Der Kampf um die Festung Schneidemühl 1945
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 154181 | Verfasst am: 25.07.2008 - 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

2.2.1945
Funkmeldung aus festung Schneidemühl:
Luftversorung in der Nacht vom 1. - 2.2. hat nicht geklappt.
Mun.-Lage äüßerst angespannt. Gegenangriff zur Bereinigung kleinerer Einrüche teilweise nicht mehr durchführbar.
"Art.Mun. und Werwundete - entscheidende Stunde - Lage ernst"
Starkes Störungsfeuer auf die Innenstadt. Angriff mit Panzern von Süden erwartet.
gegen Ost- und Nordfront Aufklärungsvorstöße. Kleinere Einbrüche dort bereinigt. Flugplatz weiterhin nachtlandeklar.

Funkspruch Reichsführer-SS

Kommandanten der festung Schneidemühl
Oberstleutnant Remlinger

Ihnen und den braven Soldaten der festung Schneidemühl für Ihre Haltung im Kampf und Ihre Opferwilligkeit, mit der Sie außerdem eine Million dem Deutschen Roten Kreuz zum 30. Januar spendeten, meinen Dank und meine Anerkennung.
haltet mir Schneidemühl weiter!

3.2.45 RF/M. Euer H. Himmler

Nachrichtlich
2. SS-Ogruf. Jüttner
3. SS-Gruf. Fegelein
4. SS-Sturmbannführer Seyda


Funkspruch aus Schneidemühl
Kr- BLITZ- SCHLUESSELSTELLE ZEPPELIN
3.2.45 0250
GKDOS -- Chefsache - Nur durch Offizier --

Gegner setzt seit Mittag konzentrische Angriffe von Nordosten, Norden, Westen und Südwesten fort. Bis auf Südwestfront alle Einbrüche Abgeriegelt. Durch anhaltendes Artl - Feuer und Stalinorgel starke Zerstörungen, Brände und Ausfälle.
Muni- Zuführung heute Nacht entscheidet das Schicksal der festung.=

Gez. Remlinger

Morgenmeldungen von den Armeeoberkommandos 6.2.45

II. Vom Armeeoberkommando 11

festung Schneidemühl: meldung 24:00 Uhr. Ruhiger Verlauf der Nacht.
Einflug von Jus auf Grund der Wetterlage unmöglich.
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Morgenmeldung 7.2.45

Festung Schneidemühl: Seit einbruch der Dunkelheit Btl. starke von Artillerie und Granatwerfern unterstütze Feindangriffe gegen Nord- und Nordwestteil der Festung, die zu einem Einbruch führten.
Mit Ausdehnung der Angriffe auf weitere frontabschnitte am 7.2. wird gerechnet.

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Tagesmeldung 8.2.45 an O.K.H.

festung schneidemühl steht in hartem Abwehrkampf gegen konzentrisch angreifenden Feind, der infolge fehlens jeglicher Artillerie-Munition nur mit unzureichenden Mitteln geführt werden kann. Der gegner erzielte hier unter heftigem Artillerie- und Stalinorgeleinsatz im Südwestteil der festung einen Einbruch, dessen Abriegelung nur notdürftig mit aus Südfront herausgezogenen kräften erfolgen konnte. Von den in der nacht zum 8.2. zur Luftversorgung angesetzten Jus hat nur eine erfüllt.

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Tagesmeldung 9.2.45

Festung schneidemühl: feindeinbruch mit Panzern im Südwestteil der Stadt abgeriegelt. Wenn Luftversorgung auch diese Nacht ausbleibt sinkt Abwehrkampf infolge Munitionsmangel auf Null.
Erneute starke Feindangriffe werden kaum noch abgeschlagen werden können.

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Nachtrag zur Morgenmeldung vom 8.2.45 (Aufgenommen 11.00 Uhr)
Festung Schneidemühl:
Feind in Rgt. Stärke mit 15 Panzern von Nordwesten in die Festung eingebrochen. Abriegelung der Einbruchstelle mit den durch frontverkürzung an Südfront in Linie Nordwestrand Koschütz - Straßenwegekreuz Dreiers-Kol. freigewordenen Kräfte im Gange.
Für gegenangriff keine Inf. Reserven und Artilleriemunition. Gegner sitzt 500 m vor Höhenrand, der die gesamte Front vor Küddowtal beherrscht. lage ernst. Auf welchen Zeitraum soll vorhandene Restmunition ausgeteilt werden. Seit 17.00 Uhr Zunahme der Artillerie und Granatwerfer-Feuertätigkeit des Gegners.

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Fernspruch von 11. Armee übermittelt.
Aufgegeben von Festungskdt. Schneidemühl 8.2., 24.00 Uhr.

Feind greift weiter Südwestfront in Rgt.-Stärke, unterstützt durch 15 Panzer und einzelnen Flam.-Panzern an. Einbruch bis in südwestlich Kueddon gelegene Stadtteile. Schwere Straßenkämpfe im gange. 2 Panzer abgeschossen. Starkes Art.- und Granatwerferfeuer auf Art.-Stellung. Reserven eingesetzt. Erbitte erneut antwort auf Spruch 7.2., 18:00 Uhr. Wie Lage?

aufgenommen am 9.2., 14.45 Uhr

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Tagesmeldung A.O.K. 11

......In Schneidemühl sind nach letzten Funkmeldungen schwäre Kämpfe besonders im West-, Süd- und Südwestteil im Gange. Lage der hervorragend geführten und besonders tapfer geschlagenen bestzung muß als äußerst gespannt bezeichnet werden.

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Funkspruch
Reichsführer-SS, Ob H Gr Weichsel

Kommandant festung Schneidemühl
Herrn Oberst Remlinger

Lieber Remlinger

Der Führer hat Sie in Anerkennung Ihres Einsatzes wegen tapferkeit vor dem Feind zum Oberst befördert.
Meinen herzlichen Glückwunsch. Alle guten Wünsche Ihnen und Ihren braven Männern,

Ihr H. Himmler

9.2.45 RF/M.

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Meldung 10.2.45
Besatzung
Festung Schneidemühl:
Rgt. Mertz
Rgt. Bonin
Rgt. Moring
2 Flak-Bttrn.
le. Art.E.Abt.2
Pz.Jg.201

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Tagesmeldung an O.K.H. vom 10.2.45

Die schweren Kämpfe mit den tief in das Stadtgebiet eingebrochenen Feind in der festung Schneidemühl dauern weiter an. kampfkraft der besatzung durch Übermüdung so stark gesunken, daß sie nach Funkspruch dem gegner schlafebd ind die Hände fällt.

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11. Armee

KR

Entscheidung Schneidemühl fällt voraussichtlich 11.2.1945. In der Nacht vom 10./11.2.45 Einflug von einmal zehn und einmal zwanzig maschinen.
Diese fliegen einen Stoßtrupp von 50 Mann ein. Mit ihnen sind vor den Verwundeten die Kinder aus Schneidemühl auszufliegen. Sofortige Verständigung der Festung durch Funk.

Ob Kdo H Gr Weichsel
Abt. Ia Nr./45 gKdos
i.A. gez. Eismann
Oberst i.G.

10.2.45 21.30 Uhr
E/H.
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Tagesmeldung an O.K.H. vom 11.2.45

...........................Nach letzten Funkspruch von 13.15 Uhr anhaltende Straßenkämpfe im Stadtgebiet der Festung Schneidemühl. Kommandant meldet gegen 1.00 Uhr Einbrüche mehrerer Panzer mit aufgesessener Infanterie von Südwesten in Richtung Küddow-Brücke.
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Tagesmeldung an O.K.H,. vom 12.2.45

In Festung Schneidemühl ist Feind durch fortgesetzte Angriffe in Regimentsstärke, unterstützt von Panzern, Sturmgeschützen, Jagdbombern sowie sehr starkem Artillerie-, Granatwerfer- und Salvengeschützfeuer nach Ausfall fast sämtlicher Führer, der seit Tagen um jeden Meter Boden heldenhaft kämpfenden Truppe im Zuge der hauptstraße von Westen durchgebrochen. Neue HKL an der Küddow im Aufbau. Lage westlich der Küddow ungeklärt. Feldflugplatz weiterhin landeklar.
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Morgenmeldung von A.O.K. 11 12.2.45

besatzung Schneidemühl erbittet dringend Chirurgen, da eigener ausgefallen. 750 Verwundete.
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KR GHZPH C 399 13/2 0315

KR H. GR. Weichsel
--Chefsache nur durch Offizier .=
Funkspruch von Festung Schneidemühl.
Vom 12.2..2400.-

Verbindung zu noch westlich der Küddow zusammenhanglos kämpfenden teilen abgerissen. Brückenkopf Koschütz und Klein. Brückenköpfe vor Küddow. Brücken in eigener Hand.
Weiter starke verluste.
Für 13.2. früh wird mit Fortsetzung der Angriffe auf breiter Front gerechnet. An Südost- Front starke Bereitstellungen erkannt und entsprechend Munitionslage durch Festungsartillerie bekämpft.
Panik unter Verwundeten wegen Nicht- Abtransport droht auf kampftruppe überzugreifen. Abtransport in rollendem Einsatz auch in der Nacht vom 13. auf 14.2 unbedingt erforderlich, gleichgültig Ju mit oder ohne Munition hier eintreffen.
995 Verwundete und 100 Kinder.
Täglicher Zugang 300 Verwundete.=

Gez. Remlinger, Oberst
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Tagesmeldung an O K H vom 13.2.45

Besatzung Schneidemühl steht in Stadtmitte in schwerem kampf mit von Westen, Norden und Süden angreifenden Gegner. Feind setzte mit Infanterie über die Küddow über. Flugplatz wird mit allen Mitteln gehalten um Abtransport der Verwundeten zu ermöglichen.
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Morgenmeldung von A O K 11

Festung Schneidemühl gab als letzte Funkmeldung:
"Einflug und Landung wegen feindeinwirkung nicht mehr möglich.
Schneidemühl dankt seinen tapferen Transportfliegern. Wir kämpfen
weiter." seit 13.2. 18,00 Uhr antwortet die Festung auf Funkrufe nicht mehr.
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Morgenmeldung an O K H vom 14.2.45

Festung Schneidemühl antwortet sei 13.2. 18,00 Uhr nicht mehr.
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Tagesmeldung an O K H vom 14.2.45

Besatzung Schneidemühl nach letztem Funkspruch infolge Verlustes der Stadt im Ausbruch nach Norden.

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Fernschreiben 1448 Geheime Kommandosache
14.2.45
02,00 Uhr
von Reichsführer-SS und Ob H Gr Weichsel
an SS-Obergruppenführer Steiner
Ob 11. Armee

Betrifft: Schneidemühl

Einfliegen eines Bataillons nach Schneidemühl nicht möglich, da z.Zt. keines vorhanden. Hoffentlich gelingt heute Nacht mit allen Mitteln durch die Luftwaffe angestrebte Bergung der Verwundeten.

gez. H. Himmler
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 154263 | Verfasst am: 26.07.2008 - 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr gut Gut gemacht!

Winken

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tluassa
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BeitragBeitrags-Nr.: 154316 | Verfasst am: 27.07.2008 - 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich versuche ihn dazu zu kriegen das aufzuschreiben. Als er das Foto von Remminger gesehen hatte war er richtig aufgeregt und erzählte mir sofort das sich mal mit ihm "unterhalten" hat. Man muss dazu sagen er war damals erst 18 Jahre alt.
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BeitragBeitrags-Nr.: 154317 | Verfasst am: 27.07.2008 - 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Das wäre auf jeden Fall wunderbar Gut gemacht!

Mein Großvater sollte mit seinen 44 Jahren noch als Volkssturmler zum Entsatz der Festung antreten, sein Batallion hat aber nicht mal die Hälfte des Weges von Stolp nach Schneidemühl geschafft Rollene Augen

Winken

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BeitragBeitrags-Nr.: 159015 | Verfasst am: 08.09.2008 - 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

In einem Befehl vom 29.1.45 wird der FestungsKdt. angewiesen,

Vorbereitungen zur Sprengung aller Anlagen der Turbojäger-Produktion in Schneidemühl zu treffen,

Weiß jemand, welche Anlagen gemeint sind Fragend

Winken

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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 159078 | Verfasst am: 09.09.2008 - 02:39    Titel: Antworten mit Zitat

In Schneidemühl war anscheinend eine kleinere(?) Produktion von Me262 (Turbo=Strahltriebwerk), siehe hier:
http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?f=69&t=63277&sid=47c4f2805d50f50b251ca0fc4f68f86c
Desweiteren existiert dort der Bunker "Detlev", wäre möglich das dieser die Endfertigung bombensicher beherbergte.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 160084 | Verfasst am: 21.09.2008 - 08:17    Titel: Antworten mit Zitat

Kann es sein, das die Produktion zwar vorbereitet wurde, aber noch längst nicht alles fertig war Fragend

Winken

Jan-Hendrik
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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 160142 | Verfasst am: 22.09.2008 - 00:06    Titel: Antworten mit Zitat

Davon ist aus zu gehen.
Eine Großfertigungsanlage wie 'Weingut' wird das aber nicht gewesen sein.
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Ursula
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BeitragBeitrags-Nr.: 168422 | Verfasst am: 09.03.2009 - 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich versuche das Schicksal meines Onkels, August Dettmer, geb. Sept. 1926, aufzuklären.
Er war Ende 1944 bis Januar 1945 in der 2.HUS, Pz.Jg., Kolberg, Waldenfels(gab es sie?)-Kaserne.
Ende Januar 1945 in Schneidemühl. Im letzten Brief vom 12.2.45 gab er seine Adresse als Oschtz. August Dettmer, Pz.Jg., Abt.Kugelmeier, Komp. Tegeler, FPN 29888 an. (Er fügte das Kürzel Pe hinzu, mit dem niemand etwas anfangen kann.) Seitdem gilt er als vermißt.
Herr Kugelmeier soll, lt. Auskunft eines Wehrmachtsangehörigen, in Gefangenschaft geraten sein. Meinen Onkels kannte er jedoch nicht.
August Dettmer stammt aus Hannover und war vor Kolberg in Braunschweig in der Lt. Müller-Kaserne, 2.Pz.Jg. Abt. 13. Angeblich auch in der Wolfsschanze. Wann, ist mir nicht bekannt. Es existieren keine Briefe, nur unbeschriebene Ansichtskarten aus Rastenburg.
Zu DRK, VdK, WASt, MGFA usw. habe ich schon Kontakt aufgenommen.
Über einen Herrn Kugelmeier ist nichts in Erfahrung zu bringen.
Vielleicht weiß jemand etwas über die Einheiten meines Onkels oder sogar um sein direktes Umfeld. In seinen Briefen schreibt er nur einiges über das Kampfgeschehen und die Versorgungslage.
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Ursula
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BeitragBeitrags-Nr.: 169165 | Verfasst am: 22.03.2009 - 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen
ich habe auch in anderen Foren einen Suchantrag gestellt.

http://www.vksvg.de/thread.php?threadid=4887
und
http://www.gesucht-wird.eu/forum_gesucht_wird/forum/index.php/topic,1966.msg21538.html#new

Grüße, Ursula
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 169167 | Verfasst am: 22.03.2009 - 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Laut dem Nachkriegsbericht von Oberst Bonin wurden die in Schneidemühl eingesetzten Teile der HUS Kolberg von einem Hptm. Offski geführt.

Winken

Jan-Hendrik
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Ursula
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BeitragBeitrags-Nr.: 169196 | Verfasst am: 23.03.2009 - 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Hendrik

in dem Forum hier unter Angabe der Truppen von Schneidemühl ist auch ein Hptm.Peters erwähnt.
Da mein Onkel fortwährend seiner FPN 29888 Pe als Kürzel hinzugefügt hat, leuchtet mir die Version ein, daß Hptm. Peters damit gemeint sein könnte. Sicher bin ich mir natürlich überhaupt nicht. Und sowohl bei dem o.g. als auch bei Hptm. Offski oder Owski (wie Friederike als Eintrag beim VdK gefunden hat) bin ich mir nicht klar über das weitere Vorgehen.
Übers I-net bin ich schon ins Bundesarchiv Frbg. gelangt, da komme ich aber nicht weiter, für mich zu kompliziert.

Gruß, Ursula
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 169198 | Verfasst am: 23.03.2009 - 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ursula, das Pe hinter der Feldpostnummer ist der Schlüssel.

Die genannte Feldpostnummer war zu dieser Zeit keiner Personaleinheit zugeordnet.

Die 29888 war vom 10.11.1944 bis zum 5.3.1945 der Festungs-Kommandantur Schneidemühl zugeordnet.

Hier ist Deine Vermutung naheliegend das genannter Hptm.Peters etwas damit zu tun hat. Allerdings könnte das Pe auch für Personaleinheit stehen, allerdings sollte es dann groß geschrieben sein (PE).

Übrigens gab es die Waldenfels-Kaserne.
Diese wurde 1934 in Kolberg für die Panzer Abwehr Abteilung gebaut.
Die Waldenfels-Kaserne ist um den 10. März teilweise gefallen.


Fred Winken


Zuletzt bearbeitet von Fred am 23.03.2009 - 14:43, insgesamt einmal bearbeitet
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Ursula
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BeitragBeitrags-Nr.: 169199 | Verfasst am: 23.03.2009 - 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Fred

Waldenfels also bestätigt, da müßten dann doch auch Namen der Ausbilder vorhanden sein?

Und Erkenntnisse über Hauptm. Peters müßten dann doch auch etwas mehr Licht ins Dunkel bringen -oder?


Ursula Winken
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 169201 | Verfasst am: 23.03.2009 - 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, Hauptmann Peters dürfte man wohl nicht bei den Panzer-Jägern suchen.
Besagter Hauptmann taucht als Kommandeur einer 15cm-Hubitz.Bttr. auf.

Aber was war zu dieser Zeit schon normal?

Zu Kugelmeier habe ich leider nix.

Fred Winken
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