s.Pz.Abt. (Fkl) 301
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 131553 | Verfasst am: 15.10.2007 - 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

Materielle Lage der sPzAbt. (Tiger/ Fkl) 301 lt. Meldung vom 1.März 1945 (Unterstellt: LXXXI.AK)

Gerät..............Soll......Einsatzbereit......ind kurzfr. Inst.

B IV...............66............32...............20
Bergepz.V..........3............2.................-
Pz. VI.............32............5.................10
SchtzPz. u.ä......10...........10................._

Kräder:
Kettenkräder......13.............7...............2
Beiwagenkräder.....-.............2...............-
Sonstige............8.............7................1

PKW:
geländegängig:....42............20................8
n.gel...............-...............13..............5

LKW:
Maultiere...........6...............6................-
geländegängig......80............46...............8
n.gel................20.............39..............1
Tonnage............307...........258............32

Kettenfahrzeuge:
Zgkw. bis 5t........9..............5................3
Zgkw 8-18t.........10.............6................2


Aus dem Werturteil des Kdrs., Punkt c):

Während des gesamten Einsazes der Abt. seit dem 16.11.44 hat sich auf Grund der taktischen und technischen Einsatzerfordernisse gezeigt, dass ein Einsatz der Abt. gemäss ihrer Ausstattung mit Sonderfahrzeugen als Funklenkabteilung, gekoppelt mit einer anderen Pz.ABt. oder im Rahmen einer Pz.Div., nicht möglich war. Die Abt. war genau wie die Pz.Abt. der Pz.Div. als Panzerabwehrriegel eingesetzt bzw. führte in Panzerrudeln bis zu 5 Fahrzeugen mit geringen Inf.Kräften gekoppelt, bewegliche Abwehr oder Gegenstöße. Der bei diesen Unternehmungen erfolgte B IV-Einsatz führte in allen Fällen, wenn nicht direkt zu Misserfolgen, so doch nie zu vollen Erfolgen, da durch das starke fdl. Feuer (Art., Pak., Granatwerfer, Tiefflieger) die in Anbetracht der wenigen Lenkpanzer nur in geringer Zahl eingesetzten B IV größtenteils vor Erreichen des Angriffszieles abgeschossen wurden. Der Einsatz des kostbaren Materials stand in jedem Falle in keinem Verhältnis zu dem erzielten Erfolg.

Darüber hinaus wurde bei dem allgemeinen Kraftstoffmangel der der Abt. zugewiesene Kraftstoff ausschlieslich für die Pzkpfwg. Tiger, die hierzu notwendigen Führungs-, Versorgungs- und Abschleppdienste benötigt, so dass bei Verlegungen und Märschen die Sonderfahrzeuge von den Versorgungsfahrzeugen der V-Komp. geschleppt werden mussten, um nicht die Einsatzbereitschaft der vorhandenen Pzkpfwg. zu gefährden. Die Abt. bittet aus oben aufgeführten Gründen die Sonderfahrzeuge einschl. Gerät und Personal gemäß vom Gen.Insp.d.Pz.Tr. zu erwirkende Weisung abstellen und der Pz.Vers.u.Ers.Abt. 300, Eisenach, zuführen zu dürfen.



Winken

Jan-Hendrik
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Michi
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BeitragBeitrags-Nr.: 131572 | Verfasst am: 15.10.2007 - 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Materielle Lage der sPzAbt. (Tiger/ Fkl) 301 lt. Meldung vom 1.März 1945 (Unterstellt: LXXXI.AK)

Gerät..............Soll......Einsatzbereit......ind kurzfr. Inst.

Pz. VI.............32............5.................10

Jan-Hendrik
Man darf nicht vergessen, daß die letzten neuen Tiger I im September 1944 hergestellt wurden, d.h. die jüngsten schon 1/2 Jahr alt.
Weiters darf man nicht vergessen, daß die s.Pz.Abt. 301 (Fkl) bei der Aufstellung nur zur MAXIMAL Hälfte ihrer Ist-Anzahl an neuen Tiger I ausgestattet wurde. Der Rest waren Reparatur-Fzg bzw. wiederaufgebaute Fzg.

Daher auch die niedrige Zahl bei den einsatzbereiten Tiger I.
(Nicht nur im März 1945, sondern auch schon vorher)



MfG Michi
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Schlammauge
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BeitragBeitrags-Nr.: 157194 | Verfasst am: 23.08.2008 - 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo als Neuling Winken , ist ein alter Thread, aber er hat mir schon gut geholfen. Infos über die 301 (Fkl) sind offensichtlich rar. 3 Fragen:

Wo gibt es Infos über den Einsatz der s.Pz.Abt. 301 (Fkl) am 15. und 16.04.45? Habe bisher nichts weiter gefunden, als den Verlust der letzten 3 Tiger am 16. April. Wann, wo, wer genau, Gefallene an diesen Tagen... Traurig

Werkstattzug: abgesehen vom Chef - gibt es namentlich bekannte Soldaten? Fotos von Kameraden bei ihrem harten Job?

Die eingesetzten Kampfpanzer, Versorgungsfahrzeuge und der gesamte Fuhrpark: welches Divisionsabzeichen hatten diese? Oder welches einheitliche Erkennungszeichen? Oder taktisches Zeichen? Turmnummern von Panzern aus 1945?

Hintergrund der Fragen: ein befreundeter Senior will etwas über das Schicksal seines Namensgebers erfahren. Arg spät und ohne irgendwelche Papiere, Fotos oder sonstige hilfreiche Sachen. Es gibt nur die Feldpostnummer 08633 von 44/45 und die Erinnerung, der Stabsfeldwebel war bei der Inst.. Gefallen am 16.04.45. Anfrage WAST ist raus, kann dauern. Wenn möglich, würde ich unserem Spezi gerne einen Tiger I bauen, wie ihn sein Onkel als Schrauber täglich in den Fingern hatte. Das Modell soll realistisch bemalt und mit Nummern/Zeichen versehen sein. Wer kann helfen? Danke!
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Reiter
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BeitragBeitrags-Nr.: 157373 | Verfasst am: 25.08.2008 - 06:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Schlammauge,

toller Name Zwinkern

Feldpostnummer 08633: Werkstattzug Panzer-Abteilung 301 (24.3.1944-6.11.1944)

Horrido! Winken

Nicole
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 157540 | Verfasst am: 25.08.2008 - 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat: " Am 12.04.45 verlegten die Tiger nach Gevelsberg. Bei Hasslingshausen hatten die Tiger naochmals Feindberührung. Kommandant Palitz gelang ein weiterer Abschuß. Die US-Streitkräfte hatten die Panzerkampfwagen entdeckt und versuchten diese mit Pak abzuschießen. Am 16.4.45 erreichten die Tiger Sprockhövel. Dort befand sich auch zwischenzeitig der Gefechtsstand der Abteilung. Da die Lage aussichtslos war und fast kein Kraftstoff mehr verfügbar war, befahl der Abteilungskommandeur, Hauptmann Krämer, am 17.04.45 die Sprengung der Tiger."

Zitat Ende, Markus Jaugitz - Die deutschen Funklenk-Verbände.

Fred
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S197
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BeitragBeitrags-Nr.: 205332 | Verfasst am: 03.01.2016 - 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, guten Tag,

durch Zufall habe ich diesen alten Thread entdeckt.

Ich erzähle dann mal, was mir zu den Geschehnissen in Gevelsberg im April 1945 bekannt ist. Die mir bekannten Ereignisse spielten sich an dem Haus an der
heutigen Adresse Asbecker Str. 247 bzw. im Umfeld des Hauses ab. 1945 lautete die Adresse noch Am Graben 13, etwa 1970 änderte sich der Straßennahme durch
die Eingemeindung von Asbeck nach Gevelsberg.

15.04.1945: mein -leider bereits vor 11 Jahren verstorbener- Vater konnte sich immer gut an diesen Tag erinnern, es war sein 13. Geburtstag.

Vereinzelte Wehrmachtseinheiten zogen sich über die Asbecker Straße in Richtung Sprockhövel und Hattingen zurück. U. a. kam ein Halbkettenfahrzeug mit
einer angehängten "Feldhaubitze" vorbei. Es gab Probleme mit der Anhängerkupplung. Die sogenannte Haubitze löste sich auf der leichten Steigung vor dem Haus vom Zugfahrzeug und rollte die Senke hinunter am Haus vorbei in die Wiese fast bis zum Krabbenheidener Bach. Unter lautstarken Anweisungen eines Obergefreiten aus Ostpreußen in einer Schaffellweste begannen die Bergungsarbeiten. Das Geschütz konnte aus der Wiese geborgen und an ein anderes Zugfahrzeug angekoppelt werden.

Kurz darauf wackelte, wie sich mein Vater erinnerte, das Haus. 3 schwere deutsche Panzer rollten vorbei (das müssen dann wohl die Tiger aus dem Jaugitz-Buch
gewesen sein). Im Haus waren seit einiger Zeit Fallschirmjäger untergebracht. Interessanterweise ergab sich dann zwischen den Fallschirmjägern eine
kurze Diskussion, ob das denn nun Tiger oder Königstiger gewesen seien. Ich hätte nicht gedacht, dass Fallschirmjäger nicht direkt zwischen Panzertypen
hätten unterscheiden können. Wie dem auch sei, die 3 Tiger kamen die Anhöhe gut hoch. Der letzte Tiger hatte eine defekte Auspuffanlage, aus den Auspufftöpfen
schossen wie sich mein Vater erinnerte immer wieder Stichflammen von teilweise über einem Meter. Die Tiger sind dann später wie mein Vater sagte aus
Spritmangel alle 3 in Sprockhövel gesprengt worden.

Am Morgen des nächsten Tages, also des 16.04.1945, sah sich der etwa 50 Meter in der Kurve vor dem Haus als Posten aufgestellte Fallschirmjäger unversehens
der amerikanischen Aufklärungsspitze gegenüber, die in einem Jeep die Straße entlangkam. Man schaute sich gegenseitig groß an, war überrascht und entschloß
sich, den Krieg doch nicht so früh am Morgen weitergehen zu lassen. Die Amerikaner fuhren schnell zurück. Der Fallschirmjäger lief zum Elternhaus meines
Vaters und die Fallschirmjäger zogen ebenfalls in Richtung Sprockhövel und Hattingen ab.

Nachmittags stand das Haus aber nicht mehr. Ein "Held" -Alter damals etwa Mitte 60- vom Volkssturm hatte sich mit einem Maschinengewehr im Garten des Hauses
auf die Lauer gelegt. Als die ersten Shermans auftauchten, schoß er sofort. Der führende Sherman setzte eine Granate in den Dachboden des Hauses. Meine
Großeltern hatten damals noch eine kleine Landwirtschaft, deshalb war der Dachboden mit Stroh gefüllt. Das Haus brannte bis auf die Kellermauern nieder.
Der "Held" vom Volkssturm hatte schwerverletzt überlebt.

Die amerikanische Panzerspitze fuhr weiter. Etwa 300 - 350 Meter nach dem Haus begeht die heutige Asbecker Str. nach einer Senke einen deutlich steileren
Anstieg (Hoppe). Als der führende Sherman die Kuppe Hoppe mit der Kreuzung errreichte, erhielt er einen Volltreffer und ging sofort in Flammen auf. Das
Wrack diente lt. meinem Vater trotz eines "fürchterlichen Gestanks" noch Monate nach Kriegsende als Kinderspielplatz.

Wer oder was den Sherman abgeschossen hat, habe ich nie herausbekommen. Einer der 3 Tiger war es lt. meinem Vater n i c h t. Mein Vater sprach immer wieder
von einem "oben offenen Sturmgeschütz", das den Abschuß erzielte. Er war sich seiner Sache immer absolut sicher, schließlich habe er das oben offene Sturmgeschütz ja selbst in Sprockhövel nach Kriegende gesprengt gesehen. Das hat mich immer sehr gewundert. Eine Hornisse? Die letzte Hornisse ist nach meinem Kenntnisstand im Bereich Köln abgeschossen worden. Marder? Kann doch im April 1945 in Gevelsberg wirklich nicht gewesen sein.

Das Einzige, was ich im Internet gefunden habe, war ein Bild einer Hummel im späten Tarnanstrich in Hattingen im Frühjahr 1945. Aber eine Hummel im direkten
Schuß auf einen Sherman? Das kann ich mir nicht vorstellen.

Grüße aus Gevelsberg
Thorsten


Zuletzt bearbeitet von S197 am 17.12.2016 - 11:54, insgesamt 4-mal bearbeitet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 205333 | Verfasst am: 03.01.2016 - 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das Einzige, was ich im Internet gefunden habe, war ein Bild einer Hummel im späten Tarnstrich in Hattingen im Frühjahr 1945. Aber eine Hummel im direkten
Schuß auf einen Sherman? Das kann ich mir nicht vorstellen.


Warum nicht? Direkter Treffer von 15cm Kaliber und der Sherman war Geschichte...

Winken

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BeitragBeitrags-Nr.: 205335 | Verfasst am: 04.01.2016 - 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag:

Jaugitz erwähnt auf Seite 175/176 noch eine Feinberührung bei Hasslingshausen Kommandant Palitz gelang ein weiterer Abschuß

Winken

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BeitragBeitrags-Nr.: 205346 | Verfasst am: 04.01.2016 - 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Jan-Hendrik"]Nachtrag:

Jaugitz erwähnt auf Seite 175/176 noch eine Feinberührung bei Hasslingshausen Kommandant Palitz gelang ein weiterer Abschuß


Sehr interessant. Der Hoppe liegt nämlich im Außenbezirk von Haßlinghausen. Das deutet nun wieder klar auf einen Tiger für den Abschuß am Hoppe hin.

Was mein Vater da damals gesehen hat, werde ich wohl nie klären können.

Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 205358 | Verfasst am: 06.01.2016 - 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hier noch ein Link zu der oben erwähnten Hummel in Hattingen (angeblich an der Sprockhöveler Str. aufgenommen).

http://www.panzer-modell.de/referenz/fotoecke/hummel.jpg

Bei dem besonders hellen Farbton könnte es sich übrigens m. E. um die Innenraumfarbe Elfenbein handeln.

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BeitragBeitrags-Nr.: 205366 | Verfasst am: 10.01.2016 - 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin gerade mal zur Sprockhöveler Str. in Hattingen gefahren. Das Haus, vor dem die Hummel steht, habe ich aber nicht entdeckt. Schade, aber ich war wohl zu erwartungsvoll.

Die Sprockhöveler Str. liegt 10 Km von der Kreuzung Hoppe entfernt. Es ist durchaus möglich, dass sich die Wege der Tiger der 301 und der Hummel (lt. Uniformen der Soldaten auf dem Bild von einer SS-Einheit) gekreuzt haben.

Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 205367 | Verfasst am: 10.01.2016 - 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ob die Hummel wirklich dorthin gehört wird ohne präzise Quellenangabe zum Foto leider eh nicht nachprüfbar sein.

Meine Meinung

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 205368 | Verfasst am: 10.01.2016 - 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das ist schon richtig. Vielleicht wende ich mich mal ans Panzer-Modell-Forum und bekomme dort noch weitere Informationen.

Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 205392 | Verfasst am: 12.01.2016 - 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte mir nach meinem neu erwachten Interesse an der Hummel das entsprechende Nuts & Bolts Heft Vol.10 bestellt. Das Heft ist heute angekommen.
Auf Seite 25 ist das Hummel-Foto abgebildet, zu dem ich den Link eingestellt habe. Lt. Begleittext wurde das Foto nicht in Hattingen, sondern in Polen oder der Ukraine aufgenommen. Keine Ahnung

Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 205402 | Verfasst am: 17.01.2016 - 01:10    Titel: Antworten mit Zitat

Abschließend einige Punkte, die mir noch eingefallen sind bzw. die ich in meiner Büchersammlung -die Übersicht über die ganzen Bücher habe ich bedauerlicherweise schon lange verloren- noch entdeckt habe:

- Die 3 Tiger, die später über die Asbecker Str. fuhren, sollen aus Ennepetal durch
den Kruiner Tunnel gekommen sein (B7 zwischen Ennepetal und Gevelsberg).

- In den 70ern habe ich in einem Buch in der Stadtbücherei gelesen, dass ein Tiger
im April 1945 in Gevelsberg von der Kreuzung Mittelstr. / Wittener Str. aus einen
Sherman, der an der Einmündung Nordstr. / Mittelstr. stand, abschoß. Den
Namen dieses Buches zur Heimatgeschichte weiß nicht mehr.

- Am 13.04.1945 wurde in Ennepetal-Königsfeld ein Sherman von einem Tiger, der
an der Gaststätte am Külchen (etwa 1998 abgebrannt) stand, abgeschossen. Im
Bereich Ennepetal / Schwelm sollen 2 Tiger eingesetzt gewesen sein.
Quelle: "Und als der Krieg zu Ende schien." (MD&V Buch März 1985, Autor: Dieter
Wiethege). Von dem abgeschossenen Sherman (M4A3E8) gibt es in dem Buch ein
ganzseitiges Bild (Seite 56), aufgenommen an der Königsberger Str. 155. Ich
glaube aber nicht, dass ich das einscannen und hier abbilden darf.

- Ebenfalls aus diesem Buch: 4 weitere Tiger (teilweise als Königstiger bezeichnet)
waren in Ennepetal-Voerde eingesetzt. Nach Wartungsarbeiten durch eine
Werkstattkompanie auf dem Gelände der Firma Saure und Halverscheidt fuhren 3
Tiger in Richtung Oberbauer. Dort schoß dann ein Tiger im Bereich Kerkenberg
ebenfalls einen Sherman (M4A3E8) ab. Auch dieser Sherman ist im Buch
abgebildet (Seite 65). Die Tiger fuhren anschließend nach Voerde zurück und
blieben dort aus Treibstoffmangel liegen (Bereiche Schellenberg und Firma
Saure). Zumindest 2 Tiger sollen von deutschen Soldaten in Brand gesteckt
worden sein.

- Eine Einheit ist für keinen der Tiger genannt. Ob es 301er waren, bleibt ungeklärt.

- In dem Buch ist zu meiner großen Überraschung ebenfalls das Hummel-Foto
abgedruckt. Und ich dachte, ich hätte es im Internet zum ersten Mal gesehen. Als
Ort der Aufnahme wird auch dort die Sprockhöveler Str. in Hattingen benannt.

Winken
Thorsten
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