Eindecker vs. Doppeldecker vs. Dreidecker
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 64615 | Verfasst am: 09.07.2005 - 22:31    Titel: Eindecker vs. Doppeldecker vs. Dreidecker Antworten mit Zitat

Ich denke , wir sollten hier mal die Vor - und Nachteile der jeweiligen Konzepte ( Steigfähigkeit , Wendigkeit usw. ) diskutieren .

Winken

Jan-Hendrik
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 64653 | Verfasst am: 10.07.2005 - 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Da die damaligen Flügel relativ klein und dünn waren, brauce man um eine gute Flähenbealstung und Wendigkeit zu erreichen, mehrere solche.

Nachteil mehrerer Flügel war der komplizierterer Aufbau, sowie Strömungsverlust zwischen den Flügeln (und dadurch Geschwindigkeitsverlust).

Doppel- bzw Dreidecker waren somit langsamer, aber dafür extrem wendiger, als Eindecker.
Auch das Sichtfeld war beengter.



mfg


alex
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BioBot
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BeitragBeitrags-Nr.: 64728 | Verfasst am: 10.07.2005 - 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Mich würd ja auch interessieren, was das 1 1/2 Konzept bei Nieuport und Albatros für Vorteile haben sollte. Wenn man schon eine weitere Tragfläche anbringt, warum dann nur so eine kleine? Der Luftwiderstand wäre doch kaum stark gewachsen, denn die Verstrebung und Verspannung waren eh vorhanden (diese waren ja Widerstandserzeuger Nr.1). Zudem hatte sich ja rausgestellt, dass diese untere, kleinere Fläche den Belastungen oft nicht standhielt und einfach wegknickte. Dennoch hielt man an dem Konzept fest...

Nunja, was war im WK 1 wichtig? Es war mehr die Wendigkeit als die Geschwindigkeit. Also suchte man nach Lösungen, die eine größtmögliche Wendigkeit boten. Das waren eben die Doppel- bzw. Dreidecker. Erst spät im Krieg, gegen Ende, kam man auf den Trichter, dass man mit schnellen Maschinen vielleicht doch bessere Vorteile erringen konnte. So war die Taktik des Kurvenkampfes ja schon bei Ende des WK 1 veraltet!! Wirklich durchsetzen konnten sich die Dreidecker ja auch nicht, selbst Richthofen errang die meisten seiner Abschüsse auf anderen Flugmustern.
Die Doppeldecker waren wohl aus den Gründen vorherrschend, welche ALEX nannte. Die Konstruktionen waren noch nicht so fest und großen Belastungen gewachsen, dass man diese auf eine möglichst große Fläche verteilen musste. Überhaupt hatte man damals ja kaum Berechnungsgrundlagen, um "die" Tragfläche zu konstruieren.

Gruß BioBot
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