Das deutsch-englische Flottenabkommen vom 18. Juni 1935
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Titan
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BeitragBeitrags-Nr.: 4274 | Verfasst am: 03.12.2003 - 15:20    Titel: Das deutsch-englische Flottenabkommen vom 18. Juni 1935 Antworten mit Zitat

Wer kann mir genaueres dazu sagen? Habe das nur so grob gehört das es um die Tonnagezahl deutscher Schiffe ging.

Mit freundlichen Grüßen
der Titan
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 4276 | Verfasst am: 03.12.2003 - 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube die deutsche Flotte durfte nur 40 % der britischen Tonnage haben.

Und die Schiffe wurde auch festgelegt, vom Kaliber oder so, deswegen waren die Westentaschenschlachtschiffe schon ein Verstoß.

Um es genau und 100%ig richtig zu sagen müßte ich nachgucken.
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Titan
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BeitragBeitrags-Nr.: 4295 | Verfasst am: 04.12.2003 - 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

Cool,
Dankescön
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Muhammed
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BeitragBeitrags-Nr.: 58328 | Verfasst am: 08.05.2005 - 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Aber was ich bei dem Flottenabkommen nicht verstehe ist, das GB selbst den Versailler Vertrag gebrochen haben. Sie haben mit dem Flottenabkommen Hitler gezeigt, dass die Allierten mit sich reden lassen. MAn hätte das Flottenabkommen nich zusatnde kommen lassen dürfen. MAn hätte hart bleiben müssen.
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Panzerfaust
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BeitragBeitrags-Nr.: 67381 | Verfasst am: 31.07.2005 - 08:42    Titel: Antworten mit Zitat

Naja die Marine hatte noch Lange nicht den Bestand erreicht, den sie haben durft und wollte.

Dönitz wollte 1938 6 Schlachtschiffe,
8 Kreuzer,
4 Flugzeugträger,
und 300 Uboote neu gebaut haben. Dieses sollte bis 1945 geschen.
Da der 2 Wk dzwischen kam, konnte natürlich nicht alles Planmäßig gebaut werden.

Mit dieser Anzahl von Schiffen (besonders den 300 Ubooten oder den 4 Flugzeugträgern) hätte die Marine sicher den Seekrieg für sich entschieden. Z. B. auch, da nur 1/3 der Vorhandenen Uboote im Einsatzgebiet stehen.

1939 --->ca 24 (Hochseetüchtige) Uboote= 8 im Einsatzgebiet
1945 ---> 300 (Hochseetüchtige) Uboote= 100 im Einsatzgebiet
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 67382 | Verfasst am: 31.07.2005 - 08:46    Titel: Antworten mit Zitat

Der sog. Z-Plan trat aber erst 1939 in Kraft , da waren in allen "Konkurrenz"-Staaten bereits umfangreiche Bauprogramme im Gange ...

Winken

Jan-Hendrik
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Panzerfaust
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BeitragBeitrags-Nr.: 67383 | Verfasst am: 31.07.2005 - 08:52    Titel: Antworten mit Zitat

Kann sein, aber er wurde schon Jahre vorher erarbeitet. Hitler lenkt so Ende 1938 ein und erlaubte den Plan.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 67384 | Verfasst am: 31.07.2005 - 08:55    Titel: Antworten mit Zitat

Er existierte bereits vorher als Studie ( war eine Reaktion auf die brit. & US-Bauprogramme von 1934-36 ) , das ist richtig .

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 70009 | Verfasst am: 27.08.2005 - 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Der Z-Plan war auch Beweisstück der Anklage im Nürnberger Prozess gegen Raeder ("Vorbereitung eines Angriffskrieges").

Gruß
Thomas Zwinkern
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Michael1
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BeitragBeitrags-Nr.: 84902 | Verfasst am: 29.01.2006 - 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Cool Hier ist eine Übersicht der Großkampfschiffe der wichtigsten Seemächte 1939

Tabelle I
http://i1.tinypic.com/mt5shv.jpg
Tabelle II
http://i1.tinypic.com/mt5t21.jpg
Tabelle III
http://i1.tinypic.com/mt5teg.jpg
Tabelle IV
http://i1.tinypic.com/mt5uvp.jpg

Quelle:Goffrey Bennet

Michael1 Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 97563 | Verfasst am: 06.06.2006 - 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

was ist eigentlich über den SKL-Plan vom Juli 1940/Juli 1941 bekannt?
Im Rausch des Sieges über Frankreich wurden angeblich für die Nachkriegszeit geplant:

25 (!) Schlachtschiffe
8 Flugzeugträger (oder Flugzeugkreuzer)
400 U-Boote
und hunderte Kreuzer und Zerstörer,

wohl unterteilt in Schlachtflotte-Sicherungsflotte-Heimatflotte. Gab es dazu Typenangaben oder war das ein "Aufbohren" des Z-Planes?

Grüße
Thomas Winken
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Andreas
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BeitragBeitrags-Nr.: 113779 | Verfasst am: 26.01.2007 - 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Weiß jemand, ob das Abkommen gegenseitig kontrolliert wurde (durch anwesende Aufpaßer und Kontrolleure wie bei START usw.) oder hat man sich da auf das Wort der anderen Partei verlassen ?

Gruß, Andreas

Winken
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 113801 | Verfasst am: 27.01.2007 - 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Schiffbau ist nicht so einfach mit Atomwaffen zu vergleichen.

Zwar mussten die Parteien die Bauabsichten (mit Abmessungen, Bewaffnung, Panzerung, Leistung, usw) bekannt geben, eine Kontrolle gabs im eigentlichem Sinne nicht.
Allerdings kann ein geübtes Auge schon aus fotos nachprüfen, ob die Angaben wahrheitsgemäss sind, die Quantität ist noch einfacher nachprüfbar - jemand geht einfach in die Werft. Zwinkern

Da die allermeisten Schiffe auf Privatwerften gebaut wurden, waren diese ja keine Sperrzone.


mfg

alex
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Pantherfibel
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BeitragBeitrags-Nr.: 114232 | Verfasst am: 01.02.2007 - 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz anders in Japan wo man versuchte moeglichst in Geheimhaltung Schiffe zu bauen.
Mit dem Flottenvertrag von 1935 versuchte Deutschland unter anderem auch naeher an die Flottenstaerke Frankreichs heran zukommen, da man zu dieser Zeit nur Frankreich zu den kommenden Gegner, im Westen, zaehlte nicht aber England. Dies merkte man ja auch in einigen Entscheidungen Hitlers. Meine Meinung
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 114233 | Verfasst am: 02.02.2007 - 00:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

da Japan zu den Siegermächten des 1. Weltkrieges gehörte hatten diese ja aber auch keinerlei Auflagen zu beachten!

Winken

Gruß
Tobias
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