Hiroshima
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Ronin
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BeitragBeitrags-Nr.: 68028 | Verfasst am: 06.08.2005 - 16:23    Titel: Hiroshima Antworten mit Zitat

Heute vor 60 Jahren - Hiroshima !

Hab da einen interessanten Bericht über das "Spielzeug" der Amerikaner von damals gefunden.
In dem besiegten Deutschland betrachteten sie sich noch als "Befreier", aber kann man das Abwerfen von 2 Nuklear-Waffen auf zwei Großstädten Japans als Befreiung bezeichnen ?

Eher nicht... in meinen Augen war / ist es eine Schande, an der Heute noch Japaner sterben !

(Aber von den Verbrechen der Allierten hört man heut zu Tage wenn überhaupt nur sehr wenig).
Sie sind schließlich immer die Guten, im Kampf gegen das Böse wie z.B. Nazi-Deutschland, Japan, Korea, Vietnam und Irak, um nur die wichtigsten zu nennen.

Jetzt aber zurück zum Bericht.

Die Atombombe "Little Boy"

Am 6. August um 8 Uhr 15 Minuten und siebzehn Sekunden Orts-
zeit wurde die Atombombe "Little Boy" in fünfhundertachtzig Metern Höhe über der Stadt Hiroshima von dem B 29 Bomber "Enola Gay" abgeworfen. Die Explosionskraft der Atombombe entsprach 12,5 Kilotonnen TNT. In einem Umkreis von 0,5 Km um den "Ground Zero" waren 90 Prozent der Menschen sofort tot (Tabelle 1). Die Temperatur am Hypozentrum betrug für etwa eine Sekunde ca. 3000 - 4000 Grad Celsius (Zum Vergleich: der Siedepunkt von Eisen beträgt 3070°C). An dieser Stelle verdampfte alles. Menschen, die sich im Explosionszentrum aufhielten, verbrannten vollständig und hinterließen in einigen Fällen ihre Schatten an stehen gebliebenen Hauswänden, die sie für einen Moment von der Hitzestrahlung abgeschirmt hatten.
In einem Umkreis von 0,5 Km um den "Ground Zero" waren 90% der Menschen sofort tot.

Die Atombombe von Hiroshima wurde von den US-Amerikanern "Little Boy" genannt. Sie war mit drei Metern Länge, einem Durchmesser von 0,7 Metern und einem Gewicht von drei Tonnen kleiner als die Atombombe von Nagasaki und enthielt Uran 235.


Der Atompilz der Hiroshima-Bombe

Eine ungeheure Druckwelle, die auch im Umkreis von 40 Kilometern wahrgenommen wurde, zerstörte die Stadt.
Es folgten Feuerstürme mit Windgeschwindigkeiten von über 250 km/h und Bodentemperaturen von über 1.000 Grad Celsius.
Glas und Eisen schmolzen, der Asphalt brannte. Bis zum Ende des ersten Tages starben nach konservativen Schätzungen min-
destens 45.000 Menschen.
In den nächsten Monaten stieg die Zahl der Todesopfer auf 136.000 und bis heute erkran-
ken und sterben Menschen an Krebs infolge der Verstrahlung.



Bin mal gespannt was Ihr dazu meint....

Ronin
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Panzerlexikon
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BeitragBeitrags-Nr.: 68029 | Verfasst am: 06.08.2005 - 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

Am schlimmsten finde ich, dass diese Kriegsverbrechen nicht so abgeprangert wird, wie eigentlich sein sollte.
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Kevin
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BeitragBeitrags-Nr.: 68030 | Verfasst am: 06.08.2005 - 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Panzerlexikon hat Folgendes geschrieben:
Am schlimmsten finde ich, dass diese Kriegsverbrechen nicht so abgeprangert wird, wie eigentlich sein sollte.


Da kann ich dir nur zustimmen!

Man hört zwar immer, dass diese Bomben den Krieg verkürzten und so ca. 1 Million amerikanischer Soldaten das Leben rettete, aber wer hat an die Zivilbevölkerung der beiden Städte gedacht?!
60 Jahre nach dem Krieg kommen immernoch Kinder auf die Welt, die verstümmelte oder nicht ganz ausgebildete Körper haben! Denken die Amerikaner heute noch an diese Opfer?! Dagegen
Also ich sehe den Abwurf der beiden Atombomben auch als Kriegsverbrechen an!

Kevin Winken
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 68031 | Verfasst am: 06.08.2005 - 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

warum genau waren in und um Hiroshima keine Flugabwehr und Jäger stationiert? Nach meinem Wissen gab es doch sogar Kriegswirtschaft in Hiroshima! Hatte man es einfach für unnötig gehalten diese Stadt zu schützen oder fehlten die Mittel, was ich weniger glaube, denn ein paar Flaks hätte man doch entberen können? Auch bin ich über die Amerikanische Weise des Abwurfs etwas überrascht! Warum hielt man es nicht für nötig auch nur einen einzigen Jäger als Begleitschutz mit zu schicken oder wenigstens im Verband mit anderen B29 zu fliegen? Ich meine man stelle sich vor, das 1 Flak-Batterie oder eine Rotte japanischer Jäger gereicht hätte um die ganze Mission scheitern zu lassen!
Gruß
Tobias
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Kevin
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BeitragBeitrags-Nr.: 68032 | Verfasst am: 06.08.2005 - 17:27    Titel: Antworten mit Zitat

Die "Enola Gay" flog nicht alleine, sondern vereinigte sich nach dem Start mit anderen B 29 Bombern. Denn die anderen Maschinen waren für die Aufzeichnung der Auswirkung der Bombe verantwortlich (Bild- und Tonaufnahmen).

Kevin Winken
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Kevin
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BeitragBeitrags-Nr.: 68033 | Verfasst am: 06.08.2005 - 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hier eine kleine Darstellung Hiroshimas von oben:
Auf ihr kann man eigentlich gut erkennen welche Einrichtungen sich im Zentrum des Bombeneinschlags befanden.

http://tinypic.com/a2gk5i.jpg
Quelle: Militär- und Geschichtemagazin

Kevin Winken

PS: Jan-Hendrik: Nicht hauen, hab immernoch keinen Scanner! Rot werden
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 68034 | Verfasst am: 06.08.2005 - 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

http://forum.panzer-archiv.de/viewtopic.php?t=1350

Winken

Jan-Hendrik
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 68036 | Verfasst am: 06.08.2005 - 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Zitat:
Die "Enola Gay" flog nicht alleine, sondern vereinigte sich nach dem Start mit anderen B 29 Bombern. Denn die anderen Maschinen waren für die Aufzeichnung der Auswirkung der Bombe verantwortlich (Bild- und Tonaufnahmen).


nun gut, aber das waren nur 3, wenn ich mich recht erinnere und diese flogen 45 Minuten vor der "Enola Gay" um die drei zur Verfügung stehenden Ziele zu erkunden! Sie bildeten also so gut wie gar keinen bis gar keinen Schutz für den Bomber! Es muss doch einen Grund gegeben haben, das die Amis sich so sicher waren und die "Enola Gay" allein losschickten?!
Gruß
Tobias
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stefan w
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BeitragBeitrags-Nr.: 68037 | Verfasst am: 06.08.2005 - 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Die US-Legende über Hiroshima und Nagasaki
Peter Bürger 05.08.2005

TEXT GELÖSCHT WEGEN ABMAHNGEFAHR DURCH HEISE
Armin


der Artikel:
http://www.telepolis.de/r4/artikel/20/20565/1.html
--------------------------------------------------------------------------------
Copyright © Heise Zeitschriften Verlag

außerdem finde ich folgenden artikel auch interessant:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20614/1.html


Zuletzt bearbeitet von stefan w am 23.03.2006 - 17:40, insgesamt einmal bearbeitet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 68040 | Verfasst am: 06.08.2005 - 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zeimlich wirrer Text , einiges wahres drin , aber auch viele Halbwahrheiten . Die wirklichen "Schweinereien" werden lediglich gestreift , also in der Quintessenz schießt der Autor ziemlich daneben .

Man werfe einen Blick in die von mir verlinkte Diskussion ...

Winken

Jan-Hendrik
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M_M77
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BeitragBeitrags-Nr.: 68044 | Verfasst am: 06.08.2005 - 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Tobias Giebel hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

Zitat:
Die "Enola Gay" flog nicht alleine, sondern vereinigte sich nach dem Start mit anderen B 29 Bombern. Denn die anderen Maschinen waren für die Aufzeichnung der Auswirkung der Bombe verantwortlich (Bild- und Tonaufnahmen).


nun gut, aber das waren nur 3, wenn ich mich recht erinnere und diese flogen 45 Minuten vor der "Enola Gay" um die drei zur Verfügung stehenden Ziele zu erkunden! Sie bildeten also so gut wie gar keinen bis gar keinen Schutz für den Bomber! Es muss doch einen Grund gegeben haben, das die Amis sich so sicher waren und die "Enola Gay" allein losschickten?!
Gruß
Tobias


Meiner Meinung nach waren die Japaner zu diesem Zeitpunkt einfach schon am Ende in der Luft !!
Die Amis waren sich ziemlich sicher , da die B29 eine so enorme Feuerkraft hatte das die Japanischen Jäger schon lange vorher überhaupt nicht mehr ran kamen !!
Außer vielleicht mit Rammen !! Das Problem war auch das die Japaner die Flughöhe der B29 ganz schlecht erreichten !!
Die Japanischen Abfangjäger waren auch nicht so stark bewaffnet wie die Deutschen Jäger , und die hatten auch Ihre Probleme mit der B17 !!
Die Japaner waren stärker mit ihren Seeluftstreitkäften (Sturzkampfbomber , Torpedoflugzeuge)
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Markus
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BeitragBeitrags-Nr.: 68068 | Verfasst am: 06.08.2005 - 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Japan kapitulationswillig und die US Militärs nicht von der Notwendigkeit einer Invasion überzeugt.???


Unter folgenden Bedingungen wäre Japan zur Kapitulation bereit gewesen:

1 .Japan wird nicht besetzt.
2. Japan darf sein Militär selbst abrüsten.
3. Japan darf seine Kriegsverbrecher selbst bestrafen.
4. Japan darf seine Kolonien behalten
5. Der Kaiser bleibt auf den Thron.

Weithin sollte nicht vergessen werden, dass Japan gegen China chemische und biologische Waffen eingesetzt hat und massive Kriegsverbrechen begangen hat.
Und den amerikanischen Militärs könnte man eher totale Überschätzung der japanischen Stärke vorwerfen.


Was Bürger da schreibt, ist altlinker Antiamerikanismus in Reinkultur.



Gruß Markus
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 68073 | Verfasst am: 06.08.2005 - 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Tobias Giebel hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

warum genau waren in und um Hiroshima keine Flugabwehr und Jäger stationiert? Nach meinem Wissen gab es doch sogar Kriegswirtschaft in Hiroshima! Hatte man es einfach für unnötig gehalten diese Stadt zu schützen oder fehlten die Mittel, was ich weniger glaube, denn ein paar Flaks hätte man doch entberen können? Auch bin ich über die Amerikanische Weise des Abwurfs etwas überrascht! Warum hielt man es nicht für nötig auch nur einen einzigen Jäger als Begleitschutz mit zu schicken oder wenigstens im Verband mit anderen B29 zu fliegen? Ich meine man stelle sich vor, das 1 Flak-Batterie oder eine Rotte japanischer Jäger gereicht hätte um die ganze Mission scheitern zu lassen!
Gruß
Tobias


Die B-29 Bomber waren von keinem jap. Jäger zu erreichen oder gar zu gefährden und flogen die Angriffe in der Regel ohne jeden oder wenn ohne engen Begleitschutz. Ansonsten hätte man sicher auch diese "wertvolle" Fracht nicht einfach so als Einzelflugzeug über japan. Territorium mit ein paar einzelnen Fliegern geschickt. Auch für die Flak, die es natürlich auch in Hiroshima gab, waren die B-29 nicht erreichbar, deshalb wurde auch nicht geschossen. Wahrscheinlich gab es auch deshalb überhaupt keinen Alarm in der Stadt, da man bei einem Einzelbomber von keinem direkten oder wenn gefährlichen Angriff ausgehen mußte. Die Flugzeuge die mitflogen bzw. vorausflogen waren keine Begleitjäger o.ä. sondern ein Wetterflugzeug, ein Beobachter/Filmer und ein Navigator.
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 68074 | Verfasst am: 06.08.2005 - 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

@PIV

gab es wirklich keine Möglichkeit der jap. Jäger und FLAKs die B29 vom Himmel zu holen? Die Bücher die ich bisher las sprechen nämlich davon, das die Amis auch im pazifischen Raum erhebliche Verluste in strategischen Bombadierungen hatten! Wie ist dies dann zu erklären? Ich glaube ich stelle die Frage lieber in den passenden Thread! Grins
Gruß
Tobias
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Kevin
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BeitragBeitrags-Nr.: 68085 | Verfasst am: 07.08.2005 - 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke schon, dass die Japaner die Möglichkeit gehabt hätten eine B 29 vom Himmel zu holen!

Weiß jemand in welcher Höhe die Bombe angeworfen wurde?

Kevin Winken
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