Luxemburg im WK2...
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Hector
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BeitragBeitrags-Nr.: 5227 | Verfasst am: 11.02.2004 - 22:39    Titel: Luxemburg im WK2... Antworten mit Zitat

Ich weiß es ist nicht gerad gescheit aber würd mich schon mal interessieren.
Weiß jemand irgendwelche militärischen Stärken von Lux im WK2. zB. was für Panzer, Waffen, Flugzeuge...
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Hpstf. Michael Wittmann
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BeitragBeitrags-Nr.: 5239 | Verfasst am: 12.02.2004 - 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zieh die diesen Link mal rein. Grins
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Paul v. Hindenburg
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BeitragBeitrags-Nr.: 5690 | Verfasst am: 20.02.2004 - 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

Wollte gleich schon sagen!

In den Jahren 1939 bis 45 existierte kein Staat Luxemburg. Es wurde rasch während dem Westfeldzug dem Deutschen Reiche angegliedert.
Ebenso wie das 1918 verlorene Reichsland Elsaß-Lothringen.
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 19634 | Verfasst am: 21.07.2004 - 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Eben nicht!

Als am 10.10.1941 der Gauleiter Gustav Simon eine eine großangelegte Befragung durchführte, um dem Führer die Reichstreue der Luxemburger zu beweisen, antworteten 85 % der wahlberechtigten Luxemburger auf die Frage der Staatsangehörigkeit, Mutersprache und Volkszugehörigkeit dreimal mit "Letzebuerger".
Daraufhin wurde die Sprache verboten. Mit Hilfe der "Volksdeutschen Bewegung" (etwa 10% der Bevölkerung) sollte eine "Eindeutschung" erreciht werden, was aber von den Luxemburgern abgelehnt wurde. Noch am 02.05.42 hat Simon bei einer Großkundgebung der Gliederungen gesagt, er hätte es nicht nötig, die Luxemburger ins Reich zu zwingen.
Am 30.08.42 wurden allen restlichen Bewohnern mit Lucemburger Staatsangehörigekit die deutsche zwangsweise zugeteilt und die sofortige Wehrpflicht eingeführt. Wer sich weigerte kam ins KZ, so viele Polizisten, die dann später in Hamburg als Bombenentschärfüngskommando eingesetzt wurden. Interviews vieler Häftlinge waren in der NDR-Doku "Operation Gomorrah" zu sehen.

Von 11.160 Zwangsrekrutierten fielen 3500 Mann, fast 3000 junge Männer gingen zur französischen Resistance, den belgischen Armee Blanche oder kämpften wegen ihrer SPrachkenntnisse in den britischen Commandos.

Am 14.07.43 wurden etwa 4.187 Luxwemburger in die Ukraine zwangsumgesiedelt, von denen 154 starben. In den folgenden Monaten wurden außerdem 3.963 wegen offener Opposition in die KZ Hinzert, Buchenwald, Natzweiler und Groß-Rosen deportiert, von denen 791 in der Haft starben.

Zitat:
Da Luxemburg zu einem bestimmten Prozentsatz deutschsprachig ist, wird sich die luxemburgische Bevölkerung sicher sehr gefreut haben, als ihr Land Deutschland angeschlossen wurde
.

Und jetzt übeleg dir mal Deinen Beitrag...
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BeitragBeitrags-Nr.: 19641 | Verfasst am: 21.07.2004 - 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

gerne.

1. Veröffentlichung der Gesellschaft für Luxemburger Geschichte
National Liberation Memorial Wiltz, Luxemburg 1994

2. "Bärel 50 Joer derno", 15.06.94
Festschrift der Ortschaft Berlé in Luxemburganläßlich der Gedenkfeiern zur Einweihung der Gedenkstätte des Ortes.

In beiden Büchern stehen die Verluste und Daten namentlich aufgeführt.
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Hector
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BeitragBeitrags-Nr.: 19646 | Verfasst am: 21.07.2004 - 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

Obwohl Luxemburg ziemlich klein ist, fand auf ihr eine große Offensive statt, die Ardennen-Offensive. Lux. wurde im WK2 also zweimal von den deutschen überrant. Hab im Internet gelesen, dass es dort viele Museen zur Ardennen-Offensive gibt.
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BeitragBeitrags-Nr.: 19649 | Verfasst am: 21.07.2004 - 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, sogar mit die besten in Europa.

Beispiele: Ein Muss für jeden ist das Museum in Diekirch. Dort sind große Dioramen aufgebaut, 1:1 mit original Ausrüstungen.

http://img34.photobucket.com/albums/v102/golani/Diekirch.jpg

Mal Beispiele. Ich bin sehr oft in den Ardennen und bis die Marschwege aller Kampfgruppen abgefahren und abgelaufen.

Weitere Museen sind in La Gleize, Schwerpunkt die Vernichtung der KG Peiper am 24.12.44. Die haben sogar einen Tiger II vor der Tür, der 1945 dort geblieben ist.

Dann La Roche en Ardenne, sehr schönes Museum mit schönen Uniformen. Natürlich Bastogne mit dem Denkmal vor der Tür (tolle Media-Show) und tolle Uniformen. IN der Innenstadt von Bastogne gibt es kleines Privatmuseum mit Bodenfunden und den Überresten eines dt. Falschirmjägers, der Anfang der 90er bei Bastogne gefunden wurde. Der Leichnahm wurde in Recogne bestattet, die Reste der Ausrüstung leigen in Museen. Überhaupt haben viele kleine Gemeinden private Sammlungen. Schilder beachten und staunen.


Trotzdem ist das Museum in Diekirch der Hammer! Ich ahbe etwa 200 Fotos bei meinen vielen besuchen dort gemacht, immer wird dazugebaut, und da es eine alte Brauerei ist, haben die wirklich Platz für panzer usw.
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BeitragBeitrags-Nr.: 19653 | Verfasst am: 22.07.2004 - 01:01    Titel: Antworten mit Zitat

Bastogne liegt, aber in Belgien. Sie liegt sehr nahe an der Grenze zu Luxemburg.
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BeitragBeitrags-Nr.: 19665 | Verfasst am: 22.07.2004 - 07:53    Titel: Antworten mit Zitat

Das die Luxemburger lieber eigenständig sein wollen ist verständlich,aber es gab da eine Befragung nach 1919 ob Luxemburg eher zu Deutschland oder Frankreich/Belgien tendiert,dabei kam eine klare Absage raus für Frankreich/Belgien!Auch der Dialekt der in Luxemburg gesprochen wird ist Deutsch!So wie es in Lothringen auch(was ja bis 1648 ganz normal zu Deutschland gehörte,dann aber unter zwang von Frankreich eingegliedert wurde!)
Ich habe noch ein Buch/Roman von einem Luxemburger der wohl in der Wehrmacht gekämpft hat,der sagte aus lieber für Deutschland als für ein anderes Land und so ging es den meisten Luxemburgern!(laut diesem Buch)


Gruss und Winken

P.S werde mal nachsehen,habe da noch was mehr Text zu!
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BeitragBeitrags-Nr.: 19675 | Verfasst am: 22.07.2004 - 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe alle Museen zum Thema Ardennen aufgeführt, wie man sah, denn La Gleize liegt auch in Belgien.

Der Dialekt, der in Luxemburg gesprochen wird nennt sich Letzebuergisch. Es ist eine Mischung aus Deutsch und Französisch.

Die Luxemburger hatten seit der Annektion durch Deutschland nichts mehr für Deutschland übrig. Ich habe auf meinen Reisen in die Ardennen sehr oft mit den alten Leuten über diese Jahre gesprochen. Sie habne nichts gegen Deutsche und Deutschland, aber sie werden die Terrorherrschaft nie vergessen. Aber wie in deutschland auch gab es genügend, die sich mit dem Regime arrangiert und daurch ein angenehmes Leben hatten.

Trotzdem war die große Mehrheit der Luxemburger gegen eine deutsche Staatsbürgerschaft und gegen die Besetzung.
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BeitragBeitrags-Nr.: 19692 | Verfasst am: 22.07.2004 - 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

Der Dialekt, der in Luxemburg gesprochen wird nennt sich Letzebuergisch. Es ist eine Mischung aus Deutsch und Französisch.

Nein Hoover da muß ich Dir wiedersprechen das Letzebuergisch hört zu den Germannischen Sprachen wo auch Deutsch zu gehört!Französich ist aber Romanisch!
Die Luxemburger wollen selbsständig sein das ist klar und verständlich das sie aber eher zu Frankreich tendieren, wird wenn überhaupt der schlechte Ruf Deutschlands sein den die anderen Länder wie Frankreich/England in den Umlauf gebracht haben.(nach dem 1 und 2 Weltkrieg)
Wäre der Sieger Deutschland gewesen hätte die Sympatie wieder anders ausgesehen!

Gruss und Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 19711 | Verfasst am: 22.07.2004 - 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, die Luxemburger sagen selber, es sei eine Mischung aus beidem. Aber vielleicht wissen die es selber nicht. Egal.

Aber den negativen Ruf hat sich Deutschland mit seinem Herrschaftsgebahren selber ruiniert. Stimmt. Und das die Situation anders gewesen wäre, wenn Deutschland den Krieg gewonne hätte? Sicher!

Die Sprache wäre verboten, die Schulkinder würden nur Deutsch lernen und die Luxemburger Kultur wäre niedergedrückt. UNd die oppositionellen Alten wären weg.
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BeitragBeitrags-Nr.: 19727 | Verfasst am: 22.07.2004 - 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Die Sprache wäre verboten, die Schulkinder würden nur Deutsch lernen und die Luxemburger Kultur wäre niedergedrückt. UNd die oppositionellen Alten wären weg.

Ja und ich könnte unter dem Eifelturm parken! Lachen

Nein Spass beiseite ein leben unter A.H(oder sowas in der Art) nein danke!Aber ein vernüftiger Frieden 1919 oder früher das wäre wünschenswert gewesen!


Gruss und Winken

P.S abgesehen davon war Napoleon auch nicht gerade nett zu seinen Nachbarn!Oder!?
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BeitragBeitrags-Nr.: 19733 | Verfasst am: 22.07.2004 - 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Das stimmt sicherlich, aber die Nazis waren doch strikter in der Umsetzung ihrer Forderungen nach Eindeutschung. Napoleon war es egal, welche Sprache gesprochen wurde, sofern das Land nach seine Pfeife tanzte.
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BeitragBeitrags-Nr.: 182989 | Verfasst am: 20.03.2010 - 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hoover hat Folgendes geschrieben:
Das stimmt sicherlich, aber die Nazis waren doch strikter in der Umsetzung ihrer Forderungen nach Eindeutschung. Napoleon war es egal, welche Sprache gesprochen wurde, sofern das Land nach seine Pfeife tanzte.

IRONDIGGER
Ich bin LUXEMBOURGER und was hir so Geschrieben wurde ,entspricht nicht immer ganz den Tatsachen.Um das Ganze zu verstehen muss man weit zuruck gehen.Als unser Landes rambo JOHANN DER BLINDE mittet des 14TEN J:H TOT war fing es mit den BESATZUNGEN an.ALLE EUROPAER waren da.jeder wollte das GIBRALTAR des NORDENS haben.OSTREISCHER SPANIER FRANKREICH KOMIGLICH und REPUBLICK.HOLLANDER.von1780 an wurde dann HIR undDA TERITORIUM abgetrennt.Jeder von den Nachbarn FRANKREICH DEUTSCHLAND und BELGIEN hat sich genommen und auch bekommen.1839WIENER KONGRESS,wurden wir POSTO UNABHANGIG,aber die Festung LUXEMBOURG wurde BUNDESFESTUNG.1849 zogen dann die letzten Truppen Heim.Jetzt kommt DIE SPRACHE.1990 wurde eine WISSENSCHAFTLICHE UNTERSUCHUNG uber das DIALEKT LEZEBURGESCH gemacht,es wurden alle gegenden mit eibezogen,die in all den Jahren bei ben Nachbarn gelandet sind.Das DEUTSCHE ist zu 37.9%VERTRETEN.FRANZOSICH zu35,03%.Der Rest sind EIGENSTANDIGE WORTER.
1870.71 nur DESERTEURE aus beiden Lagern....1914 Uberrant MILITAIRBESATZUNG aber GROSSHERZOGIN und die REGIERUNG blieben im AMT.
1939 Kam dann die Anfrage ,wenn wir der WEHRMACHT DURSCHZUGS RECHT geben wurden, dann wurden wir die Teile die BELGIEN 1839 bekommen hat ZURUCKBEKOMMEN.Unsere Antwort NEIN.
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