Deutsche Geschütze mit konischen Rohren ?!?
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Chris
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BeitragBeitrags-Nr.: 5604 | Verfasst am: 18.02.2004 - 18:49    Titel: Deutsche Geschütze mit konischen Rohren ?!? Antworten mit Zitat

Vielleicht weiss einer näher bescheid:

Hab irgendwo mal gelesen, dass die Deutschen im 2. WK auch an Geschützen entwickelt hatte, deren Rohre konisch waren.
Ich kann mir das nicht recht vorstellen. Entweder war der Konus sehr gering (also extrem gering) oder es wurden spezielle Granaten verwendet.

Weiss da jemand was genaueres? Auch z.B. die Vorteile von solchen Geschützen. Ein Nachteil müsste ja der leicht ;) erhöhte Verschleiss gewesen sein...

Grüße,

Chris
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 5616 | Verfasst am: 18.02.2004 - 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Der Tiger sollte ursprünglich ne 6 oder 7cm konische Kanone bekommen, aber Hitler wollte die Acht-Achter ( auch er hat mal was richtig gemacht Zwinkern )
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KraZEE Ivan
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BeitragBeitrags-Nr.: 5622 | Verfasst am: 18.02.2004 - 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

der vorteil einer solchen kanone wäre wahrscheinlich ein, beim abschuss immer höher werdender gasdruck zum ausgang des rohres. daraus würde sich wahrscheinlich eine höhere leistung der kanone ergeben.
habe einfach mal geraten, also nicht böse sein wenn ich falsch liege. Rollene Augen
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 5665 | Verfasst am: 19.02.2004 - 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ja ich habe in irgendeinem Buch was darüber stehen suche ich mal raus.
Aber die Geschosse erreichen bei konischen Kanonen eine extreme Geschwindigkeit.
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Florian
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BeitragBeitrags-Nr.: 5666 | Verfasst am: 19.02.2004 - 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

rohre mit konimschem Rohr hatten eine weit größere Mündungsgeschwindigkeit als "normale Rohre". Das führte zu einer erheblich besseren Durchschlagsleistung als normale Rohre mit gleichem Kaliber.
Der Nachteil war die kurze Lebensdauer solch eines Rohres und das wichtigste war folgendes: der Kern der Munition musste aus Wolfram bestehen, das in Deutschland zu knapp war, um es nur zu verschießen.

mfg
Rommel24
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rommelkiste
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BeitragBeitrags-Nr.: 5758 | Verfasst am: 20.02.2004 - 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Die 2,8cm Panzerabwehrbüchse hatte ein konisches Rohr!

Wenn ihr mal auf diesen Link schauen wollt!

http://home.t-online.de/home/mjabs/2,8cm.htm

Hoooridoooo

Andy
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THE CAMPMAN
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BeitragBeitrags-Nr.: 5760 | Verfasst am: 20.02.2004 - 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich habe mal Daten über zwei Pak?s mit konischem Rohr rausgesuacht.
Die eine ist die 28-mm-Panzerbüchse 41, sie besaß eine Durchschlagskraft von 66/500/90° (also 66 mm auf 500 Meter Entfernung im Winkel von 90°).
Außerdem lag die wirksame Schussweite bei 500 Meter und die Mündungsgeschwindigkeit lag bei 1.400 m/s.
Das Rohr verengete sich von 28 mm auf 20 mm und war 1,714 Meter lang.
Die Waffe wurde 1942 zurückgezogen wegen Mangel an Wolframkarbidgeschossen und der Zunahme der Panzerdicken.
Das Geschoss wog 131g.

Die zweite Pak ist die 75-mm-Pak 41.
Die Druchschlagskraft lag hier bei 209/500/90°, 177/1000/90° und 124/2000/90°.
Die wirksame Schussweite lag hier bei 2000m.
Ein geschoss wog 1,356 kg.
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KraZEE Ivan
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BeitragBeitrags-Nr.: 6590 | Verfasst am: 01.03.2004 - 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

also eine ganz schöne leistung.
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Harry64
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BeitragBeitrags-Nr.: 126781 | Verfasst am: 24.07.2007 - 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Betrifft die 7,5cm Pak 41.

1.) Welche Einheiten waren/wurden mit dieser Pak ausgerüstet bzw, ausgestattet.

2.) Von welcher Einheit wurde die Pak das erstemal verwendet und wo?

3.) Wurden Pak 41 Verluste der Einheiten wieder durch Pak 41 ersetzt oder wurde dann auf Pak 40 umgerüstet?

4.) Wurde die Pak 41 auch in Nordafrika eingesetzt?

5.) Erfahrungsberichte der Einheiten mit dieser Waffe?

Vielen Dank für Eure Hilfe Zwinkern

Harry Winken
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Harry64
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BeitragBeitrags-Nr.: 126913 | Verfasst am: 27.07.2007 - 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

So nach langer Wühlerei in alten Unterlagen hab ich folgendes gefunden:

Ab Mai 1942 bei der Pz-Jg.Abt. 25 der 25 Inf.Div.(mot.)
auch eingesetzt bei der Pz.Jg.Abt. 36 der 36. Inf.Div. und der Pz.Jg.Abt. 7 der 7. Inf.Div.

Bestätigung durch amtliche Unterlagen oder Notizen der Org.Abt.? Zwinkern

Harry Winken
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NagaSadow
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BeitragBeitrags-Nr.: 127836 | Verfasst am: 13.08.2007 - 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

Pz-Jg.Abt. 30 der 30. Inf.Div. soll auch welche gehabt haben. Zumindest ist in Wydawnictwo Militaria 258 ein Bild so untertitelt.
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eisenhans
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BeitragBeitrags-Nr.: 127844 | Verfasst am: 13.08.2007 - 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Das war wohl mal ursprünlich für die KwK des Panther vorgesehen, funktioniert aber eben nur mir Wolframkernmuni richtig gut ( Eigenheiten weiter oben genannt)
Wenn mich mein alzheimergeplagtes Hirn nicht völlig täuscht, waren die dt. Reserven an diesem Material extrem begrenzt ( 700t ?), und das meiste wurde für Spezialwerkzeuge benötigt ( Quelle: irgendwann irgendwo bei Spielberger? gelesen ) Wurde dann vom Gröfaz auch untersagt....

gruss

eisenhans
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JS3M
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BeitragBeitrags-Nr.: 127867 | Verfasst am: 14.08.2007 - 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

also ich weiß das sie als ersatz für die Pak40 geplant war....wegen des mangels statt der pak40 eingesetzt bis alle rohre verbraucht ( 1942??? )
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Kevin H.
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BeitragBeitrags-Nr.: 127868 | Verfasst am: 14.08.2007 - 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

ehm

könnte mir vllt einer in einem kurzen satzerklären was konische rohre genau sind ? ? ? bei wikipedia etc. finde ich nichts ! ! !

danke im vorraus ! ! ! Winken
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NagaSadow
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BeitragBeitrags-Nr.: 127872 | Verfasst am: 14.08.2007 - 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, eben Rohre die konisch zulaufen, also hinten einen größeren Durchmesser haben als bei der Mündung. Die Granate wird also je weiter sie durch das Rohr fliegt kleiner gequetscht.

Kurz gesagt: Ein Rohr wie ein Trichter...

http://www.hojas.co.at/Gruppen/Schule/Kegelstumpf.jpg
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