Wie hätte der 2wk verhindert werden können?
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pourlemerite
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BeitragBeitrags-Nr.: 139584 | Verfasst am: 13.02.2008 - 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Der Vollständigkeit halber, hier noch ein Auszug aus Adolfs politischem Testament:

„Es ist unwahr, dass ich oder irgendjemand anderer in Deutschland den Krieg im Jahre 1939 gewollt haben. Er wurde gewollt und angestiftet ausschliesslich von jenen internationalen Staatsmännern, die entweder jüdischer Herkunft waren oder für jüdische Interessen arbeiteten.
Ich habe noch drei Tage vor Ausbruch des deutsch-polnischen Krieges dem britischen Botschafter in Berlin eine Lösung der deutsch-polnischen Probleme vorgeschlagen - ähnlich der im Falle des Saargebietes unter internationaler Kontrolle. Auch dieses Angebot kann nicht weggel eugnet werden. Es wurde nur verworfen, weil die massgebenden Kreise der englischen Politik den Krieg wünschten, teils der erhofften Geschäfte wegen, teils getrieben durch eine, vom internationalen Judentum veranstaltete Propaganda.“
Adolf Hitler, Politisches Testament, Gegeben zu Berlin, den 29. April 1945, 4.00 Uhr
Winken Pourlemerite
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stefan w
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BeitragBeitrags-Nr.: 139588 | Verfasst am: 13.02.2008 - 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

@Stratege
Gut gemacht! Meine Meinung
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Einfacher Soldat
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BeitragBeitrags-Nr.: 142399 | Verfasst am: 13.03.2008 - 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="harry"][quote="PIV"]
Katukov hat Folgendes geschrieben:
PIV hat Folgendes geschrieben:
Ich kann an Nationalgefühl oder Patriotismus nichts Negatives erkennen. Eines der ehrhaftesten Gefühel eines jeden Volkes.


Es ist aber ein bloßes Gefühl, das zu nichts taugt außer zum Krieg führen.
Mit der Parole vom Kampf fürs Vaterland wurden Millionen Menschen in den Krieg
gehetzt.

Da hat Katukov Recht, vor allem, wenn es instrumentalisiert
wird. Ansonsten darf natürlich jeder für seinen Heimatverein
jubeln. Aber Angesichts der Tatsache, daß Ihr deutschen nur
ca 1Prozent der Weltbevölkerung darstellt würde ich den Ball
mal ziemlich flach halten.

harry Winken


Klar hat er recht, keine Frage.
Aber sage mal, wessen Landes Sohn bist Du eigentlich?
Würde mich mal interessieren.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 144931 | Verfasst am: 06.04.2008 - 02:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hier mal ein paar Infos zur Vorgeschichte des 2.WK

http://www.youtube.com/watch?v=6PZjHgGRoO4
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 144947 | Verfasst am: 06.04.2008 - 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
Hier mal ein paar Infos zur Vorgeschichte des 2.WK

http://www.youtube.com/watch?v=6PZjHgGRoO4


Ist ja schon und gut, aber die Beseitigung des Versailler Vertrages war nur die erste
Etappe des Expansionsprogramms der Nazis.
So schrieb Rudolf Heß in einem Brief vom 15. April 1927:

„Und nur mit Hilfe einer nationalisierten Volksmasse vermögen wir die
Lebensbedingungen für unsere Nation zu erringen, die materiellen und kulturellen, die
ideellen Fesseln des Versailler Vertrages zu brechen und – Raum zu erhalten für unser
Volk, Raum! Luft für Entwicklung, Wohlstand, die Voraussetzung für weitere kulturelle
Entwicklung.“


Quelle: Wolf Heß (Hrsg.), Rudolf Heß, Briefe 1908 – 1933, München/Wien 1987, S. 378
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 144958 | Verfasst am: 06.04.2008 - 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Katukov, nur mal so am Rande. Der VV u. a. hat die Nazis erst zu dem machen können was sie dann wurden. Nicht umgekehrt. Soll heißen, ohne den VV keine Nazis oder jedenfalls nicht mit dieser Bedeutung.

Und das Hess´sche Zitat ist letztlich nur das, was Millionen Deutscher dachten und sich absolut berechtigt wünschten zu jener Zeit und kein Beleg für ein "Expansionsprogramm" der Nazis 1927. Als Hess diese Zeilen schrieb gab es nur eine Handvoll und waren sie völlig unbedeutend.
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Panzerlexikon
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BeitragBeitrags-Nr.: 145006 | Verfasst am: 07.04.2008 - 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich habe noch drei Tage vor Ausbruch des deutsch-polnischen Krieges dem britischen Botschafter in Berlin eine Lösung der deutsch-polnischen Probleme vorgeschlagen - ähnlich der im Falle des Saargebietes unter internationaler Kontrolle. Auch dieses Angebot kann nicht weggel eugnet werden. Es wurde nur verworfen, weil die massgebenden Kreise der englischen Politik den Krieg wünschten, teils der erhofften Geschäfte wegen, teils getrieben durch eine, vom internationalen Judentum veranstaltete Propaganda

Was Hitler uns hier verschweigt ist seine eigene außenpolitische Inkompetenz. Er hat mit der Zerschlagung der "Resttschechei" zwar keinen Vertrag, aber sein Wort gebrochen und damit England und Frankreich eine gute Gelegenheit und ein Motiv für den Beistandspakt geliefert hat. Wäre Hitler ein guter Politiker gewesen, der Krieg als letzte Möglichkeit angesehen hätte, dann hätte seine Forderungen zumindest auf Eis legen und sich um Entspannung bemühen können.
Sicher, die deutschen Angebote an Polen waren gerecht. So schrieb der englische Botschafter in Berlin Henderson an seinen Minister Lord Halifax in London am 4. Mai 1939 folgendes:
„… Wieder einmal ist die deutsche Sache weit davon entfernt, ungerechtfertigt oder unmoralisch zu sein … Meine These war immer, dass Deutschland nicht nur Normalität zurückkehren kann, … solange nicht seine legitimen Forderungen erfüllt worden sind. Die Danzig-Korridor-Frage war zusammen mit dem Memelproblem eine von diesen. … Nach Aussage meines belgischen Kollegen betrachten fast alle diplomatischen Vertreter hier das deutsche Angebot als ein überraschend günstiges. Auch der holländische Gesandte, der amerikanische Geschäftsträger und mein südafrikanischer Kollege haben zu mir in diesem Sinne gesprochen…“[Documents Brit. Foreign Policy, Volume V, Seite 422 ff]
Das Hitler trotz der Garantie angegriffen hat ist anstatt danach sofort die Sache auf Eis zu legen und für Entspannung zu Sorgen ist meiner Meinung die Masse der deuschen Kriegsschuld. Je länger er friedlich für den Rückkehr eines Teils der polnischen Gebiete und den Anschluss der deutschen Stadt Danzig geworden hätte und je stärker die Sowjetunion geworden wäre, desto eher wäre Polen für einen Kompromiss bereit gewesen, besonders dann, wenn GB und Frankreich ihre Garantien entweder gar nicht erst ausgesprochen hätten bzw. wenn es mit Hilfe eines Entspannungspolitik gelungen wäre, dass diese beiden Länder sie wieder zurücknehmen.
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christitus
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BeitragBeitrags-Nr.: 145007 | Verfasst am: 07.04.2008 - 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Katukov hat Folgendes geschrieben:
die Beseitigung des Versailler Vertrages

Auch die Kommunisten forderten eine radikale Abschaffung des Versailler Vertrages!

Aus dem Brief von Hess kann ich keinen Hinweis auf Expansion erkennen.
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Panzerlexikon
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BeitragBeitrags-Nr.: 145047 | Verfasst am: 08.04.2008 - 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Auch die Kommunisten forderten eine radikale Abschaffung des Versailler Vertrages!

Stimmt, hier waren sich alle Deutschen einig.
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 148945 | Verfasst am: 04.06.2008 - 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
Katukov, nur mal so am Rande. Der VV u. a. hat die Nazis erst zu dem machen können was sie dann wurden. Nicht umgekehrt. Soll heißen, ohne den VV keine Nazis oder jedenfalls nicht mit dieser Bedeutung.


Und warum blieb dann die NSDAP bis 1929 eine unbedeutende Splitterpartei?
Wurden sich denn die Leute 1929 schlagartig des Versailler Vertrages bewußt? Ist doch ziemlich unsinnig was du behauptest.

PIV hat Folgendes geschrieben:
Und das Hess´sche Zitat ist letztlich nur das, was Millionen Deutscher dachten und sich absolut berechtigt wünschten zu jener Zeit und kein Beleg für ein "Expansionsprogramm" der Nazis 1927. Als Hess diese Zeilen schrieb gab es nur eine Handvoll und waren sie völlig unbedeutend.


Millionen Deutsche wollten Lebensraum erobern? Das glaube ich kaum.


Ansonsten habe ich noch ein nettes Zitat gefunden:


Heinrich Himmler in einer Rede vor SS-Gruppenführern am 8. November 1938:

„Was Deutschland in der Zukunft vor sich hat, ist entweder das großgermanische
Imperium oder das Nichts. Ich habe den Glauben, wenn wir in dieser Schutzstaffel
unsere Pflicht tun, dass dann der Führer dieses großgermanische Imperium, das
großgermanische Reich schaffen wird, das größte Reich, das von dieser Menschheit
errichtet wurde und das die Erde je gesehen hat.“



Quelle: Hans Booms, Der Ursprung des Zweiten Weltkriegs – Revision oder Expansion? In: Gottfried Niedhart (Hrsg.), Kriegsbeginn 1939, Entfesselung oder Ausbruch des Zweiten Weltkriegs?, Darmstadt 1976, S. 93

Kann man mit diesem Zitat noch an der Kriegsschuld Deutschlands zweifeln???
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stefan w
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BeitragBeitrags-Nr.: 148992 | Verfasst am: 04.06.2008 - 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

@Katukov
ALLE deutschen Parteien (wahrscheinlich außer Kommunisten ?) hatten die Revision des VV in ihrer Agenda. Und das schon seit der Unterschrift des Vertrages.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 149017 | Verfasst am: 04.06.2008 - 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Kann man mit diesem Zitat noch an der Kriegsschuld Deutschlands zweifeln???


Du weißt auch, an was für verquere Dinge der Reichsheini sonst noch so geglaubt hat? Zwinkern

Insofern: was genau tut das nun beweisen tun? Das hier:



Zitat:
Was Deutschland in der Zukunft vor sich hat, ist entweder das großgermanische Imperium oder das Nichts.


hört sich meiner Meinung nach ähnlich konkret an wie die von Roosevelt erfundenen "Welteroberungspläne" Verrückt

Winken

Jan-Hendrik
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Stratege
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BeitragBeitrags-Nr.: 149019 | Verfasst am: 04.06.2008 - 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht

Zuletzt bearbeitet von Stratege am 22.02.2010 - 19:59, insgesamt einmal bearbeitet
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 149023 | Verfasst am: 05.06.2008 - 03:23    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Kann man mit diesem Zitat noch an der Kriegsschuld Deutschlands zweifeln???


Du weißt auch, an was für verquere Dinge der Reichsheini sonst noch so geglaubt hat? Zwinkern

Insofern: was genau tut das nun beweisen tun?


Die Bezeichnung "Reichsheini" in diesem Zusammenhang soll wohl suggerieren das
man diesen Mann sowie so nicht ganz ernst nehmen kann.
Dieser Mann hat aber den ganzen Terror- und Polizeiapparat unter sich, er ist ein
bedeutender Machtfaktor und gehörte zur Führungsspitze im Dritten Reich. Er hatte die
klar umrissene Aufgabe die Durchführung des geplanten Krieges gegen innere Feinde
abzusichern, wie dies in diesem Zitat zum Ausdruck kommt:

Auf einer Rede vor Wehrmachtsoffizieren 1937 äußerte Heinrich Himmler:

“wir werden einen vierten Kriegsschauplatz haben: Innerdeutschland! Das ist die
Basis, die wir gesund erhalten müssen, auf Biegen und Brechen gesund, weil sonst die
drei anderen, die kämpfenden Teile Deutschlands wieder den Dolchstoß bekämen!“


Quelle: Wolfgang Michalka, Deutsche Geschichte 1939-1945, Frankfurt am Main 1999, S. 97

Er redet also nicht irgendwelches Zeug, sondern bereitet seine Zuhörer auf den geplanten Krieg vor.


Stratege hat Folgendes geschrieben:

Die NSDAP hat gerade mal zehn Jahre gebraucht, um in der Parteienlandschaft der Weimarer Republik, der es an Parteien aller Arten nun wirklich nicht mangelte, von gar nichts zur stärksten Partei zu werden.


Wahlergebnis NSDAP:

20. Mai 1928: 2,6%
14. September 1930: 18,3%

Kannst du diesen Sprung mit dem Versailler Vertrag erklären?
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 149025 | Verfasst am: 05.06.2008 - 07:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Kannst du diesen Sprung mit dem Versailler Vertrag erklären?


Wohl eher mit dem völligen Niedergang der WR und des sozialen Lebens in ihr nach dem "Schwarzen Freitag"...oder warum stiegen auch zeitgleich die Stimmanteile der KPD ebenfalls exponentiell Fragend

Und glaube mir, mir der Person des RFSS tu ich mich ein wenig auskennen Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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