13. Panzer Division.
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Emerick
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BeitragBeitrags-Nr.: 128513 | Verfasst am: 26.08.2007 - 21:48    Titel: 13. Panzer Division. Antworten mit Zitat

Hallo Forum!

Hier kann alles stehen, was zu dieser Elite-Division passt! Diese legenderer Einheit nahm in den größten Schlächten des Krieges Teil, vom Anfang bis ganz zur Ende.

Gruß!
E.

PS.:
Dieser Einheit hatte bisher kein eigenes Topic, wenn ich es gut gesehen habe.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 128793 | Verfasst am: 31.08.2007 - 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zur 13.PzDiv. in Rumänien 1944 Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 135501 | Verfasst am: 25.12.2007 - 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

ralf1

Zitat:
hallo wer kann genaue angaben machen über die 2 panzer aufklärungsabtelung 13 ab 4.6.1944 dan wurde mein vater am 20.81944 der 13 panzer division unter steltt einsatzraum war mai august 1944 dnjestr ,kischinew wo bekomme ich fotos oder hinweise was dort genau geschah so und noch eine frage wo liegtsaiti dort wurdeer verletzt und wiso sind keine unterlagen vorhanden betrifft gefangen schaft wiso findet dies mann nicht und was heist genau panzerschütze


i.A.

Jan-Hendrik

Es wäre ungemein hilfreich, wenn du dir ein wenig mehr Mühe mit dem Verfassen deiner Beiträge geben würdest Winken Aus diesem Buchstabengewirr irgendetwas herauszulesen ist eine wahre Qual Zwinkern
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 141016 | Verfasst am: 29.02.2008 - 06:56    Titel: Antworten mit Zitat

Kampf um Ardon im Kaukasus
Ein Kriegstagebuch

(1../PzAA 13)

25. November 1942:
Nachts stehe ich auf Wache. Laufend überfliegen uns sowjetische Bomber und werfen ab. Sie bevorzugen zwei Strecken: eine direkt über unserem Kompaniebereich, die andere über der Hauptstraße von Ardon in Richtung der

zwei zerstörten Panzerzüge am Ortseingang. Eine Bombe schlug 25 Meter vom Spähtrupp Stichert ein, ein Splitter schlug im schweren Acht-Rad-Panzerspähwagen in den Schlitz der ausgebauten Kanone und in eine Nebelkerze. Die Nebelkerze ging los, das gesamte Panzerinnere ist total schwarz. Ein weiterer Splitter durchschlug den zweiten Panzer über der Fahrerluke. Andere Splitter töteten eine Kuh, und ein Haus wurde schwer beschädigt. In der Frühe ist unerwartet eine Stunde Exerzieren, dazwischen Fliegeralarm. Neun amerikanische Bomber laden am Ortsrand ihre Bomben ab, bei den Panzerständen brennen zwei Spritwagen.

26. November 1942:

Nachmittags verteilt unser Spieß leckere Sonderrationen an die Kameraden, die an den Angriffskämpfen gegen und vor Ordchonikidse vom 1.-4.11., an den Verteidigungskämpfen um Gisel vom 5.-10.11., an der sowjetischen Einschließung der 13. Pz.Div. und den Ausbruchkämpfen am 11./12.11. beteiligt gewesen waren. Ich war zu der Zeit auf Heimaturlaub, den ich nach dem Abschuß meines schweren Panzerwagens am 11.9. vor Prochladny am Terek erhalten hatte. Zwei Kameraden waren dabei zu Tode gekommen, mein Funker hatte schwere Verletzungen, ich selbst war Gott sei Dank nur leicht verwundet.

27. November 1942:

Als der Posten weckt, ist uns, als ob Belzebub zur Erde herabsteigt. Die ganze Front ist in Aufruhr. Pausenlos knattern MG und Karabiner. Zu dem tosenden Gefechtslärm kommt gleich der erste Gruß aus der Luft: die verdammten sowjetischen Zerstörer sausen über Ardon und feuern aus allen Löchern. Gegen 9.00, als Gefechtslärm und Artilleriekampf immer stärker werden, kommt Befehl zum Packen, damit wir für alle Fälle abmarschbereit sind. Wir sind noch nicht fertig, da kommt der nächste Befehl: "Inf.Zug, fertigmachen!" Nur die Fahrer bleiben zurück, verpacken allein weiter. Ich baue mein MG aus dem Pz.Spähwagen aus, ein Dreibein wird noch in aller Eile besorgt. Dann rein in Jacke und Mantel, Koppel um und los gehtÔs zur Ortskommandantur.

Auf dem Hof sammeln wir uns, Oblt. Mielke teilt zwei Züge ein und einen Pz.Vernichtungstrupp. Der Lärm an der Front wächst. Die Sowjets streuen Ardon überfallartig ab; alle zwei Stunden schießt die Stalinorgel in den Ortsrand. Im Tiefflug drehen die schnellen Zerstörer immer mehrere Runden und laden meist drei bis vier Bomben mit Zeitzündern ab.

Unsere Ecke ist bisher noch verschont geblieben. Etwa alle zwei Stunden kommen sechs bis sieben amerikanische Bomber, unsere Flak schießt, trifft aber nicht. Sowie die nächste Kette sowjetischer Flugzeuge erscheint, gehtÔs rein in den Splittergraben. Nachmittags verebbt der Gefechtslärm etwas.

28. November 1942:

Die Alarmbereitschaft bleibt bestehen. Gestern sollen die Sowjets an zwei Stellen durchgebrochen sein, unsere 2.Komp. hatte schwere Verluste. Die Pz.Spähwagen stehen in Bereitschaft, Waffen und Magazine werden wieder eingebaut. Oblt. Mielke weist uns ein, wir fahren zum Südostrand von Ardon, die Sowjets sollen dort bereits im Ort sein. Dem ist aber nicht so. Dicht bei uns schlägt eine Granate ein; links von uns sind in Auffangstellungen Schützentruppen, vor uns ist offenes Gelände, Ð wir können gut beobachten Ð dahinter der Terek und ein großes von Sowjets besetztes Dorf. Auf der Ebene vor uns sollen 150 Sowjets liegen. Weiter rechts von uns sind die übrigen Pz.Spähtrupps unserer Kompanie.

Unmittelbar vor und hinter uns schlagen Granaten ein; ob uns die Sowjets entdeckt haben? Unsere Nebelwerfer schießen mehrere Salven ab, die Sowjets antworten, oft sehr nahe bei uns. Gegen 15.00 kommt der Befehl "Einrücken"; für uns treffen Fußsicherungen ein. Eine böse Überraschung erwartet uns im Quartier: eine Bombe ist 20 Meter und eine 50 Meter vom Haus entfernt eingeschlagen, alle Glasscheiben sind kaputt.


29. November 1942:

Wie bei Stalingrad fliegen auch hier die Sowjets Angriff auf Angriff, versuchen, die Front zu durchbrechen. Kurz nach dem Frühstück brüllt draußen jemand "Fliegeralarm". Wir raus und sehen die Zerstörer auf uns zubrausen. Kaum sind wir im Bunker, zittert der Boden, ganze Bombenserien krachen in der Nähe runter. Als die Zerstörer weg sind, kriechen wir vorsichtig nach draußen. Überall in der Nähe stehen Rauchpilze, aber wir haben noch mal Glück gehabt. 15 Meter entfernt ist vor RaudßusÔ Panzer eine schwere Bombe krepiert; eine weitere ist 150 Meter entfernt vor der Bekleidungskammer der 4.Komp. detoniert, ein Drittel des Hauses ist völlig zerstört, die Landser sind beim Raussuchen der verschütteten Sachen.

Die Stabsschreibstube ist dem Erdboden gleichgemacht. Lächelt und Strickmann stehen auf den Trümmern, die Schreiber sammeln noch einige zerfetzte Akten ein; nur ein Mann ist leicht verwundet, alle waren im Keller gewesen. Bis Mittag Zerstörer und Bomber im Wechsel; sie schießen wie wild, einmal regnen sie auch Phosphor ab, ein Haus brennt durch Volltreffer aus.

Nach einigem Hin und Her heißt es für die Panzerbesatzungen "Antreten zum Einsatz": also wieder alles einpacken, über den Feldanzug noch Überanzug, Felljacke und Mantel ziehen, Decke und Zeltplane nicht vergessen. Mit dem MG auf dem Rücken geht es los, vier Gruppen insgesamt.

30. November 1942:

Vorbei istÔs in der Früh mit der relativen Ruhe in der Nacht. Andauernd kann ich im Loch "langmachen", weil die Granaten oft in bedenklicher Nähe einschlagen. Um 7.30 gehen alle Gruppen bis auf unsere zur Kompanie zurück. Nach dem Frühstück mach ich für die 66er Handgranaten scharf. Die sowjetische Artillerie kann wieder keine Ruhe geben, alle möglichen Kaliber krachen am Ortsrand ein. Auf der Hauptstraße fahren die fünf einzigen einsatzbereiten Pz.Kampfwagen vor zum Kolchos, um dort in der Nacht eingebrochene Sowjets zu bekämpfen. Gegen 15.00 kommt der Befehl "Einrücken". Gerade ist wieder ein Feuerüberfall, den müssen wir erst abwarten. Sowjetische Flugzeuge waren heute nicht da. Ð

2. Dezember 1942:

2.00 Wecken. Schnell anziehen und packen: drei Decken, Brotbeutel, Feldflasche, Kochgeschirr. 2.30: sammeln bei der Schreibstube. Uffz. Wrede führt den Zug. Scheiding und ich bleiben zurück bei Decken und Waffen. Nach einer Stunde kommt ein Lkw, auf den verladen wir die ganzen Sachen und fahren die sechs Kilometer zum Bataillon an der Bahn. Wir sollen fertige Bunker vorfinden, aber davon ist keine Rede, nur der Kommandeurbunker ist fertig. Unter freiem Himmel sitzen wir auf unserer Ausrüstung und warten, Ð die Stimmung ist nicht gerade rosig. Nach anderthalb Stunden trifft unser Zug zu Fuß ein; Uffz. Wrede macht Meldung. Wir sollen dicht beim Gefechtsstand im Maisfeld Bunker bauen. Jede Gruppe hat nur einen Spaten. Ein Mann kann nur arbeiten, die drei anderen sehen zu. Die ersten Erdschichten gehen gut, dann wird der Boden hart wie Beton. Eine Sauarbeit! Bis 15.00 sind wir auf 1,20 Meter Tiefe angelangt, legen das Erdloch mit Gras und Maisstroh aus, verhängen es mit Zeltplanen und einem Kradmantel und kriechen hinein. Bei Kerzenlicht speisen wir in unserem Erdzelt, oben schießt die sowjetische Artillerie Streufeuer.

3. Dezember 1942:

Gegen 5.00 stehen wir auf, buddeln an unserem Erdloch weiter. Um 9.00 dann Alarm; ich werde als MG-Schütze 1 bei der Gruppe Klüsener eingeteilt. In 50 Meter Abstand gehen wir über ein offenes Feld, dann durch Gebüsch und Sumpf zur 2.Komp.; die liegt zwar nicht im Schußfeld, aber die Sowjets müssen uns entdeckt haben, wir werden beschossen. Also weiter, über eine breite Straße, dann geht es einen Meter runter. Wir sind am Fiakdon, ein etwa 50 Meter breiter, reißender Fluß. ...


Quelle

Winken

Jan-Hendrik


Zuletzt bearbeitet von Jan-Hendrik am 27.01.2018 - 09:52, insgesamt einmal bearbeitet
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Emerick
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BeitragBeitrags-Nr.: 141612 | Verfasst am: 05.03.2008 - 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Nach Dr Számvéber (mehrere Bücher als Quelle; per web nur auf ungarisch erriechbar...) wurde die PAA 13 fast follständig aufgefüllt im Ende des Sommers 1944, bzw. im Herbst 1944. Gibt es etwas näheres dazu, was für Technik sie bekamen? (Vielleicht Martin kann helfen. Lachen )

Danke im Voraus!
Winken
Em.
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Martin Block
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BeitragBeitrags-Nr.: 141712 | Verfasst am: 07.03.2008 - 01:19    Titel: Antworten mit Zitat

Emerick,

das ist leider so nicht richtig. Es wurde nur eine Kompanie von Ende Juli bis Ende September 1944 auf dem Tr.Üb.Pl. Wildflecken in Deutschland aufgefrischt. Es handelte sich um die 4. Kp. - nach ihrer Rückkehr umnummeriert in 2. Kp. - die gemäß K.St.N. 1113(gp.)(f.G.) im August 1944 mit 30 le.SPW ausgestattet wurde. Dabei handelte es sich um 23 250/1, 2 250/3, 3 250/7, 2 250/8. Die andern Kompanien der Abteilung hatten seit Okt./Nov. 1943 keine neuen Fahrzeuge mehr bekommen!

Am 15.12.1944 bestand die Pz.A.A. 13 noch aus Stab, Stabskp., 1.(Pz.Späh) Kp., 2.(Pz.Aufkl.) Kp., 3.(Pz.Aufkl.) Kp. und Versorg.Kp.. Die 3. Kp. war allerdings nur motorisiert und besaß keine Panzerfahrzeuge mehr.

Bei der Stabskp. waren noch 3 250/3, 1 250/2 und 1 251/8 vorhanden. Bei der 2. und 3. Kp. sind die Zahlen etwas widersprüchlich. Insgesamt gab es bei beiden Kompanien zusammen noch 19 le. und m.SPW, 14 Beob.- und Spähwagen Rad und Halbkette. Darunter waren jeweils nur in sehr geringen Stückzahlen Sd.Kfz. 222, Sd.Kfz. 231/232, Sd.Kfz. 233, Sd.Kfz. 250/1, Sd.Kfz. 250/3 und oder /5, Sd.Kfz. 250/7, Sd.Kfz. 250/8 und Sd.Kfz. 250/9.

Es sollte abschließend noch erwähnt werden das in einer gep.Kfz.-Lage Zusammenstellung des Gen.Qu. Stand 30.12.1944 auch noch ein einzelnes Sd.Kfz. 234/2 auftaucht. Aber da diese Meldung nicht von der Division selbst stammt und weder in den Zuweisungslisten noch sonstwo irgendein weiterer Hinweis dazu existiert, läuft das bei mir als Tipfehler oder Eintrag in der falschen Spalte oder etwas in der Art. Mögliche simple Erklärung: Bei der Datenübermittlung oder Abschrift der Meldung hat jemand das '7,' bei einem s.Pz.Späh-Wg. '7,5 cm' verschluckt. Kenne da z.B. entsprechende Meldungen bei denen durch solche 'Aussetzer' aus Flakpz. 3,7 cm plötzlich Flakpz. III, und Flakpz. 2cm Flakvierl. 38 plötzlich Flakpz. 38 geworden sind! So werden 'weiße Elefanten' kreiert und die Biester sind schwer wieder zu erlegen.

Martin Block
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Emerick
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BeitragBeitrags-Nr.: 141742 | Verfasst am: 07.03.2008 - 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Martin!

Danke sehr Deine Hilfe!!! Gut gemacht!
(In den Bücher stehen wieder sowas falsche Sachen. Es ist nicht der Erste und wahrscheinlich auch nicht der Letzte. Lachen )

Gruß!
Em.
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 160811 | Verfasst am: 05.10.2008 - 08:28    Titel: Stellenbesetzung des IR 93 (mot.)/PzGrenRgt 93 Antworten mit Zitat

Integration einer älteren Fragestellung Zwinkern

Tobias Giebel

Zitat:
Hallo Leute,

in der Recherche zu Jobst von Thomsen habe ich durch Peter im Fdw erfahren, das sein Bruder im IR 93 war! Jetzt gehe ich davon aus, das Jobst auch in diesem Regiment war! Hat jemand die Stellenbesetzungen des Regiments auf Kompanieebene?

Gruß und Dank
Tobias



Jan-Hendrik

Zitat:
Das ist alles was die RgtChronik zum infragekommendem Zeitraum hergibt :

Zitat:
Im Winter 1943/44 war das Regiment an den Rückzugskämpfen in der Ukraine beteiligt. So nahm es Mitte Februar am Entsatz des Tscherkassy- Kessels teil. Als sie Schlammzeit des Frühjahrs nahte, wurden alle Räderfahrzeuge vorsorg-lich weit zurückgeschickt und damit in Sicherheit gebracht. Außer den Ketten-fahrzeugen der schweren Waffen hatte das Regiment nur 2 Schwimmvolkswa-gen. Die Truppe versorgte sich aus dem Lande. Durch ein berittenes Bäcker-kommando wurde regelmäßig Brot an Orten gebacken, die das Regiment auf dem Rückmarsch berühren würde. Während vieler Wochen wurden die Batail-lone nur einmal versorgt und zwar mit frischen Socken aus der Luft. Nur „per Anhalter“ konnte das Regiment am 12. März nach Perwomaisk zurückgenom-men werden, wohin feindliche Panzer von Norden durchgebrochen waren. In Zusammenarbeit mit einigen Panzern der Division „Großdeutschland“ wurde die Lage dort am 13. März bereinigt. Mitte April erreichte das Regiment mit Masse im Fußmarsch, in Teilen auch auf landesüblichen Pferden beritten Kishinew, um sich dort wieder mit seinen Kraftfahrzeugen zu treffen. Im ganzen Abschnitt der Südfront galt die Division nun als die am besten motorisierte.
Im Mai 1944 hatte das Regiment wiederum höchst verlustreiche Kämpfe zu be-stehen. Das II. Btl. verlor bei einem Gegenangriff ostw. Tantareni seinen ver-dienten Kdr. Major von Wiecki, während das I. Btl. bei einem Gegenangriff zur Beseitigung des feindlichen Brückenkopfes über den Dnestr bei Butor am 10. Mai 1944 blutige Verluste erlitten. Am 10. Mai fiel auch sein tapferer Komman-deur Major Sauer bei der Abwehr eines Angriffes auf den eigenen Brückenkopf bei Corjewa. Er erhielt nach seinem Tode das Ritterkreuz. Für die Bildung die-ses Brückenkopfes war das Regiment in dem sonst tadelnden Heeresgruppen-Tagesbefehl ausdrücklich lobend erwähnt worden. Es hieß dort: „Nördlich Cor-jewa setzten die Pz. Gr. Rgtr. 93 und 66 mit nur zwei Schwimmvolkswagen trotz des beobachteten fdl. Feuers sowie Angriffe fdl. Tiefflieger mit allen Waf-fen über. Schließlich wurden noch Floßsäcke an den beiden Schwimmwagen be-festigt, um deren Fassungsvermögen zu erhöhen. Unter der Führung unter ihren schneidigen und erfindungsreichen Offizieren schufen sie damit die Vorausset-zung zum späteren Erfolg. Das Regiment 93 wurde in jenen Wochen für den im Urlaub befindlichen Kdr. durch Major Ehle geführt.
Am 29. Mai kam ein Marschregiment der Ersatzbrigade „Feldherrnhalle“ als Er-satz zur Division. Während des Sommers lag die Division im Raum Bubueci hinter dem rechten Flügel der 6. Armee als deren einzige Reserve. Während die-ser Zeit wurde die Ausbildung wieder auf einen hohen Stand gebracht. Leider wurde der Fehlbestand an schweren Waffen, Panzern und gepanzerten Fahrzeu-gen nicht aufgefüllt, so daß die Division nicht ihre volle Kampfkraft als Panzer-division besaß. Am 14. Juli wurde vorübergehend bis Ende Juli die 306. Inf. Div. in deren Stellung abgelöst.


Winken

Jan-Hendrik


Tobias Giebel

Zitat:
Hallo,

danke dir, auch wenn das enttäuschend ist! Weinen

Winken

Gruß
Tobias


i.A.

Jan-Hendrik
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Frank1467
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BeitragBeitrags-Nr.: 167487 | Verfasst am: 17.02.2009 - 00:59    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Großvater war Angehöriger der 13.Panzerdivision.
2.Panzer-Jäger-Abteilung 13

MfG
Frank
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basenji
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BeitragBeitrags-Nr.: 167532 | Verfasst am: 17.02.2009 - 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Schrott 4 panzer Regiment der 13 Divisionen beteiligt waren im Kampf gegen die Forderung Elbląg im Januar und Februar 1945. Tanks oder stuG an den deutschen Angriff auf die Elbing Pr.Holland. Leider sind die Informationen sehr gering ist.
Cheers = zdrowko Zwinkern
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 167533 | Verfasst am: 17.02.2009 - 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Sicherlich nicht Zwinkern

Dort waren Truppenteile der Ersatz-Brigade 'Feldherrenhalle sowie Teile der 7.Pz.Div. Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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Frank1467
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BeitragBeitrags-Nr.: 167629 | Verfasst am: 20.02.2009 - 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Noch eine Bitte an Euch:
Suche alles über diese Eliteeinheit,Fotos,Zeitungsberichte etc.

Für Eure Hilfe schonmal ein Dankeschön im Voraus...........Frank
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 167630 | Verfasst am: 20.02.2009 - 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Welche 'Eliteeinheit' Fragend

Winken

Jan-Hendrik
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Frank1467
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BeitragBeitrags-Nr.: 167631 | Verfasst am: 20.02.2009 - 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Damit meine ich die 13.PD

Gruß
Frank
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 167632 | Verfasst am: 20.02.2009 - 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

Achso...

hier mal die Kdre. und Fhr. der Pz.Jg.Abt. 13:

11.10.40- 00.11.41 Kdr. Oberstleutnant Gottfried Scholz
00.11.41- 00.03.42 Fhr. Hauptmann Dr. ? Spilker
00.03.42- 00.10.42 Kdr. Hauptmann Hellmut Schubert
00.10.42- 00.11.42 Kdr. Hauptmann Joachim Barth
00.00.00- 00.02.43 Kdr. Hauptmann Hellmut Schubert
00.02.43- 00.12.44 Kdr. Hauptmann/Major Hans Böhner
00.01.45- 00.03.45 Kdr. Hauptmann Erwin Tocue

Quelle:

Veit Scherzers PDF zur 13.Pz.Div.

Winken

Jan-Hendrik
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