Marneschlacht - Die Fehler
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flask03
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BeitragBeitrags-Nr.: 91111 | Verfasst am: 01.04.2006 - 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Nun darüber wie sich eine deutsche Nutzung der französischen Atlantikhäfen ausgewirkt hätte, lässt sich sicher viel spekulieren. Man sollte aber auch nicht vergessen, dass wohl auch ein Teil der dort stationierten fanz. Schiffe in deutschen Hand gefallen wären. Das hätte zumindest das zahlenmäßige Verhältnis zu Gunsten der kaiserlichen Marine verschoben. Allerdings hätte man dann auch erstmal genügend Besatzungen für die neuen Schiffe gebraucht.
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Helfdane
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BeitragBeitrags-Nr.: 91121 | Verfasst am: 01.04.2006 - 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

Warum sollte, spekulativ, die französische Flotte in deutsche Hände fallen? Meinst Du nicht, dass die französische Flotte eher ausgelaufen wäre und Schutz in England gesucht hätte? Oder wenn doch, dann hätte sich die Flotte eher versenkt, als in deutsche Hand überzugehen.

Aber wieder zurück zur Schlacht an der Marne. Die französische militärische Führung war sich wahrlich nicht im klaren, wie sie den deutschen Vormarsch stoppen sollte. Zwar war klar, die neugebildete 6.Armee mit ihren sechs Divisionen sofort ins Feld zu führen. Aber es gab ja verschiedene Möglichkeiten. So glaubte man, dass es möglich war, die deutschen Truppen abzuschneiden, nachdem sie die Linie PARIS-VERDUN überschritten hatten. Interessant wäre, ob dies funktioniert hätte. Und vorallem, mit welchen Truppen die Franzosen dies machen wollten.
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 91136 | Verfasst am: 01.04.2006 - 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

Sechs Divisionen würden für eine solceh Aufgabe nicht reichen...


mfg

alex
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flask03
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BeitragBeitrags-Nr.: 91142 | Verfasst am: 01.04.2006 - 16:10    Titel: Antworten mit Zitat

Die Idee, die Deutschen nach Süden durch die Linie Paris-Verdun hindurchmarschieren zulassen, um dann "den Sack zu zumachen" wird ja glaube ich auch in "Generale - Anatomie der Marneschlacht" angesprochen. Ob der Plan funktioniert hätte ist aber wieder reine Spekulation. Die französischen Truppen an der deutsch-französischen Grenze war ja auch so schon in sehr starker Bedrängnis. Wenn dann noch kaiserliche Truppen in ihrem Rücken aufmarschiert wären, hätten sie wohl kaum noch lange Wiederstand leisten können und ein Zusammenbruch dieser Front hätte den Deutschen definitive Tür und Tor geöffnet.

Ein letztes zum Thema Flotte: Natürlich hätten die Franzosen ihre Flotte nicht einfach übergeben, aber einige Schiffe wären wohl doch in deutsche Hand gefallen, die in den niedrigen Hafengewässern selbst versenkten Einheiten hätte man zudem bergen und wieder kampftauglich machen können.
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 91146 | Verfasst am: 01.04.2006 - 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema dt Truppen einkesseln:

schon der Aufbau der Front nach der Marne-Schlacht bis zum Meer wurde mit recht grossen Schwierigkeiten bewerkstelligt (zwar auch von dt Seite), eine wesentlich grösser angelegte Zangenbewegung wäre mM praktisch unmöglich (vor allem, wenn wir die 7. Armee mitrechnen, die auf dem Anmarsch war)


mfg


alex
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 91152 | Verfasst am: 01.04.2006 - 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zumal die damaligen Marschgeschwindigkeiten ein derartiges Unternehmen fast unmöglich machten ( Tannenberg ist ne andere Geschichte , da spielte die übertriebene Siegesgewissheit eine nicht unerhebliche Rolle Zwinkern ) .

Meine Meinung

Jan-Hendrik
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flask03
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BeitragBeitrags-Nr.: 91159 | Verfasst am: 01.04.2006 - 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Bei dem angesprochenen Plan wäre es gar nicht nötig gewesen eine Front bis zum Meer aufzubauen. Danach hätten sich die franz. Truppen auf Paris und Verdun zurückziehen sollen um dort abzuwarten bis die Deutschen mit ihrem Gros diese Linie passiert haben. Dann sollten ihnen die Franzmänner von den genannten Punkten aus in beide Flanken fallen und sie so isolieren.
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 91166 | Verfasst am: 01.04.2006 - 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

ruppen werden dennoch benötigt, um a, die Front zwischen V und P zu halten, und eine Grossoffensive nördlich von P zu starten.

Ist zu vergleichen mit den notwendigen Truppen für den Aufbau einer Front bis zum Meer.


mfg

alex
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147145 | Verfasst am: 08.05.2008 - 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zwischenfrage:

Vor der Marneschlacht ließ Molte der Jüngere zwei AK plus Kavallerie nach Osten abtransportieren...weiß jemand, welche Einheiten das waren?

Winken

Jan-Hendrik
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steffen04
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BeitragBeitrags-Nr.: 147148 | Verfasst am: 08.05.2008 - 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

Das Garde-Reservekorps und das XI. Korps gingen zur 8. Armee nach Osten.

Das III. Reservekorps ging zur Belagerung nach Antwerpen, daß IV. als Besatzung nach Brüssel, das VII. zur Belagerung nach Maubeuge sur Sambre
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 147170 | Verfasst am: 08.05.2008 - 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Gut gemacht!

Winken

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BeitragBeitrags-Nr.: 160722 | Verfasst am: 03.10.2008 - 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

Kennt jemand von Wolfgang Paul Entscheidung im September. Das Wunder an der Marne 1914 Fragend

Winken

Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 160738 | Verfasst am: 03.10.2008 - 15:40    Titel: Antworten mit Zitat

Der Weg des III.AK in jenem September, Quelle steht unten links auf der Karte:

http://i38.tinypic.com/2vvl6z5.jpg

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 176315 | Verfasst am: 30.09.2009 - 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Dieser schon etwas ältere Artikel aus dem SPIEGEL dürfte sicher hierher passen.

Nicole
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angelaanthony
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BeitragBeitrags-Nr.: 188939 | Verfasst am: 02.10.2010 - 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

In der heutigen Welt .. Weltkriege und unzählige andere große Konflikte den Einsatz des Militärs zur Unkenntlichkeit, um ihre alte participants.The Militär Soldat verändert haben bieten Schutz .....

http://www.panzerfux.de/de/
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