Varus Schlacht - Römisches Militär
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Painter
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BeitragBeitrags-Nr.: 164788 | Verfasst am: 16.12.2008 - 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
javascript:emoticon('Grins')
Grins
um diesen Beitrag mal ein wenig nach oben zu bringen,

Der Spiegel hat in dieser Woche (51/08) der Varusschlacht
bzw. dem Aufstand der Germanen einen Titel gewidmet.
Im Onlineforum unter http://www.Spiegel.de/forum/Varus
prallen die Meinungen aufeinander.

Welche Chancen hat Deutschland/Germanien mit der Ablehnung
der Römischen Besetzung verloren, oder war es ein Gewinn (meine Meinung)
für Mitteleuropa ?

mfg Painter
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Stratege
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BeitragBeitrags-Nr.: 164815 | Verfasst am: 16.12.2008 - 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht

Zuletzt bearbeitet von Stratege am 22.02.2010 - 19:07, insgesamt einmal bearbeitet
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Reiter
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BeitragBeitrags-Nr.: 164826 | Verfasst am: 16.12.2008 - 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Guter Witz Rollene Augen

Horrido!

Nicole
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Painter
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BeitragBeitrags-Nr.: 164835 | Verfasst am: 17.12.2008 - 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

es fällt schon auf das in den Linksrheinischen Gebieten
zu bestimmten Zeiten die Ortsansässige Bevölkerung
durchaus zu italienischem Lebenstil neigt !!

Warum fällt mir da nur der Karneval in Köln ein ?

hellau und Allaf
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christitus
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BeitragBeitrags-Nr.: 164840 | Verfasst am: 17.12.2008 - 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Stratege hat Folgendes geschrieben:
Der Süden, insbesondere das heutige Schwaben, ist weitaus zivilisierter als der Rest der Republik. Kein Spam
... und schlägt dreimal Purzelbaum wenn der Papst kommt Verrückt

Ich denke mal das diese Schlacht den Römern mehr geschadet, als den Germanen/Deutschen genutz hat. Neben den Verlusten einiger Legionen, war es auch das Ende Roms sich die rechtsrheinischen Gebiete einzuverleiben.

Gruß
Chris
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 164841 | Verfasst am: 17.12.2008 - 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Neben den Verlusten einiger Legionen, war es auch das Ende Roms sich die rechtsrheinischen Gebiete einzuverleiben.

Naja, was hätte damit Rom gewonnen? Da gab es nichts zu holen, außer Urwald und Barbaren. Rom wollte doch das Gebiet schon lange nicht mehr erobern, hat nicht ohne Grund mit dem Limes die Grenze am Rhein fest und langfristig gezogen und versucht vor allem durch Handel auch das rechtsrheinische Gebiet zu befrieden. Man hatte schon erkannt, daß es da nichts zu gewinnen gab.

Bekanntlich war der Ausmarsch der röm. Legionen, der zur Schlacht im Teuteburger Wald führte, auch kein Eroberungsfeldzug.

Und letztlich, wie alle von den Römern langfristig besetzten Gebiet hat jedenfalls das linksrheinische Gebiet davon sehr profitiert. Was man ja noch heute sehen kann.
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christitus
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BeitragBeitrags-Nr.: 164843 | Verfasst am: 17.12.2008 - 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
[i]hat nicht ohne Grund mit dem Limes die Grenze am Rhein fest und langfristig gezogen

Wurde nicht mit dem Bau des Obergermanisch Raetischem Limes erst nach der Schlacht begonnen, weil es den römischen Legionen nicht geglückt war die Grenzen weiter nach rechts zu verschieben?
Ich glaube kaum, das sich die Römer schon vor der Schlacht auf diese feste Grenze festgelegt hatten.

Gruß
Chris
Winken
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Panzerjäger I
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BeitragBeitrags-Nr.: 164844 | Verfasst am: 17.12.2008 - 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Da dürftest Du recht haben Chris. Der Limes wurde erst viel später errichtet, als man alle Eroberungspläne gen Osten aufgegeben hatte und umgekehrt die Einfälle von Germanen etc. immer mehr zunahmen.
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 164845 | Verfasst am: 17.12.2008 - 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich meinte den Niedergermanischen Limes, der schon weit vor der Schlacht eine befestigte Grenzlinie zwischen den eroberten linksrheinischen germanischen Provinzen und dem unbesetzten rechtsrheinischen Gebiet markierte.

Der Obergermanische Limes enstand ja, wie Du richtig sagst, erst weit später. Aus meiner Sicht allerdings vor allem schon unter dem Einfluß einer wachsenden konkreten Bedrohung und nicht als Ergebnis des Entschlusses die Grenze nicht weiter nach Osten zu verschieben. Meines Wissens wurde dieser Entschluß, also der Verzicht von rechtsrheinischen Eroberungen, fast unmittelbar nach der Varusschlacht getroffen, also deutlich vor dem Bau des unteren Limes. Da liegen meines Wissens gut 100 Jahe dazwischen.
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christitus
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BeitragBeitrags-Nr.: 164847 | Verfasst am: 17.12.2008 - 17:33    Titel: Antworten mit Zitat

Aber auch dieser wurde erst nach der Varusschlacht errichtet. Vor der Schlacht war der Rheinverlauf nur durch Befestigungen gesichert.

Gruß
Chris Winken
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 164849 | Verfasst am: 17.12.2008 - 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

christitus hat Folgendes geschrieben:
Aber auch dieser wurde erst nach der Varusschlacht errichtet. Vor der Schlacht war der Rheinverlauf nur durch Befestigungen gesichert.

Gruß
Chris Winken


Ja, ist schon klar, nicht als durchgehend befestigte Linie, aber als mit milit. Befestigungen (Kastellen) versehene Grenzlinie schon weit vor der Varusschlacht.
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christitus
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BeitragBeitrags-Nr.: 164869 | Verfasst am: 18.12.2008 - 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist richtig. Weshalb man annehmen kann, das zu diesem Zeitpunkt die Grenze noch nicht als endgültig feststand.

Gruß
Chris Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 179282 | Verfasst am: 26.12.2009 - 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

Was war im Osten zu holen ? Was das Römische Reich unbedingt brauchte und an allen anderen Grenzregionen nicht mehr zu holen war. Nämlich Menschen, die harte Arbeit, karge Lebensweise , Rubustheit, Kraft, sowie Widerstandsfähigkeit in sich vereinten. Zu gebrauchen als Sklaven,als Söldner , sowie zur Ausbildung für schwere Handwerksberufe etc. . Rom brauchte unerschöpflich Menschen, die waren in den Wüsten und Hochgebirge "Asiens" und Arabiens in Massen nicht mehr zu holen, die waren aus den unter Ägypten liegenden Ländern auch nicht mehr zu holen, die gingen an der Donaulinie am Balkan aus (wichen aus in Richtung Ukraine) und waren nur noch im Osten Mitteleuropas zu holen . Im Reich selber konnten nur noch wenige zu Sklaven gemacht werden da Pax Romana für alle galt.
Zivilisatorisch waren die linksrheinischen Gebiete im Vergleich zu den rechtsrheinischen Gebieten sehr weit fortgeschritten, die Frage aber ist doch immer wieder die Gleiche Zivilisation oder Freiheit ! heute in "nichtzivilisierten Gegnenden" genauso wie damals.
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MGH
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BeitragBeitrags-Nr.: 180113 | Verfasst am: 13.01.2010 - 02:18    Titel: Antworten mit Zitat

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Falsch. Bei der Pax Romana handelte es sich um jene Gesetze, die für Römische Bürger in Rom und den Provinzen galten, sowie für jene Menschen, die in den Provinzen lebten.
Im Laufe der Zeit gab es selbst in Regionen, die als befriedet galten, immer wieder Aufstände, durch die selbst aus dem Inneren des Imperiums Sklaven nach Rom etc. gelangten.
Was du meinst, mit deiner Aussage über gleiches Recht für alle Bewohner des Imperiums, wurde erst im Jahre 212 nach Christus mit der constitutio antoniana erreicht, die von Caracalla erlassen wurde.
Dieses Gesetz besagte, das jede, im Imperium frei-geborene Person automatisch das Römische Bürgerrecht erhielt, unabhängig ob sie in Rom oder Mogontiacum geboren wurde.
Desweiteren beschreibst du eine Regelrechte Entvölkerung für die Östlichen und Afrikanischen Regionen, die absolut nicht haltbar sind. Wenn die "freien" Regionen außerhalb des Römischen Reiches so entvölkert waren, wie du es hier behauptest, wieso brach dann die Römische Grenzverteidigung ab der Mitte des 3. Jahrhunderts nach Christus unter dem Ansturm Hunderttausender Flüchtlinge der Völkerwanderung zusammen?????
Desweiteren ging es bei den Römischen Eroberungszügen nicht um Menschen, sondern um Geld um die Staatskassen zu füllen! Geld das man den unterworfenen Nationen als Steuern auferlegte bzw. es erbeutete, ob jetzt als Staatsschatz oder als Gold-/Silberminen. Als Titus Jerusalem eroberte und den gewaltigen Staatsschatz nach Rom brachte, sank der Goldpreis um fast die Hälfte, solche Mengen waren es!!!!!!

Was den Limes angeht ist zu sagen, das der Limes keine Grenzbefestigung in dem Sinne war, dafür war er auch viel zu schwach besetzt (ca. 16 Mann pro km!!!!). Sein wirklicher Zweck bestand darin, Warenverkehr in beide Richtungen auf einige wenige Grenzdurchgänge zu Kanalisieren und dann zu besteuern etc.
Kam es zu Durchbrüchen Germanischer Kriegshorden, nutzte man vorwiegend schnelle Kavalerieeinheiten, die in größeren Kastellen im Hinterland stationiert waren, um die Gegner über die Grenze zurück zu treiben.
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anneparker
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BeitragBeitrags-Nr.: 193453 | Verfasst am: 25.03.2011 - 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lese über diesen Krieg im Internet und wirklich gern über die bisherigen Tradition zu lesen.
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