Das Kaukasusprojekt der Alliierten vom Jahre 1940
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 120887 | Verfasst am: 03.05.2007 - 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Dann setz mal bitte deine ideologischen Scheuklappen ab und rekapituliere:

In den 30ern haben sie den Aufbau der sowjetsichen Schwerindustrie entscheidend gefördert. Was war der strategische Zweck von Stalins Schwerindustrie??

Die Pläne zum Angriff auf die kaukasischen Erdölfelder entstand erst nach dem sowj. Überfall auf Finnland Zwinkern

Welche Schlüsse ziehen wir daraus?

Ohne die Hilfe der Westalliierten hätte sich Stalin kaum so schnell und effektiv auf seine erneuten Expansionsabsichten Richtung Westen vorbereiten können Zwinkern

So, und was bleibt nu übrig von der Standardphrase "Kampf Kapitalismus vs Sozialismus"? Richtig, wie üblich nichts als ideologischer Müll Idee

In der Politik interessiert Ideologie keine Sau, da gehts nur um Macht, Einfluß, Kohle. Ob Rot, Braun oder Grün, das hat in der Geschichte noch nie eine Rolle gespielt.

Ideologie ist lediglich fürs Volk gedacht, um die jeweilige Volksmasse hinter den Herrschenden oder Denjenigen, die das gerne wären., zu sammeln. Ansonsten ists und bleibts kokolores.

Und grade Du, lieber Jens, solltest langsam mal den Schritt wagen und dich aus diesem ideologie-geprägtem Geflecht lösen, nur so erschließt sich dir langfristig der Blick auf die Quintessenzen Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 120891 | Verfasst am: 03.05.2007 - 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:

In den 30ern haben sie den Aufbau der sowjetsichen Schwerindustrie entscheidend gefördert.


Warum sollten die Kapitalisten die Sowjetunion aufrüsten???????
Wozu??

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:

Was war der strategische Zweck von Stalins Schwerindustrie??


Der Zweck war die Vorbereitung des Landes auf den erwarteten konterrevolutionären Überfall.

Auf einer Rede im Februar 1931 sagte Stalin:

„Wir sind hinter den fortgeschrittenen Ländern 50 bis 100 Jahre
zurückgeblieben. Wir müssen die Distanz in zehn Jahren durchlaufen.
Entweder bringen wir das zuwege, oder wir werden zermalmt.“


Quelle: Richard Overy, Russlands Krieg, Reinbek bei Hamburg 2003, S. 46


Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Ideologie ist lediglich fürs Volk gedacht, um die jeweilige Volksmasse hinter den Herrschenden oder Denjenigen, die das gerne wären., zu sammeln. Ansonsten ists und bleibts kokolores.


Gute Erkenntnis! Aber nicht im Sozialismus.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 120894 | Verfasst am: 03.05.2007 - 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Mit deinen -ismen wirst du nie auffen Grünen Zweig kommen, sie sind zu primitiv um die Komplexität der Welt zu erklären Zwinkern

Zitat:
Warum sollten die Kapitalisten die Sowjetunion aufrüsten???????
Wozu??


Das sollst Du mir sagen Zwinkern Das es so war ist Fakt, nur steht das im völligen Widerspruch zu deinen bisherigen Ausführungen Idee

Also, bitte ma eine Runde "Nachdenken" ...

Dafür

Jan-Hendrik
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 120900 | Verfasst am: 03.05.2007 - 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:


Das sollst Du mir sagen Zwinkern Das es so war ist Fakt, nur steht das im völligen Widerspruch zu deinen bisherigen Ausführungen Idee

Also, bitte ma eine Runde "Nachdenken" ...


Das ist total unlogisch und deshalb denke ich sie haben es auch nicht getan.
Ist eine blosse Behauptung.
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Robert
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BeitragBeitrags-Nr.: 120907 | Verfasst am: 03.05.2007 - 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Katukov hat Folgendes geschrieben:
Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:


Das sollst Du mir sagen Zwinkern Das es so war ist Fakt, nur steht das im völligen Widerspruch zu deinen bisherigen Ausführungen Idee

Also, bitte ma eine Runde "Nachdenken" ...


Das ist total unlogisch und deshalb denke ich sie haben es auch nicht getan.
Ist eine blosse Behauptung.


Das erinnert mich an ein Kleinkind, dass der Realität nicht ins Auge sehen will. Lachen
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*ALEX*
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BeitragBeitrags-Nr.: 120910 | Verfasst am: 03.05.2007 - 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

sorry, Herr Genosse GEneral!

Behauptung:
Die USA, GB, Fr, Italien haben die SU schön aufgerüstet. Lkw, Panzer, Flugmotoren, Schiffe. Beleg mal das Gegenteil!

Deine tiefrot gefärbten Spinnereien lassen jegliche Logik, jeglichen Sinn vermissen, deine Zitatverfälschungen (bzw das Zusammentragen aus dem Zusammenhang gerissener Zeilen) ist nicht nur lächerlich, sondern eine Beleidigung für jeden, der mal nachzudenken pflegt. Dann kommen Beleidigungen, Unterstellungen in Richtung anderer, die deine "Werke" bzw Dich noch ansatzweise ernst nehmen.


So, und somit werden wir (bzw ich) wieder so verfahren, wie damals, bei deiner letzten Zitat-Grossoffensive:

Threads zu....


mfg

alex
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 178084 | Verfasst am: 20.11.2009 - 01:40    Titel: Antworten mit Zitat

Weitere Zitate:


Der stellvertretende amerikanische Außenminister Sumner Welles, schrieb 1944 in
seinem Buch „The Time for Decision“:

„In diesen Vorkriegsjahren waren die Finanz- und Handelskreise der westlichen
Demokratien einschließlich der Vereinigten Staaten absolut davon überzeugt, daß
ein Krieg zwischen Hitlerdeutschland und der Sowjetunion nur ihren eigenen
Interessen dienen würde. Sie glaubten, daß Rußland bestimmt besiegt und damit
der Kommunismus vernichtet werden würde. Deutschland aber würde dann so
geschwächt sein, daß es auf viele Jahre hinaus die übrige Welt nicht mehr ernsthaft
werden bedrohen können.“

Quelle: Sumner Welles, Jetzt oder nie!, Stockholm 1944, S. 294 f.



In der Aufzeichnung des deutschen Diplomaten im Auswärtigen Amt Hans Dieckhoff
über ein Gespräch mit dem britischen Ex-Premierminister David Lloyd George vom
11. September 1933 heißt es:

Lloyd sprach über sein „Lieblingsthema, die Boykottierung und Abdrosselung von
Sowjetrussland“. Er „bietet uns Russland für die deutsche wirtschaftliche und
völkische Expansion an. Jede andere Expansion, insbesondere nach
Kolonialgebieten in Afrika, werde Deutschland in ernste Schwierigkeiten bringen.“

Quelle: Gottfried Niedhart, Grossbritannien und die Sowjetunion 1934–1939, München 1972, S. 93



Der Volkskommissar für Verteidigung Kliment Woroschilow 1930:

„Die kapitalistische Welt kann es nicht zulassen, dass wir uns entwickeln, weil unser
Wachstum für sie das Herannahen ihres Untergangs bedeutet. Darum eben
bereitete und bereitet sie sich zum bewaffneten Überfall auf uns vor“

Quelle: Manfred v. Boetticher, Industrialisierungspolitik und Verteidigungskonzeption der UdSSR 1926-1930, Herausbildung des Stalinismus und „äußere Bedrohung“, Düsseldorf 1979, S. 151.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 178092 | Verfasst am: 20.11.2009 - 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
In der Aufzeichnung des deutschen Diplomaten im Auswärtigen Amt Hans Dieckhoff
über ein Gespräch mit dem britischen Ex-Premierminister David Lloyd George vom
11. September 1933 heißt es:


Fällt dir was auf? Zwinkern



Zitat:
„In diesen Vorkriegsjahren waren die Finanz- und Handelskreise der westlichen
Demokratien einschließlich der Vereinigten Staaten absolut davon überzeugt, daß
ein Krieg zwischen Hitlerdeutschland und der Sowjetunion nur ihren eigenen
Interessen dienen würde.


Welch Wunder Zwinkern


Wo doch grade die USA der Hauptunterstützer der SU in Sachen Industrialisierung war Zunge rausstrecken




Zitat:
„Die kapitalistische Welt kann es nicht zulassen, dass wir uns entwickeln, weil unser
Wachstum für sie das Herannahen ihres Untergangs bedeutet. Darum eben
bereitete und bereitet sie sich zum bewaffneten Überfall auf uns vor“


Ähm, ja, einer der Obergenossen begründet, warum die SU ihre Ressourcen fast ausschließlich in die Kriegsrüstung pumpt und seine Bürger stattdessen den Kitt von den Wänden fressen ließ.

Und was beweist das nun alles? Keine Ahnung

Winken

Jan-Hendrik


Zuletzt bearbeitet von Jan-Hendrik am 20.11.2009 - 14:47, insgesamt einmal bearbeitet
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 178096 | Verfasst am: 20.11.2009 - 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:


Wo doch grade die USA der Hauptunterstützer der SU in Sachen Industrialisierung war


Dafür würde ich gern mal ein paar Belege sehen.
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Michael aus G
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Beiträge: 1924

BeitragBeitrags-Nr.: 178098 | Verfasst am: 20.11.2009 - 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Katukov hat Folgendes geschrieben:
Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:

In den 30ern haben sie den Aufbau der sowjetsichen Schwerindustrie entscheidend gefördert.


Warum sollten die Kapitalisten die Sowjetunion aufrüsten???????
Wozu??



Katukov hat Folgendes geschrieben:
Weitere Zitate:


Der stellvertretende amerikanische Außenminister Sumner Welles, schrieb 1944 in
seinem Buch „The Time for Decision“:

„In diesen Vorkriegsjahren waren die Finanz- und Handelskreise der westlichen
Demokratien einschließlich der Vereinigten Staaten absolut davon überzeugt, daß
ein Krieg zwischen Hitlerdeutschland und der Sowjetunion nur ihren eigenen
Interessen dienen würde. Sie glaubten, daß Rußland bestimmt besiegt und damit
der Kommunismus vernichtet werden würde. Deutschland aber würde dann so
geschwächt sein, daß es auf viele Jahre hinaus die übrige Welt nicht mehr ernsthaft
werden bedrohen können.“

Quelle: Sumner Welles, Jetzt oder nie!, Stockholm 1944, S. 294 f.


Um damit genau dieses Eintritt, förderte man die Sovietunion bis zu einem gewissen Grade im Aufbau ihrer Schwerindustrie, DAMIT sie hinreichend Widerstand leistet und Deutschland in einem Abnutzungskrieg entscheidend schwächt... Grins

Ganz davon abgesehen, das man dabei auch entsprechenden Profit einfahren kann... Winken
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 181185 | Verfasst am: 11.02.2010 - 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Heinrich Brüning schreibt in seinen Memoiren über ein Treffen mit dem Direktor der
Internationalen Arbeitsorganisation des Völkerbundes Albert Thomas:

„Eine Stunde vor meiner Abreise verlangte Albert Thomas mich noch dringend zu
sprechen. […] Er habe nunmehr das Material in der Hand, mit dem er nachweisen
könne, dass die nationalsozialistische Bewegung von der Rüstungsindustrie, vor allem
der französischen, auf dem Weg über die Schweiz finanziert würde.
In acht Tagen
werde er zu einer wichtigen Besprechung nach Paris fahren, in der er die letzte
Aufklärung erhalte.
Dann würde er in Frankreich eine Kampagne gegen die Kriegstreiber beginnen und
mit der Enthüllung der Finanzierung der Nazis durch die Kriegstreiber auch meine
Position wieder stärken. Albert Thomas fuhr auch tatsächlich eine Woche später nach
Paris, obwohl er eine Lungenentzündung hatte. Dort brach er zusammen und starb
unerkannt in einem Lazarett. Weil ich die letzte Unterhaltung mit ihm im Gedächtnis
hatte, neigte ich zunächst dazu, an eine unnatürliche Todesursache zu glauben.“

Quelle: Heinrich Brüning, Memoiren 1918 – 1934, Stuttgart 1970, S. 563 f.
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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 181225 | Verfasst am: 12.02.2010 - 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Warum nicht.
Dürfte für die damaligen Wirtschaftsführer in der franz. Schwerindustrie auch schwierig gewesen sein, dem eigenen Staat Panzer und Schlachtschiffe zu verkaufen wenn die schwersten Waffen des Erzfeindes Holzkanonen und Segelflugzeuge sind.
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