Betrachtungen zu Warum Deutschland den Krieg verloren hat
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The King 1942
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BeitragBeitrags-Nr.: 3577 | Verfasst am: 23.09.2003 - 20:54    Titel: Betrachtungen zu Warum Deutschland den Krieg verloren hat Antworten mit Zitat

Obwohl ich neu bin stelle ich gleich an euch die ersten Fragen!
Wieso wurde der Krieg gegen Russland und England verloren. (ich sag nihcts über USA!!!)Ich kenne nach meiner Meinung alle Gründe!
Aber ich hab kien Bock sie aufzuzählen. Da komm ich ja nich unter paar Seiten! Also sagt ihr: Mal sehen ob auch andere drin sind. Lachen
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 3582 | Verfasst am: 24.09.2003 - 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

naja ein Hauptgrund ist Hitler.
Dazu auch noch Göring und die doch arg begrenzten Ressourcen und Produktionskapazitäten Deutschlands (oder müsste man denn nicht sagen die des Deutschen Reichs?
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Hauptmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 3584 | Verfasst am: 24.09.2003 - 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Campman,

läßt Du Dich wirklich dazu herab, auf so einen beknackten Beitrag zu antworten? Der King soll erstmal von seinem allwissenden Thron herunterkommen (und an seiner Rechtschreibung arbeiten).
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The King 1942
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BeitragBeitrags-Nr.: 3585 | Verfasst am: 24.09.2003 - 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Naja Ok das sag ich mal die wichtigsten gründe oder hab ich die Forderungen fallsch verstanden! PS Rechtschreibung is mir Wurscht!
1940: Dünkirchen: Hitler (oder Göring) hat befollen den Vormarsch vor Dünkirchen anzuhalten um diese eingeschlossenne Soldaten mit der Luft anzugreifen! Jedoch konnten dei meisten dadurch evakuiert werden! Die England spätestens wieder 44 einsetzte (350 000 Soldaten)
1941: Battle of Britan (Adlertag) Hitler befahl den Angriff auf Britsche Radaranlagen, Flugzeu&gfabriken und Flughafen) Die Engländer verloren mehr Flugzeuge als sie neu bauen konnten hätte es so weiter gegeangen wäre dei Brittische Luftmacht zerstört gewesen und Operation SElöwe hätte durchgeführ können (England bessas zu diesem Zeitpunkt nur um die 200 Panzerabwehrgeschütze und mur unzureichen Fahrzeuge und Bewaffnug). Aber wegen eines Koorditationsfehlers wurde London bombardiert. Churchil lies nun auch D. Städte wie Berin bombardieren.
Hitler rächte sich und zog alle aufräge zurück um London zu bombardieren! So konnte England wieder ausschnuffen und die Flugzeugproduktion und damit auch die Stärke der Engländer stieg stetig. Und Operation Seelöwe konnte nich durchgeführ weden!

Muss schluss machen gibt Essen ich schreib nacher oder morgen weiter!
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 3587 | Verfasst am: 24.09.2003 - 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

So ganz richtig ist deine Ausführung Nr. 2 nicht.

Ein Staffel Bomber warfen aufgrund schlechter Sicht etc. Bomben ausversehen auf London. Da man damit nicht gerechnet hat und auch die Fabriken gut was abbekommen traf es die Engländer hart. Es dauert seine Zeit bis alles wieder so weitergehen konnte wie vorher.

Dadurch dachte die deutsche Führung "Hey, das ist ja viel besser!"
Daraus resultierte das man anfing nur noch Städte zu bombardieren (was aber, weil man darauf vorbereitet war, waren sie nicht sehr effektiv). So konnte sich die Englische Luftwaffe erholen.
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The King 1942
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BeitragBeitrags-Nr.: 3588 | Verfasst am: 24.09.2003 - 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Tja pech für die Deutschen imm 2ten. Soll ich weiter schreiben oder soll ichs lassen? Keine Ahnung
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 3590 | Verfasst am: 24.09.2003 - 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

@ Hauptmann
Naja nicht so großkotzig.

zur Topic:
Auch 1943 wurde noch taktische Fehler gemacht.
z. B. Heeresgruppe Mitte wurde doch glaube Ende 43 fast aufgerieben.
Und nur weil sie bis zum letzten Mann ausharren sollte.
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 3591 | Verfasst am: 24.09.2003 - 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Der deutsche Landser gibt halt keinen Meter Boden auf.
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NullFive
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BeitragBeitrags-Nr.: 3593 | Verfasst am: 25.09.2003 - 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!
Ich finde, Ihr diskutiert bissl in die falsche Richtung, wenns darum geht, warum Deutschland den Krieg verloren hat. Klar kann man jetzt jeden taktischen Fehler einzeln ausdiskutieren, allerdings kann man "Fehler" im Nachhinein immer gut aufzählen - hätte es geklappt, wäre es kein Fehler gewesen. Was wär zB. gewesen, wenn Hitler die Panzer vor Dünkirchen nicht gestoppt hätte und sie wären tatsächlich in einen Hinterhalt gefahren? Dann wäre es auch ein Fehler gewesen, oder? Auf der anderen Seite haben die Russen massenhaft taktische Fehler gemacht und trotzdem gewonnen, weil sie die Verluste locker ausgleichen konnten und wir nicht. Und da liegt auch schon eine Ursache, die uns den Krieg verlieren ließ. Meiner Meinung nach, war es 1. mal der Hochmut, der die ganze Wehrmacht (inkl. Luftwaffe und Marine) spätestens nach Frankreich beflügelte. Man ging einfach davon aus, daß alles so glatt läuft und hat im Endeffekt gar nicht erst bedacht, was wäre wenns nicht klappt (siehe deutsche Landser Winter 1941 in Sommerausrüstung). So war Dönitz der festen Meinung, er schafft es mit seinen U-Booten und Göring prahlte kontinuierlich mit seiner Luftwaffe - wo war sie denn, als die Alliierten unsere Städte in Schutt und Asche bombten? Der 2. Grund dürfte wohl der akute Rohstoff- und Spritmangel gewesen sein. Was nützen Flugzeuge am Boden und selbst gesprengte Panzer, die keinen Sprit mehr haben? Daraus resultiert eigentlich schon, daß die geringen Ausstoßzahlen der deutschen Kriegsindustrie ziemlich unwichtig für den Kriegsverlauf waren. Hätte Deutschland 30.000 Tiger gebaut, hätte man nur knapp 28.000 mehr sprengen müssen, damit sie nicht dem Feind in die Hände fallen.
Der 3. Grund dürfte in dem Umgang mit den besetzten Gebieten liegen. So haben viele Russen (ich nehm "Russen" jetzt mal als Oberbegriff für alle damaligen Sowjetvölker) die Wehrmacht ursprünglich als Befreier gesehen und ihr zugejubelt. Hätte man diese Erwartung erfüllt, hätte man nur noch das halbe Problem mit Partisanen und Soldatennachschub gehabt. Aber nein, man mußte ja bissl rumwüten, weil mans ja locker selber schafft < und da isser wieder, der Hochmut. Gleichzeitig schaffte man sich mit solchen Aktionen nur noch mehr Feinde, als man sowieso schon hatte. Der Mist mit den Juden tat sein übriges.
Und dann würde ich noch - nicht unbedingt als Hauptgrund aber zumindest der Sache zuträglich - den Pakt mit den Italienern nennen. Diese unfähigen Trottel (sorry, falls hier Italiener reinschauen) haben uns doch nur in die Sch.... geritten - der Kampfwert von denen war nahezu Null und als es brenzlig wurde, ham'se mal schnell die Seite gewechselt. Da lob ich mir doch die Japaner Gut gemacht!
Im Endeffekt waren's einfach zu viele Feinde für Deutschland und ich staune heute noch, wie sie's damals überhaupt geschafft haben, halb Europa so lange unter Kontrolle zu halten. Guckt Euch mal jetzt die Amis im Irak an - die wissen da schon nicht mehr weiter ! Umso erstaunlicher ist es, was unsere Vorfahren damals vollbrachten. Und ich glaube, das ist auch die Faszination, die heute noch vom 3.Reich ausgeht. Militärisch gesehen, kann man da nur "Respekt" sagen, wenngleich man sich von den Verbrechen natürlich distanzieren sollte. Aber das zu trennen, fällt uns leider, nach wie vor, sehr schwer. So ist eben jeder ehemaliger Wehrmachtsgeneral immernoch ein "Nazi-General", was ja größtenteils totaler Unfug ist....aber okay, das ist wieder ein anderes Thema.
Soweit erstmal Meine Meinung
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Hauptmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 3594 | Verfasst am: 25.09.2003 - 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hervorragender Beitrag, NullFive!
Den von Dir vorgetragenen Punkten kann ich nur zustimmen. Sie zählen sicherlich zu den wichtigsten Gründen für die Niederlage.
Ein wichtiger Grund war mit Sicherheit auch die Tatsache, daß sich der Führer im Verlauf des Krieges immermehr in die militärischen Angelegenheiten eingemischt hat. Noch über das kleinste Detail wollte er verfügen. Das führte zu stümperhaften Fehlentscheidungen. Dort, wo den militärischen Führern mehr Freiheiten gelassen wurden (siehe Mansteins Operationen Anf.43 zur Stabilisierung des südlichen Flügels der Ostfront), konnte sich die Wehrmacht auch trotz starker Unterlegenheit durchsetzen.
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NullFive
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BeitragBeitrags-Nr.: 3595 | Verfasst am: 25.09.2003 - 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

*thanx* Cool
Sicherlich ist auch diese Anmerkung richtig und von nicht unwesentlicher Rolle. Allerdings hat Hitler auch gute Entscheidungen über die Köpfe der Generäle hinweg getroffen - in der 2. Hälfte des Krieges allerdings weniger, das stimmt. Dazu fällt mir grad ein: Mein Opa hat mir jetzt erstmal erzählt, daß Hitler im 1.WK alleine von einem Spähtrupp 13 Gefangene mitbrachte. Weiß dazu jemand was genaueres?
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 3596 | Verfasst am: 25.09.2003 - 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Nein leider nicht.
Aber ich glaube mal das Hauptproblem ist Hitler.
Immer mit: "Bis zum letzten Mann halten!" hat er die Verluste nur noch unnötig vergrößert.
Siehe Stalingrad dort wars eine ganze Armee!
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Titan
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BeitragBeitrags-Nr.: 3597 | Verfasst am: 25.09.2003 - 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ein weiterer Grund wieso die deutschen den 2. WK verloren haben war sicherlich auch dass, sie sich zu sehr auf ihre Enigma verlassen hatten.
Was ab 1943 zu starken verlusten geführt hatte.
Hätten sie sich nicht so sehr auf ihre Enigma verlassen hätte das Afrika Korps warscheinlich den Afrika-Krieg für sich entscheiden können.
Denn die Amies wüssten sonst nicht die Abfahrtszeiten / Ankunftszeiten von den Frachtern die wichtige Ressoursen lieferten und hätten sie warscheinlich nicht versenkt. Darurch hätte Rommel wiederrum genug Sprit gehabt um die Sakara Senke zu Umfahren und El Alamein zu nehmen. Man hätte die Briten in Nordafrika geschlagen und bis in den Kaukasus drängen können. Dort hätten sich die Türken dann in den Krieg
auf deutscher Seite eingemischt.
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Titan
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BeitragBeitrags-Nr.: 3598 | Verfasst am: 25.09.2003 - 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ah ja und da währe dann noch der U-Boot Krieg. Da hätte es auch um mängen besser ausgesehen hätten die Allies nicht die deutschen Funksprüche entschlüsselt.
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 3600 | Verfasst am: 25.09.2003 - 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

@Titan

Du magst wohl die Enigma was Zwinkern



THEMA

Also ich kann den Beitrag von NullFive in allen Belangen zustimmen. Bloß mit der Kampfkraft der Italiener stimmt das nicht so ganz. Die Elitedivisionen waren außergewöhnlich gut. Und man muss auch Bedenken das in Afrika die Italiener klar in der Mehrheit waren. Das Problem mit den Italienern war bloß:

1. Sie wurden sehr schnell Kriegsmüde
2. Sobald ihre Fanatisten/Elitekämpfer geschlagen waren liefen die anderen ganz gerne mal weg


Hitler
Er hat, in der ersten Kriegshälfte, z.T. sehr gute Entscheidungen getroffen. Doch es läßt sich nicht leugnen das er, was Krieg anging, nur ein Gefreiter war.

Allerdings bin ich der Meinung das der Krieg auf keinen Fall aufgrund unserer Soldaten verloren wurde. Vom Piloten, Marineoffizier und normalen Gefreiten kämpfte jeder außergewöhnlich und ermöglichten erst die ganzen Erfolge der Wehrmacht.
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