Bundeswehr spagat zwischen Auschwitz und Afghanistan Einsatz
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MG 08/15
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BeitragBeitrags-Nr.: 107512 | Verfasst am: 24.10.2006 - 17:59    Titel: Bundeswehr spagat zwischen Auschwitz und Afghanistan Einsatz Antworten mit Zitat

so habe hier ein paar fragen würde mich freuen wenn ihr mir eine Antwort zu den geben würdet habe ein Projekt in der schule Name:Bundeswehr Spagat zwischen Auschwitz und Afghanistan Einsatz. Naja es ist so das ich so viel über den 2.weltkrieg in meiner Klasse weiß das der Lehrer mich nun anscheinend auf Politische Gesinnung und meine "Verbindungen" zu Reichswehr und Wehrmacht prüfen will (der Lehrer ist wie es nicht anders sein kann Jahrgang 1945) dewegen keine glorivizierenden aussagen wie :(übertrieben) ja ja die gute brave Wehrmacht die war ja so nett und hat überhaupt niemanden etwas getan. denn ich muss aus euren antworten meinen Projektordner schustern...die antworten der auf der straße befragten Leute helfen nicht viel da kamen so antworten wie :ist das eine neue Masche der NPD oder will der Bundestag uns testen. (ohne scheiß das kam wirklich!!)

so die fragen:

1.Wie nah ist die Bundewehr ihrem Vorgänger der Wehrmacht und der Reichswehr?

2.sollte mehr auf Tradition oder auf moderne gelegt werden

3.es gibt viele SS Leute die die Bundeswehr aufgebaut habenist das schlecht fürs Image oder sollte es mehr geben

4. Wie nahe stehen sie der Wehrmacht und wie nahe der Bundeswehr

5.was ist die beste moderne Armee

6.sollte Deutschland weiter in Afghanistan Soldaten einsetzen

7.sollte eine Spezialeinheit ähnlich der Fremdenlegion in Deutschland eingeführt werden um so besser und schneller zu agieren denn diese Einheit ist dem Verteidigungsminister unterstellt und kann mir Zustimmung des Bundeskanzlers ohne den Bundestag verlegt werden (das ist nicht fürs Projekt sonder eine allgemein gestellte frage)

MFG

david Panzer



(ps:jetzt werden sich einige Leute denken der spinnt doch aber ich brauche die antworten wirklich)


Zuletzt bearbeitet von MG 08/15 am 26.10.2006 - 16:29, insgesamt einmal bearbeitet
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 107516 | Verfasst am: 24.10.2006 - 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Sind das jetzt Deine Fragen oder sind sie Inhalt Deiner Proektmappe also vorgegebene Fragen.
Und dieser provokante Titel entspricht der Vorgabe???

Fred
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Gepardschrauber
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BeitragBeitrags-Nr.: 107528 | Verfasst am: 24.10.2006 - 20:07    Titel: Re: Bundeswehr spagat zwischen Auschwitz und Afghanistan Ein Antworten mit Zitat

MG 08/15 hat Folgendes geschrieben:
so habe hier ein paar fragen würde mich freuen wenn ihr mir eine Antwort zu den geben würdet habe ein Projekt in der schule Name:Bundeswehr spagat zwischen Auschwitz und Afghanistan Einsatz. Naja es ist so das ich so viel über den 2.weltkrieg in meiner Klasse weiß das der Lehrer mich nun anscheinend auf Politische Gesinnung und meine "Verbindungen" zu Reichswehr und Wehrmacht prüfen will (der Lehrer ist wie es nicht anders sein kann Jahrgang 1945) dewegen keine glorivizierenden aussagen wie :(übertrieben) ja ja die gute brave Wehrmacht die war ja so nett und hat überhaupt niemanden etwas getan. denn ich muss aus euren antworten meinen Projektordner schustern...die antworten der auf der straße befragten Leute helfen nicht viel da kamen so antworten wie :ist das eine neue Masche der NPD oder will der Bundestag uns testen. (ohne scheiß das kam wirklich!!)


Zunächst: Du solltest deine Anfangserklärung und deine Fragen in ein etwas besseres Deutsch packen, der Sinn so mancher deiner Aussagen erschließt sich mir nur sehr schwer.
Da aber Du eine Antwort möchtest, wäre es schon schick, wenn Du dir beim Schreiben etwas mehr Mühe gibst.
Um mal etwas die Rahmenbedingungen abzugrenzen:
- Welche Schulart? (daran mache ich die Tiefe meiner Ausführungen fest)
- Welche Jahrgangsstufe? (daran mache ich die Wortwahl und Formulierungen fest)
- Welches Fach? (Danach entscheide ich, ob mehr Wert auf die sprachlichen Ausführungen oder auf die geschichtlichen Zusammenhänge zu legen sind)
- oder evtl. fächerübergreifendes Projekt?
- Welches Bundesland? Damit ich mal den Rahmenlehrplan abklopfen kann.

Zitat:
so die fragen:

1.Wie nah ist die Bundewehr ihrem Vorgänger der Wehrmacht und der Reichswehr?

kurz gefasst aus dem Traditionserlass der Bundeswehr. Die Aussagen sind teilweise stark gekürzt, der ganze Erlass ist unter (1) nachzulesen:
1. Tradition ist die Überlieferung von Werten und Normen.
2. Maßstab für Traditionsverständnis und Traditionspflege in der Bundeswehr sind das Grundgesetz und die der Bundeswehr übertragenen Aufgaben und Pflichten.
3. In der ... Gesellschaft haben historische Ereignisse und Gestalten nicht für alle ... gleiche Bedeutung, ... Tradition ist auch eine persönliche Entscheidung.
4. Traditionsbewußtsein kann nicht verordnet werden. Es bildet sich auf der Grundlage weltanschaulicher Überzeugungen und persönlicher Wertentscheidungen.
5. Politisch-historische Bildung trägt entscheidend zur Entwicklung ... einer zeitgemäßen Traditionspflege bei.
6. Die Geschichte deutscher Streitkräfte hat sich nicht ohne tiefe Einbrüche entwickelt. In den Nationalsozialismus waren Streitkräfte teils schuldhaft verstrickt, teils wurden sie schuldlos mißbraucht. Ein Unrechtsregime, wie das Dritte Reich, kann Tradition nicht begründen.
7. Alles militärische Tun muß sich an den Normen des Rechtsstaats und des Völkerrechts orientieren.
8. Die Bundeswehr dient dem Frieden.
9. Für die Traditionsbildung in den Streitkräften ist von Bedeutung, daß die Bundeswehr
- die erste Wehrpflichtarmee in einem demokratischen deutschen Staatswesen ist;
- ausschließlich der Verteidigung dient;
- in ein Bündnis von Staaten integriert ist, die sich zur Demokratie, der Freiheit der Person und der Herrschaft des Rechts bekennen.
Diese politischen und rechtlichen Bindungen verlangen, daß die Bundeswehr ihre militärische Tradition auf der Grundlage eines freiheitlichen demokratischen Selbstverständnisses entwickelt.
10. Viele Formen, Sitten und Gepflogenheiten des Truppenalltags sind nicht Tradition, sondern militärisches Brauchtum...
Nicht jede Einzelheit militärischen Brauchtums, das sich aus früheren Zeiten herleitet, muß demokratisch legitimiert sein. Militärisches Brauchtum darf aber den vom Grundgesetz vorgegebenen Werten und Normen nicht entgegenstehen.
Brauchtum muß, um lebendig zu bleiben, von den Soldaten angenommen werden.
...
22. Begegnungen im Rahmen der Traditionspflege dürfen nur mit solchen Personen oder Verbänden erfolgen, die in ihrer politischen Grundeinstellung den Werten und Zielvorstellungen unserer verfassungsmäßigen Ordnung verpflichtet sind.
Traditionen von Truppenteilen ehemaliger deutscher Streitkräfte werden an Bundeswehrtruppenteile nicht verliehen. Fahnen und Standarten früherer deutscher Truppenteile werden in der Bundeswehr nicht mitgeführt oder begleitet.
Dienstliche Kontakte mit Nachfolgeorganisationen der ehemaligen Waffen-SS sind untersagt.
Nationalsozialistische Kennzeichen, insbesondere das Hakenkreuz, dürfen nicht gezeigt werden. Ausgenommen von diesem Verbot sind Darstellungen, die der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der politischen oder historischen Bildung dienen, Ausstellungen des Wehrgeschichtlichen Museums sowie die Verwendung dieser Kennzeichen im Rahmen der Forschung und Lehre.


Aus dem letzten Punkt kannst Du sehen, dass die Bundeswehr sich klar von der Wehrmacht und vor allem der Essen Waff-Waff abgrenzt. Dies steht jedoch nicht im Widerspruch zu der Tatsache, dass ehemalige Angehörige der Waffen-SS in der Bundeswehr gedient haben. Übrigens nicht nur die Bundeswehr, sondern auch die NVA griff auf SS-Angehörige zurück, mindestens einer davon war ehemaliger Obersturmführer und führte in der NVA als Oberst eine PzDiv. Zu ehemaligen Wehrmachtsangehörigen in der NVA siehe auch (2)

Zitat:
2.sollte mehr auf tradition oder auf moderne gelegt werden

Klare Antwort: Ja. Lachen Ich vermute, dass Du hier das Wort "Wert" vergessen hast. Davon abgesehen geht es nicht ohne militärisches Brauchtum. Zu einer Meldung beim Vorgesetzten gehört der Gruß, ein Soldat wird mit der feierlichen Vereidigung / dem Gelöbnis auf seinen Dienstherren / das GG eingeschworen. Was sollte an derartigen Handlungen verwerflich sein? Warum sollte auf diese Handlung kein Wert gelegt werden?
Zitat:
3.es gibt viele SS Leute die die Bundeswehr aufgebaut habenist das schlecht fürs Image oder sollte es mehr geben

Die Frage kann ich nicht nachvollziehen. Nachträglich kann wohl kein ehemaliger SS-Angehöriger mehr in die Bundeswehr eintreten. Erklär mir mal genauer, was du meinst.
Zitat:
4. Wie nahe stehen sie der Wehrmacht und wie nahe der Bundeswehr

Wer? Die ehemaligen SS-Angehörigen? Da gibt es wohl ewig gestrige genau so wie geläuterte. Die ehemaligen Waffen-SS-Angehörigen wurden doppelt geprüft, ebenso wie höhere Offiziere. Im Prüfungsausschuss saß beispielsweise Phillipp Frhr. von Boeselager.
Zitat:
5.was ist die beste moderne Armee

Wonach willst du den Qualitätsstandard bestimmen? Ist die beste Armee die, die die beste Kill-Quote aufweist, oder die, die am längsten nicht an Kampfhandlungen teilnahm?
Zitat:
6.sollte Deutschland weiter in afghanistan Soldaten einsetzen

It depends on. Mach diesen Punkt an Deinem Resume fest und schieb ihn nach hinten, wie bei einer Erörterung. Die Entscheidung ist nicht nach schwarz oder weiß zu trennen.
Zitat:
7.sollte eine Spezialeinheit ähnlich der Fremdenlegion in Deutschland eingeführt werden um so besser und schneller zu agieren denn diese Einheit ist dem Verteidigungsminister unterstellt und kann mir Zustimmung des Bundeskanzlers ohne den Bundestag verlegt werden (das ist nicht fürs Projekt sonder eine allgemein gestellte frage)

Exkurs:
Wie kommst du darauf, dass die Fremdenlegion eine Spezialeinheit ist? Die Legion besteht zur zeit aus:
- dem 1° Régiment Etranger (Verwaltung, Traditionsbewahrung und Personalführung) in Aubagne in Südfrankreich
- dem 1° Régiment Etranger de cavalerie (gepanzertes Aufklärungsregiment) in Orange in Südfrankreich
- dem 1° Régiment Etranger de Génie (Pionierregiment) in Laudun in Südfrankreich
- dem 2° Régiment Etranger de Génie (Pionierregiment) in Calvi im Norden von Korsika
- dem 2° Régiment Etranger d'Infanterie (Infanterieregiment) in Nîmes in Südfrankreich
- dem 2° Régiment Etranger de Parachutistes (Fallschirmjägerregiment) in Calvi im Norden von Korsika
- dem 3° Régiment Etranger d'Infanterie (Infanterieregiment) in Kourou im französischen Überseedepartement Französisch-Guyana
- dem 4° Régiment Etranger (Grundausbildung und Laufbahnlehrgänge für Uffz) in Castelnaudary, etwa 60 km südöstlich von Toulouse
- der 13° Demi-Brigade de la Légion Etrangère (Halbbrigade) in Dschibuti am Horn von Afrika
- dem Détachement de Légion Etrangère de Mayotte auf der Insel Mayotte

Die Legion besteht also aus acht Regimentern, einer Halbbrigade und dem Détachement auf Mayotte, mit einer Gesamtstärke von ca. ca. 7600 Soldaten, verteilt auf 10 Standorte in Europa, Afrika, Südamerika sowie im pazifischen Ozean. Hauptsächlich eingesetzt, um sensible Objekte (z.B. die Abschussbasis der Ariane-Rakete in franz. Guyana) sowie für Frankreich ebenso wie für Europa strategisch wichtige Punkte (Horn von Afrika, Dschibuti) zu bewachen.
Schon deshalb ist die Legion für eine "Spezialeinheit" etwas zu groß. Sie ist aufgrund der Tatsache, dass sie sich auschließlich aus Freiwilligen zusammensetzt eine gut ausgebildete und hochmotivierte Truppe, die leicht und schnell beweglich ist. Mit Spezialeinheit hat das aber nichts zu tun. Auch kann der Präsident nicht einfach die Legion in Marsch setzen, da sie ein Teil der regulären französischen Streitkräfte sind. Der einzige Unterschied ist die Tatsache, dass Legionäre eben keine gebürtigen Franzosen sind. Hierzu empfehle ich (3) und (4)

Zurück zur Frage: Nein, ich finde nicht, dass der Bundeskanzler unmittelbaren Zugriff auf militärische Kräfte haben sollte.
Zitat:
MFG

david Panzer

(ps:jetzt werden sich einige leute denken der spinnt doch aber ich brauche die antworten wirklich)

Ich weiß nicht, was andere denken, aber ich denke das nicht. Allerdings würde ich schon gerne die obigen Fragen beantwortet haben und ich würde gerne wissen, wie es zu diesem Auftrag kam. Sind die Fragen durch den Lehrer vorgegeben oder hast Du sie dir einfallen lassen? Wurde dir das Thema (zwischen Auschwitz und Afghanistan) so vorgegeben? Dann würde mich interessieren, wess Geistes Kind dein Lehrer ist, wenn er die Bundeswehr mit Auschwitz in Verbindung bringt. Ich würde mich weigern, zu diesem Thema auch nur eine Zeile zu Papier zu bringen. Allein wegen der Suggestion, dass die Bundeswehr mit Auschwitz in Verbindung zu bringen sei.

Jürgen Winken

(1)http://tinyurl.com/y4jap5
(2)http://www.axishistory.com/index.php?id=5701
(3)http://www.lalegion.de/
(4)http://de.wikipedia.org/wiki/Fremdenlegion
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MG 08/15
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BeitragBeitrags-Nr.: 107533 | Verfasst am: 24.10.2006 - 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

danke mehr brauche ich nicht das wars der thread ist geschlossen so was habe ich gebraucht damit wäre meine Arbeit fertig (für mein deutsch kann ich nix bin erst seit 6 Jahren in Deutschland) aber was ich nicht verstehe warum hat dein Text so einen schroffen Nachgeschmack

bin der Hauptschule 9te Klasse

Spezialeinheit was wohl etwas falsch formuliert...... Weinen

mein Lehrer ist Deutscher er hat eine Abneigung gegen das Militär besonders das deutsche da ich immer für das Militär schwärme und mich dafür interessiere sagte er zu mir: wenn du schon was über das "deutsche" (er hat das sprachlich hervorgehoben) Militär weißt dann kannst du mir auch bestimmt ein Projekt über das machen du zeigst mir das dass deutsche Militär nicht mehr das Militär von gestern ist das mein Opa und Vater (waren kommunisten) vergaste sondern sich wirklich geändert hat und du zeigst mir dazudem was andere Leute von "Diesem" Militär halten, wenn du das schaffst kannst du dir sicher sein das ich meine Meinung über die deutsche Armee änder und du öffentlich mehr über das grauen des Krieges lernst ok?

es ist ein deal zwischen mir und dem Lehrer möchte aber trotz das dies ein öffentliches Forum ist nicht das dies an die große Glocke gehängt wird soll trotz alledem ein bisschen intern bleiben (weil noch nix entschieden ist)

habe eure Hilfe als die "stimme und Volk Deutschlands" gebraucht und ich hätte nie gedacht das alle meine fragen die ich zusammengetragen habe und die ich von meinem Lehrer bekommen habe mit einem Antworttexte beseitigt wurde


MFG

David Panzer


Ps:was zum Teufel ist Die Essen Waff-waff Grins Lachen Rofl Grins Lachen Rofl Grins Lachen Rofl


text:

Aus dem letzten Punkt kannst Du sehen, dass die Bundeswehr sich klar von der Wehrmacht und vor allem der Essen Waff-Waff abgrenzt. Dies steht jedoch nicht im Widerspruch zu der Tatsache, dass ehemalige Angehörige der Waffen-SS in der Bundeswehr gedient haben. Übrigens nicht nur die Bundeswehr, sondern auch die NVA griff auf SS-Angehörige zurück, mindestens einer davon war ehemaliger Obersturmführer und führte in der NVA als Oberst eine PzDiv. Zu ehemaligen Wehrmachtsangehörigen in der NVA siehe auch (2)

Grins Lachen Rofl
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 107536 | Verfasst am: 24.10.2006 - 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

da viele deiner Fragen nicht mit Zahlen oder Fakten zu beantworten sind, sondern eher Meinungen darstellen, kannst du nicht eine Antwort als "die Antwort" betrachten, sondern musst schon noch andere abwarten! Eine Antwort ist nicht repräsentativ für "das deutsche Volk"! Zwinkern

Winken

Gruß
Tobias
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Gepardschrauber
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BeitragBeitrags-Nr.: 107538 | Verfasst am: 24.10.2006 - 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist eine Verballhornung des Begriffes "Waffen-SS". Waffen-Ess-Ess --> Essen-Waff-Waff.

Ich möchte dich aber um etwas bitten: Nimm nicht einfach nur meine Antworten und leg sie Deinem Lehrer hin, sondern fasse das Ganze in Deine eigenen Worte. Dein Lehrer würde schnell merken, dass er nicht Deine Arbeit vor sich hat, sondern die eines anderen.

Du solltest dich auch mit einigen Dingen etwas näher vertraut machen:

1. Abgrenzung Allgemeine SS - Verfügungstruppen - Totenkopfverbände - Waffen-SS.
Es gab einen regen Austausch zwischen der Waffen-SS (Fronttruppe) und den Totenkopfverbänden (KZ-Bewachung). Dadurch bedingt kann die Waffen-SS nicht als "sauber" und "Soldat wie jeder andere" betrachtet werden, hier ist noch mehr zu differenzieren, als es auch bei der Wehrmacht zu tun ist.
2. Die Auswahlkriterien, die bei der Bundeswehr in der Anfangszeit galten, sahen eine Überprüfung der Bewerber vor. Wenn auch nur der Verdacht auf Beteiligung an Kriegsverbrechen bestand, war der Bewerber draußen. Das heißt aber nicht, dass nicht einige durchschlüpfen konnten. Zahlen hab ich da aber keine.
3. Die Wehrmacht war nicht mit der Ermordung oder gar Vernichtung von Personen oder Personengruppen betraut. Gleichwohl waren einzelne Einheiten, Verbände und Soldaten, vor allem in Führungspositionen, in Verbrechen verwickelt.

Zum schroffen Nachgeschmack:
Frage doch mal deinen Lehrer, wie viele Lehrer / Schulräte aus der NS-Zeit nach Ende des Krieges wieder in Amt und Würden kamen.
Frage ihn weiter, wie viele Lehrer aus der NS-Zeit noch im Dienst stehen.
Frage ihn weiter, ob er sich in der Tradition der Lehrer des dritten Reiches sieht.
Frage ihn, ob er Dir zeigen kann, dass die Lehrer von heute nicht mehr die Lehrer des dritten Reiches sind, die Minderheiten verunglimpften und benachteiligten, die sich im NSLB (nationalsozialistischer Lehrerbund) organisierten und willfährig dem Regieme dienten.
Wenn er das schafft, dann kann er sicher sein, dass Du deine Meinung über Lehrer änderst und er etwas über die politische Entwicklung eines Volkes und eines Berufsstandes gelernt hat.

Frage ihn dass aber erst, wenn Du mit Deiner Arbeit Erfolg hattest. Wenn er dich niedermacht, dann solltest du abwägen, ob du das sein lässt, oder ob ihn das zum Nachdenken bewegen kann.

Der Nachgeschmack kommt da her, dass ich einerseits 15 Jahre in der Bundeswehr gedient habe und diese als auf dem Grundgesetz fußende Armee eines demokratischen Staates betrachte, und dass ich andererseits an einer Hauptschule eben überwiegend in den Jahrgangsstufen acht und neun unterrichte. Daher eben meine Frage, was Dein lehrer wohl für einer sei. Er sollte sich vor Augen führen, dass es von der gestellten Thematik bis zur Behauptung von Verbrechen, welche durch die Bw durchgeführt würden nicht mehr weit ist.
Wenn in den Medien auch von Zeit zu Zeit rechtsradikale Auswüchse zur Sprache gebracht werden, so liegt das einerseits daran, dass die Bundeswehr sich aus dem Volk rekrutiert. Und im Volk gibt es eben auch Leute mit "rechter" Gesinnung. Dazu kommt, dass der politisch rechts stehende i. d. R. weniger Probleme mit dem Dienst an der Waffe hat, als der Linke. Also verschiebt sich da zusätzlich das Verhältnis.
Diese Tatsache alleine sollte also ein Argument für den Dienst in der Bundeswehr sein, denn nur dann, wenn ich in einem System integriert bin, kann ich auf das System einwirken.

Jürgen Winken
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 107541 | Verfasst am: 25.10.2006 - 06:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jürgen,
da kann ich mich ja wieder hinlegen, besser gehts net, zumindest für so ein Projekt.
Außerdem bin ich der Meining, sollte es man den Jungs die Anfragen nicht so leicht machen, a biss'l solltens schon selber machen.

@Tobias, völlig richtig. Jedoch denke ich sind Jürgens Ausführungen bei dieser Fragestellung vorzuziehen (meine Meinung).
Es kann sein das ich hier zu sensibel reagiere aber diese Fragestellung durch den Herrn Pädagogen geht mir irgendwie in Richtung Provokation, nicht etwa hinsichtlich der Wehrmacht sondern mehr in die Richtung Bundeswehr und das gefällt mir nicht.
Wir wissen nicht wie sich 08/15 in seiner Klasse darstellt. Hier habe ich die Befürchtung das der ehrenwerte Pädagoge den Jungen auf Grund seiner Ausführungen vor der gesammten Klasse zerpflückt zu ungunsten der Bundeswehr.
Deshalb war ja auch meine erste Frage ob das Thema datsächlich so lautet, welche noch nicht beantwortet ist.

Fred Winken
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 107546 | Verfasst am: 25.10.2006 - 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Fred,

also, ich würde mich ebenfalls nicht dem einem Referat über jenes, sehr provokantes, Thema auseinander setzen. Eigentlich kann man da nur was falsches sagen, wenn man einen verklemmten Lehrer hat!

Von dem was man hier so liest, sieht man aber, das das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer sehr gespannt ist (zumindest in diesem Thema) und man deshalb sich jeden Schritt und jedes Wort doppelt und dreifach überlegen sollte befor man ihn tut/sagt. Ich kenne die heutigen Lehrer ja nun leider auch und diese würden dich auch zerpflücken, wenn sie es denn wollen, wenn du ein Klasse Referat oder sonstwas lieferst. Wenn du auf einer Abschussliste stehst, so kommst du nur ganz schlecht wieder herunter und letztendlich sind das die Menschen, die dir deine Zeugnisnoten geben. Deshalb habe ich persönlich bei diesem Thema schon lange kapituliert und äußere keine Meinungen mehr, oder versuche die anderen Leute mit anderen Sichtweisen darauf hinzuweisen, das nicht alles schwarz oder weiß war, sondern ziehe meinen Stoff durch und kassiere eine gute Note dafür, das hat bei den letzten beiden Referaten auch geklapt. Auch wenn ich zugebe, das das Thema längst nicht so heikel war!

Winken

Gruß
Tobias
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 107548 | Verfasst am: 25.10.2006 - 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Da hast Du meine volle Zustimmung.

Fred Winken
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MG 08/15
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BeitragBeitrags-Nr.: 107573 | Verfasst am: 25.10.2006 - 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

biste mit mir auf Kriegsfuß?.....
er ist kein Nazi sein Vater war Kommunist und ist Auschwitz vergast worden er kam 1945 auf die Welt....deswegen hat er so eine Abneigung (mir kommt es vor als hätt ich bei dir da was verletzt wenn das so sein sollte bitte entschuldige) Weinen
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 107575 | Verfasst am: 25.10.2006 - 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Gott, diese Kiddiekaka! Wer glaubt den im ernst er kann hier jemanden einen Crashkurs in dt. oder anderer Geschichte beibringen? Und wer glaubt ernsthaft, daß die Pisa-Boys, die zum Teil nicht mal richtig Deutsch können, das Ganze auch noch voll verstehen. Von halbwegs richtig rüberbringen ganz zu schweigen!

Für mich völlig unnötige Mühe. Vor allem zu solchen komplexen Themen. Nehmen wir dem jungen Mann mal ab, daß so ein Thema tatsächlich ein Lehrer haben will. Was ich mir offen gesagt kaum vorstellen kann. Der Lehrer wird normalerweise wohl wissen wo er seine Jungs überfordert...

Wie auch immer, glaubt einer im ernst, unser halbwegs deutschkundiger MG-Schütze hat das alles auch tatsächlich halbwegs geschnallt und bringt das entsprechend rüber....???

Ich nicht! Sorry!
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Fred
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BeitragBeitrags-Nr.: 107581 | Verfasst am: 25.10.2006 - 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Komisch PIV, wieso muss ich Dir immer Recht geben ??
Ich lass es zumal ja 08/15 wohl auch die letzten Postings falsch verstanden hat.


Fred Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 107582 | Verfasst am: 25.10.2006 - 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Fred hat Folgendes geschrieben:
Komisch PIV, wieso muss ich Dir immer Recht geben ??
Ich lass es zumal ja 08/15 wohl auch die letzten Postings falsch verstanden hat.


Fred Winken


Tja, warum wohl, Fredi? Zwinkern
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MG 08/15
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BeitragBeitrags-Nr.: 107589 | Verfasst am: 25.10.2006 - 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

okok ich bin kein deutscher bin jude bin in tel aviv geboren alles deutsch das ich kann hatt mir mein opa beigebracht ich bin errst seit 5 jahren in deutschland da glaub ihr kann mann soo schnell eine sooooooooo schwierige sprache wie deutsch perfeckt können?????????? ich glaub ihr missversteht hier was ich Ärgerlich Ärgerlich Ärgerlich



MFG

david
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BeitragBeitrags-Nr.: 107594 | Verfasst am: 25.10.2006 - 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ist schon gut, David! Und ausgerechnet Dein von Dir als Linker und Verfolgter eingestufter Lehrer will einen Juden auf diese Art ins Messer laufen lassen!??? Zwinkern

Also, unabhängig Deiner anderen Posts hier, entweder hälst Du hier alle für blöd und willst für Deinen gleichgesinnten Lehrer mal eine Umfrage starten und ein Forum ausheben oder ihr habt immer noch nicht kapiert, was hier in Deutschland zum Thema Demokratie so abläuft.
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