Sind die Amerikaner Kriegssüchtig??
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Stratege
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BeitragBeitrags-Nr.: 141909 | Verfasst am: 08.03.2008 - 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht

Zuletzt bearbeitet von Stratege am 22.02.2010 - 19:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Hawky
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BeitragBeitrags-Nr.: 141916 | Verfasst am: 08.03.2008 - 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin kein Amerika-Fan und es vermittelt schon den Eindruck das die sehr gern Ihre Macht beweisen und läßt mich oft an deren Sinn zweifeln. Aber andererseits ist die Entschlossenheit und Patriotismus zubeneiden was Sie stark macht und andere einschüchtert.
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DemolitionMan
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BeitragBeitrags-Nr.: 141936 | Verfasst am: 09.03.2008 - 01:56    Titel: Antworten mit Zitat

Jagdpanther45 hat Folgendes geschrieben:
Meine Meinung habe ich mir zum allerkleinsten Teil aus Youtube Kommentaren gebildet!! Ich seh das tagtäglich,dass es bei vielen Leuten einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Hass auf Amerikaner gibt. Die frage, ob die Amis kriegssüchtig sind oder nicht stelle ich aus mehrern Gründen. Ich nenn einfach mal 3 Beispiele(möglicherweise habe ich sie schon einmal gennant aber ich mache es trotzdem noch mal):
1.Im 1.Weltkrieg haben sie ein eigenes Schiff versenkt, nur um in den Krieg einzutreten.
2.Sie haben, obwohl sie es wussten, nichts gegen den Angriff auf Pearl Harbor unternommen.
3.Auch gegen den 11.September haben sie nichts unternommen.
Ich frage mich eben nur wieso?? Wieso sollte man so etwas machen??
Was die besagten "Verschwörungstheorien" betrifft: das an dem 1. und 2. Beispiel was dran ist, ist glaube ich sogar bewiesen. Beim 3.Beispiel bin ich mir nicht ganz sicher. Diese Diskussion soll aber nicht auf Verschwörungstheorien aufbauen! Wenn das trotzdem so ist,tut es mir leid! Vielleicht war es etwas dumm von mir im 1.Beitrag auf dieser Seite 2 mal das wort "Theorie" zu benutzen.

Gruß
Benni Winken


Zu 1.: Spielst du auf die Lusitania an? Die wurde jedoch bereits 1915 versenkt, Kriegseintritt der USA war aber erst April 1917. Stichwort "Uneingeschränkter U-Bootkrieg seitens Deutsches Reich".

Zu 2.+3.: Es gab HINWEISE. Die Frage ist aber immer, wer diese bearbeitet, was man damit macht, ob jemand das Puzzle aus denselbigen richtig zusammenführt und ob man dann auch noch die richtigen Entscheidungen treffen kann. Bei der Schleyer-Entführung ´77 gabs auch nen richtigen Tipp bezüglich des Verstecks der RAF-Entführer in Köln-ist aber auf dem Dienstweg versandet bzw. in der Flut an anderen Hinweisen untergegangen. Sowas passiert immer.

Die USA sind einfach momentan ein verbal leicht zu angreifendes Ziel, weil der Irak-Krieg einfach Scheiße war. Das plus ihre Stellung als einzige Supermacht auf der Erde, die nach subjektiver Meinung macht was sie will, sowie Anführer des Westens, hat zum allseits beliebten großen Aufleben des Anti-Amerikanismus geführt. Diesen hats aber seit dem Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898 immer wieder mal mehr, mal weniger gegeben. Da nun zu sagen, da sind die USA ja selbst schuld dran, ist genauso einseitig wie zu sagen, alle die auf die USA schimpfen sind im Unrecht. Den Amerikanern eine generelle Kriegslüsternheit, auch im Vergleich zu anderen Nationen zu unterstellen ist einfach unreflektiert und nicht durch die Geschichte belegt.
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Benni
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BeitragBeitrags-Nr.: 141940 | Verfasst am: 09.03.2008 - 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

Da kann ich nur zustimmen.
Winken
Benni
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linki92
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BeitragBeitrags-Nr.: 143409 | Verfasst am: 21.03.2008 - 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Benni
ganz ehrlich du nimmst alles was man über Amis sagt zu ernst!
werd mal locker
und so bescheuert sind die doch a net !

mfg Simon
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Benni
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BeitragBeitrags-Nr.: 143411 | Verfasst am: 21.03.2008 - 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du meinst! Ich werde in Zukunft versuchen das ganze etwas lockerer zu sehen.

Winken
Benni
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stefan w
Gast





BeitragBeitrags-Nr.: 143419 | Verfasst am: 21.03.2008 - 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
zu 1.) Die USA sponserte die 1.Wk. Ohne die Geldströme aus der USA wäre die Führung für GB nicht möglich gewesen. Nicht umsonst war die Entende am Ende des 1. Wk bei der USA -bis über beide Ohren- verschuldet.

zu 2.)
a.) die US-Bevölkerung war gegen einen Kriegseintritt. Auch aus Wissen über die Abläufe welche zum US-"Kriegseintritt" im 1.Wk führten und deren Nutznießer.
b.) Roosevelt versuchte, durch permanente Verstöße gegen den Neutralitätsstatus, Deutschland im Atlantik zu provozieren um eine Kriegserklärung Deutschlands zu erreichen und damit in den Krieg eintreten zu können.
c.) Roosevelt provozierte (und setzte) Japan solange und immer massiver unter Druck. Es gab schließlich für Japan nur noch 2 Möglichkeiten - "Kapitulation" oder Krieg. (Abgesehen davon das die US-Begründung "Offene Märkte" ein Märchen ist, denn sie haben ihre eigenen Märkte meist geschlossen gehalten -- siehe Detlef Junker)
d.) Japan hat JEDEN ihrer neuzeitlichen Kriege mit einem Überraschungsschlag gegen die Marinehauptbasis geführt.
e.) die US-Flotte in Pearl Habour konnte nicht abgesichert werden - sie war dort unter permanter Bedrohung eines Überraschungsschlages. dies war der US-Marineführung bekannt. Die Marineführung teilte dies der politischen Führung mit, sie wollte die Schlachtflotte nach San-Diego zurückholen. die politische Führung verhinderte dies.
f.) das Marinekommando in Pearl Habour wurde von den Erkenntnissen der Nachrichtendienste nicht informiert, im Gegensatz zu allen anderen Marinekommandos im Pazifik. Das war eine politische Entscheidung.
g.) Die japanische Marineführung rief die Handelsschiffe aus den Weltmeeren zurück. Dies war ein notwendiger und deutlicher Schritt für einen japanischen Angriff und den US-Nachrichtendiensten bekannt.
e.) dazu gab es ein Acht-Punkte-Memorandum von Korv.Kapt. McCollum vom Okt.1940 (mit befürwortender Stellungnahme von Kapt.z.S Dudley Knox.) McCollum schlug 8 Schritte vor, die Japan zu einem offenen kriegerischen Akt provozieren sollten. McCollum war Leiter der Marine-Nachrichtenaufklärung Fern-Ost.

Wenn ich einen Krieg beginnen will aber möchte das der Gegner den ersten Schuß abfeuert würde ich ebenso vorgehen. Diese Art von Handeln ist für die USA nicht ungewöhnlich. Siehe Krieg USA - Spanien, Beginn US-Bürgerkrieg, Vietnam.

Nach Stinnett konnte der US-Nachrichtendienst das herankommen der jap. Trägerflotte anhand des eingepeilten Funkverkehrs verfolgen. Dazu hat er in seinem Buch auch Kopien abgedruckt. Laut einem jap. höheren Fliegeroffizier (Fuchida?) funkte die jap. Flotte aber nicht.

zu 3.) die offizielle Version kann unmöglich stimmen.


Die USA war "immer" ein verbal leicht angreifbares Ziel, denn ihre "offiziellen" Ziele wurden durch die reale US-Politik IMMER negiert und ins Gegenteil verkehrt. In einem demokratischen / freiheitlichen Staat sind Worte wie "Anti- (Amerikanismus)" komplett unsinnig. Nur in Meinungsdiktaturen werden sie benötigt.

Zitat:
Den Amerikanern eine generelle Kriegslüsternheit, auch im Vergleich zu anderen Nationen zu unterstellen ist einfach unreflektiert und nicht durch die Geschichte belegt.
Dann sollte man die Anzahl der Kriege miteinander vergleichen. Für den Vergleich USA - Deutschland bis Ende des 2.Wk (dem kriegslüsternen Staat per-se) kann man dazu Crefeld zitieren. Und was finden wir hier:
Seite 11
USA ------------- Beteiligung an Kriegen (bis 1945) = 10 -- Dauer in Jahren = 23,9
Deutschland ---------------" ------------------------------= 14 -- "------------------= 28,6
wenn man noch weitere Staaten hinzunimmt wird man wohl (schätze ich) GB als hauptkriegführenden Staat indifizieren können.

Ab 1945 sollte kein Zweifel daran herrschen das die USA die meisten Kriegsbeteiligungen auf ihre "Fahnen schreiben darf".


Im übrigen, NICHT die "Amerikaner" sind kriegssüchtig. Weil die "Amerikaner" ja wohl ALLE Amerikaner sind, also auch Süd- und Mittelamerikaner. Selbst die "Nordamerikaner" ist falsch, denn die Kanadier sind meineswissen nicht die Urheber eines Krieges gewesen.
Aber auch die Aussage die "US-Amerikaner sind kriegssüchtig" halte ich für falsch. Kriegssüchtig sind eine bestimmte "Klasse", weil sich mit Krieg einfach eine Menge Geld machen lassen kann. Direkt und Indirekt.

grüße
st
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Benni
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BeitragBeitrags-Nr.: 143423 | Verfasst am: 21.03.2008 - 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ok der Titel war vielleicht etwas unglücklich gewählt! "Sind die USA Kriegssüchtig?" würde am besten passen.

Winken
Benni
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