Materialsammlung "Nasses Dreieck" 1944
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ericv
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BeitragBeitrags-Nr.: 174115 | Verfasst am: 26.07.2009 - 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jan-Hendrik,


Wie schon gesagt es ist nichts besonderes.

http://img195.imageshack.us/img195/2452/p1040797p.jpg


Winken Eric
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 174117 | Verfasst am: 26.07.2009 - 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Eric, exzellent!

Also is das Nest noch zw. Wyszkow und Branczyk! In dem auf der Karte eingezeichneten Budy (Stare) war ich nämlich schon Grins

Winken

Jan-Hendrik


Zuletzt bearbeitet von Jan-Hendrik am 29.09.2009 - 22:26, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragBeitrags-Nr.: 174172 | Verfasst am: 28.07.2009 - 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
In der Nacht und in den Vormittagsstunden des 7. September weitet der Feind den inzwischen gefestigten Brückenkopf nach Norden und Westen aus, um dann gegen 16.00 Uhr mit starken Panzerkräften den Durchbruch nach Süden in die linke Flanke der Division Wiking zu erzwingen und im Falle des Gelingens die Division aus ihren jetzigen Stellungen südlich des Narew herauszumarschieren.
20 Feindpanzern gelingt der Durchbruch in Richtung Male, 5 km nordwestlich Serock. Gleichzeitig drückt russische Infanterie den rechten Flügel des Pz. Grenadierregimentes 73 entlang der Rollbahn auf Serock zurück.

Während hier Panzer der 3. SS-Panzerdivision Totenkopf die Lage beherrschen, wird die 7./Pz. Rgt. 5 unter Untersturmführer Olin den durchgebrochenen 20 Panzern entgegengeworfen. 4 Panzer V stellen den Gegner bei Murowanka, nordostwärts Male, und 2 Panzer V 10 Feindpanzer bei Male. Der Kommandeur der II. Abteilung, Hauptsturmführer Flügel, eilt mit seinem Befehlspanzer und l Sturmgeschütz nach Dembinki, südlich Male, zur Klärung der Lage.
Im Raum Male setzt sich Untersturmführer Olin mit den Panzern V der 7. Kp. durch. Diese vernichten 11 der durchgebrochenen Feindpanzer. Einer von ihnen ist der Jubiläumspanzer des Panzerregimentes 5. Mit ihm ist der 500ste Feindpanzer in den letzten 5 Einsatzmonaten, seit April 1944 vernichtet worden.
Außerdem erbeutet die 7. Kp. noch 2 weitere Feindpanzer.
Auch die 4. Kp. steht an diesem 7. September 1944 in der Brandung unerschütterlich, obwohl sie nur über 3 Sturmgeschütze verfügt und damit nicht einmal die Gefechtsstärke eines Zuges hat.
Obersturmführer Metzger skizziert uns diesen entscheidenden Tag in seinem Gefechtsbericht:
„Die Kompanie steht mit 3 Sturmgeschützen l km westlich Friedhof Dzierzenin und sichert in allgemeine Richtung Norden. Ein zusammengefaßter Großangriff des Feindes, der um 10.00 Uhr erfolgt, wird um 11.00 Uhr endgültig im Zusammenwirken mit der 7. Kp. im zusammengefaßten Feuer zerschlagen.
Der Feind marschiert 1500 m vor unseren Augen in westsüdwestliche Richtung mit starken Infanteriekräften vorbei.
Um 12.00 Uhr werden im Raum von Male Feindpanzer gemeldet. Die 7. Kp. rückt mit 5 Panthern dorthin ab. Ich riegele mit meinen 3 Sturmgeschützen weiter nach Norden ab und zerschlage um 17.00 Uhr einen erneuten starken Angriff des Feindes vor meiner Stellung. Dabei erleidet l Sturmgeschütz schweren Ketten- und Antriebsschaden. Das Sturmgeschütz wird unter starkem Feindbeschuß so instandgesetzt, daß es abgeschleppt werden kann. Die Abschleppung erfolgt mitten durch starke Infanteriekräfte des Gegners bei Male.
Nachdem ich umgestiegen bin, stehe ich mit meinem Sturmgeschütz in der alten Stellung und versuche um 17.45 Uhr, einen erneuten Großangriff des Feindes abzuwehren. Der Feind, der jedoch stark überlegen ist (1: 30), gewinnt weiter an Boden und steht bereits unmittelbar in der linken Flanke meiner Stellung.
Beim Bekämpfen der feindlichen Infanterie erblicke ich plötzlich 200 m in meiner rechten Flanke 2 T 43, deren Kommandanten im selben Moment in die Lage eingewiesen werden. Beide Panzer wurden mit 2 Schuß in 20 Sekunden abgeschossen.
Im gleichen Moment stoppt beim Detonieren der Feindpanzer der gesamte Angriff und flutet teilweise zurück. 10 Minuten später reißt die rechte Kette meines Sturmgeschützes. Der Schaden wird in schwerem Feindfeuer nach einstündiger Arbeit behoben. Ich decke mit meinem Sturmgeschütz das Absetzen der Infanterie vom Feind, treffe um 21.00 Uhr mit den Panthern der 7. Kp. zusammen und sichere bis 02.00 Uhr im Raum Male in nördliche Richtung."



Quelle:

Ewald Klapdor "Mit dem Panzerregiment 5 Wiking im Osten", Seite 287-289 (Danke, Richard Zwinkern )

Horrido!

Nicole
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BeitragBeitrags-Nr.: 177164 | Verfasst am: 27.10.2009 - 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hier auf der Seite des BA-MA findet sich was zum IR 19, darunter auch eine Gefechtsskizze zum Einsatz östlich Wyszkow 1944.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 180860 | Verfasst am: 31.01.2010 - 08:29    Titel: Antworten mit Zitat

Die Lage an der Ostfront Anfang August 1944:

http://i46.tinypic.com/vy9hrs.jpg

Winken

Jan-Hendrik
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yogy
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BeitragBeitrags-Nr.: 180876 | Verfasst am: 31.01.2010 - 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Da hat ja jemand sein Kind kopieren geschickt... ich schicke die lieber Bier holen Lachen

Sorry für's Spammen Winken
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 189739 | Verfasst am: 24.10.2010 - 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:


Mir geht es hier speziell um die dort eingezeichnete Gruppe Felzmann in Wyszkow !

Müßte ja eigentlich identisch sein mit der Korpsabteilung E , oder ?



nein, nicht identisch mit der Korps-Abteilung E, sondern aus Einheiten der Korps-
Abteilung bestehend.

Mit Fernschreiben vom 1. August 1944 wurde die Aufstellung der "Gruppe
Felzmann" aus der 2. Armee befohlen. Als Kommandeur wurde der Kommandeur
der Korps-Abteilung E befohlen, Generalleutnant Felzmann.

Gruppe Felzmann besteht aus einem durch die Korps-Abteilung E
zusammengestellten kampfstarken Verband, im Einzelnen:

- Art.Rgt.Stab z.b.V. 69
- Heeres-Art.Abt. 860 (RSO)
- s.Heeres-Art.Abt. II./61
- eine Heeres-Art.Pak-Bttr. (durch Höh.Art.Kdr. 308 zusammen zu stellen)
- Teile 19. PD (1 Pz.Kp. zu 10 Panzern, 1 Flak-Bttr., 1/2 Pz.Jg.Kp.)
- Alle im Einsatzraum der Gruppe befindlichen Verbände werden dieser unterstellt

Aufgabe der "Gruppe Felzmann":

Bilden und Halten von Brückenköpfen ostwärts Serock und südlich Wyszkow.
Sicherung des Bug vom Ostflügel der kgl. ung. Armee bis Wyszkow. Nach
Eintreffen weiterer Kräfte: Vorstoß von Wyszkow in Richtung Radzymin und
Abriegelung des Rzondza-Abschnitt nordostwärts Radzymin, dies im
Zusammenwirken mit Kräften der 9. Armee.

Gefechtsstand der Gruppe zunächst in Rybienke.

Winken

Gruß
Tobias
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 189743 | Verfasst am: 24.10.2010 - 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Gut gemacht!

Winken

Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 209346 | Verfasst am: 27.11.2017 - 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

*schieb*

Winken

Jan-Hendrik
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