Marx & Sozialismus/Kommunismus - war alles schlecht .. ?
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BeitragBeitrags-Nr.: 80023 | Verfasst am: 16.12.2005 - 09:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wilden,

das mit Lenin sehe ich ähnlich.

Hier liegen doch Handlungen und Revolutionsumstände vor, die nicht ohne ihr Umfeld begreifbar und beurteilbar sind.


Grüße
Thomas Winken
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 80025 | Verfasst am: 16.12.2005 - 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ähm , Freunde , als Lenin sich an die Macht putschte war der Zar bereits entmachtet ... Zwinkern

Lenin stürzte ja nicht den Zaren sondern die Regierung Kerenski !

Und damit hat er meiner Ansicht nach diesen blutigen Bürgerkrieg , der dem Ganzen nachfolgte , auch zu verantworten !

Meine Meinung

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 80028 | Verfasst am: 16.12.2005 - 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik,

eine stichtagsweise Abgrenzung nach Art der Tagesschau Zwinkern angeht, halte ich für zu eng.

Was in Rußland nach 1917 passierte, hat eine 100jährige Vorgeschichte. Was Weiß und Rot angeht, ist doch nicht ohne die Jahre zuvor verständlich. Die Revoluzzer-Zirkel haben sich schon vorher bekämpft/bekriegt, und das hat sich traditionellerweise schon bis in die Exilsitze zu Zarenzeiten erstreckt.


Grüße
Thomas Winken
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 80029 | Verfasst am: 16.12.2005 - 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ja , Du wirst aber kaum die Sonderrolle der Bolschewiki bestreiten wollen in diesem "Konzert" , oder ?

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 80034 | Verfasst am: 16.12.2005 - 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik,

nichts gegen die Sonderrolle Zwinkern Rot gegen Weiß. Das bringt nur nicht viel in der historischen Betrachtung.

Die russischen Revolutionswirren und Kriegswirren, Gewaltorgien und die verübten Massaker der "Parteien" haben durchaus historische Parallelen oder Vorbilder.

Grüße
Thomas
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 80036 | Verfasst am: 16.12.2005 - 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, die Bolschewiki haben sich die "Roten" ja mehr oder weniger "angeeignet"...

Berufsrevolutionäre, die sich die linken Tendenzen innerhalb der revolutionären Kreise geschickt adaptierten und dann im entscheidenden Moment die "rote" Bwegung ursurpierten .Taktisch natürlich hervorragend eingefädelt. Bis die volksrevolutionären Kreise den Braten während des Bürgerkrieges endgültig gerochen hatten, hatte die Partei schon sämtliche Machtpositionen fest im Griff und aus der Herrschaft der Kollektive eine unerbittliche Diktatur der Partei formiert.

Meine Meinung

Jan-Hendrik


Zuletzt bearbeitet von Jan-Hendrik am 08.01.2011 - 20:47, insgesamt einmal bearbeitet
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 80047 | Verfasst am: 16.12.2005 - 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Man sollte ebenfalls nicht vergessen, daß weder Lenin pers. noch seine kleine Anhängerschar irgendeine Chance gehabt hätten ohne das Wollen und Wirken Deutschlands und vor allem die massive finanzielle Unterstützung Lenins schon im Exil.

Das man sich da leider langfristig ein Kuckucksei ins Nest gelegt hat konnte man nicht wissen, man wollte schließlich nur, daß Lenin dafür sorgt, daß Rußland aus dem 1.WK ausscheidet. Dafür hat man ihn bezahlt und das hat er ja auch eingehalten.
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Kosmos
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BeitragBeitrags-Nr.: 80048 | Verfasst am: 16.12.2005 - 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

nab sollte nie mit dem Teufel spielen. Lachen
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Wilden
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BeitragBeitrags-Nr.: 80059 | Verfasst am: 16.12.2005 - 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Ähm , Freunde , als Lenin sich an die Macht putschte war der Zar bereits entmachtet ... Zwinkern

Stimmt. Die Generäle zwangen Nikolaus III. zum Rücktritt, sein Bruder verweigerte ebenfalls die Krone. Sorry, das habe ich nicht beachtet.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 191543 | Verfasst am: 08.01.2011 - 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuell bei PiPi die ausgezeichnete und u. a. auch im EU-Parlament gezeigte Doku "The Soviet Story" des lettischen Filmemachers Edvins Snore, zum wahren Gesicht des Kommunismus und zur verheerenden und vernichtenden Rolle der damaligen Sowjetunion, nicht nur ihren eigenen Menschen gegenüber. Natürlich in der linksgedrifteten BRD nicht im gleichgeschalteten Öffentlich-Rechtlichen o. ä. zu sehen, da hört der Bildungsauftrag bekanntlich auf:

http://www.pi-news.net/2011/01/westen-fehlt-bewusstsein-fuer-roten-holocaust/
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Guleikoff
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BeitragBeitrags-Nr.: 199147 | Verfasst am: 28.04.2012 - 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Tatsache ist, daß der Marxismus/Leninismus eine weltumspannende Ideologie wurde und den Kapitalismus in Existenznot brachte. Im Jahre 1945 rechneten viele Menschen mit dem Vormarsch der Roten Armee bis zum Ärmelkanal und dem Mittelmeer. Ein kommunistisches Europa stand auf der Tagesordnung. Wer sich die Mühe machen will, kann das in den Zeitungsmeldungen der kommunistischen Parteien West- und Südeuropas nachlesen. Erst mit dem Sieg des Kommunismus in China entstand die kommende Weltmacht des 21. Jahrhunderts. Selbst die USA fürchteten in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts eine Machtzunahme der Kommunistische Partei. Nach der Niederlage der USA im Vietnamkrieg 1975 wurde erneut die These vom "Sieg des Kommunismus im Weltmaßstab" aktualisiert.
Der Marxismus/Leninismus bleibt ein ernstzunehmender Machtfaktor in der Weltgeschichte. Er erneuert sich immer wieder an den sozialen Ungerechtigkeiten des Kapitalismus. Um in Deutschland zu bleiben: Wer dachte 1990 daran, daß die SED-Nachfolgeparteien PDS und LINKE, die stärkste politische Kraft in den neuen Bundesländern der ehemaligen DDR bleiben. Nach dem die KPD in der Bundesrepublik Deutschland verboten werden konnte, sitzen heute wieder die Marxisten im Deutschen Bundestag.
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Achim61
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BeitragBeitrags-Nr.: 199210 | Verfasst am: 04.05.2012 - 15:17    Titel: Sonstiges Nichttechnisches Antworten mit Zitat

Ich habe mir das alles in Ruhe durch gelesen und lange überlegt ob ich überhaupt etwas dazu schreibe. Aber auf "Guleikoff " muß ich einfach mal antworten.
Ich, als "gelernter DDR-Bürger " habe damals sowohl Marx als auch Lenin gelesen.
( War ja auch teilweise eine Art Zwang aber egal ) Ich bin der Meinung das man sogar mit vielen Gedanken von Marx mit gehen könnte wenn - ja wenn die kommunistischen Führer selbst nach Marx gehandelt hätten. Deren Handlungen vom Gulag unter Stalin bis zur Mauer unter Honecker widersprachen aber auch immer den Gedanken auch von Marx und Engels oder den Gedanken der französischen Revolution - Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Ja und die "Linken " - Sie haben doch schon gezeigt das sie nicht in der Lage sind mit zu regieren. Was haben sie denn in Berlin geschafft als sie mit an der Macht waren - außer vollmundigen Versprechungen vor der Wahl damals -NICHTS. Dafür wurden sie in Berlin abgestraft und wenn man die Zahlen bei Wahlen in den Bundesländern sieht geht es da auch abwärts.
Ich will damit keine andere Partei "schön reden " denn man könnte sie alle in einen Sack stecken und wenn man mit dem Knüppel drauf haut trifft man bestimmt keinen Falschen aber die "Linken " - nein danke Meine Meinung

Gruß - Achim61
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 207093 | Verfasst am: 30.10.2016 - 04:41    Titel: Antworten mit Zitat

Stalin ließ über 20 Millionen Menschen ermorden: Rund 200 Moskauer gedenken Opfer des Roten-Terrors

http://www.epochtimes.de/politik/welt/st ... en-opfer-des-roten-terrors-a1962148.html
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 207114 | Verfasst am: 01.11.2016 - 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

dass nur 200 demostrierten zeigt nicht, wie gewaltig die "revolutionäre Idee des M/L" war, sondern wie machtvoll die ehemaligen Fuktionäre noch an den Hebeln der Macht sitzen
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 207115 | Verfasst am: 01.11.2016 - 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Guleikoff hat Folgendes geschrieben:
Tatsache ist, daß der Marxismus/Leninismus eine weltumspannende Ideologie wurde und den Kapitalismus in Existenznot brachte. Im Jahre 1945 rechneten viele Menschen mit m ...


bla bla bla...

es gab nur einen, der die Gefahren des M/L wirklich real erkannte
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