat, daß plötzlich, als die Kämpfe längst beendet waren, Fabriekneue Panther im Ort an verschiedenen Stellen standen, dann wieder eingesammelt wurden und mit der Bahn abtransportiert wurden. Die hatten nach seinen Angaben nichts mit den Kämpfen zu tun. Mir ist erst viel später klar geworden, daß die Russen warscheinlich die Geschichte ein bisschen fälschen mussten, da sie ihrem Stalin eine Erklärung abgeben wollten, warum sie Rathenow nicht einnehmen konnten, und so die 12. Armee entkommen konnte. Nach dem Krieg wurde viel von einer SS PZ Div. geschrieben. Das alles haben die Russen erfunden...lediglich ist das 2. Panzerregt. auf dem Weg von Nauen nach Wittenberge an Rathenow vorbeigekommen...die hatten noch ätliche gepanzerte Fahrzeuge...und die (PZ Jagt Abt.3 Unterstellt der U.v.Hutten) hat mit Hetzer in die Kämpfe in Rathenow von Westen her einggegriffen ( leider konnte ich dazu nie irgend eine schriftliche Bestätigung finden)
Die Panzer, die am hohen Rott und Brädikow waren, kamen meiner Meinung nach (leider auch nur Vermutung) von der PZ. Jagt Brigade Fledherrnhalle, Berlin Güterfelde, da deren Kammandeur von Hake von der Feldherrnhalle kam.
Übrigens von Frontlinien kann man kaum noch sprechen...die Kämpfe in diesem Raum waren wie Inseln...dazwischen agierten feindliche wie deutsche Einheiten. Das Hohe Rott ging am 28.4. schon verlohren...Brädikow glaube erst am 30.4. Gruß Bonzo
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 178870 | Verfasst am: 15.12.2009 - 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Matte hat Folgendes geschrieben:
Gibts eigentlich noch mehr zum Einsatz der SS-Werfer-Abteilung 500 zwischen Berlin und Elbe, außer das hier:

Dr. K.G. Klietmann in „Die Waffen-SS – eine Dokumentation“
Zitat:
… Umgerüstet auf je zwei Batterien mit 15 cm und 21 cm – Nebelwerfer, wurde die Abteilung im Rahmen des V.SS-Gebirgs-A.K.´s im Raum von Dömitz – Ludwigslust – Döberitz – Wittenberge – Perleberg und Lenzen eingesetzt, um den 20.April 1945 aus der Front herausgelöst und in den Raum von Nauen – Friesack mit der Stoßrichtung auf Berlin verlegt, um die Reichshauptstadt freizukämpfen.
Nach schweren Kämpfen in der Gegend von Döberitz – Rathenow setzte sich die Abteilung nach Westen ab und löste sich – nach infanteristischem Einsatz – um den 1.Mai 1945 im Raum um Lenzen an der Elbe auf“.


Schau mal Lachen

Winken

Jan-Hendrik
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