SS-Division 'Totenkopf'
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 207377 | Verfasst am: 02.12.2016 - 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Stab des TIR 3 bei Aufstellung im November 1939:

Kdr. Staf. Hans-Friedemann Goetze
Adj. Hstuf.Martin Sparmann
Ord.Offz. Ustuf. Herbert Valtin
Verpfl.Offz. Ustuf. Wilhelm Wienbeck
Nachr.Zug Ustuf. Karl Stieglitz

Kdr. I.Btl. Stubaf. WalterBellwidt
Kdr. II.Btl. Stubaf. Heinrich Petersen
Kdr. III.Btl. Hstuf. Willi Dusenschön


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BeitragBeitrags-Nr.: 208736 | Verfasst am: 09.07.2017 - 07:02    Titel: Antworten mit Zitat

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BeitragBeitrags-Nr.: 209261 | Verfasst am: 21.11.2017 - 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

Die Gefechtsstärken lt. Meldung v. 2.10.1944:

I./"T" Kdr. Hstuf. Berg 70 Mann
II./"T" Kdr. Hstuf. Stienen 25 Mann
III./"T" Kdr. Hstuf. Buchner 225 Mann

I./"E" Kdr. Hstuf. Pellin 61
II./"E" Kdr. Stubaf. Eckert 242
III./"E" Kdr. Hstuf. Ditzenbach 217

SS-Pz.Pi.Btl. 3 Kdr. Hstuf. Schwerman 80

SS-Pz.AA 3 Kdr. Hstuf. Keidel 52

Quelle: Vopersal Band Vb S.438

Macht nach meiner Rechnung eine infanteristische Gefechtsstärke von grade mal 972 Mann für die gesamte Division.

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BeitragBeitrags-Nr.: 209262 | Verfasst am: 21.11.2017 - 09:31    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr erstaunlich. Und sehr interessant! Gut gemacht!
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BeitragBeitrags-Nr.: 209263 | Verfasst am: 21.11.2017 - 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Und das, nachdem die Einheiten des IV.SS-PzKorps Mitte September folgenden Ersatz bekamen:

Zitat:
Dem IV.SS-Pz.Korps werden 1500 Ersatzmannschaften zugeführt. Es sind Ukrainer und Galizier, die von der 14.Waffen- Gren.Division der SS (gal.Nr.1) vom Tr.Üb.Pl. Neuhammer kommen und "die zunächst nur an einem ruhigen Frontabschnitt eingesetzt werden können, wenn sie nicht vom Großangriff sofort verschlungen werden sollen" (AOK 9). Gleiches gilt für den angekündigten Luftwaffen-Ersatz, der nicht unmittelbar ins Gefecht geworfen werden kann. Diese Männer sind nur mangelhaft infanteristisch ausgebildet. Von den Waffen-Freiwilligen erhält die SS-"T" ca. 800 Mann zugeteilt.


Vopersal ebd. S.431

Und damit wurde die Rote Armee im 'Nassen Dreieck' tatsächlich aufgehalten.... Verrückt

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BeitragBeitrags-Nr.: 209264 | Verfasst am: 21.11.2017 - 12:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ohne jeden Pathos kann man nur immer wieder stauen, was so wenige Männer immer wieder geleistet haben. Vor allem auch, wenn man bedenkt, daß sie in massiver mat. und pers. Unterzahl dem Gegner auch immer wieder deutlich höhere Verluste zufügten.

Das ist wirklich größtes Soldatentum der daran reichen dt. Militärgeschichte.
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BeitragBeitrags-Nr.: 209306 | Verfasst am: 24.11.2017 - 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

Mal aus der Perspektive der Panzermänner:

Bericht über den 13.9.44 von Oscha. Steiger von der 1./SS-PzRg.3

Frühnebel zieht über das Gelände. Wir stehen in Zabki auf Sicherung und erwarten einen russischen Panzerangriff. 25 Feindpanzer sind uns gemeldet. Der Spieß, Guido Eck, kommt noch mit Sprit und Verpfegung nach vorn, aber nur ein Teil kann ausgegeben werden.
Starkes Artilleriefeuer setzt ein und erwischt um ein Haar unseren Spieß, der im letzten Augenblick Schutz unter einem Panzer findet. In der nächsten Feuerpause braust er mit seinem VW-Kübel zurück. Es wird auch höchste Zeit für ihn, denn nun schwillt der russische Artilleriebeschuß zum Trommelfeuer an. Am gegenüberliegenden Waldrand, links von uns, tauchen sowjetische Panzer auf. Sie sind noch weit entfernt, und zählen können wir sie auch noch nicht. Sie fahren quer zu unserer Stellung und damit in unsere Schußlinie.
Wir eröffnen das Feuer. Als die ersten 7 T34 mit hohen Feuersäulen in die Luft fliegen, drehen die anderen zu unserem linken Flügel ab und kommen so unmittelbar vor die Rohre der 'Panther' von Lommes und Reif. SS-Uscha Lommes schießt mit seiner Besatzung innerhalb kurzer Zeit 8 Feindpanzer ab. Wir freuen uns mit Lommes, dem bescheidenen und ruhigen Kameraden.
In der nächsten Stunde greift der Russe wiederholt in Massen an und schiebt immer wieder seine Panzer vor. Sie kommen nicht weit. Welle auf Welle der russischen Infanterie bleibt vor uns liegen, oft nur 50 Meter vor unserem Panzer.
Wie haben Ausfälle, SS-Rttf. Knopp, der Fahrer von Uscha. Förster, fällt, als er für einen Augenblick seinen Panzer verläßt. Der Panzer 122 erhält einen Paktreffer und verliert sein Leitrad und muß zurück...



Zitiert bei Vopersal, Band Vb, S.406f.

Nach der Chronik der Panther-Abteilung von Ian Michael Wood hieß der Kdt. des 122 Uscha. Köster., dieser wurde in der folgenden Nacht geborgen, abgeschleppt und wieder Instand gesetzt. Er ging wohl am 16.3.45 in Ungarn endgültig verloren. Die 1.Kp. hatte den Tag insg. 25 Abschüsse.

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BeitragBeitrags-Nr.: 209308 | Verfasst am: 24.11.2017 - 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr interessanter Bericht! Und immer wieder Wahnsinn, was diese Männer erlebt, durchlitten und geleistet haben. Aber was heißt eigentlich schon Männer, mit Anfang/ Mitte 20, die Besatzungen noch jünger! Heute läuft das ja noch unter Jugendliche und Studenten! Damals waren Mitte 20jährige Battl.-und Regt.Kdr, Bärenfänger mit 30 Generalmajor! Die Verantwortung dieser Leute und dieser pers. und emotionale Druck nebst pers. Lebensgefahr ist heute in dieser naiven, betreuten Kuschelgesellschaft einfach unvorstellbar. Da ist selbst die BW mit den jungen Offz. noch eine große Ausnahme.

Wie auch immer, ein interessanter Gefechtsbericht! Gut gemacht!
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