Der Panzer V und das Thema "Nachtsichtgeräte"
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ivan-danko
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BeitragBeitrags-Nr.: 5930 | Verfasst am: 22.02.2004 - 18:41    Titel: Der Panzer V und das Thema "Nachtsichtgeräte" Antworten mit Zitat

Hallo Freunde !


Ich bin schon seit längerer Zeit auf der Suche nach Informationsmat. über den Nachtpanther und Sperbertrupps. Hat irgendwer von euch Adressen oder Buchempfehlungen ?



Dank im Voraus


Ivan Danko
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rommelkiste
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BeitragBeitrags-Nr.: 5934 | Verfasst am: 22.02.2004 - 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Du findest auf jedenfall etwas im Spielberger Band 9 "Der Panzerkampfwagen Panther und seine Abarten".
Dort sind die Entwicklungen der Nachtsichtgeräte für den Panther sowie die Infrarot-Beobachtungswagen UHU (Sd.Kfz 251/10) und Infrarot-Begleitfahrzeug Falke beschrieben!

Ich hoffe ich konnte dir etwas Helfen!

Das Buch bekommst du entweder bei Eaby ganz künstig, oder per Fernleihe in der nächsten Bücherei für 1 Euro!

Andy


http://www.rommelkiste.de
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Sven
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BeitragBeitrags-Nr.: 5938 | Verfasst am: 22.02.2004 - 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Panzer V Panther Nachtkampfpanther Sperber
Lösung A
1943 begann die Wehrmacht wieder mit der Aufnahme zur Entwicklung mit Infrarotvisieren für den Nachtkampf. Zwar wurde zu Anfang des Krieges schon geforscht, aber erst mit der Lufthoheit der Alliierten wurde das Projekt wieder aufgenommen, da die Panzereinheiten bei Tage stark gefährdet waren. Die tieffliegenden Jagdbomber zerstörten viele Panzer. Deshalb war die Nacht, wenn die Flugzeuge nicht mehr flogen, die bessere Variante für die Wehrmacht. Im selben Jahr wurde der Panther als Versuchsfahrzeug genommen. Es wurden ein paar mit dem 300 mm-Infrarotsuchscheinwerfer "Uhu" ausgestattet. Mit Hilfe des Bildumwandlers konnte nun die Besatzung bei Nacht operieren, leider hatte der Scheinwerfer nur eine Reichweite von 600 m. 1944 wurde deshalb ein 600 mm-Infrarotscheinwerfer auf ein Halbkettenfahrzeug montiert, um die Reichweite zu erhöhen und somit die Bordkanone des Panthers besser nutzten zu können. Es sollte sogar ein Halbkettenfahrzeug vom Typ Falke eingesetzt werden, dass Panzergrenadiere ausgerüstet mit Sturmgewehren und Nachtsichtgeräten vom Typ „Vampir“, begleiten sollte. Diese Kampfgruppe, bestehend aus drei Fahrzeugen, wurde Sperber genannt und sollte Nachts Ziele auf bis zu 2500 m Entfernung bekämpfen. Am 21. April 1945 wurde ein Hinterhalt der Amerikaner beim Weser-Elbe-Kanal von zwei Sperbertrupps überrannt, welcher der einzig dokumentierte Einsatz war.

Lösung B
Bei der Panzertruppenschule in Soltau Fallingbostel wurde eine noch bessere Lösung gefunden. Es wurde ein zusätzlicher Infrarotscheinwerfer und ein weiterer Bildwandler für den Fahrer eingebaut. Der Richtschütze erhielt ein Periskop mit einem Nachtsichtgerät. Nun konnten die wichtigsten Besatzungsmitglieder sehen und nicht wie bei der Lösung A, wo der Kommandant alle einweisen musste. Einige Panzer mit der Lösung B kamen im April 1945 bei Uelzen zum Einsatz als sie einen ganzen Zug neuer Comet-Panzer vernichteten.


Siehe http://www.Panzer-Archiv.de
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Knut Knudsen
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BeitragBeitrags-Nr.: 20359 | Verfasst am: 23.07.2004 - 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

is ja genial, was WIR damals doch für taktiken und techniken gehabt haben!
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skydiver
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BeitragBeitrags-Nr.: 23808 | Verfasst am: 06.08.2004 - 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

LEO 1 A4 hat Folgendes geschrieben:
Hat jemand Bilder?

Gepanzerte Grüße

FRANK

LEO 1 = Die Nummer 1 !!! Rollene Augen



Cu ...bitte sehr http://wilk.wpk.p.lodz.pl/~whatfor/sdkfz_251_20.htm Winken
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Kai
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BeitragBeitrags-Nr.: 23876 | Verfasst am: 06.08.2004 - 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Knut Knudsen hat Folgendes geschrieben:
is ja genial, was WIR damals doch für taktiken und techniken gehabt haben!


Bist du wenigstens im Heer, um "wir" zu sagen?
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Knut Knudsen
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BeitragBeitrags-Nr.: 23889 | Verfasst am: 06.08.2004 - 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

grmpf......

ich seh mich als deutscher Winken an da ich einer bin,diese aussage!

also was is dein problem?

außerdem bin ich noch nicht gemustert worden!
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Kai
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BeitragBeitrags-Nr.: 23891 | Verfasst am: 06.08.2004 - 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, du würdest bestimmt nicht "wir" sagen, ginge es um die zahlreichen deutschen, die man in KZ gesteckt hat...

Deine Zugehörigkeit zu der Gruppe der Panzerfahrer im Zweiten Weltkrieg, die eine Rechtfertigung des Wortes "wir" brächte, ist doch reichlich abstrakt.

Du verstehst ja noch nicht einmal etwas davon, was es heißt Soldat zu sein...
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Knut Knudsen
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BeitragBeitrags-Nr.: 23893 | Verfasst am: 06.08.2004 - 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

oh man ....warum nur ....muss ich etwa "die deutschen schreiben"

oder "unsere glorreichen truppen" -obwohl ne dann sind die linken hier mal wieder entsetzt Zwinkern
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Kai
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BeitragBeitrags-Nr.: 23894 | Verfasst am: 06.08.2004 - 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

"unsere" finde ich in jeder Beziehung passend. Lachen

Ob es glorreich war oder nicht, hängt wohl vom Einzelfall und der Beurteilung eines jeden Einzelnen ab.
"Die Deutschen" finde ich übrigens fürchterlich, wenn man selbst Deutscher ist...
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Knut Knudsen
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BeitragBeitrags-Nr.: 23895 | Verfasst am: 06.08.2004 - 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

gut dann haben wir uns ja geeinigt Zwinkern
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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 23919 | Verfasst am: 07.08.2004 - 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

Lord of the Board hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Panzer V Panther Nachtkampfpanther Sperber
Lösung A...

aus drei Fahrzeugen, wurde Sperber genannt und sollte Nachts Ziele auf bis zu 2500 m Entfernung bekämpfen. Am 21. April 1945 wurde ein Hinterhalt der Amerikaner beim Weser-Elbe-Kanal von zwei Sperbertrupps überrannt, welcher der einzig dokumentierte Einsatz war.



Siehe http://www.Panzer-Archiv.de


---> das waren aber nur 2 Panther mit BiWa, keine Nachtkampfgruppe.

Diese waren bei der Verteidigung Berlins eingesetzt (u.a. PzD Müncheberg).
Hier http://www.nexusboard.net/index.php?siteid=332
sind mehrer Threats darüber zu finden.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 24014 | Verfasst am: 08.08.2004 - 07:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hier noch etwas :
Norddeutschland April 1945
Am 21. April 1945 rollten gegen 02.00 Uhr Morgens die letzten Panzer der Pz.Div."Clausewitz"
entlang der Reichsstrasse 248. Ihr Ziel war die Weser-Elbe-Kanal Brücke östlich von
Fallersleben, es war die einzige Brücke im Umkreis welche auch Panzer tragen konnte. Das war
auch den Amerikaner nicht entgangen, deshalb brachten sie auf der nördlich Deichkrone mehrere
PaK in Stellung. Die Deutsche Kampfgruppe unter Befehl von General Decker und Major i.G.
Scharnhorst bestand neben den 10 Panzern auch noch aus einem Achtrad-Spähwagen vom Typ
Sd.Kfz.234/1, einem Funkspähwagen, einem VW-Kübel für den Chef des Stabs Oberst i.G. Kühlheim.
Der Gruppe folgten noch einige Halbketten einer Pionierkompanie sowie einige Betriebsstoff-
und Instandsetzungs-LKW?s. Das sich die Panzer nur auf der Straße der Brücke und den
amerikanischen Stellungen nähern konnten erleichterte die Sache nicht gerade. Um den Angriff
wenigstens die Spur einer Chance zu geben wurden, zwei Panther mit Bildwandlergeräten ausge-
rüstet, die es dem Kommandanten ermöglichten auch bei Nacht Ziele bis 400m anzurichten.
Der Fahrer und Richtschütze mußte den Anweisungen des Kommandanten folgen da sie keine Bild-
wandler hatten.

Bevor ich weiter über den Kampfverlauf berichte möchte ich noch mal auf die
Nachtkampf-Panther der Kampfgruppe eingehen.

Die WH testete schon 1942 einen Bildwandler der auf die 7,5cm Pak L/48 montiert wurde um auch
Panzerangriffe bei Nacht ohne Gefechtsfeldbeleuchtung abwehren zu können. Obwohl die Tests sehr
erfolgreich waren wurde das Projekt eingestellt. Was wohl an den großen Erfolgen der Armee 1942
lag. Aufgegriffen wurde es erst wieder im Sommer 1944 als sich größere Panzerverbände nur noch
bei schlechten Wetter oder bei Nacht (wegen den alliierten Jabo-Angriffen) bewegen konnten. Auf
drängen von Guderian der in den Nachtsichtgeräten die letzte Chance sah noch größere Angriffe
mit Panzern fahren zu können, wurde untersucht in wie weit sich diese Geräte auch für den Einbau
bei Panzerfahrzeugen eigneten. Nach dem die Versuche bei den Panzertruppenschulen in
Fallingbostel und Munster zufriedenstellend verliefen wurde beschlossen, die 3.Kp. des Pz.Reg.24
der 116.Pz.Div. auf dem Truppenübungsplatz Munster als ersten Verband mit den Geräten auszu-
statten.

Während in Munster die Tests mit Panthern vom Typ "Sperber" liefen (nur Nachtsichtgerät für den
Kommandanten), wurden in Fallingbostel Fahrzeuge der sog. "Lösung B" getestet. Welche der beiden
Versionen nun bei der Kampfgruppe zum Einsatz kam ist wohl nicht mehr festzustellen aber ich denke
aber mal das es sich um Fahrzeuge von Typ "Sperber" handeltet. Diesen Schluß läßt ein Bericht zu,
in dem von zwei Nachtkampf-Panther Typ "Sperber" die Rede ist, die sich mit amerikanischen Truppen
am 21.April ein Feuergefecht lieferten. Bei den beiden soll es sich um Fahrzeuge der o.g. 3.Kp.
gehandelt haben, die sich im Chaos dieser Tage der Division kurzerhand anschlossen.

Wieder zu den Geschehnissen des 21.Aprils 1945... Teile der Aufklärungskompanie waren bereits
einige Zeit vor der Kampfgruppe am Deich angekommen und meldete die PaK-Stellungen auf der nörd-
lichen Deichkrone. Als sich die Gruppe bis auf 300m der Brücke genähert hatte begannen die
Amerikaner damit mehrere Leuchtkugeln zu verschießen um das Gefechtsfeld zu beleuchten. Die ersten
beiden Panzer (Panther) bogen sofort in einen Feldweg ein auf deren Höhe sie sich gerade befanden.
Der dritte Panzer der nun als einziger feuern konnte bekam nach kurzem Gefecht auch gleich einen
Volltreffer der ihn in der Straßengraben warf. Auch der vierte Panzer der sich anstellte an ihm
vorbeizufahren bekam einen Treffer der ihn bewegungsunfähig machte. Mehr Glück hatte die beiden
"Sperber" Panther die sich langsam auf dem Feldweg der Deichkrone näherten und sich in Schußposition
brachten. Von den Amerikanern unbemerkt nahmen sie den Feuerkampf auf und brachten die feindlichen
PaK?s am Nordufer zum schweigen. Als schließlich der feindliche Beschuß aufhörte, fuhr General Decker
mit seinem Spähpanzer auf die Brücke zu und feuerte dabei auf die dichten Buschgruppen beidseitig der
Straße um die restliche Infanterie der Amerikaner zum Rückzug zu zwingen was auch gelang.

Damit endet einer der wenigen Einsätze mit Nachtkampfpanzern...

Quellenangabe:
"Der Krieg in der Heimat (Das bittere Ende zwischen Weser und Elbe"

Jan-Hendrik
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Hoover
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BeitragBeitrags-Nr.: 24018 | Verfasst am: 08.08.2004 - 10:07    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast vergessen, dass beide Panther südlich von Fallersleben abgeschossen wurden und dort bis 1947 herumstanden. Es gibt Bilder (waren mal im Kit, glaube ich), wo die Wracks abgebildet waren.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 24019 | Verfasst am: 08.08.2004 - 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ehrlich gesagt , Frank2 , ich war zu faul es selbst abzutippen und hab die Tipperei von jemand anderem kopiert , daher diese leichte Unvollständigkeit ! Da der Bericht ansonsten äußerst anschaulich ist , wollte ich ihn hier auf jeden Fall erwähnt wissen...

Jan-Hendrik

P.S: Wenn Du Bilder irgendwo haben bzw. finden solltest , unbedingt hier posten !
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