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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 142667 | Verfasst am: 15.03.2008 - 01:52    Titel: Antworten mit Zitat

PIV hat Folgendes geschrieben:
Aber die armen Sowjets litten ja schon immer an "Urängsten" mit denen sie dann Aufrüstung, Terror und Expansion begründeten. So wie das von Katukov genannte für die größte Aufrüstung seit Menschengedenken herhalten mußte, so mußte dann später nach dem 2.WK das sog. Urtraumata eines erneuten "heimtückischen Überfalles" eines Agressors für die Schaffung und Besetzung einer Pufferzone in Europa herhalten. Verrückt

Und so halten sich dann bei einigen solche Mythen bis heute, die an sich gar keine sind, sondern handfeste Lügen und Geschichtsverdrehungen.


14 Staaten überfallen das Land und unterstützen die Konterrevolution; das Land
wird verwüstet, Millionen Menschen sterben. Unter größten Opfern wird der Angriff
zurückgeschlagen. Da ist die Angst vor einer Wiederholung doch real.


Was denkst du warum der Stalinismus entstand?
Das Land bereitete sich auf einen erneuten konterrevolutionären Krieg vor und Deutschland hat auch tatsächlich angegriffen.


Der deutsche Faschismus wurde auch maßgeblich von ausländischen Kapitalisten
hochgezüchtet, da Deutschland aus militärischen und geographischen
Gesichtspunkten dazu prädestiniert war, die Rolle des Stosstrupps der
internationalen Konterrevolution gegen die Sowjetunion zu übernehmen.

Eine Untersuchung der Reichskanzlei unter Reichskanzler Heinrich Brüning über die
Finanzierung der NSDAP stellte fest, das die NSDAP zwischen April 1931 und April
1932 Zahlungen von ausländischen Geldgebern in Höhe von 40 bis 45 Millionen
Reichsmark erhalten hat, unter anderem vom „Comite des Forges“ dem
Interessenverband der französischen Schwerindustrie. Als Grund für die
Auslandszahlungen an die NSDAP stellte die Untersuchung fest:

Hitler „gilt in diesen und anderen Auslandskreisen vielfach als eine Art
Landsknechtführer von Mittel- und Westeuropa gegen Russland“


Quelle: Bundesarchiv, Akten der Reichskanzlei, Nachlass Pünder, Nr. 154, Bl. 48–49; online unter: http://www.bundesarchiv.de/aktenreichska ... mp;start=2455&end=2455&field=all
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 142672 | Verfasst am: 15.03.2008 - 03:20    Titel: Antworten mit Zitat

Katukov hat Folgendes geschrieben:

14 Staaten überfallen das Land und unterstützen die Konterrevolution; das Land
wird verwüstet, Millionen Menschen sterben. Unter größten Opfern wird der Angriff
zurückgeschlagen. Da ist die Angst vor einer Wiederholung doch real.


Das kann ich verstehen. Vor allem, weil man vorher ebenfalls mittels Staatsstreich an die Macht gekommen ist. Grins

Aber bevor es hier munter weitergeht, bestimme mir doch mal was unter den Begriffen "konterrevolutionären Krieg", "Konterrevolution" und "Stalinismus" verstehst. Du wirst entschuldigen, aber meine DDR Schulzeit liegt schon etwas länger zurück...
Nur zur Auffrischung. Grins

Katukov hat Folgendes geschrieben:
Der deutsche Faschismus wurde auch maßgeblich von ausländischen Kapitalisten hochgezüchtet, da Deutschland aus militärischen und geographischen Gesichtspunkten dazu prädestiniert war, die Rolle des Stosstrupps der
internationalen Konterrevolution gegen die Sowjetunion zu übernehmen.



Genauso wie die "Revolutionäre" Lenin und Stalin sich damals, anno 1917, durch ausländische Hilfe plötzlich an die Futtertröge drängten... Grins

Zitat:
Das Ergebnis der Märzrevolution 1917

Am 15. März 1917 fuhren die beiden Duma-Abgeordneten Gutschkow und Schlugin von Petrograd nach Pskow, um dem Zaren die Abdankungsurkunde zur Unterschrift vorzulegen. Der Zar war bereit abzudanken – aber nur zu Gunstens seines Bruders, Großfürst Michael. In Petrograd hatten die Duma und das Exekutivkomitee des Sowjets ein provisorische Regierung unter Fürst Lwow ernannt. Alexander Kerenski wurde Justizminister.

Der Großfürst aber fürchtete, daß dieser Versuch damit enden würde, daß er von den Aufständischen getötet würde. Deshalb verzichtete er darauf, auf dem Thron Platz zunehmen.

Damit endete in Russland das Zarenregime und an seine Stelle trat eine bürgerliche Regierung, in welcher als einziger Sozialist Kerenski saß.


Zitat:
Und Lenin saß in Zürich und laß in der Zeitung, daß in Russland eine Revolution stattgefunden hatte – ohne ihn. Was jetzt kommen würde, war der Kampf der Revolutionäre gegen die Gegenrevolution und der Kampf der gemäßigten gegen die radikalen Revolutionäre. Bis jetzt waren sich alle in einem Ziel einig gewesen: Der Zar muß gestürzt werden. Aber was sollte nach dem Zaren kommen ? Eine Regierung des liberalen Bürgertums ? Ein Militärdiktatur ? Oder die Herrschaft des Proletariats ? Lenin zog es nach Russland. Der Bär war erlegt, jetzt galt es das Fell zu verteilen. Er war bei weitem nicht der Einzige, den es zurück nach Russland zog. Der Pöbel hatte die Gefängnisse gestürmt und die Regierung in Petrograd hatte eine Amnestie für alle erlassen, die gegen das Zarenregime rebelliert hatten und ins Exil geflüchtet waren oder im Gefängnis oder in der sibirischen Verbannung waren. Jetzt ergoß sich ein breiter Strom von Revolutionären, Abenteuerern, Idealisten und Glücksrittern nach Leningrad und Moskau. Einer derjenigen, die jetzt aus der sibirischen Verbannung zurückkehrte, war Stalin.


Zitat:
Am 9. April 1917 versammelten sich Lenin, die Krupskaja, das Ehepaar Sinojew, Ines Armand, Radek und fünf weitere Bolschwisten und etwa zwanzig Nichtbolschwisten in Zürich zu ihrer Abreise nach Russland. ... In Gottmadingen bei Singen stieg man in einen Sonderwagon um, der aber nicht, wie es immer heißt, „plombiert“ war. Aber drei der vier Türen waren abgeschlossen. Die Deutschen hatten sich bereit erklärt, auf die Kontrolle von Pässen und Gepäck zu verzichten. Der Wagen wurde als ein Stück Russland betrachtet. Im Wagen fuhren zwei deutsche Offiziere als Sicherheitseskorte, ein Koch und der Schweizer Linkssozialist Fritz Platten mit. Die Fahrt ging über Karlsruhe, Frankfurt, Berlin zu dem Ostseehafen Saßnitz. Der Zug Lenins genoß einen derartigen Vorrang, daß der Zug des deutschen Kronprinzen zwei Stunden warten musste, um die russischen Revolutionäre passieren zu lassen. Trotzdem kam man erst am 12. April in Saßnitz an. Von dort ging es mit dem Schiff nach Stockholm, von dort durch Schweden und Finnland nach St. Petersburg. Dort rollte der Zug am 16. April 1917 um 22:30 Uhr auf dem Finnischen Bahnhof ein. Bereits am nächten Tag sprach er auf der Versammlung der Allrussischen Arbeiter- und Soldaten-Deputiertenräten „Über die Aufgabe des Proletariats in der gegenwärtigen Revolution“. Zweck dieser Rede war für ihn, bekannt zu werden und seinen Führungsanspruch anzumelden.
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BeitragBeitrags-Nr.: 142687 | Verfasst am: 15.03.2008 - 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Für @Katukov ist die Welt ja einfach, die s.g. Expeditionskorps der (14 Staaten) waren doch bloß eine Randnotiz der Revolution und verwüstet haben sich das Land die Weißen und Roten Garden und nicht die paar ausländischen Truppen.
Die armen Roten waren sogar noch fähig bis nach Warschau zu marschieren.
Der Stalinismus enstand aber weil alle so furchtbar gegen die Sowjetunion waren Rofl .
Da dreht sich ja Trotzki im Grabe um ,bei solchen Argumentationsketten Winken
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stefan w
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BeitragBeitrags-Nr.: 142691 | Verfasst am: 15.03.2008 - 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

naja "logo". Bei dir ist allerdings nicht einmal der Ansatz einer Argumentationskette zu erkennen. Ein wirres durcheinanderwerfen von Dingen.

Natürlich hat die ausländische Intervention ein Trauma bei den Sowjets hinterlassen. Ob sie dabei wenig oder viel Land verwüstet haben ist derart nebensächlich.
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BeitragBeitrags-Nr.: 142735 | Verfasst am: 16.03.2008 - 00:21    Titel: Re: "Neue Dokumente" - neue Erkenntnisse ? Antworten mit Zitat

Armin hat Folgendes geschrieben:
Stalins Angriffspläne für den Westen

Neue Forschungen belegen: Nicht nur Hitler plante einen Angriffskrieg auf die Sowjetunion, auch Stalin und seine Genossen rüsteten früh auf zum Kampf gegen den Westen. Bei den Plänen der Sowjetunion für einen ideologisch bedingten Vernichtungskrieg soll Deutschland eine Schlüsselrolle gespielt haben.

Ganzer Artikel:
http://www.welt.de/politik/article1799869/Stalins_Angriffsplaene_fuer_den_Westen.html



Sehr interessant, danke!
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BeitragBeitrags-Nr.: 143151 | Verfasst am: 19.03.2008 - 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

stefan w hat Folgendes geschrieben:
naja "logo". Bei dir ist allerdings nicht einmal der Ansatz einer Argumentationskette zu erkennen. Ein wirres durcheinanderwerfen von Dingen.

Natürlich hat die ausländische Intervention ein Trauma bei den Sowjets hinterlassen. Ob sie dabei wenig oder viel Land verwüstet haben ist derart nebensächlich.




Was soll ich denn arumentieren, ich habe doch nur auf die Auslassungen von @Katukow geantwortet Ärgerlich , für Katukow war es jedenfalls nicht nebensächlich.... Zunge rausstrecken
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PIV
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BeitragBeitrags-Nr.: 143155 | Verfasst am: 19.03.2008 - 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

Dasselbe Thema und ordentlich Haue für Katukov/Jens/Shukow nach der obligatorischen Zitatenarie!

http://www.forum-der-wehrmacht.de/thread ... mp;hilight=&hilightuser=0&page=1

Dagegen ist es hier noch richtig nett. Zwinkern
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 145185 | Verfasst am: 11.04.2008 - 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Bogdan Musial: Plante Stalin, Deutschland anzugreifen? Der Historiker meint, ja.
Stalins Krieg?
von Andrzej Madela

Als 1985 der 25jährige, der jetzt mit seinen Thesen zu Stalins Kriegsvorbereitungen für Aufmerksamkeit sorgt, nach Deutschland kommt, spricht er kein Deutsch, hat kein Abi-tur und schuftete noch bis vor kurzem in Südpolen unter Tage, wo er fünf Jahre zuvor mit der Solidarność so etwas wie sein Initialerlebnis zum Leben in Wahrheit erfuhr. So kurz dieses Abenteuer auch war, der Reiz eines befreiten Wortes läßt ihn nicht mehr los.


Artikel zu Bogdan Musial

Winken

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BeitragBeitrags-Nr.: 145613 | Verfasst am: 16.04.2008 - 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Geschichtsdebatte: Das deutsche Urheberrecht für die Eskalation des Zweiten Weltkriegs ist bedroht
Rettet die Alleinschuld!

Von Thorsten Hinz

Das Buch „Kampflatz Deutschland“ des polnisch-deutschen Historikers Bogdan Musial schlägt bereits Wellen. Musial bestätigt nach neuen Aktenstudien, was unter ausgeschlafenen Historikern in Deutschland längst Konsens ist: Mit seinem Überfall auf die hochgerüstete Sowjetunion am 22. Juni 1941 ist Hitler einem sowjetischen Angriff auf Deutschland zuvorgekommen.


Ganzer Artikel

Winken

Jan-Hendrik
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Katukov
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BeitragBeitrags-Nr.: 145624 | Verfasst am: 16.04.2008 - 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hier mal eine vernünftige Rezension:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/literatur/?em_cnt=1315336&sid=
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 145628 | Verfasst am: 16.04.2008 - 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Der Typ is ne ganz schöne Blindschleiche...

Zitat:
Stalins ebenso zynische wie verbrecherische Diktatur war bereit, diesen hohen Preis zahlen. Musial möchte in der forcierten Aufrüstung "die Vorbereitung zum revolutionären Vernichtungskrieg" erkennen, muss jedoch gleich einräumen, dass Stalins "gewaltige Panzerarmee" technisch und qualitativ nicht mehr als ein "Papiertiger" war. 1933 gab es keine kriegstauglichen Panzer, keine Ersatzteile und keine Reparaturwerkstätten. Noch 1936 mussten Kugellager importiert werden. Die Serienproduktion für den einzigen kriegstauglichen Panzertyp T 34 begann 1934, 1941 standen ganze 892 Panzer dieses Typs zur Verfügung. Bei den Flugzeugen sah es noch hoffnungsloser aus. Der Säuberungswelle im Offizierkorps fiel 1936 - 39 rund die Hälfte der Generäle zum Opfer. Sehen so "Kriegsvorbereitungen" aus?


Nein, die gewaltige Kriegsrüstung Stalins warn nur fürn hohlen Zahn Rollene Augen

Winken

Jan-Hendrik
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stefan w
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BeitragBeitrags-Nr.: 145630 | Verfasst am: 16.04.2008 - 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Katukov hat Folgendes geschrieben:
Hier mal eine vernünftige Rezension:

Was ist denn daran vernünftig?
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Stratege
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BeitragBeitrags-Nr.: 145648 | Verfasst am: 17.04.2008 - 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

gelöscht

Zuletzt bearbeitet von Stratege am 22.02.2010 - 20:01, insgesamt einmal bearbeitet
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schwarzermai
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BeitragBeitrags-Nr.: 145654 | Verfasst am: 17.04.2008 - 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Katukov hat Folgendes geschrieben:
Hier mal eine vernünftige Rezension:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/literatur/?em_cnt=1315336&sid=




aber vorher lesen sollte man das Buch schon... Verrückt


die Sätze 1 und 2 der Buchzusammenfassung auf dem Schutzumschlag:

"Hitlers Feldzug gegen die Sowjetunion war kein Präventivkrieg, wie von Goebbels verbreitet und noch heute zu hören. Es war ein Angriffskrieg par excellence."

Uwe
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BeitragBeitrags-Nr.: 146069 | Verfasst am: 22.04.2008 - 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Die von diesem Buch genannten Fakten sind schon lange bekannt, aber dem einfachen Volk werden sie nicht nahe gebracht. Da diese Geschichtslaien ihr Wissen aus der Schule und aus Knopps "Dokumentation" haben ist klar, wieso sich solche Fakten nicht als Allgemeingut durchgesetzt haben. Die deutsche Geschichtsschreibung ist im Bezug auf den Zweiten Weltkrieg und das Dritte Reich sehr politisiert. Man befürchtet wohl, dass im Falle eines allgemeinen Bekanntwerdens vom sowjetischen Angriffsplan und Offensivaufmarsch beim einfachen Volk der Eindruck entsteht, der Russlandfeldzug sei gerechtfertigt und notwendig gewesen und Hitler hätte keine andere Wahl gehabt, als Russland anzugreifen. Wie Molotow bestätigte, hatte er auch keine andere Wahl mehr als Russland anzugreifen, da er seinen Krieg gegen England niemals gewinnen kann. Der Russlandfeldzug war die logische Konsequenz angesichts des Versagens beim Englandfeldzug. Dennoch darf man mit diesen Fakten Hitlers Verbrechen nicht rechtfertigen. Ich vermute, dass die hofierten Vertreter dieser alten, unhaltbaren "Überfall"-Thesen befürchten, dass aufgrund dieser Erkenntnisse die Erinnerung an deutsche Verbrechen beim einfachen Volk in den Hintergrund gelangen könnte. Diese Verbrechen sind die Ursache für die Schwäche der deutschen Nationalisten und Patrioten im Allgemeinen, da das einfach Volk diese automatisch mit Nazis gleichsetzt, ein Unsinn, gegen den kaum etwas unternommen wird. Ich vermute, dass diese im Falle einer Richtigstellung der geschichtlichen Fakten einen gewissen Auftrieb erlangen würden und das dies vom Staat, der solche Typen wie Knopp, ebenso alle Lehrer finaniert, nicht gewünscht. Darin ist die Ursache für die polisierte Geschichtsschreibung im Hinblick auf das Dritte Reich und den Zweiten Weltkrieg zu sehen. Auch Universitäten und private Institute wie das Militärgeschichtliche Forschungsamt in Freiburg leben gut von staatlichen Zuwendungen. Und diese bringen dann die Professoren hervor, die Deutschlands Geschichte im Zweiten Weltkrieg dem Volk beibringen dürfen. Zwinkern
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