Tiger-Gruppe "Fehrmann"
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 53116 | Verfasst am: 13.03.2005 - 15:45    Titel: Tiger-Gruppe "Fehrmann" Antworten mit Zitat

Hallo , werte Kameraden ,

Per E-Mail erreichte mich eine Frage eines polnischen Kameraden , die er aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse sich nicht getraute hier zu stellen .

Er sucht Informationen über die oben genante Gruppe & deren Fahrzeuge , speziell über den Tiger mit der Turmnummer F05 .

Können wir ihm behilflich sein ?

Jan-Hendrik
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Oliver
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BeitragBeitrags-Nr.: 53117 | Verfasst am: 13.03.2005 - 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ist zwar nur in Englisch,aber vielleicht hilft es trotzdem weiter.

In the beginning of 1945, Kampfgruppe Schulze and Oberleutnant Fehrmann formed a division of six Tiger I and five Panther tanks with the intention of going into the Ruhr area. The Tiger tanks were commanded by Oberleutnant Ferhmann and were designated with 'F' to denote their 'Gruppe' commander hence F01, F02, F03 and up to F13.

On the 6 th April 1945, the group reached the river Aller near Rethem when one Tiger was lost due to a mechanical failure. The fallowing day, the company reached Nienburg and a Grenadier Division was attached to them. On the 9th April, the Panthers entered the town of Wiethesheim where they engaged in a fierce battle with the allies. Out of the 5 Panthers, only one returned along with the commander.

During the counter-attack, Tiger F02 got a PIAT hit on the right side of the turret and another that damaged the gun mantlet. Two other Tigers continued the thrust where they eventually captured 30 British paratroopers. Fehrmann's Tiger F02 returned to Fallingbostel where a replacement mantlet was fitted.



11th April 1945 saw the remaining tanks entering enemy controlled territory to Buckeburg. Along the way, two Tigers got stuck in the mud and when a Panther tried to recover them, it too got stuck. With no other way to recover them, the tanks were destroyed and their crews eventually captured by the allies and Fehrmann along with them.

On the same day, two other Tigers were involved in a tank battle with US tanks, F13 (commanded by Feldwebel Bellof) was destroyed along with her crew. F05, commanded by Kampfgruppe Schulze destroyed 3 Shermans and a scout car then retreated to Wendthagen ......."

http://www.tigerbuild.co.uk/tigerbuildpics/Fehrmann.jpg
http://www.tigerbuild.co.uk/tigerbuildpics/Fehrmann2.jpg
http://groups.msn.com/_Secure/0UAAJAw0YW72cd6Wge1O9!TJOcwHwbJ8zgsv2dwFeBwUsNcCjYy0Sjj25fTtKmUFwfZxk!ucMQ1i73YaVj2CXU7AbryWoIzIIkF*d!y3Rpx0oYo0z*!uhY3SCRxwAcEcc/8%5B1%5D.jpg?dc=4675279654475307463
http://groups.msn.com/_Secure/0UQAZAzcY2MoTg0jagYzZpqF6qkx*MGaFZYeoWD0PD7zinURzoT6B0MhNBqHH0PX5gkSmJt6QFZd0Ct5C4SzMS*hB1l1swjTuun83*zxtF5JBcXyoHDCNgO7UbINpDv7W/10%5B2%5D.jpg?dc=4675279655347796664
http://groups.msn.com/_Secure/0UQCrAjcY3MquBJSTJbSSnyYJckiRU7pQo*oItlwAy2GcIDjgdo2rsz1tPnPW86uR9cbBFwWp8rvKAdTduN0I6HcAtdhAvtupAgX1eXGiTkfKpiAYioOMeI1FjdXQuIx6/11%5B1%5D.jpg?dc=4675279660220919052
http://groups.msn.com/_Secure/0SgCrAs0WK1wL0aK2nsCUJL!MU84HLj4ndvkXbnNyAYK4zw!umYN0bozGYGG8SN!zsYyhf*Msn0Jl3Cdn54lVQH*1fkBy9ck2GqBvNh!d1a0I9XiD4aLOhw/12.jpg?dc=4675279660427416308

Mfg Oliver
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Walnussbaer
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BeitragBeitrags-Nr.: 53120 | Verfasst am: 13.03.2005 - 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Quelle: http://www.tigerbuild.co.uk/main.html

Zwinkern

Tarnschema der Gruppe:

http://www.alanhamby.com/paint/45.jpg

Hier noch eine Info: Die Fehrmann Gruppe bestand aus 5 Panthern und 6 Tigern mit Stahlrollen, später Wanne und einem Turm früherer Bauart.
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Oliver
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BeitragBeitrags-Nr.: 53151 | Verfasst am: 13.03.2005 - 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

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Mfg Oliver
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Lisa.Phillips
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BeitragBeitrags-Nr.: 53153 | Verfasst am: 13.03.2005 - 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Wie erklärt sich diese seltsame Kombination?

Resteverwertung?
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 53159 | Verfasst am: 13.03.2005 - 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Gute und alte Frage.

Ich denke, da es Tiger I waren, die zum Teil als Ausbildungsfahrzeuge in Fallingbostel genutzt wurden könnten mal die Laufrollen ersetzt worden sein oder aber der Turm. Irgend so eine Erklärung wird es sein.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 65302 | Verfasst am: 14.07.2005 - 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

Grade gefunden ...

http://tinypic.com/8vxhs5.jpg

Winken

Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 84864 | Verfasst am: 29.01.2006 - 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Haben wer eigentlich auch was zur Person Oberleutnant Fehrmann ? Ich meine , der kam von der PzLehr , oder ?

Winken

Jan-Hendrik
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 84901 | Verfasst am: 29.01.2006 - 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Bild scheint Mangelware zu sein.
Die Tigergruppe Fehrmann hatte aber auch ein kurzes Leben.
Ist nicht viel Text, das Tipse ich mal ab.
Das fette Buch von Schneider hat kein langes Leben wenn ich es laufend unter den Scanner quetsche.

Tiger-Gruppe Fehrmann

Nach Aufstellung der Panzerlehrdivision Fallingbostel verblieb dort im Lager Oeberke einAufstellungsstab unter Führung von Major Schulze. Dieser bildete Anfang April 1945 aus mehreren Panzern der Panzertruppenschule Bergen eine Kampfgruppe Schulze und erhält den Auftrag, sich zur Division (mitlerweile im Ruhr-Kessel eingeschlossen) durchzuschlagen.
Die Kampfgruppe besteht aus fünf Panthern und sechs Tigern I. Letztere werden unter Führung von Oberleutnant Fehrmann gestellt. Die Panzer werden mit einem großen "F" sowie den Nummern "01" bis "05" sowie "13" gekennzeichnet.

06.04.45 Nach Marsch in Richtung Weser erreicht die Gruppe die Aller bei Retheim. Dort fällt ein Tiger mit Getriebeschaden aus.

07.04.45 Nienburg wird erreicht. Bei Stolzenau schließt sich eine Grenadierkompanie an.

08.04.45 Verlegung zum Forsthaus Landwehr am Nordostrand desSchaumburger Waldes, dicht bei Wiedensahl.

09.04.45 Vorstoß der Panther in Richtung Wietersheim, nur einer kehrt mit dem Kommandeur zurrück. Die Kampfgruppe wusste nicht, das sie mittlerweile 30 Km im Rücken des Feindes war. Beim folgenden Vorstoß der Tiger erhält Fehrmann im "F02" am Westrand von Frille einen Panzerfausttreffer am Turm, danach einen an der Blende, der die Kanone blockiert. Die nachfolgenden beiden Tiger stoßen weiter vor und nehmen ca 30 britische Falschirmjäger gefangen.
Der nicht mehr schießfähige Tiger wird von Unteroffizier Franzen nach Fallingbostel zurückgefahren. Nach Eintreffen am nächsten Tag erhält er eine neue Blende.

11.04.45 Die noch fünf Panzer schlagen sich durch feindbesetztes Gebiet bis Bückeburg durch. Nur noch auf Waldwegen vorfahrend, fahren sich zwei Tiger fest, beim Bergeversuch auch der Panther. Alle drei Panzer werden gesprengt. Die Besatzungen, dabei auch Fehrmann, schlagen sich zu Fuß weiter durch und geraten in US Gefangenschaft. Die anderen beiden Tiger geraten bei Achumin ein Panzergefecht mit Us panzern. Der "F13" (Feldwebel Bellof) wird abgeschossen; keine Überlebenden. Der "F05" mit Major Schulze an Bord schießt auf der Straße noch drei Shermans und ein Spähpanzer ab, und weicht vor der Übermacht trotz dreier Treffer aus. Bei Wedenthagen wir aus einem US Sprit-Lkw getankt und anhand der erbeuteten Karte der weitere Marsch geplant. Nachts Überqueren der Autobahnbrücke bei Lauenau.

12.04.45 Morgens durchfahren des feindbesetzten Ortes nienstedt. Ein freundlicher US MP winkt den mit Licht fahrenden Panzer in die gewünschte Richtung zum Nienstedter Pass. Vor der Höhe fahren sie auf eine feindliche Kolonne auf. Ein begleitender Sherman und einSpähwagen werden abgeschossen. Die US ergeben sich und geben rund 200 in einer Scheune eingesperrte deutsche Gefangene frei. Mit den erbeuteten US Lkw geht es weiter.

13.04.45 Im Morgengrauen erfahren sie in Egestorf, das sich in Barsinghausen ein großer Gefechtsstand befände. Major Schulz entschließt sich, diesen anzugreifen. Nach weiterem Marsch am Nordostrand des Deisters, durch einen Ortskundigen geleitet, bleibt der Panzer vor dem Forsthaus Hohenbostel ohne Betriebsstoff liegen und muss gesprengt werden.
Major Schulze löst die Kampfgruppe auf.

Weg des Tigers "F02"

10.04.45 Nach Instandsetzung des Panzers erhält der Kommandant den Befehl, sich in Ostenholz auf dem Gefechtsstand der Kampfgruppe Grosan zu melden.

12.04.45 Der Panzer wird zum Gegenstoß nach Süden in Richtung des feindlichen Aller-Brückenkopfes bei Essel befohlen.
Nach Abschuss von zwei Comets, einem Halbkettenfahrzeug und einem Spähwagen, folgt das Ausweichen zum Nordausgang des Waldgebietes.

13.04.45 Erneuter Vorstoß von Ostenholz nach Süden. Vor dem Bachlauf Drebber wird der ohne Infanterieschutz vor fahrende Panzer durch einen Comet der A Squadron 3rd Royal Tank Regiment aus der Flanke aus 60 m in Brand geschossen. Die Besatzung flüchtet nach Ostenholz.

Quelle: Wolfgang Schneider, Tiger im Kampf, Band II


Fred Winken
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MB
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BeitragBeitrags-Nr.: 84939 | Verfasst am: 29.01.2006 - 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Lisa-Phillips,

es war wohl eher das Gegenteil von Resteverwertung. Diese späten Gruppierungen wie "Hummel", "Fehrmann" usw., wurden von der Ersatzabteilung 500 ausgestattet. Zu dieser Abteilung kamen die zuvor in der Hauptinstandsetzung(Fabrik-Reparatur) überarbeiteten Panzer die bereits zuvor im Einsatz waren. Diese Tiger wurden von der Front zurückgeschickt, weil eine umfassendere Reparatur dort nicht möglich war, jedoch lohnenswert erschien.

Die Panzer wurden dann in der Werksreparatur auch gleich, soweit sinnvoll, modifiziert. Eine der Standardmodifikationen war der Ersatz der alten Laufräder mit Gummilaufring, durch die neuen, nun in Serie und mit hohem Lagerbestand gefertigten Stahllaufräder. Diese hatten sich als robuster erwiesen und waren mit weniger Aufwand zu fertigen.

Es ist eine der auffälligsten Veränderungen an Tigern früher, wie auch Tigern mittlerer Produktionreihen in spät 44 und früh 45.

Sehr interessant sind in diesem Zusammenhang auch die beiden Tiger I in 45 in Elsdorf(Das sind die, die mit den Pershings zusammentrafen, die "Hummel"zugeschrieben werden???). Dies sind offenbar zwei späte Tiger I der sPzAbt.503(Überlebende aus der Normandy?) die zuvor nochmals modernisiert wurden mit Abdeckungen gegen Regenwasser über den Löchern im Mantel des Hauptgeschützes, sowie über dem kompletten Mantel.

Gruß
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 84966 | Verfasst am: 30.01.2006 - 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Nach Abschuss von zwei Comets


Hm, nach englischen Angaben sollen es zwei Cromwell des Reconnaissance Regiment gewesen sein. Auch von 2 Crocodile habe ich schon gelesen. Comet möchte ich nausschließen, weil die erst am Tage des Tiger-Abschusses eintrafen.
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tomx992
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BeitragBeitrags-Nr.: 84972 | Verfasst am: 30.01.2006 - 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

Fred hat Folgendes geschrieben:
Ein Bild scheint Mangelware zu sein.
Die Tigergruppe Fehrmann hatte aber auch ein kurzes Leben.
Ist nicht viel Text, das Tipse ich mal ab.
Das fette Buch von Schneider hat kein langes Leben wenn ich es laufend unter den Scanner quetsche.

Tiger-Gruppe Fehrmann

Nach Aufstellung der Panzerlehrdivision Fallingbostel verblieb dort im Lager Oeberke einAufstellungsstab unter Führung von Major Schulze. Dieser bildete Anfang April 1945 aus mehreren Panzern der Panzertruppenschule Bergen eine Kampfgruppe Schulze und erhält den Auftrag, sich zur Division (mitlerweile im Ruhr-Kessel eingeschlossen) durchzuschlagen.
Die Kampfgruppe besteht aus fünf Panthern und sechs Tigern I. Letztere werden unter Führung von Oberleutnant Fehrmann gestellt. Die Panzer werden mit einem großen "F" sowie den Nummern "01" bis "05" sowie "13" gekennzeichnet.

06.04.45 Nach Marsch in Richtung Weser erreicht die Gruppe die Aller bei Retheim. Dort fällt ein Tiger mit Getriebeschaden aus.

07.04.45 Nienburg wird erreicht. Bei Stolzenau schließt sich eine Grenadierkompanie an.

08.04.45 Verlegung zum Forsthaus Landwehr am Nordostrand desSchaumburger Waldes, dicht bei Wiedensahl.

09.04.45 Vorstoß der Panther in Richtung Wietersheim, nur einer kehrt mit dem Kommandeur zurrück. Die Kampfgruppe wusste nicht, das sie mittlerweile 30 Km im Rücken des Feindes war. Beim folgenden Vorstoß der Tiger erhält Fehrmann im "F02" am Westrand von Frille einen Panzerfausttreffer am Turm, danach einen an der Blende, der die Kanone blockiert. Die nachfolgenden beiden Tiger stoßen weiter vor und nehmen ca 30 britische Falschirmjäger gefangen.
Der nicht mehr schießfähige Tiger wird von Unteroffizier Franzen nach Fallingbostel zurückgefahren. Nach Eintreffen am nächsten Tag erhält er eine neue Blende.

11.04.45 Die noch fünf Panzer schlagen sich durch feindbesetztes Gebiet bis Bückeburg durch. Nur noch auf Waldwegen vorfahrend, fahren sich zwei Tiger fest, beim Bergeversuch auch der Panther. Alle drei Panzer werden gesprengt. Die Besatzungen, dabei auch Fehrmann, schlagen sich zu Fuß weiter durch und geraten in US Gefangenschaft. Die anderen beiden Tiger geraten bei Achumin ein Panzergefecht mit Us panzern. Der "F13" (Feldwebel Bellof) wird abgeschossen; keine Überlebenden. Der "F05" mit Major Schulze an Bord schießt auf der Straße noch drei Shermans und ein Spähpanzer ab, und weicht vor der Übermacht trotz dreier Treffer aus. Bei Wedenthagen wir aus einem US Sprit-Lkw getankt und anhand der erbeuteten Karte der weitere Marsch geplant. Nachts Überqueren der Autobahnbrücke bei Lauenau.

12.04.45 Morgens durchfahren des feindbesetzten Ortes nienstedt. Ein freundlicher US MP winkt den mit Licht fahrenden Panzer in die gewünschte Richtung zum Nienstedter Pass. Vor der Höhe fahren sie auf eine feindliche Kolonne auf. Ein begleitender Sherman und einSpähwagen werden abgeschossen. Die US ergeben sich und geben rund 200 in einer Scheune eingesperrte deutsche Gefangene frei. Mit den erbeuteten US Lkw geht es weiter.

13.04.45 Im Morgengrauen erfahren sie in Egestorf, das sich in Barsinghausen ein großer Gefechtsstand befände. Major Schulz entschließt sich, diesen anzugreifen. Nach weiterem Marsch am Nordostrand des Deisters, durch einen Ortskundigen geleitet, bleibt der Panzer vor dem Forsthaus Hohenbostel ohne Betriebsstoff liegen und muss gesprengt werden.
Major Schulze löst die Kampfgruppe auf.

Weg des Tigers "F02"

10.04.45 Nach Instandsetzung des Panzers erhält der Kommandant den Befehl, sich in Ostenholz auf dem Gefechtsstand der Kampfgruppe Grosan zu melden.

12.04.45 Der Panzer wird zum Gegenstoß nach Süden in Richtung des feindlichen Aller-Brückenkopfes bei Essel befohlen.
Nach Abschuss von zwei Comets, einem Halbkettenfahrzeug und einem Spähwagen, folgt das Ausweichen zum Nordausgang des Waldgebietes.

13.04.45 Erneuter Vorstoß von Ostenholz nach Süden. Vor dem Bachlauf Drebber wird der ohne Infanterieschutz vor fahrende Panzer durch einen Comet der A Squadron 3rd Royal Tank Regiment aus der Flanke aus 60 m in Brand geschossen. Die Besatzung flüchtet nach Ostenholz.

Quelle: Wolfgang Schneider, Tiger im Kampf, Band II


Fred Winken


ui sehr spannend und abenteuerlich! wirklich interessant! danke dir!
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jürgen
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BeitragBeitrags-Nr.: 89045 | Verfasst am: 10.03.2006 - 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

hallo und guten abend
möchte mal versuchen statt mir nur infos hier zu holen welche abzugeben. Lachen
zb ein weiteres bild eines fehrmann tigers.
[img]http://www.rc-mm.de/wbb2/attachment.php?attachmentid=412[/img]

habe auch noch bilder des f05 und f13, die ich allerdings erst hochladen muss falls interresse besteht.
[img]http://www.rc-mm.de/wbb2/attachment.php?attachmentid=1173[/img]

hm, so wie es aussieht kapier ich das nicht mit den bildern Fragend

mfg
jürgen[/url]
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MB
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BeitragBeitrags-Nr.: 89048 | Verfasst am: 10.03.2006 - 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Klicken, um Originalbild anzuzeigen

Schaut so aus als würde Dein Bilderserver keine direkte Verlinkung zulassen. Freier Server wie z.B.Arcor oder ähnliches sollte keine Probleme machen. Viel wird hier glaube ich Tinypic(od.so) genutzt.


Ich hätte großes Interesse an weiteren Bildern! Besonders an F05 natürlich Zwinkern



Gruß
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jürgen
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BeitragBeitrags-Nr.: 89051 | Verfasst am: 11.03.2006 - 00:56    Titel: Antworten mit Zitat

neuer versuch
hab die bilder bewusst etwas gross gelassen, deshalb, bitte geduld
meines erachtens handelt es sich um schadfzg mit schweren schäden die nur im werk behoben werden konnte. an eine modifizierung glaube ich persönlich weniger, denn dann hätte man noch andere teile modifiziert, zb kuppel.
man nahm was noch vorhanden war, und setzte es instand. hauptsache es konnte fahren und schießen.
herausfinden wie es genau war, werden wir es nie.
http://www.j-m-modellwelt.com/fehrmann-tiger/fehrmann-f05.jpg
http://www.j-m-modellwelt.com/fehrmann-tiger/fehrmann-f13.jpg

und im modell
http://www.j-m-modellwelt.com/fehrmann-tiger/P6143095-8.jpg
http://www.j-m-modellwelt.com/fehrmann-tiger/PB304633-8.jpg

mfg
jürgen

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