Kavallerieverbände des Heeres ab 1942
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Martin Block
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BeitragBeitrags-Nr.: 140169 | Verfasst am: 18.02.2008 - 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Uwe,

Ich finde Du ziehst möglicherweise Deine Schlußfolgerung ein wenig schnell. Wo - außer in diesem einzelnen Dokument vom 27.10.1944 - steht sonst noch geschrieben das die 20. Lw.Feld-Div. tatsächlich irgendwann zur Kavallerie gehört hat? Ich habe noch einmal alles durchgeblättert was ich zur 20. Lw.Feld-Div. habe und da gibt es nicht den allerkleinsten Hinweis! Auch die (sonst manchmal von mir gerne verschmähte Grins ) einschlägige Literatur gibt hier nichts aber auch gar nichts dazu her. Bitte beachte auch das der gesamte Befehl schon kurze Zeit später für null und nichtig erklärt wurde - möglicherweise auch weil er nicht ganz 'ausgereift' war!?
Manchmal haben die scheinbar kompliziertesten Dinge eine ganze banale Lösung!

Martin Block
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schwarzermai
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BeitragBeitrags-Nr.: 140186 | Verfasst am: 19.02.2008 - 00:07    Titel: Antworten mit Zitat

ok, Martin - wahrscheinlich hast Du Recht, ich belasse es also dabei - danke für Deine Hilfe

Gruss Uwe Winken
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 140602 | Verfasst am: 24.02.2008 - 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Mal etwas zu den Kampffähigkeiten der Reiter. Lt. Georg Bose von der PzJgAbt. 69 war 1945 als Verbindungsoffizier der Sturmgeschütze zu Rittmerister Gollert-Hansens II./RR 31 entsandt (das Kavalleriekorps kämpfte ja bekanntlich auf ungarischem Boden) worden und erlebte so auch einen Nachtangriff des Rittmeisters mit 2 Schwadronen auf eine sowj. Stellung, Herr Bose hat seine Erlebnisse wie folgt in Worte gefaßt:

Zitat:
Um Mitternacht wurden Paul und ich durch Geräusche geweckt. Ich ging vor das kleine Nebenhaus der Puzta und traf den Rittmeister an, der mit 2 Schwadronen aufbrach, um die Russen von der Höhe Soshim an einer Straßenkreuzung zu vertreiben! "Kommen Sie mit?" fragte er mich mit einem Unterton der Aufforderung, und ich bejahte sofort! "Paul, ich gehe mit, bleib Du hier, besorge für nachher ein Frühstück für uns beide!" "Jawohl, und passen Sie gut auf sich auf, Herr Leutnant", entgegnete mein Kradfahrer und reichte mir meine MPi aus dem Beiwagen. Er hatte auch gleich eine der neuen Trommeln eingesetzt, von denen ich gestern ein paar erbeutet hatte. Ich ging neben dem Rittmeister in die Nacht hinein. Die Wolken am Nachthimmel flogen am Vollmond vorbei und unter Ausnutzung der kurzen Sichtmöglichkeit, wenn der Mond sekundenlang das Gelände ausleuchtete, arbeiteten wir uns auf die gegnerische Stellung vor! Die Anspannung stieg von Meter zu Meter, den wir näher an die Stellung der Russen herankrochen! Die Männer neben und hinter uns bewegten sich wie Katzen in der Nacht, sie verursachten keine Geräusche mit ihren Waffen, oder dem Sturmgepäck, nur ihren heftigen Atem konnte man hören! Wir hörten die Russen bereits sprechen und erkannten schnell, daß die Posten gerade wechselten! Der Rittmeister rief nur ein Wort: "Auf"! Die vordersten Gruppen schnellten hoch und stürzten sich auf den ersten Posten in seinem Schützenloch! Er konnte keinen Alarm mehr schlagen und im Nu sprangen wir in die Grabenstellung! Jetzt torkelten die ersten, verschlafenen Gegner aus den Erdlöchern und stemmten sich uns entgegen! Ein entsetzlicher Nahkampf entspann sich und es fiel kaum ein Schuß! Dafür kämpften wir mit dem Kolben, oder den Stielhandgranaten! Verwundete stöhnten, Sterbende röchelten im letzten Atemzug! Mit bloßen Händen packten wir uns gegenseitig und stürzten dabei zu Boden! Sie ergaben sich nicht und wehrten sich bis zum letzten Atemzug! Das Überraschungsmoment war auf unserer Seite und der Rest der russischen Besatzung rannte den Osthang der Anhöhe hinunter! Sturmgewehre rasselten hinter ihnen her und einzelne Gestalten wurden noch auf der Flucht niedergestreckt! Wir kamen wieder zur Besinnung und der Rittmeister verlangte von den Unterführern die Verlustmeldungen! Wir hatten einen Toten und 10 Verwundete zu beklagen, die gleich vom Abteilungsarzt versorgt wurden. Drei Männer mußten zum Hauptverbandsplatz gebracht werden, der Gefallene, ein Unteroffizier,wurde gleich mitgenommen!

Schwere Waffen fanden wir nicht, es blieben nur Gewehre, leichte Maschinengewehre und 2 Kisten mit Eierhandgranaten als geringfügige Beute zurück! Die 2.Schwadron richtete sich in der eroberten Stellung ein und mit der 3. und dem Rittmeister gingen wir zurück, augepumpt und verschwitzt, jeder mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt, erreichten wir wortlos den Ausgangspunkt!


Quelle:

Max Georg Bose "Ob's stürmt oder schnet...."!- Mit meinem Sturmgeschütz im Einsatz, Seite 252/253

Winken

Jan-Hendrik


Zuletzt bearbeitet von Jan-Hendrik am 24.02.2008 - 20:10, insgesamt einmal bearbeitet
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 140610 | Verfasst am: 24.02.2008 - 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Michi hat Folgendes geschrieben:

Bei der Kavallerie:

Was ist der Unterschied zwischen:
Reiter-Regiment
und
Kavallerie-Regiment
Weil bei der Infanterie war's immer ein Infanterie-Reiter-Zug, nicht ein Infanterie-Kavallerie-Zug.
(i was Ober-Jan, jetzt kummt Dei Suchmaschinen-Keule, oba mia wurscht)



MfG Michi


Die Umbenennung fand 1936 von Reiter in Kavallerie statt (Ausnahmen bildeten die Regimenter 1, 2, und 4!)! Die Gliederung blieb mW faktisch die selbe.

Den Grund weiß ich allerdings nicht!

Winken

Gruß
Tobias
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Reiter
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BeitragBeitrags-Nr.: 140647 | Verfasst am: 24.02.2008 - 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ja schau wie die Reiter kämpften! Super Bericht, Jan-Hendrik!! Gut gemacht! Mehr davon!

Horrido!

Nicole
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 141605 | Verfasst am: 05.03.2008 - 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Der Nachruf auf Generalmajor a.D. Peter von der Groeben:

http://i32.tinypic.com/2vhyft5.jpg

Quelle:

Der Husar, Ausgabe IV/2002

DKiG am 08.01.43 als Ia der 86.ID

Jan-Hendrik
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Remontenreiter
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BeitragBeitrags-Nr.: 144628 | Verfasst am: 02.04.2008 - 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute, habe heute mal wieder ein bischen gegurgelt und dabei eine Kosakenhomepage gefunden.
ich hoffe der link ist nicht schon in einem anderen Threat.
Gruß Andreas
http://home.hetnet.nl/~gabby-pat/1943_deutsch.htm
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 144669 | Verfasst am: 02.04.2008 - 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Warum wurde die Kavallerie überhaupt erst von den Schnellen Truppen zur Infanterie versetzt, also nicht zu den Panzertruppen mitgenommen? Immerhin gab es den Reiterverband Boeselager und dann die drei selbständigen Regimenter an der Ostfront...


Schreiben vom 18.3.43 von OTL von Grundherr/OrgAbt. des GenStdH an einen gewissen Rittmeister von Boeselager:

Durch das Einsetzen des Generalinspekteurs werden nun am 1.4. die Schnellen Truppen uaffliegen und Reiter und Radfahrer vom General der Infanterie betreut werden. Ich weiß, daß vielen Kavalleristen diese Änderung sehr schmerzlich sein wird, und ich habe mir selbst viele Gedanken gemacht, ob man diesen Schritt vermeiden kann. Da der Führer aber entschieden hatte, daß zu der Panzertruppe nur Panzer, Panzergrenadiere, Panzeraufklärung, Panzerjäger und schwere Sturmgeschütze gezählt werden solllen, so war zu entscheiden, ob man für die Kavallerie einen eigenen Waffengeneral schaffen sollte oder die Betreuung durch den General der Infanterie befohlen werden solle. Bei dem Bestreben, überall einzusparen und bei der verhältnismäßig geringen Anzahl der zu betreuenden Einheiten war vorauszusehen, daß die Entscheidung für die Infanterie fallen würde. Ich habe mich oft mit der In.6 in Verbindung gesetzt und veranlaßt, daß ein entsprechender Bearbeiter namhaft gemacht wird, der beim General der Infanterie die entsprechende Bearbeitung übernehmen wird...Es hängt nun sehr viel von der Tüchtigkeit dieses Bearbeiters ab, wie sich in Zukunft die Geschicke der Kavallerie entwickeln werden. Mit dem General der Infanterie habe ich über alle wesentlichen Punkte Übereinstimmung erzielen können. So hat er mir insbesondere zugesagt, daß wir Angehörigen der Infanteire-Divisionen (mot.), die zur Infanterie übertreten wollen, und Angehörigen der Kavallerie, die zu den Panzertruppen übertreten wollen, keine Schwierigkeiten in den Weg legen werden.

Abgedruckt in:

Deutsches Soldatenjahrbuch 1980, Seite 368, Artikel Die deutsche Kavallerie im 2.Weltkrieg- Zur Chronik ihrer Wiedergeburt- Teil XI von Heinz Radtke

Übrigens war als Inspekteur der Kavallerie von den Kavalleristen kein Geringerer als Jenö von Egan-Krieger vorgesehen Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik


Zuletzt bearbeitet von Jan-Hendrik am 11.05.2008 - 21:42, insgesamt einmal bearbeitet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147269 | Verfasst am: 10.05.2008 - 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Im April 1945 kämpfte das I.KavKps im Rahmen der 2.PzArmee in der Steiermark und hatte hier den Abschnitt zw. Radkersburg und Feldbach gg. die vorrückenden Sowjettruppen zu verteidigen. Im Verbund mit unseren Kavalleristen kämpften die 44.Reichsgrenadierdivision "Hoch- und Deutschmesiter", die 23.Panzerdivision und die 14.Waffen-Grenadier-Division der SS (ukrainische Nr. 1). Besondersh heftig hatte die 3.KavDiv. um den sog. Stradnerkogel zu kämpfen, dieser Abschnitt befand sich etwa in der Mitte der Front des Kavallerie-Korps.

Über die Kämpfe berichtet Rittmeister Zilm, Kdr. der II.Abteilung des Reiter-Regiments 32, wie folgt:

6.und 7.April:

Nach einer kurzen Rast in Drauchen Einsatzbefehl des Regiments. Die Einwohnerwehr meldet, daß der Feind in St.Anna/Aigen (10 Kilometer nördlich) und im Vormarsch nach Westen sei. Reiterregiment 32 erhält den Befehl, die Straße Drauchen- Gleichenberg im Sulzbachtal zu sperren und den Feind auf die Landesgrenze bei St.Anna/ Aigen zurückzuwerfen. Um Gleichenberg wird heftig gekämpft. Dort ist die 14.SS-Division, die aus Ukrainiern besteht eingesetzt. Diese Division sollte wegen mangelnder Zuverlässigkeit vor drei Tagen noch entwaffnet werden! In Gleichenberg kämpfen die Ukrainer tapfer und haben schwere Verluste. Für den Waldkampf sind sie ungeeignet und geben den Stradnerkogel (609 Meter) schnell verloren. Im ersten Angriff nehmen wir Wilhelmsdorf und Frutten. Dann werden weitere Schwadrone eingeschoben, und wir stürmen in breiter Front von Süden den Stradnerkogel. Auf dem Berg haben sich die Ukrainer in Kompaniestärke eingeigelt. In der Dunkelheit kämpft jeder gegen jeden: Deutsche gegen Russen und versehentlich gegen Ukrainer; Ukrainer gegen Deutsche und Russen; Russen gegen Deutsche und Ukrainer. Es dauert bis zum Morgen, bis die Ukrainer vernunft annehmen. Sie sind kopflos und unerfahren und brachen in Tränen aus, als sie feststellen, daß sie mindestens fünf unserer Soldaten verwundet haben. Unter den Verwundeten ist Fähnrich Robbert, der am gleichen Tag zum Leutnant befördert wird. Wir werfen die Russen dann nach Osten herunter. Hier können zwei Flak-Selbstfahrlafetten eingreifen. Sie feuern zwischen die fliehenden Russen, die durch das kahle Tal fliehen. Ein furchbares Massaker.


Abgedruckt in:

Josef Paul Puntigam Vom Plattensee bis zur Mur- Die Kämpfe 1945 im Dreiländereck, Seite 175

Wird fortgesetzt Zwinkern

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BeitragBeitrags-Nr.: 147321 | Verfasst am: 11.05.2008 - 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

8.April:

Vom Regiment kommt Befehl zum Angriff auf St.Anna/ Aigen. Es dauert bis zum Nachmittag, bis die Artillerie heran ist. Wegen Munitionsmangel ist die Feuervorbereitung kläglich. Wir bleiben am Hang westlich St.Anna/ Aigen liegen. Der Russe wehrt sich erbittert. Inzwischen hat er auch Panzer im Dorf. Unsere beiden Flak-Selbstfahrletten fallen durch Treffer aus. Wir gehen auf den Kogel zurück und leiden hier im Wald unter schwerem Granatwerfer-Feuer. Der Tag hat die Abteilung 3 Tote und 10 Verletzte gekostet. Die Ukainer übernehmen zitternd und zaghaft wieder den ganzen Kogel, und wir gehen nach Haag in Reserve. Kaum sind wir dort verpflegt, sind die Ukrainer wieder stiften gegangen und die Russen auf dem Berg. Wir müssen den Angriff nochmals machen. Als ich wutentbrannt einen ukrainischen Leutnant anschreie, hält er sich seine Pistole an den Kopf, um abzudrücken. Seine Soldaten um ihn herum skandieren im Chor "Swaboda, Swaboda!" (Freiheit). Ich beruhige sie mit ein paar Brocken wie "Pomalu" und "Pakoj" (Ruhe). Der Leutnant ist einige Tage später bei Stallhans bei einem gemeinsamen Gegenangriff gefallen.


Quelle:

a.a.O. S.175

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BeitragBeitrags-Nr.: 147349 | Verfasst am: 11.05.2008 - 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Endzeit Jan hat Folgendes geschrieben:
Muß das dan so ähnlich ausehn wie bei der Umbenennung der 78.ID zur 78.Sturm-Div., Denn eine Änderung der Gliederung der 19. und 20. fand ich auch nicht, jedoch hat sich die 78. geändert. Verrückt


übrigens: die Gliederung der 20.Lw.Felddiv. änderte sich bei Umgliederung in einen Radfahrverband, so wurden je 1 Btl. der Lw.Jäg.Rgt. aufgelöst, 2 Kp. der Lw.Pz.Jäg.Abt. wurden in die 12.(Pz.Jäg.)Kp. der Lw. Jäg.Rgt. eingegliedert etc...

Uwe
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BeitragBeitrags-Nr.: 147398 | Verfasst am: 12.05.2008 - 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

9.April:

Heute ist die II.Abteilung des Reiterregiments 32/ 3.Kavalleriedivision wiederum imGroßeinsatz. Zweimal werden wir alarmiert, marschieren 5 bis 6 Kilometer über Hügel und Täler, kommen aber nicht zum Einsatz. Oberst Wilcke besucht uns und spricht anerkennende Worte. Unsere Handpferde stehen 10 Kilometer westlich. Die Pferde haben nach den letzten Einsätzen viele Wunden und Satteldruck. Die Schmiede müssen vom Morgengrauen bis in den Abend beschlagen. Selbst an Hufeisen fehlt es. Am Abend seit Wochen die erste Chefbesprechung beim Regiment. Durch das Sulzbachtal fahren Falkenhausens Panzer und Sturmgeschütze. Er hat ein paar aus dem Schlamassel gerettet. Sie stärken unsere Zuversicht. Einen Tag später wird Falkenhausens Panzer abgeschossen und er selbst schwer verwundet.


Quelle:

a.a.O. Seite 175

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BeitragBeitrags-Nr.: 147399 | Verfasst am: 12.05.2008 - 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Super, Jan-Hendrik!

Mehr davon! Zwinkern

Horrido!

Nicole
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147400 | Verfasst am: 12.05.2008 - 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Der genannte Oberst Wilcke war lt. Scherzer Oberstleutnant Robert Wilcke, der am 18.03.45 als Kdr. des RR 32 das DKiG verliehen bekam.
Hauptmann Ernst-Herbert von Falkenhausen kam vom PzRgt.2, er war dort als Chef der 8.Kp. am 12.09.44 mit dem DKiG ausgezeichnet worden und war seit dem 20.11.44 Kdr. der PzJgAbt.69.

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BeitragBeitrags-Nr.: 147401 | Verfasst am: 12.05.2008 - 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Supi, aber ich meinte eher mehr von diesen Berichten Zwinkern Cu

Horrido!

Nicole
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