s.Pz.Abt. (Fkl) 301
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Feldataman
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BeitragBeitrags-Nr.: 108958 | Verfasst am: 16.11.2006 - 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

http://img183.imageshack.us/img183/2982/301funk1pn1.jpg
http://img100.imageshack.us/img100/8576/301funk2gw6.jpg


Feldataman
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pz5panther
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BeitragBeitrags-Nr.: 108961 | Verfasst am: 16.11.2006 - 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

Timm hat Folgendes geschrieben:
Hallo Mario,

das kann man wohl sagen und ich glaube ich verspreche nicht zu viel, wenn Ende des Jahres das Buch über den Angriff auf Stoumont am 19.12. rauskommt, dass da weitere Hammerfotos von Stefan dabei sind.

Gruß
Timm


Ist das Buch eigentlich erschienen? Wenn ja, wer hat das denn?

Gruß Jörg
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MarioL
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BeitragBeitrags-Nr.: 112103 | Verfasst am: 01.01.2007 - 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Bei diesem Tiger könnte es sich sehr wahrscheinlich um einen FKL301-Tiger handeln

http://i13.tinypic.com/2zidkps.jpg

Das Foto aus "Panzerwrecks 3" zeigt einen erbeuteten Tiger auf einem Trailer vor dem Kölner Dom.
Beides sind Reparaturtiger mit Stahllaufrollen aber altem Turm und die Beschädigungen an den Kettenblechen sind identisch.
Leider ist das untere Foto von sehr bescheidener Qualität,das obere Foto wurde wahrscheinlich lange Zeit später gemacht.

http://i14.tinypic.com/2epuc1j.jpg

http://i14.tinypic.com/2qbuel5.jpg
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MarioL
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BeitragBeitrags-Nr.: 112106 | Verfasst am: 01.01.2007 - 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Das Foto des Tigers vor den Schleppdächern ist definitiv in Sennelager gemacht worden,in Deveys Jagdtigerbuch sind 3 Fotos eines Jagdtigers der 3./512 aus dem Jahre 1955 drin,die Schleppdächer im Hintergrund sind 100%ig dieselben.
Dem Zustand des Tigers nach wurde das Foto wahrscheinlich auch in diesem Zeitraum gemacht.

http://i13.tinypic.com/2zidkps.jpg
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 112195 | Verfasst am: 03.01.2007 - 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Also Grafenwöhr isses nicht , also ist Sennelager wohl wirklich im Hinblick auf die 301. das Wahrscheinlichste . Die im Jaugitz abgebildeten Photos der 301. in Grafenwöhr zeigen eine andere Dachform !

Winken

Jan-Hendrik
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MarioL
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BeitragBeitrags-Nr.: 112350 | Verfasst am: 06.01.2007 - 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Der Jagdtiger in Sennelager mit dem Schleppdach im Hintergrund,direkt neben dem Jagdtiger steht eine Hummel,im Hintergrund sind weitere Fahrzeuge zu sehen,eventuell ist der Tiger darunter.
http://i1.tinypic.com/2hfs9ia.jpg

http://i18.tinypic.com/47jahk8.jpg
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Axel
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BeitragBeitrags-Nr.: 113054 | Verfasst am: 16.01.2007 - 17:47    Titel: 4. Pz. Abt. -(FKL) 301 SS-Dienstgrade Antworten mit Zitat

Hallo FKL-Freunde,
als alter FKL-Pionier möchte ich hier mal feststellen, dass die Kompanie Witter mit Sicherheit nie von der SS übernommen wurde, und wir Soldaten nie SS-Dienstgrade erhalten haben.
Als Beweis 2 Zitate:
Mein alter Mitstreiter, Hans-Günter Fürbringer schrieb an mich:
"Dein letzter Brief mit dem Bericht aus der SS-Zeitung hat mich aber doch sehr verwundert. So wie ich noch weiß, sind wir mit der Kompanie Witter verschiedenen SS-Einheiten unterstellt worden. Ich erinnere mich an die Divisionen "Hohenstaufen","Hitlerjugend" und "LAH". Immer waren wir aber eine Einheit des Heeres und haben nie die Dienstgrade der SS übernommen."

Herr Markus Jaugitz, der Autor des Buch`s "Funklenkpanzer" schrieb mir am 7.7.98
"Beigefügt habe ich auch einen Bericht von Gunter Hoffmann über einen Einsatz in der Normandie 1944. Dieser Bericht war im "Freiwilligen" zu lesen. Dort wurde fälschlicherweise die 4./301 in die Waffen SS einverleibt.Dies ist nicht korrekt! Die Kompanie blieb Heereseinheit. Der Munin Verlag als Herausgeber des "Freiwilligen" wurde von mir zum damaligen Zeitpunkt bereits informiert"

Weiterhin waren auf den Urkunden der von der SS an uns verliehenen Auszeichnungen immer die Wehrmachtsdienstgrade angegeben.

Den späteren Leutnant Drummer habe ich in Neuruppin kennengelernt, er war damals Feldwebel oder Oberfeldwebel und hatte damals schon, wie auch der Stabsfeldwebel Kuhring das Deutsche Kreuz in Gold. Beide kamen meines Wissens von der Pz.Abt. 67, die wohl den Grundstock der Pz.Abt.(FkL)301 bildete.
Axel
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 113074 | Verfasst am: 17.01.2007 - 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Werter Axel ,

zunächst einmal ein herzliches Willkommen in unserer bescheidenen Runde Winken

Und natürlich ein Dankeschön für diese Informationen zum "Einstand" . Diese Geschichte aus dem "Freiwilligen" war mir schon immer ein wenig suspekt . insofern diese Stellungnahme deinerseits für mich quasi ein "I-Tüpfelchen" darstellt Gut gemacht!

Winken

Jan-Hendrik
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Michi
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BeitragBeitrags-Nr.: 113092 | Verfasst am: 17.01.2007 - 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Axel,

daß Du es auch ohne meine Hilfe hier reinstellen konntest.
Ich war leider die letzten 2, 3 Wochen krankheitsbedingt, (aber auch) arbeitsmäßig bedingt nicht hier im Archiv.

Es hat mich natürlich sehr gefreut, daß ein Ehemaliger diese ganze Geschichte richtig stellen konnte.



MfG Michi
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Axel
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BeitragBeitrags-Nr.: 114275 | Verfasst am: 02.02.2007 - 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik,
zuerst möchte ich mich für die nette Begrüßung bedanken.
Dann habe ich in einem Beitrag von Ihnen gelesen, dass Sie sich auch sehr für die Pommernfront 1945 interessieren.
Ich war im März 1945 im Brückenkopf Greifenhagen nahe der Ortschaft Retzowsfelde
als Pioniergruppenführer in der Stabskompanie der Panzerabteilung "Schlesien".
Am 15. März wurde ich in der Nähe der Autobahnauffahrt Greifenhagen verwundet.
Mich interessirt nun besonders, wo die Abteilung nach dem 15.3.45 verblieben und
im weiteren Verlauf des Krieges eingesetzt war.
Es wäre nett, wenn Sie mir helfen könnten.
MfG Axel
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Martin Block
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BeitragBeitrags-Nr.: 114363 | Verfasst am: 03.02.2007 - 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Axel,

aus verschiedenen Unterlagen aus dem BA/MA Freiburg und Angaben in dem Buch 'Funklenkpanzer' von M. Jaugitz ergibt sich zur Geschichte der Pz.Abt. 'Schlesien' (ehem. Pz.Abt. (Fkl) 303)) ab Mitte März 1945 folgendes:

10.3.1945 Die Abteilung versammelt sich im Bereitstellungsraum Retzowfelde - Ferdinandstein. Ist-Stärke 31 Pzkpfw. IV, 10 Pz. IV/70(V)

11.3.1945 ab ca. 10 Uhr Angriff auf russische Stellungen (ohne Ortsangabe) der jedoch schon bald durch heftiges Pak-Feuer gestoppt wird.

12.3.1945 vormittags, Abt. meldet Ist-Stärke 29 Pzkpfw. IV (24 einsatzbereit), 10 Pz. IV/70(V) (10 einsatzbereit), 2 Pzkpfw. IV Totalverlust

Bis 22.3.1945 weitere Einsätze im Raum Sinzlow - Podejuch - Finkenwalde -Altdamm.

25.3.1945 Bahnverladung in Stettin und Transport nach Eberswalde. Dort Eingliederung in die wiederaufgestellte 18. Pz.Gren.Div. als I./Pz.Rgt. 118.

In den folgenden Wochen bis zum 16.4.1945 meldete die 18. Pz.Gren.Div. Ist-Stärken von 26-27 Pzkpfw. IV und 8 Pz. IV/70(V). Da die neue 18. PGD noch nicht im Einsatz war, muss die ehem. Pz.Abt. Schlesien in den Kämpfen zw. dem 12. und 22.3. also weitere 2-3 Pzkpfw. IV und 2 Pz. IV/70(V) als Totalverluste erlitten haben.

17.4.1945 Die 18. Pz.Gren.Div. verlegt in den Raum Müncheberg.

In den folgenden Tagen Rückzugsgefechte in Richtung Straußberg, dann weiter über Fredersdorf und Hirschgarten ins Stadtgebiet von Berlin wo die Pz.Abteilung in den Strassenkämpfen aufgerieben wird. Im Buch von M. Jaugitz wird ein Erlebnisbericht des Besatzungsmitgliedes des Pzkpfw. IV mit der Turmnummer 224 (Kdt. Carl M. Wenzel) zitiert, der folgende Einsatzorte erwähnt (23.4. - 3.5.1945): Bezirk Neukölln, Kaiser-Friedrich-Strasse, Kurfürstendamm, Hubertusallee, Warmbrunnerstrasse, Fehrbelliner Platz, Berliner Strasse, Mannheimer Strasse, noch einmal Fehrbelliner Platz, Suarezstrasse, Heerstrasse, in dieser Reihenfolge. Am Morgen des 3.5.1945 wurden die letzten Panzer gesprengt und die Überlebenden versuchten den Ausbruch nach Westen. Die meißten gerieten aber schon wenige Tage später südlich von Rathenow in russische Gefangenschaft. Einige wenige sollen aber noch nach Westen entkommen sein.

Martin Block
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Axel
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BeitragBeitrags-Nr.: 114476 | Verfasst am: 05.02.2007 - 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Martin,
vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Ich muß immer wieder staunen, wie gut die Nutzer dieser Seite über die verschiedenen Themen unterrichtet sind.
Gibt es eigentlich genauere Berichte über den 15.März im Brückenkopf Greifenhagen?
Wie ja schon erwähnt, bin ich nach einem Granatwerfer=und Stalinorgelüberfall in der Nähe von Retzowsfelde verwundet worden und hätte natürlich gerne gewusst, was an dem Tag weiter passiert ist. Außerdem würde es mich interessieren, wie lange der Brückenkopf Greifenhagen bestanden hat.
Zu einigen Kameraden, die dem Kessel Berlin entkommen konnten, kann ich sagen, dass ich etwa eine handvoll von ihnen auf dem Wege vom Res. Lazarett in Potsdam nach Nordwesten, ich glaube, in Neustadt / Dosse, oder Wusterhausen getroffen, und mich ihnen auf dem Weg nach Schleswig-Holstein angeschlossen habe. Wir gingen dann in Itzehoe in britische Gefangenschaft.
MfG Axel
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 114485 | Verfasst am: 05.02.2007 - 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Axel ,

Ich habe Dir diesbezüglich per E-Post etwas zugesandt Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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Axel
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BeitragBeitrags-Nr.: 114493 | Verfasst am: 05.02.2007 - 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik,
vielen Dank. Ich habe die Mail gerade gelesen und mich per Mail bedankt.
Axel
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 128314 | Verfasst am: 22.08.2007 - 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Leider gibt die Chronik des PzGrenRgts.51 zur Zeit nach der Vernichtung der 18.PGD während der sowj. Sommeroffensive. 1944 so gut wie gar nichts her...

Winken

Jan-Hendrik
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