Schiffe der Deutschland-Klasse - Die Admiral Graf Spee
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Hauptmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 5106 | Verfasst am: 06.02.2004 - 11:51    Titel: Schiffe der Deutschland-Klasse - Die Admiral Graf Spee Antworten mit Zitat

Schon gehört?

Die Graf Spee soll gehoben werden!

Was meint Ihr:
Sollte man historische Schiffswracks heben oder, quasi als Seegrab (auch wenn in der GRaf Spee keine Leichen verblieben sind), an ihrem Platz belassen?
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Panzerlexikon
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BeitragBeitrags-Nr.: 5107 | Verfasst am: 06.02.2004 - 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ist die Meldung nicht schon etwas alt?Davon habe ich schon seit ein paar Wochen Kenntniss.Aber wie dem auch sei.Ich frag mich,wie die es schaffen wollen,diesen Schrotthaufen nach über 60 Jahren im salzigen Meereswasser hochzuholen.Ich kann mir gut vorstellen,dass beim dem Bergungsversuch alles zusammenbricht.Einige völlig sinnlose Aktion!
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Hauptmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 5108 | Verfasst am: 06.02.2004 - 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz richtig, die Meldung ist nicht mehr neu, wurde aber heute morgen im ZDF "aufgewärmt".
Die Graf Spee liegt nur 8m tief. Das sieht das Bergungsteam als Chance und Herausforderung. In den letzten Jahrzehten sind immerwieder Teile des Schiffes geborgen worden, die an Land ausgestellt werden oder verkauft wurden.
Ich frage mich auch, was sie nach der Bergung mit dem ollen Kasten machen wollen!?
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Hpstf. Michael Wittmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 5114 | Verfasst am: 06.02.2004 - 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hauptmann hat Folgendes geschrieben:
Sollte man historische Schiffswracks heben oder, quasi als Seegrab (auch wenn in der GRaf Spee keine Leichen verblieben sind), an ihrem Platz belassen?
Ich finde sie sollten es bergen, da es wie du bereits sagtes kein Seegrab ist. Und auf dem Meeresgrund liegt schon genug Müll.
Hauptmann hat Folgendes geschrieben:
Ich frage mich auch, was sie nach der Bergung mit dem ollen Kasten machen wollen!?
Ausstellen was den sonst, der Staat schlägt aus allem Kapital.
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Jaguar1/A0A3
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BeitragBeitrags-Nr.: 5117 | Verfasst am: 06.02.2004 - 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Nur das unser Staat daraus kein Kapital schlagen kann,denn das Wrack liegt ja nicht in der Elbmündung vor Cuxhaven sondern vor Montevideo und somit nicht wirklich in deutschen Hoheitsgewässern.Ich denke auch mal das unser Staat keine Eigentumsrechte auf das Schiff erheben wird ,so wie es mit Sicherheit die Engländer tun würden, denn es ist ja immer noch ein böses böses Nazischiff. Rollene Augen
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 5133 | Verfasst am: 08.02.2004 - 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

Quelle : T-Online.de

Schon im Alter von 15 Jahren träumte der Uruguayer Héctor Bado davon, das deutsche Panzerschiff Admiral Graf Spee zu heben. Es war 1939 vor der Hauptstadt Montevideo gesunken. 30 Jahre später versucht Bado seinen Traum zu verwirklichen. Begonnen werden sollte mit der Hebung des rund 27 Tonnen schweren Entfernungsmessers. Aber ungünstige Wetterbedingungen verhindern bisher den Erfolg. Problem: Der eingesetzte Schwimmkran kann nur bis Windstärke 3 aus dem Hafen auslaufen. Bis die 186 Meter lange "Graf Spee" gehoben ist, dürften daher selbst unter günstigen Bedingungen noch Jahre vergehen.

"Das Schiff ist ein Symbol für Menschlichkeit im Krieg, weil der Kapitän angesichts eines als aussichtslos eingeschätzten Kampfes gegen britische Schiffe die Selbstversenkung befahl", sagt der Bergungsspezialist. "Kapitän Hans Langsdorff ersparte seinen Jungs und den Jungs der gegnerischen Schiffe den Tod", beschreibt Bado die Bedeutung, die das Wrack für ihn hat.

Für die Hebung seien zwei Jahre vorgesehen, aber es werde wohl eher doppelt so lange dauern, schätzt der Europa-Koordinator der privaten Bergungsgruppe, Thomas Schmid. Für die Restaurierung gibt es weder einen Zeitplan noch eine Kostenschätzung. "Solange das Schiff nicht gehoben ist, und wir nicht wissen, in welchem Zustand es sich befindet, wäre jede Aussage darüber unseriös", meint Schmid.

Bevor die Graf Spee wie geplant als Museumsschiff im Hafen von Montevideo der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann, werden "Millionen im mehrstelligen Bereich" notwendig sein, ist sich Bado sicher. Die Bergungsgruppe, die zunächst von dem uruguayischen Unternehmer Alfredo Etchegaray finanziert werde, hofft auf Sponsoren aus den Reihen der deutschen Wirtschaft.

Die Schäden dürften erheblich sein. Am 17. Dezember 1939 machte eine gewaltige Explosion dem bereits in einer Seeschlacht schwer getroffenen Kriegsschiff ein jähes Ende. Die meisten der 1100 Mann Besatzung kamen in Argentinien in ein Internierungslager, in dem sich Langsdorff nur vier Tage später das Leben nahm.

Durch die Zündung mehrerer Torpedosprengköpfe und der anschließenden Explosion der restlichen Munition war das etwa 1000 Tonnen schwere Heck abgebrochen. Schnell versank das Kriegsschiff in den Fluten des Rio de la Plata, der dort jedoch nur wenige Meter tief ist. Die aus dem Wasser ragenden Aufbauten brannten noch tagelang.

Mit dem Entfernungsmesser wurden die Ziele für die Geschütze erfasst. Das Gerät ist 10,5 Meter lang, 6 Meter hoch und wiegt 27 Tonnen. "Es liegt neben dem Rumpf und ist damit leicht zugänglich. Dabei kommt ein in Deutschland entwickeltes Gerät zur Orientierung in dem undurchsichtigen Flusswasser zum Einsatz", sagt Schmid. Mit einem Echolot und anderen Sensoren werde ein virtuelles Unterwasserbild erstellt.

Zum Glück sei weniger Sand und Schlamm in das Innere der Graf Spee gespült worden, als zunächst angenommen. "Trotzdem sind das mindestens 6000 Tonnen und damit genauso viel, wie der Schiffsrumpf wiegt. Die müssen erst herausgespült werden", sagt Bado. Und vor der Hebung müssten auch unbedingt schwere Teile wie der vordere Geschützturm geborgen werden. "Er allein wiegt 385 Tonnen." Für die Lagerung und Restaurierung der geborgenen Teile habe die Marine Uruguays eine große Halle zur Verfügung gestellt.

Besondere Hoffnungen verbinden sich mit den Offiziersquartieren, die vermutlich nicht ausgebrannt seien und deshalb noch historisch interessante Gegenstände enthalten könnten. Der frühere Präsident der deutschen Handelskammer in Montevideo, Rudolf Holm, der seit 1937 in Uruguay lebte, sah das jedoch ganz anders. "Eine Bergung ist Irrsinn. Da ist nichts mehr zu holen", tat er schon 1989 damalige Pläne für eine Hebung des symbolträchtigen Wracks ab.
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Jaguar1/A0A3
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BeitragBeitrags-Nr.: 5187 | Verfasst am: 11.02.2004 - 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Laß wir sie mal machen ist ja nicht unser Geld das da im Meer versenkt wird Grins
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Hpstf. Michael Wittmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 5189 | Verfasst am: 11.02.2004 - 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab gelesen das James Cameron die Bergung filmt und die Spee restaurieren will.
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 5192 | Verfasst am: 11.02.2004 - 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Die Spee wird tatsächlich gehoben. Allerdings konnte der Kran wg. Sturm nicht eingesetzt werden, am Montag soll es nochmal versucht werden.

Irgendwann soll sie dann restauriert werden, um als Museeumsstück dienen.
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Hpstf. Michael Wittmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 5193 | Verfasst am: 11.02.2004 - 14:39    Titel: Antworten mit Zitat

Soviele ich weis haben sie den "Entfernungsmessers" bereits gehoben. Und da der Rumpf in zwo Teilen zerbrochen ist wird der Rest der Bergung sehr Zeitaufwendig.
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 5195 | Verfasst am: 11.02.2004 - 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Deswegen soll sie ja innerhalb der nächsten Jahren restauriert werden. Gut gemacht!
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Hpstf. Michael Wittmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 5196 | Verfasst am: 11.02.2004 - 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Lord of the Board hat Folgendes geschrieben:
Deswegen soll sie ja innerhalb der nächsten Jahren restauriert werden
Erstmal abwarten wie lange die Bergung dauert Lachen
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 5200 | Verfasst am: 11.02.2004 - 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Was die sich in Kopf gesetzt haben machen die auch. Wenns noch passiert wenn ich lebe, isses auch gut.
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Hpstf. Michael Wittmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 5201 | Verfasst am: 11.02.2004 - 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt mal den Teufen net an die Wand, solange wirds auch net dauern Cool
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BeitragBeitrags-Nr.: 5202 | Verfasst am: 11.02.2004 - 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Und dann muß sie nur noch die Elbe hier hochtuckern und ich bin dann glücklich...
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