32. SS-Waffen-Grenadier-Division "30.Januar"
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BeitragBeitrags-Nr.: 179851 | Verfasst am: 06.01.2010 - 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute,
mein verstorbener Vater war Soldat in dieser Division und er hat mit viele Kampfplätze die zu DDR Zeit zugänglich waren gezeigt. Er erzählte mir auch das er in einer Aufklärungseinheit war, nun finde ich aber gar keine in Euren Aufstellungen. Das er in einer war daraufhin deutet auch sein Nichtfrontnaher Einsatz in der Division. Als er zur Division stieß wurde er zu Schanzarbeiten bei der Bremsdorfer Mühle eingesetzt er erzählte da auch von einem Befehlstand und vielen Kameraden der Wehrmacht. Hierbei handelte es sich um die 391. Sicherungs Division. Danach war er immer zwischen Rießen (Gefechtsstand) und Müllrose unterwegs . Als die Offensive losging klärte er mit seinen Kameraden erst gegen Weißenberg und Schlaubehammer auf, sowie danach gegen den Oder-Spree Kanal, wo sie den Befehl hatten keinen Russen bis zum Führergeburtstag rüberzulassen was bis zum 23.4. realisiert wurde.
Meine Frage nun gab es auch motorisierte Aufklärungsabteilungen ohne das sie extra erwähnt wurden, weil sie Bestandteil der Regiments waren oder nannten sie sich nur so oder gab es gar keine mehr? Vielleicht hätte ich damals mehr fragen sollen, nun geht es nicht mehr...... Weinen
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RolandP
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BeitragBeitrags-Nr.: 179858 | Verfasst am: 06.01.2010 - 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo logo,

es gab das SS-Füsilier-Bataillon 32, SS-Hstuf. Kling, welches in diesem Falle die Aufklärungs-Abteilung dieser Division darstellte ... bzw. es soll es gegen haben ...
ich habe leider bisher keine weiteren Angaben zu dieser Einheit finden können ... Weinen

Auch mich würden in diesem Falle ergänzende Angaben freuen ... Winken

Herzliche Grüße Roland
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monmax
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BeitragBeitrags-Nr.: 179859 | Verfasst am: 06.01.2010 - 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Logo und RolandP,

Laut Tieke soll das Bataillon eine Werkstattkompanie gehabt haben unter führung von Obersturmführer Hörl und auch eine Begleitkompanie unter führung von einen Fahland (Lakowski und Stich; Der Kessel von Halbe 1945; Das letzte Drama). Mit Tieke ist 'Das Ende zwischen Oder und Elbe' gemeint.

Freunlichen Grüsse
Monmax
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Martin Block
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BeitragBeitrags-Nr.: 179891 | Verfasst am: 07.01.2010 - 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Da stell' ich mir doch die Frage: Was soll ein Füsilierbatallion mit einer eigenen Werkstattkompanie? Füsiliere hatten bestenfalls Fahrräder und/oder ein paar Lkw zur Verfügung.

Und was sollte in diesem Fall eine Begleitkompanie sein? Wen oder was soll die begleitet haben?

Ergibt für mich keinen Sinn. Frage mich ob Tieke hier möglicherweise etwas durcheinandergewürfelt hat (Kann schließlich jedem mal passieren Grins ). Gren.Begl.Züge gab es (zumindet laut Aufstellungsbefehl) nur für die Stu.Gesch.Kpn. der SS-Pz.Jg.Abt. 32 (ehem. SS-Pz.Jg.Abt. 16). Bei den Div.Versorgungstruppen gab es zwar einen Kfz.-Inst.-Zug, von einer Werkstattkp. aber keine Spur.

Zu einem eventuell vorhandenen Füsilierbtl. gibt es 'offiziell' so weit ich es überblicken kann übrigens nix.

Aber hier noch'n Vorschlag: Die beiden Stabskpn. der SS-Gren.Rgter. waren lt. Aufstellungsbefehl gemäß K.St.N. 101 V v. 1.9.1944 gegliedert, d.h. beide sollten u.a. je Radf.Zug besessen haben. Diese Züge waren z. B. auch für kleinere Erkundungsaufgaben vorgesehen. Sollte das des Rätsels Lösung sein???


Martin Block
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RolandP
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BeitragBeitrags-Nr.: 179910 | Verfasst am: 07.01.2010 - 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Monmax,

vielen Dank für den Hinweis Zwinkern

SS-Obersturm-, später Hauptsturmführer Karl Hörl (* 13. 8.17, SS-Nr. 349 576) war zunächst Adjutant der SS-Pz.Jg.Abt.16 und wird für April 1945 als Chef,4./ SS-Pz.Jg.Abt.32 genannt. (s. a. Führerliste John P. Moore)

Der Führer einer Begleitkompanie ist mir leider nicht bekannt! Die Bezeichnung „Begleitkompanie“ und der Beleg des Hstuf. Hörl bei den Panzerjägern spricht, wie Martin schon schreibt, aber eindeutig für die SS-Pz.Jg.Abt. 32!!

Zum Füsilier-Bataillon schreibt der SS-Oberführer Adolf Ax (Adolf Ax, Betrifft 32.SS-Freiw.Gren.Division „30.Januar“ (18.2.1945 – 30.3.1945) v. 8.12.1970, BA-MA ZA 1/1573, 1574, s. a. RS 3-32/2, 4 Seiten, Vorbemerkung: Nachfolgender Bericht ist 25 Jahre nach den geschilderten Vorgängen geschrieben worden. Ungenauigkeiten und Irrtümer sind daher nicht auszuschließen. …“):

„ … Die Division schickte sich daher an, aus dem Feldersatz-Bataillon und neu eintreffendem Ersatz das Füsilier-Bataillon 32 in Form eines Panzergrenadier-Bataillons aufzustellen. Schützenpanzerwagen, die bisher der Artillerie als Zugmaschinen dienten, wurden dazu bereitgestellt. Die Artillerie erhielt Pferdebespannnung. Als ich die Division am 1.4.1945 an Kempin abgab, waren zwei Kompanien aufgestellt. …“

Wie gesagt, m i r liegen bisher keine weiteren Angaben vor!

Zitat:
.... Die beiden Stabskpn. der SS-Gren.Rgter. waren lt. Aufstellungsbefehl gemäß K.St.N. 101 V v. 1.9.1944 gegliedert, d.h. beide sollten u.a. je Radf.Zug besessen haben. ....

Zu Martins Hinweis kann ich folgendes sagen: Der damalige Standartenoberjunker Wolfgang Venohr, von der SS-Pz.Gren.Schule Kienschlag kommend, schrieb: „.. Im Dorf Rießen (am Divisionsgefechtsstand, der Verf.) melden wir uns am 16.2.45 bei der Division... Von dort fahren wir nach Ziltendorf am Oder-Spree-Kanal... Kurz vor dem Dorf, an der Kanalbrücke, befindet sich der Gefechtsstand des Rgts. “Kurmark“.
Ziltendorf selbst liegt 3 Kilometer von der Oder entfernt. 1 ½ Kilometer vor der Ortschaft verläuft die Front, denn der Russe hält hier von Wiesenau bis Vogelsang einen schmalen Brückenkopf. ....“
Venohr erhält den Befehl zur Aufstellung eines Radfahr-Zuges innerhalb der Stabskompanie.

„.. In einem verlassenen Gasthof von Ziltendorf sind etwa 200 Mann von der Regimentsreserve versammelt; durchweg 17jährige vom Jahrgang 1927, die sich kriegsfreiwillig gemeldet haben und seit 4 Wochen Soldaten sind... 35 Mann für meinen Zug, die anderen kommen zum I. oder II. Bataillon. Unterführer gibt es nicht, ich suche mir einen fronterfahrenen Rottenführer und zwei junge Sturmmänner, die ich zu Gruppenführern ernenne. Dann beziehen wir in ehemaligen RAD- Baracken, dicht neben dem Regiments-Gefechtsstand, unter mächtigen Bäumen unser Quartier....
In zwei Wochen Ruhe arbeite ich meinen frischgebackenen Zug durch. Die materielle Ausstattung ist kläglich. .. wir haben keine Fahrzeuge, sondern 40 Fahrräder, an denen ich Haltevorrichtungen für MG und Panzerfäuste anbringen lasse. MPi und Handgranaten sind Mangelware. Dafür haben wir Massen von Panzerfäusten und 6 MG 42. Ich selbst besorge mir das neue Sturmgewehr 44. ...“

Winken
Herzliche Grüße Roland
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monmax
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BeitragBeitrags-Nr.: 179912 | Verfasst am: 07.01.2010 - 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

Ich würde so nicht sagen das Tieke etwas durcheinander gewürfelt hat, beim nachschauen meiner Datei ist es durchaus möglich das ich falsch übernommen habe. Ich werde versuchen die Stellen im Buch wieder zu finden.


RolandP.

Laut Michaelis' Kampf und Untergang .... ist der Führer der 4./PzjAbt 32. einen Hstuf. Krauss gewesen, aber Michaelis gibt keinen Zeitraum.

Mal an zu nehmen dass Tieke und der genannte Moore beide Recht haben, ist es möglich dass die Division eine Werkstattkompanie gehabt hat dessen Chef Hörl war, der später Chef der 4./PzjAbt. 32. geworden ist?

Grüsse,
Monmax
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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 179916 | Verfasst am: 07.01.2010 - 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

2 weitere Möglichkeiten:
Es handelt sich um die SS PzJgAbt 561 zbV, welche sicherlich ebefalls Begleit-Züge bzw. eine Begleit-Kp hatte, sowie einen Werkstattzug, bzw. die "Werkstatt-Kp" einfach eine Versorgungs-Kp + Werkstattzug war.
Andere Möglichkeit, die erwähnte Begleit-Kp ist eine Divisions- oder Korsp-Begleit-Kp, welche idR teilmotorisiert waren.
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Martin Block
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BeitragBeitrags-Nr.: 179921 | Verfasst am: 07.01.2010 - 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Roland,

Schützenpanzer als Zugmaschinen für die Artillerie halte ich für äußerst unwahrscheinlich. Bestenfalls dürfte die normale Halbkettenzugmaschinen z.B. Zgkw. 5 t und/oder 8 t erhalten haben.

SPW waren 1943 - 45 mehr oder weniger Mangelware. Es gab es kaum genug um die relativ wenigen SPW-Einheiten in Pz.- und Pz.Gren.Div. mit entsprechendem Material zu versorgen. Eine Verschwendung dieser wertvollen Kampffahrzeuge als simple Zugmaschinen an Artillerie-Einheiten kam da gar nicht in Frage. Die Verteilung der SPW an Einheiten des Heeres, der Luftwaffe und der Waffen-SS oblag allein dem Gen.Insp.d.Pz.Tr., und laut den entprechenden Unterlagen wurde nicht ein einziger SPW an die 32. SS-Div. zugewiesen. Wundert mich nicht, denn in den für die Division laut Aufstellungsbefehl gültigen K.St.N. ist auch kein einziger aufgeführt. Das also die Artillerie genug SPW gehabt haben soll, um damit ganze 2 Pz.Gren.Kpn. (gp.) aufzustellen - selbst wenn's schwache waren müsste man mit 20 - 30 Stück rechnen - kann ich schlicht nicht nachvollziehen.

@indy
Laut logo's obiger Aussage war sein Vater ein Angehöriger einer infanteristischen Einheit innerhalb der 32. SS-Div., nicht einer taktisch unterstellten oder sogar gepanzerten Einheit.!?

Martin Block
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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 179925 | Verfasst am: 08.01.2010 - 01:40    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ja, soweit ich weiß wurden die Begl.Züge der Jagdpanzer-Kp en (im Divisionsrahmen) aus Abgaben der greifbaren Infanterieregimenter gebildet, d.h. das war keine normale Etateinheit die so aufgestellt wurde und für die eine eigene Ersatzeinheit existierte.
Irgendwo her muss dann die SS-PzJgAbt also ihren infanteristischen Geleitschutz organisiert haben.

Ansonsten bliebe wie erwähnt noch die Div.-Begleit-Kp..
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Martin Block
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BeitragBeitrags-Nr.: 179931 | Verfasst am: 08.01.2010 - 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

Aber eine Divisionsbegleitkp. war für SS-Gren.Divn. kriegsgliederungsmäßig gar nicht vorgesehen, und ich habe auch keine Informationen darüber, dass eine solche ausnahmsweise für die 32. SS-Div. aufgestellt wurde!?

logo's Vater war - wenn ich seine Angaben richtig deute - bei einer infanteristischen Teileinheit der 32. SS-Div., die irgendetwas mit Aufklärung/Erkundung zu tun gehabt haben soll. Da bleiben bisher nur die beiden Radfahr-Züge der Gren.Rgter. oder das noch nicht eindeutig belegbare Füsilier-Bataillon.
Gren.Begl.Züge von Stu.Gesch./Jagdpz. Einheiten hatten die Aufgabe die Panzerfahrzeuge im Gefecht zu begleiten und vor Angriffen mit Pz.Nahbekämpfungsmittel udgl. zu schützen. Es war NICHT ihre Aufgabe Aufklärung zu betreiben. Und aus den wenigen Details zum Einsatz von logo's Vater in der 32. SS-Div. deutet bisher für mich absolut nichts auf einen Einsatz im Rahmen einer Stu.Gesch./Jagdpz.-Einheit hin. Seine Einheit lag an einem Kanal in Stellung und wehrte dort bis zum 23.4.1945 Übersetzversuche der Russen ab.

logo, hat Dein Vater jemals etwas vom Einsatz als Begleitinfanterie zum Nahschutz von Stu.Gesch. erwähnt?

Martin Block
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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 179941 | Verfasst am: 08.01.2010 - 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, wenn es sich tatsächlich um eine Begleit-Kp gehandelt hat, kommt eben nur die Stabs-Begleitung (Korps- oder Divisionstab) ODER JgPz-Begleitung in Frage.
Wenn dies mangels Vorhandensein oder Einsatzverwendung nicht der Fall sein sollte, war es offenbar KEINE Begleit-Kp. und können dann mit anderen Bezeichnungen fröhlich weitersuchen.
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Hamer
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BeitragBeitrags-Nr.: 179944 | Verfasst am: 08.01.2010 - 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zur Ausstattung der Füssiliere:
Wäre es auch möglich, dass sie mit Sd.Kfz. 222 etc., also gepanzerte mehrachsige Aufklärungsfahrzeuge ausgestattet gewesen sind?
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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 179946 | Verfasst am: 08.01.2010 - 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Sofern diese Fahrzeuge nicht von anderen Einheiten "aufegelesen" worden sind, eher nicht.
Bei Kriegsbeginn hatten die AA der InfDiv en einen PzSpähzug mit 3 solchen Fahrzeugen, da die Produktion allerdings nichtmal ausreichte um die PzTruppen zu versorgen kamen diese Züge später in fortfall.

Die schweren Waffen der Füsiliere waren das leIG in diversen Ausführungen sowie Granatwerfer, als Zugmittel zT RSO.
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Martin Block
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BeitragBeitrags-Nr.: 179960 | Verfasst am: 08.01.2010 - 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß ich nerve, aber in eimem Div.Füs.Btl. einer Inf.Div. 45* gab es keine RSO. Die 4 le.I.G. der schweren Kp. wurden von Pferden gezogen!

Aber worum geht's hier mittlerweile überhaupt? logo hat gefragt in welcher infanteristischen Teileinheit (die mit Aufklärung/erkundung zu tun gehabt haben könnte) sein Vater möglicherweise gedient haben könnte.
- passen könnten derzeit wohl am ehesten die wohl vorhandenen gewesenen Radf.Züge in den Stabskpn. der Gren.Rgter.
- Ein Füsilier-Btl. könnte dann in Frage kommen, wenn einwandfrei nachgewiesen werden kann, dass es überhaupt eins gegeben hat (d.h. es macht derzeit auch wenig Sinn über dessen mögliche Ausstattung weiter zu spekulieren)
- ein Gren.Begl.Zug der SS-Pz.Jg.Abt. 32 macht in diesem Zusammenhang und bei den vorhanden (wenn auch spärlichen) Informationen keinen Sinn.
- eine taktisch unterstellte wie auch immer geartete Einheit macht ebenfalls keinen Sinn da logos Vater ja Angehöriger der 32. SS-Div. war - woran ich bisher keinen Grund habe zu zweifen.

Martin Block

*Laut Aufstellungsbefehl sollte die 32. SS-Div. in Anlehnung an die gültige Gliederung einer Inf.Div. 45 - allerdings ohne Füs.Btl. - aufgestellt werden. Wenn die Division trotzdem tatsächlich ein Füs.Btl. gehabt haben sollte, so hätte es auch entsprechend der gültigen K.St.N. ausgestattet werden sollen.


Zuletzt bearbeitet von Martin Block am 09.01.2010 - 00:53, insgesamt einmal bearbeitet
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indy
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BeitragBeitrags-Nr.: 179969 | Verfasst am: 08.01.2010 - 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

@Martin Block
Die Füsil.-Ausstattung hatte ich der Div.-Füsilier-Kp. der VGD Ende 1944 entnommen.
Hatte keine weiteren KStN dazu gefunden und angenommen das sich dort nichts wesentliches geändert hätte.
D.h. Füsiliere waren ab 1945 ein normales Gren Btl mit Fahrrädern und bespannten leIG-Zug in der schweren Kp.?
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