Die Kämpfe in Niederschlesien 1945
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SchlesienToni
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BeitragBeitrags-Nr.: 204338 | Verfasst am: 26.01.2015 - 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Grüße dich. Es freut mich das sich trotz der langen Zeit nach dem letzten Beitrag noch jemand meldet. Ich habe auch nur aus Texten heraus lesen können in welche Richtung, und über welche Dörfer hinweg die Russen Richtung Zittau Marschiert sind. Wie schon geschrieben, interessieren mich die Dörfer/ Gemeinden altmannsdorf und KönigsWald.
Hast du eine genaue LageBeschreibung von herrnhut, wo Kampfhandlungen statt gefunden haben?

Gruss
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wirbelwind
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BeitragBeitrags-Nr.: 204341 | Verfasst am: 26.01.2015 - 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Toni,
in puncto Altmannsdorf und Königswalde kann ich Dir nicht weiterhelfen. Betreffs Herrnhut muss ich meinen Onkel befragen bzw. nochmal in meine Literatur schauen, obwohl da zwar die Gefechte um Bautzen im April beschrieben werden und noch um Löbau, aber dann wird es dünn. Sobald ich etwas herausgefunden habe, melde ich mich.
MfG Wirbelwind
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wirbelwind
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BeitragBeitrags-Nr.: 204354 | Verfasst am: 30.01.2015 - 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Toni,
habe in meiner Literatur nachgeschaut. Am meisten zur der Thematik habe ich in W. Fleischers ,,Das Kriegsende in Sachsen 1945" gefunden. Allerdings die von Dir genann
ten Orte sind dort nicht aufgeführt. Er schreibt u.a., dass am 18.04.45 Fliegerangriffe auf Zittau und Löbau stattfanden, am 08.05.45 ein Nachhutgefecht zwischen Wehrmacht und der roten Armee bei Herrnhut zu verzeichnen ist, an dem gleichen Tag wurden Görlitz, Löbau, Herrnhut und Bautzen besetzt, wobei in Bautzen die polnische Armee einmarschierte. Die Besetzung von Zittau erfolgte am 9.5.1945. Im Buch ,,Panzergrenadiere im 2. WK " von Lucas/Cooper gibt es am Ende des Buches ein Kapitel ,,Die Panzergrenadierdivision Brandenburg im Abwehreinsatz an der Neiße im April 1945". Dort wirst du zwar auch nicht die von Dir genannten Orte finden, aber die dort beschriebenen Kämpfe helfen dir vielleicht mehr, als das, was Fleischer beschreibt.Wenig ergiebig erscheint mir das Buch von E. Berndt ,,Spurensuche-Die kämpfe um Weißenberg und Bautzen im April 1945". Es gibt noch andere Bücher, so z. B. über das Fallschirm-Panzerkorps ,,Herrmann Göring" und das Buch von H. Spaeter: ,,Panzerkorps Grossdeutschland", wo die Kämpfe in Niederschlesien bzw. um Bautzen auch eine Rolle spielen. Nur sind diese Bücher nicht in meinem Besitz und habe diese vor längerer Zeit gelesen, so dass ich mich an Einzelheiten nicht mehr erinnern kann. Versuch doch mal über die Ortschroniken etwas heraus zu finden.
MfG Wirbelwind
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Haithabu
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BeitragBeitrags-Nr.: 204631 | Verfasst am: 29.05.2015 - 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich möchte auch mal ein wenig zum Thema beitragen, obwohl das Thema und der letzte Beitrag schon wieder ein bisschen her sind. Eigentlich lese ich mir immer nur interessiert die Themen durch, weil die meisten in der Hinsicht mehr wissen als ich.

Aber da es sich hier um meine Heimat handelt (Aufgewachsen in Niederseiferdorf/Baarsdorf), habe ich da ein besonderes Interesse mein Wissen mit euch zu teilen.

Viele Jahre ist es her, da habe ich einen Zeitzeugen befragt. Dieser war in der HJ und als Melder eingesetzt. Er ist aufgewachsen in Attendorf unweit von Baarsdorf entfernt. Ans genaue Datum konnte er sich nicht mehr erinnern. Folgendes hatte er zu berichten:

Vom Datum würde ich es eingrenzen auf den Zeitraum zwischen den 10.04. und den 20.04.1945. Da es noch vor der Offensive nach Bautzen war aber bereits ein Brückenkopf über die Neiße bestand.

In Ullersdorf beobachtete er einen Kampf zwischen einer deutschen PAK und drei sowjetischen T34 samt aufgesessener Infantrie. Diese kamen aus Südöstlicher Richtung durch die Wälder auf dem Thiemendorfer Weg angefahren. Bei Google Maps kann man sehr schön sehen wie Links und Rechts die Ullersdorfer Teiche liegen. Also kein großer Platz zum manövrieren.
Die Pak war am Poetenteich in Stellung gegangen. Bei Sichtkontakt schoß die Pak als erstes den Führungspanzer ab und danach den dritten.
Dadurch das der mittlere Panzer nicht mehr wenden konnte, booteten die Fahrer aus und flüchteten.

Der Richtschütze soll später das EK I bekommen haben. Der Zeitzeuge war persönlich bei der Verleihung.

In der damaligen Kirche in Ullersdorf, wiederum ein Ortsteil von Jänkendorf, gab es einen Gefechtstand. Er erwähnte auch immer wieder das es ein hoher Offizier oder gar General der "Großdeutschland" gewesen sein muss. Wobei diese doch garnicht dort gekämpft hat. Meinte er eventuell einen der Brandenburger?

Jedenfalls sei er als Melder zu diesem Gefechtsstand zurück gekommen, da sah er diesen Offizier tot dar liegen. Eine Granate war in die Kirche eingeschlagen und hatte mehere Soldaten getötet. Noch heute kann man einige der Splitter in der Kirche besichtigen. Für den Zeitzeugen war dies ein eindringliches Erlebnis was er bis heute nicht vergessen hat.


Hier noch ein paar Bruchstücke:

In Baarsdorf gab es mehere Vierseiten-Höfe. Genau zwei davon wurden als "Stützpunkte" verwendet. Einer davon war sogar später eine Art Gefangenenlager... erst für Hiwis aus dem Osten und später für deutsche Soldaten.
Ein weiterer Hof wurde als Werkstatt umfunktioniert, heute noch kann man an der großen Scheune die beiden großen Tore erahnen. In dieser sollen sogar Panzer instandgesetzt worden sein. Dieser wurde wiederum dann Ziel einer Fliegerbombe und riss den halben Giebel des Wohnhauses weg.

Mein Vater berichtete mir davon und hat es mir vor mehreren Jahren sogar gezeigt... in Kreba-Neudorf sollen mehere deutsche Panzer und Artilleriegeschütze gestanden haben. Als der Krieg vorbei war hatte man die Granaten und allerlei Gerät einfach im schwarzen Schöps versenkt.
Damals konnte man noch die Spitzen der Granaten aus dem Wasser ragen sehen. Vor einigen Jahren wurde erst aufgeräumt.
Diese Praxis der Beseitigung von Kriegsmaterial soll kein Einzelfall gewesen sein. Mein Uropa hat meinem Opa und der wiederum mir erzählt das überall im NOL auf Feldern Granattrichter waren und dort Gewehre,Munition, Ausrüstung sogar ganze Pferdegespanne hineingeschoben wurde... danach erde drüber und das war es. Weshalb heute noch viele Landwirte beim umpflüggen ziemlich bammel haben.

Soviel dazu...

Ich hoffe es hat euch nicht gelangweilt.
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schwarzermai
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BeitragBeitrags-Nr.: 204632 | Verfasst am: 29.05.2015 - 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

DANKE!!

Cu Cu Meine Meinung Meine Meinung
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wirbelwind
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BeitragBeitrags-Nr.: 204635 | Verfasst am: 30.05.2015 - 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Prima, Haithabu Winken Was das Verhalten der Pak-Bedienung angeht. Gleiches hatten wir ja im Thread schon durch Panzer an den Kodersdorfer Teichen, wo die Rote
Armee auch einige Panzer verlor. Aus den spärlichen Erzählungen meines Vaters ist mir bekannt, wie er als Richtschütze an einer ,,Russenspritze" in den Beskiden den vorderen und hinteren T 34 einer Panzerkolonne abschoss, so dass die gesamte Kolonne mit insgesamt 10 Panzern problemlos vernichtet werden konnte.
MfG Wirbelwind
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Haithabu
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BeitragBeitrags-Nr.: 204637 | Verfasst am: 01.06.2015 - 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

@wirbelwind: ja, das ist echt beindruckend. Bei dem Kampfgetöse so dermaßen die Ruhe zu bewahren und jeder Schuss musste sitzen. Das kann man sich kaum vorstellen.

Etwas weiteres ist mir erst am WE wieder in mein Gedächtnis gekommen: Östlich von Attendorf gibt es mehrere kleine "Wäldchen"... dazwischen Wiesen und früher sogar kleine Teiche. Genau dort besitzt mein Opa ein Stück Wald. Als wir vor etwa zwei Jahren, dort einige Bäume gefällt hatten, blieb unsere Säge plötzlich stecken. Grund war ein fast handgroßer Splitter. Von außen nicht zu erkennen, da über die Jahre alles wieder zugewachsen war.
Daraufhin wurde mir erzählt das genau dort eine russische Batterie in Stellung gegangen war und Richtung Diehsa geschossen hatte. Noch heute kann man im Gewandhaus von Diehsa einige Einschläge von Splittern in den Stützbalken erkennen.

Wahrscheinlich wurde aber auch zurück geschossen, was auf jedenfall die ganzen Splitter in die Bäumen erklären würde.

Vielleicht weiß da einer mehr...
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 204638 | Verfasst am: 01.06.2015 - 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

die, die keine Ruhe bewahrten, konnten danach nichts mehr erzählen ;)
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wirbelwind
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BeitragBeitrags-Nr.: 204642 | Verfasst am: 03.06.2015 - 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Das war meinem Vater auch noch zu entlocken. Die bewiesene Kaltblütigkeit beim Abschuß besagter Panzer musste er sich in der Panzerjäger-Abteilung, wo er diente, hart erarbeiten. Nach 4 Wochen Grundausbildung ging es 1943 ruck-zuck an die Ostfront. Bis zum Rückzug 1945 über die Beskiden, wo die beschriebene Geschichte passierte, lebten von denen, die zur gleichen Zeit, wie er, neu zur Abteilung kamen, nur noch wenige. Das untermauert, was Garde du Corps bereits schrieb.
MfG Wirbelwind
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Gastolli
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BeitragBeitrags-Nr.: 204643 | Verfasst am: 04.06.2015 - 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, die Räderpak hatte ja auch ein "ungünstiges Verhältnis" was Erfolge/Verluste anging. Gelegentlich findet sich im Archiv so eine Aufstellung von einer Panzerjäger-Abteilung...

als Beispiel, so aus dem Kopf, für einen Einsatz über einen Monat 1944

1. Kompanie (gezogene Pak)
abgeschossen 18 Panzer, verloren 12 Pak, 28 Tote, 66 Verwundete

2. Kompanie (Sturmgeschütz III)
abgeschossen 55 Panzer, verloren 3 Stug, 8 Tote, 23 Verwundet

so oder ähnlich hat's oft ausgesehen. Die Pak konnte sich ja meist gut tarnen und hatte normalerweise den 1. Schuß, wenn denn Panzer auf die Stellung zu kamen. Aber dann..., Stellungswechsel war dann meist nicht mehr möglich, das Gefecht mußte ausgefochten werden.

Oft aber waren die Pak schon durch vorherige Artillerieüberfälle ausgefallen.

Die Jagdpanzer-Kompanien innerhalb der Panzerjägerabteilungen (Sturmgeschütz III oder Jagdpanzer 38t) hatte doch einen großen Vorteil.

Oliver
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wirbelwind
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BeitragBeitrags-Nr.: 204648 | Verfasst am: 06.06.2015 - 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

So, wie Du argumentierst, Oliver, nachvollziehbar. Im konkreten Fall stand Vattern an einem 8,8 cm Geschütz, motorisiert. Trotzdem waren Sturmgeschütze/Hetzer natürlich viel beweglicher und hatten größere Chancen, mit heiler Haut davon zu kommen.

MfG Wirbelwind
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DerSchlesier
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BeitragBeitrags-Nr.: 204895 | Verfasst am: 14.10.2015 - 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Forengemeinde ! Winken

Ich wollte auch mal was zu dem Thema beitragen speziell der Kämpfe und Vorkommnisse in und um der Gemeinde Rietschen !
Die meisten Informationen habe ich von Zeitzeugen dann Eigeninitiative (Geborener Rietschener und kenne so gut wie noch alle vorhanden Stellungen) und dem Buch "Der Kampf um Rietschen" von Juliusz Malczewski !

Zum Buch leider alles nur aus Sicht der Polen deswegen wenig Informationen zu den Deutschen Verbänden !

Mir ist bekannt das der Kampf um Rietschen vom 18.04- 21.04.1945 stattfand !
Vielleicht hat da jemand andere Informationen grade weil die Reichsstraße 115 (B115) von Rietschen bis Niesky HKL war !?

Beteiligte Deutsche Verbände sind mir bekannt....
- 22. Batterie d. Fliegerabwehrregiments
- Teile der 1. Panzergrenadierdivison "Brandenburg" mit dem 1. Sturmregiment der 4. Panzerarmee
(Vielleicht hat da jemand noch andere Informationen)

Schwerpunkt in Rietschen war die Verteidigung nach Westen ganz klar und den Vormarsch der Polen nach Niesky und Richtung Weißwasser zu verhindern.

Große Kämpfe gab es im bereich der Alten Ziegelei in Rietschen !
Diese ist nicht mehr vorhanden wurde wohl Komplett Zerbombt im Kampf und später zu Zone Zeiten einplaniert und ein Wald gepflanzt !
Ich konnte jedoch über alte Messtischblätter und Zeitzeugen den Standort fündig machen und einige Stellung und Relikte feststellen !
Im Buch wird leider nicht erzählt wer da nun Kämpfte auf dt. Seite, Zeitzeugen meinten wohl es war die SS !

Dann gab es noch etwas größere Gefechte um das Örtchen Hammerstadt einzunehmen, dazu ist bsp. weise bekannt das beim Vorstoß 4- T34 auf einer Nassen Wiese versanken und sich nur ganz knapp wieder Befreien konnten !
Danach hat die HJ einen T34 mit einer Panzerfaust abgeschossen.
Zu diesen Thema gibt es auch in Rietschen eine Art Mythos der Besagt das ebenfalls auf einem Stück Wiese ein dt. Panzerkampfwagen versunken sei und dieser immer noch da ist !
Leider weis ich nicht wie viel und was für Arten von Panzern etc. in Rietschen zum Einsatz kahmen !

Von Zeitzeugen erfahren und selber Bestätigt durch Fund von Patronen etc.

-Explosion eines Munitionszuges in einem Waldstück zwischen Rietschen und dem Ortsteil Teicha (Datum unbekannt)

-Standorte von 2 MG´s

-Standort einer Vierlingsflak

- Standort von 2 Flak 8.8


Falls noch Fragen sind versuche ich sie zu beantworten bzw. wer noch was etwas weis immer her mit Informationen !

(Bin auch öfter an der Neißekampflinie und zwischen Niesky, Weißenberg, Bautzen Kamenz unterwegs)


mfg

DerSchlesier
Panzer
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schwarzermai
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BeitragBeitrags-Nr.: 204902 | Verfasst am: 15.10.2015 - 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

eventuell interessant:


Weißwasser im Frühjahr 1945: Teil 1 und 2
Taschenbuch
von Lutz Stucka

http://www.amazon.de/Wei%C3%9Fwasser-Fr% ... amp;sr=8-2&keywords=weisswasser+1945

Uwe
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Ghost86
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BeitragBeitrags-Nr.: 205213 | Verfasst am: 11.12.2015 - 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebes Panzer-Archiv.

Ich habe folgendes Problem und folgende Frage:

Es geht um Karl Rossmann und die "Rossmann-Stellung". Ein Panzer-Archiv Nutzer schrieb das dieses Gefecht sehr gut im Buch "Der Kampf um Schlesien" von Hans von Ahlfen beschrieben wäre. Ich besitze das Buch leider nicht aber ein Kollege hat es. Jetzt bräuchte ich bitte mal die genaue Buchseite(n) auf den das beschrieben steht. Kann mir/uns bitte jemand helfen?

Dankeschön im voraus !
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wirbelwind
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BeitragBeitrags-Nr.: 205286 | Verfasst am: 29.12.2015 - 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ghost86,
habe in dem besagten Buch nachgeschaut und bin auf seite 240 fündig geworden. Allerdings wird das Gefecht am 19.04.45 nur eine halbe Seite lang beschrieben durch den Kommandeur der Fallschirmjägerpanzerdivision,,Herrmann Göring", Generalmajor Lemke.,,Bei Kodersdorf, das an einem kleinen Bachlauf liegt, kommt es an diesem Tage zu einem der dramatischsten gefechte, die ich in den letzten Monaten erlebt habe.Aus dem Waldesrand, etwa 2 km ostwärts Kodersdorf tritt plötzlich ein grosser rusischer Panzerverband aus, der uns aus Erd-u.Luftaufklärungsmeldungen bereits bekannt war. Die bewegliche Reserve unseres Panzer-Regiments unter seinem hervorragenden Kommandeur Oberstleutnant Roßmann(17 Panther) geht dicht am Bachlauf gut getarnt in Stellung. der russische Panzerverband(später stellten wir fest,daß es sich um das I. polnische Panzerkorps handelt, das auf russischer Seite aufgestellt wurde) entwickelt sich in friedensmäßiger Formation und rollt auf Kodersdorf zu. Kein Schuß fällt, und erst als die vordersten feindlichen Panzer auf etwa 50 Meter herangekommen sind, eröffnet Oberstleutnant Roßmann das Feuer. Die Wirkung ist vernichtend, jeder Schuß sitzt. In 20 Minuten sind 43 Panzer abgeschossen, der Rest zeigt die weisse Fahne. Uns fallen etwa 12 unbeschädigte Panzer in die Hand, darunter 3 oder 4 vom Typ Stalin, die wenige Stunden später mit dem Balkenkreuz bei uns eingesetzt werden" Soweit zum Bericht von Generalmajor Lemke. Mehr steht dazu im Buch nicht drin. Cool
MfG Wirbelwind
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