Die Rückzugskämpfe in der Ukraine 1943/44
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 124880 | Verfasst am: 24.06.2007 - 08:55    Titel: Die Rückzugskämpfe in der Ukraine 1943/44 Antworten mit Zitat

Liebe Leute, nach Absprache in diesem Thread wird dies das Sammelthema zu den Kämpfen in diesem Bereich, den Zeitrahmen legen wir vom Ende der Operation Rumjanzew, August 1943, den Endpunkt soll der Ausbruch aus dem sog. Hubekessel markieren.

In Abschnitte dieser Kämpfe wurden bereits in folgenden Threads angesprochen:

- Kampf um die Krim

- Kesselausbruch bei Tscherkassy 1944

- Die Kämpfe westlich Kiew 1943/Anfang 1944

- Die Kämpfe am Mius 1943

- Operation Rumjanzew, August 1943

- Kampfgruppe Mittermaier/ Tarnopol- Lemberg 1944

Standardliteratur zum Thema:

Rolf Hinze Rückzugskämpfe in der Ukraine 1943/44

Karten, Bilder, Berichte, alles kann hier rein Lachen

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Jan-Hendrik


Zuletzt bearbeitet von Jan-Hendrik am 01.06.2009 - 08:06, insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragBeitrags-Nr.: 125462 | Verfasst am: 30.06.2007 - 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ja mei, will keiner was reintun Fragend

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BeitragBeitrags-Nr.: 125546 | Verfasst am: 02.07.2007 - 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

Nich drängeln.

Fred Winken
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BeitragBeitrags-Nr.: 125630 | Verfasst am: 03.07.2007 - 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

Die Lage am 6.September 1943 (zum Vergrößern bitte draufklicken):

http://i9.tinypic.com/52ld7d3.jpg

Die Lage am 26.September 1943 (zum Vergrößern bitte draufklicken):

http://i18.tinypic.com/4p4sxs6.jpg

Quelle:

Ernst Rebentisch Vom Kaukasus zu den Tauern, Seite 245/259

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BeitragBeitrags-Nr.: 125815 | Verfasst am: 05.07.2007 - 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Die allgemeine Lageentwicklung zwischen Juli und Oktober 1943 (zum Vergrößern bitte draufklicken):

http://i19.tinypic.com/4t5vloh.jpg

Quelle:

Hasso von Manteuffel Die 7. Panzer-Division im Zweiten Weltkrieg. Einsatz der "Gespenster-Division" 1939 - 1945, Seite 354

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BeitragBeitrags-Nr.: 125942 | Verfasst am: 07.07.2007 - 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

Die Lageentwicklung zwischen Oktober und Dezember 1943 [zum Vergrößern bitte draufklicken):

http://i11.tinypic.com/623ib20.jpg


Quelle:

Hasso von Manteuffel Die 7. Panzer-Division im Zweiten Weltkrieg. Einsatz der "Gespenster-Division" 1939 - 1945, Seite 360

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BeitragBeitrags-Nr.: 126305 | Verfasst am: 14.07.2007 - 08:08    Titel: Antworten mit Zitat

Bericht eines Panzerjägers der 101.Jägerdivision:

http://i19.tinypic.com/4kyxh61.jpg

http://i13.tinypic.com/53k7gxd.jpg

Quelle:

Broschüre zum 14.Treffen der 101.Jäger-Division am 15. und 16.Juni 1991 in Offenburg, Seite 29 und 30

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BeitragBeitrags-Nr.: 126586 | Verfasst am: 20.07.2007 - 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

Karte zum Entstehen des Brückenkopfres zwischen Dnjepr und Ingulez, welcher in den Schlachten um Kriwoi Rog von Oktober 1943 bis Februar 1944 hart umkämpft war (zum Vergrößern bitte draufklicken):

http://i9.tinypic.com/4q75q4l.jpg

Quelle:

Ernst Rebentisch Vom Kaukasus bis zu den Tauern, Seite 290

Man kann ungelogen sagen: eine der vergessenen Schlachten des 2.WK, zu mal sie die offizielle sowjetische Historiographie komplett unter den Tisch fallen ließ Rollene Augen

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BeitragBeitrags-Nr.: 126673 | Verfasst am: 22.07.2007 - 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Der Gegenangriff des XXXX.PzKps Ende Oktober 1943 (zum Vergrößern bitte draufklicken):

http://i16.tinypic.com/63sc66u.jpg

Quelle:

Rolf Hinze Die Rückzugskämpfe in der Ukraine 1943/44, Seite 88/89

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BeitragBeitrags-Nr.: 126699 | Verfasst am: 22.07.2007 - 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Die Heeresgruppe Süd zwischen dem 23.12.1943 und dem 14.01.1944
(zum Vergrößern bitte draufklicken):

http://i13.tinypic.com/6bn69ow.jpg

Quelle: Wolfgang Lange: Korpsabteilung C

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BeitragBeitrags-Nr.: 128673 | Verfasst am: 29.08.2007 - 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Abwehrschlacht bei Kriwoj-Rog

Zum 35.Jahrestag

Die sowjetische Sommer- und Frühherbstoffensive 1943 führte zum Rückzug der Heeresgruppe Süd (GFM von Manstein) bis zum Dnjepr. Ende September konnte sich die deutsche Front zwischen Kiew und Saporoshje am Westufer- mit Ausnahme einiger russischer Brückenköpfe zwischen Derijewka und Dnjepropetrowsk stabilisieren. Die "Rote Armee" bereitete für Oktober zwei Offensiven vor, die einmal die Heeresgruppe Süd von der Heeresgruppe Mitte trennen sollte (Kiew) und zweitens, die Heeresgruppe Süd durch einen Stoß in das Industriegebiet von Kriwoj Rog aufzuspalten hatte.

Die sowjetische Heeresgruppe "Steppenfront" (ab 23.10.43) "2.Ukrainische Front" unter Armeegeneral Konjew trat am 15.Oktober 1943 mit der 3., 53., 57.Armee, der 5. und 7.Gardearmee und der neu herangeführten 5.Gardepanzerarmee zum Angriff auf Kriwoj Rog an. Nach gewaltigem Trommelfeuer durchbrachen die russischen Kräfte an der Naht zwischen 8.Armee und 1.Panzerarmee die deutschen Frontlinien zwischen Derijewka und Werchne- Dnjeprowsk. Die hier stehenden beiden Korps (LVII.PzKps unter GendPzTr. Kirchner und LII.AK unter GL v. Scheele) mit insgesamt 2 Panzer, je 1 Panzergrenadier- und Kavalleriedivision sowie den Kampfgruppen von insgesamt 6 Infanteriedivisionen mußten der Übermacht weichen.

Der linke Flügel der 1.PzArmee (GO von Mackensen) klappte nach Südosten zurück, während der rechte Flügel der 8.Armee (GdI Wöhler) gleichfalls bis zum Ingulez Gelände aufgab. Dadurch konnten Verbände der 5.GdPzA. bis in die Vororte von Kriwoj Rog gelangen.

Das Heeresgruppenkommando hatte angesichts dieses gefährlichen Feindvorstoßes in das Herz des Industriegebietes alle erreichbaren motorisierten Kräfte an den bedrohten Abschnitt herangeführt. Unter Führung von GenKdos. LVII.PzKps. traten am 24.Oktober nordostwärts von Kriwoj Rog diese Verbände zum Gegenangriff auf engstem Raum an. Damit schnitten sie die Spitze des feindlichen Angriffskeiles ab, die nun nach Nordwesten auf den Ingulez auswich. Doch auch hier waren schwächere Kräfte der 8.Armee südlich Nowo Praga zum Gegenstoß angetreten. Die "Rote Armee" zog sich auf eine Frontlinie ca. 25 km nördlich von Kriwoj Rog zwischen Ingulez und der Bahn nach Werchne- Dnjeprowsk zurück.

Der Gegner liß ca. 10,000 Gefallene in dem aufgegebenen Gebiet zurück, 5000 Gefangene blieben in unserer Hand. 350 russische Panzer und dieselbe Zahl an Geschützen lagen zerstört auf dem Schlachtfeld. Die Kräfte der Heeresgruppe Süd reichten allerdings nicht mehr, um den Gegner über den Dnjepr zurückzuwerfen. Die "Rote Armee" trat dann im November und Dezember aus ihrem gewonnenen Frontvorsprung nördlich Kriwoj Rog zu weiteren Offensiven an, die schließlich zur Aufgabe der deutschen Dnjeprfront zwangen.


Karte hierzu:

http://i15.tinypic.com/52p8tqb.jpg

Von Werner Haupt, abgedruckt im Deutsches Soldatenjahrbuch Nr. 26/ 1978, Seite 27

Winken

Jan-Hednrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 130907 | Verfasst am: 04.10.2007 - 09:20    Titel: Antworten mit Zitat

Der Rückzug zum Dnjepr-Brückenkopf Krementschug aus der Sicht der PGD Großdeutschland:

(Zum Vergrößern bitte draufklicken)

http://i23.tinypic.com/2jcbwhu.jpg

Quelle:

Helmuth Spaeter Die Geschichte des Panzerkorps Großdeutschland, Band 2

Winken

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BeitragBeitrags-Nr.: 132317 | Verfasst am: 28.10.2007 - 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Einsatz der Beutepanzer bei den Panzerjägern der 101.Jägerdivision (Teil 1 des Berichtes, Teil 2 wird noch folgen):

http://i22.tinypic.com/33etnq9.jpg

http://i23.tinypic.com/f4mext.jpg

http://i22.tinypic.com/fuakno.jpg

http://i22.tinypic.com/35mi2h5.jpg

http://i24.tinypic.com/24eomdh.jpg


Quelle:

Broschüre zum 14.Treffen der 101.Jäger-Division am 15. und 16.Juni 1991 in Offenburg, Seite 31 bis 36

Winken

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BeitragBeitrags-Nr.: 132320 | Verfasst am: 28.10.2007 - 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zwar ein teilweise sehr heftiger Bericht aber ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt!!
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Andreas1984
Gast





BeitragBeitrags-Nr.: 132322 | Verfasst am: 28.10.2007 - 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wo unser JH nur immer solche Dinger ausgräbt.... Cool Cu Gut gemacht!
Andreas Winken
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