Kampfhubschrauber
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Hamer
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BeitragBeitrags-Nr.: 179907 | Verfasst am: 07.01.2010 - 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Die Salven, die der Apache mit der Bordkanone abgefeuert hat, waren von dem Munitionsverbrauch auch nicht größer, als der die Truppen am Boden gehabt hätten. Bei deren Kaliber wären es wahrscheinlich noch mehr gewesen. Um den/die Heckenschützen im Gebirge zu erwischen, wären die möglichen Verwundeten/Opfer höher gewesen, als der Einsatz eines Apache.
Demnach schon effektiv.

Das die immer nach Airsupport schreien, wenns heiß wird, kennen wir ja schon aus anderen Zeiten Winken
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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 179922 | Verfasst am: 08.01.2010 - 00:59    Titel: Antworten mit Zitat

No Comment... Grins
http://www.slate.com/id/2081906/

Zitat:
Im Dritten Golfkrieg (2003) wurden die AH-64D Apache Longbow bei der Invasion des Iraks eingesetzt. Beim Vorstoß auf Bagdad wurde eine große Anzahl dieses Kampfhubschraubers zwischen Kerbela und der Stadt Kut eingesetzt. 33 Kampfhubschrauber des 11th Aviation Regiments (stationiert sonst in Illesheim) griffen am 24. März 2003 die 2. Irakische Panzerdivision der Republikanischen Garde bei Kerbela an. Dabei scheiterte der US-Angriff, da die irakische Aufklärung den geordneten Anflug genau verfolgte und die Kampfhubschrauber mit konzentriertem Abwehrfeuer vom Boden aus belegte. 30 Hubschrauber wurden getroffen, konnten aber zur Basis zurückkehren. Ein AH-64D musste hingegen notlanden und die Besatzung geriet in Kriegsgefangenschaft. Bei der Nachtlandung auf einem Wüstenflugplatz wurde ein weiterer AH-64D zerstört. Ein Einsatz der AH-64D in der Tiefe des feindlichen Gebietes erfolgte nach diesem Zwischenfall nicht mehr, sondern die Hubschrauber agierten seitdem an der vordersten Frontlinie. Auch die Triebwerke erwiesen sich - nicht ganz überraschend - trotz verschiedener Verbesserungen seit 1991 als nicht sehr wüstenfest, und so mussten die AH-64D durch das dabei verursachte Aufwirbeln von Wüstenstaub häufig am Boden bleiben.


Zitat:

Berichte über die Verwundbarkeit gegenüber Bodenangriffen, vor allem in städtischen Gebieten häuften sich. Bodentruppen oder Einzelkämpfern gelang es immer wieder, Teile von Antrieb oder Steuerung der Hubschrauber zu treffen und die Maschinen zur Notlandung oder zum Absturz zu bringen. So kam es am 28. Januar und am 2. Februar 2007 zum Verlust von je einem AH-64D und seiner Besatzung, verursacht durch Bodenfeuer in Taji und Nadschaf.


Zitat:

Untersuchungen belegten, dass 80 Prozent aller in Afghanistan eingesetzten Apache mit Einschusslöchern an bisweilen kritischen und eigentlich als geschützt geltenden Stellen vom Einsatz zurückkehrten. Dies ist auch in der Auslegung als Anti-Panzer-Waffe oder „Panzerjäger“ begründet, die ihn für das Umfeld der asymmetrischen Kriegsführung weniger tauglich macht. Der AH-64 ist, anders als etwa der Sikorsky UH-60 Transporthubschrauber, zum Beispiel nicht für Landungen in feindlichen Gebieten vorgesehen und daher auch nicht umfassend gepanzert. Im Rahmen der Operation Anaconda wurden sieben Apache eingesetzt, von denen alle Treffer durch Maschinengewehre und RPGs hinnehmen mussten. Es kam zwar zu keinem Absturz, allerdings mussten fünf Stück umfassend repariert werden.
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 179935 | Verfasst am: 08.01.2010 - 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hamer hat Folgendes geschrieben:
Die Salven, die der Apache mit der Bordkanone abgefeuert hat, waren von dem Munitionsverbrauch auch nicht größer, als der die Truppen am Boden gehabt hätten. Bei deren Kaliber wären es wahrscheinlich noch mehr gewesen. Um den/die Heckenschützen im Gebirge zu erwischen, wären die möglichen Verwundeten/Opfer höher gewesen, als der Einsatz eines Apache.
Demnach schon effektiv.

Ein bisschen zu kurz gedacht. Natürlich ist der Munitionsverbrauch bei Bekämpfung eines erkannten Schützen nicht besonders hoch. Bis dahin ist es aber ein langer Weg.
Annahme üb: Drölf gammlige GI's machen einen Spaziergang im afgahnischen Gebirge. Einer muss mal um die Ecke und wie er dieselbe mit sportlichem Schwung umrundet, entdeckt er einen finsteren Taliban mit Kampfmesser zwischen den Zähnen in, sagen wir, 2 1/2 km Entfernung, der gerade dabei war die Vereinigten Staaten anzugreifen. Sofort versteckt sich das ganze Platoon lupenreiner Demokraten und fordert Luftunterstützung an. Meldung lautet: Bei Koordinate xy massenhaft feindliche Kämpfer entdeckt.
Zwischenbilanz: Ein Platoon (mindestens) bis an die Zähne bewaffneter, hervorragend ausgestatteter, bis zur Verblödung gedrillter und spitzenmäßig getarnter US-Soldaten sichtet weit ab der Heimat einen zerlumpten 17-Jährigen mit Kalashnikov und einem halben Magazin! Aus Angst kämpfen zu müssen, in Unkenntnis von Gelände, Sprache, Kultur des Landes und Sinn des Einsatzes fordert eine total überlegene und völlig ungefährdete Einheit Luftstreitkräfte an.
Fahren wir fort:Es starten (mindestens) 2 Apache, Stückpreis 18-22 Millionen USD. Sie bleiben für diesen Einsatz ca. 2h in der Luft, Kosten pro Flugstunde ca. 3.000,00 USD. Sie suchen das Gelände ab und entdecken aus ca. 100m Höhe einen finsteren Taliban mit Kampf... - einen 17-Jährigen mit Kalashnikov... . Dieser wird zielsicher mit der Bordkanone bei einem Aufwand von ca. 30-50 Schuss M789 (HEDP) High Explosive Dual Purpose 30mm Light Weight Ammunition, Stückpreis ???, vernichtet. Das Platoon guckt aus sicherer Entfernung zu.
Bilanz: für das selbe Ergebnis hätten 30-50 Schuss Infanteriemunition für 5 USD ausgereicht. Es wurden ca. 15.000,00 USD Materialwert, zuzüglich einem Risikowert von ca. 40 Millionen USD (bei einem zufälligen Absturz der Apache), zuzüglich evtl Pensionsansprüche bei Tod der Piloten, zuzüglich einer unbekannten Summe für die Logistikkosten verbraten. Ein 17-Jähriger Afgahne aus einem Stamm der mit den Amerikanern verbündet ist und seine Ziegen hütete, wurde bis zur Unkenntlichkeit zerlegt. In der Presse wird gemeldet, dass ein kleiner Trupp amerikanischer Aufbauhelfer in letzter Sekunde durch einen Luftschlag vor dem sicheren Ende gerettet werden konnte. Der Oberkommandierende fordert mehr Truppen, mehr Material und Vollmacht zu einem härteren Vorgehen. In Deutschland kann unter Verweis auf die neue Qualität der terroristischen Bedrohung ein neues Paket von Sicherheitsgesetzen verabschiedet werden...

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Rockhound
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BeitragBeitrags-Nr.: 179937 | Verfasst am: 08.01.2010 - 11:14    Titel: Antworten mit Zitat

@Le Marquis
ein wenig polemisch, aber so wird es passieren können.
Aber das ganze ist nur zu verständlich.
Wenn ich als Soldat die Wahl habe würde ich das auch so tun.
Weiß ich ob da nicht noch mehr ist?
Die armen Schweine riskieren jeden Tag Ihren Arsch da drausen.
Da würde ich mein Risiko auch minimieren wollen.
Ein Hubschrauber mit seinen Aufklärungsmöglichkeiten ist da doch eine gute Wahl.

Horrido!Rockhound!
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 179938 | Verfasst am: 08.01.2010 - 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht hast Du recht, wäre man selbst da draußen, als Bauer im Schachspiel der Großen, würde man selbst nach einem Hubschrauber rufen. Da reicht aber auch ein AH-6 oder ein UH-60 oder eine UH-1 oder etwas ähnlich kleines. Je mehr ich über den Einsatz in Afgahnistan lese, desto ungehaltener werde ich über diesen Schwachsinn und das was uns darüber erzählt wird. Deswegen auch die Polemik. Sie sollte sich nicht gegen die Kameraden richten, die einen völlig verfehlten Einsatz mitmachen müssen und nur wieder heil nach Hause kommen wollen. Es geht mir vielmehr um das Mißverhältnis zwischen Einsatz und realem Gefahrenpotential. Nichtsdestotrotz wissen wir immer noch nichts über die Einsatzbilanz der Amerikaner, außer, dass sie mit einem ungeheuren Aufwand an Technik einen Gegner jagen, den es gar nicht gibt.

Gibt es einen Thread in dem der Afgahnistan Krieg allgemein diskutiert wird?

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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 179970 | Verfasst am: 08.01.2010 - 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ein 17-Jähriger Afgahne aus einem Stamm der mit den Amerikanern verbündet ist und seine Ziegen hütete, wurde bis zur Unkenntlichkeit zerlegt. In der Presse wird gemeldet, dass ein kleiner Trupp amerikanischer Aufbauhelfer in letzter Sekunde durch einen Luftschlag vor dem sicheren Ende gerettet werden konnte. Der Oberkommandierende fordert mehr Truppen, mehr Material und Vollmacht zu einem härteren Vorgehen. In Deutschland kann unter Verweis auf die neue Qualität der terroristischen Bedrohung ein neues Paket von Sicherheitsgesetzen verabschiedet werden...


Willkommen in der Welt der US-Kriegsführung Zwinkern

Mein Zynismus bringt mich dazu die surrealistischen Verhältnisse in diesem Krieg gg. selbsterschaffene Phantome nur noch bitterlich zu lachen Idee

Thread zum 'Krieg gg. den Terror' Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 180070 | Verfasst am: 11.01.2010 - 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Jan-Hendrik hat Folgendes geschrieben:
Thread zum 'Krieg gg. den Terror' Zwinkern

Danke Dir, werde dort gelegentlich vorbeischauen. Eigentlich ein Thema zu dem man nichts schreiben kann - Kopfschütteln reicht eigentlich.

Zurück zur Einsatzbilanz: Ich vermute, dass die heute in Dienst befindlichen Kampfhubschrauber aufgrund Ihrer ursprünglichen Konzeption als PAH grundsätzlich überbewaffnet, zu groß und zu schwer sind. Daher sind sie für neue Sicherheitsanforderungen nicht zu gebrauchen. Gerade in einem Szenario in dem militärische Kräfte Polizeiaufgaben erfüllen sollen ist diese Technik nicht die richtige Wahl. Gebraucht wird vielmehr ein kleines Luftfahrzeug, das in der Lage ist aufzuklären und präzise Schläge auszuführen. Am ehesten ist dafür meiner Meinung nach noch der AH-6 geeignet. Apache, Tiger, Mangusta, Hind und Co. sind Dinosaurier und sie einzusetzen bedeutet mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, reine Steuergeldverschwendung aus der Verlegenheit heraus, mehr nicht. Es zeigt sich, dass die Armeen, die einmal zur nationalen Verteidigung entworfen wurden, angesichts der Tatsache, dass die großen Mächt keinen Krieg gegeneinander zu führen gedenken nun zweckentfremdet werden und dafür nicht gerüstet sind.

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BeitragBeitrags-Nr.: 184807 | Verfasst am: 30.04.2010 - 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Nur für den Fall, dass es hier jemanden gibt, der das noch nicht kennt. Unwahrscheinlich zwar, aber immerhin möglich.

Ich denke, dass ist eine gute Illustration des bereits besprochenen Themas, es möge sich jeder seine Meinung bilden...

http://www.wikileaks.org/*

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* Ich habe nur ungern auf Wikileaks verlinkt, aber die URL collateralmurder.com funktioniert bei mir nicht (evtl. schon abgeschaltet oder zensiert), bei Y-Tube ist das Video weggesperrt und eine andere Quelle kenne ich nicht.
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Tobias Giebel
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BeitragBeitrags-Nr.: 184810 | Verfasst am: 30.04.2010 - 23:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kannte es noch nicht.

Weiss aber ehrlich gesagt nicht was ich dazu schreiben soll.

Einfach nur heftig.

sprachlose Grüße

Tobias
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königstiger332
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BeitragBeitrags-Nr.: 184813 | Verfasst am: 01.05.2010 - 07:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ist leider bekannt und eine absolute Abscheulichkeit, dass solch geistig behindertes Personal einen Kampfhubschrauber bedienen darf. Die Meinungen dazu dürften wohl eindeutig sein... Dagegen

So etwas blüht auch unserer Armee (auch anderen), wenn sie sich weiterhin fast nur noch aus (Verzeihung) verrohten, geistigen Unterschichten (zunehmend auch rechtsgerichteten Personen) zusammensetzt, die zudem noch viel zu oft am PC sitzen und in der freien Wirtschaft nicht einen Fuß in die Tür bekommen würden.

Mir fällt immer wieder auf, wie harmlos das doch alles wirkt, weil es "nur" schwarz-weiß ist. Wären die Bilder in Farbe und im richtigen Zoom (der ja möglich ist), würden hier sicher einige Zuseher kotz.... Vielleicht würde es auch dazu beitragen, dass solche Idioten am "leichten" Abzug vielleicht einmal mehr überlegen, was sie damit anrichten können.
Dafür
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Le Marquis
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BeitragBeitrags-Nr.: 184877 | Verfasst am: 03.05.2010 - 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

Es heißt ja nich umsonst, dass unsere pazifistisch-aufgeklärte Gesellschaft die Smart-Bomb braucht um überhaupt noch diesem wunderbaren Geschäft Krieg nachgehen zu können. Aus der Ferne ist natürlich alles viel Harmloser. Wenn nicht der eine oder andere gewusst hätte, dass hier Reuters-Journalisten erschossen wurden, wäre das auch nicht in die Medien gekommen.

Ich erinnere mich an Jarhead, und frage mich, ob der AH-64 Schütze aus denselben Gründen wie die Sniper im Buch um den Schießbefehlt gebettelt hat. Ich glaube das herauszuhören, dieses: lasst mich endlich schießen (auf irgendwas - egal was). Die US Armee sollte über die Folgen Ihrer Drillausbildung nachdenken. Ich jedenfalls bin im Zweifel, ob das Trommelfeuer an dieser Stelle erforderlich war. So ein Heli kann Menschen, die sich zu Fuß bewegen schließlich auch verfolgen und Bodenkräfte heranführen. Einfach mal alles erschießen und danach gucken wer es war ist sicherlich wunderbar amerikanisch aber nicht unbedingt geeignet die Seelen und Herzen der Eingeborenen zu gewinnen.

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Michael aus G
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BeitragBeitrags-Nr.: 184882 | Verfasst am: 03.05.2010 - 11:37    Titel: Antworten mit Zitat

Le Marquis hat Folgendes geschrieben:

Ich denke, dass ist eine gute Illustration des bereits besprochenen Themas, es möge sich jeder seine Meinung bilden...

http://www.wikileaks.org/*

* Ich habe nur ungern auf Wikileaks verlinkt, aber die URL collateralmurder.com funktioniert bei mir nicht (evtl. schon abgeschaltet oder zensiert), bei Y-Tube ist das Video weggesperrt und eine andere Quelle kenne ich nicht.


Kein Wunder das sie, wenn sie mal einen dieser "Terrorflieger" erwischen, ihn tot durch die Strassen schleifen...
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Kallisto
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BeitragBeitrags-Nr.: 202549 | Verfasst am: 06.08.2013 - 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Sehen Piloten von Kampfhubschraubern mit Milimeterwellenradar Flugzeuge und oder Panzer/Fahrzeuge auf dem MFD?
Oder dient das Radar nur als Führung für die Rakete, was sonst von einem Laserstrahl übernommen würde.
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Gardes du Corps
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BeitragBeitrags-Nr.: 202558 | Verfasst am: 07.08.2013 - 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Michael aus G hat Folgendes geschrieben:


Kein Wunder das sie, wenn sie mal einen dieser "Terrorflieger" erwischen, ihn tot durch die Strassen schleifen...


eindeutige Kriegsverbrechen ... und niemand wird zur Rechenschaft gezogen ....
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Werewolf
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BeitragBeitrags-Nr.: 206056 | Verfasst am: 15.05.2016 - 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Panzer-Archiv Forum user, bin neu aber ich komm nicht drum rum um auf alte Posts zu reagieren die mir die Finger seit einiger Zeit schon jucken lassen.
Ihr müsst mir verzeihen wenn ich alte Threads wieder reanimiere, aber ich bin etwas allergisch wenn es um Kampfhubschrauber
geht und Sachen die nicht ganz der Realität entsprechen so stehen gelassen werden oder ich einfach mein Senf dazugeben möchte, also habt .


Zitat:
Tigerfreund:

Meiner Meinung nach ist der RAH-66 Commanche der Beste und Vielseitigst Kampfhubschrauber der Welt,
weil er sowohl als Aufklärer, als auch als Angriffs-,leichter Transport- und Truppenunterstützungshubschrauber eingesezt werden kann.




Ein RAH-Comanche hat keinerleit Transportmöglichkeiten weder für Material noch Mensch, vielleicht meinten Sie den Blackhawk (S-67)
das Gegenstück zum Hind.
http://www.anigrand.com/images/items/AA2022_S-67/AA2022_S-67_real_2.jpg




Zitat:
Le Marquis:

Aber zu einem Vorläufer dieses Projektes gibt es Informationen, nämlich dem Kamov-Ka 50 "Hokum".
Diese Gerätschaft ist im scharfen Schuss in Tschetschenien unter realen Einsatzbedingungen und in verschiedenen
Szenerien getestet worden. Die Ergebnisse sind miserabel gewesen!





Der Kamov Ka-50 wurde 1999/2000 in Tschetschenien eingesetzt zu Testzwecken weil es viele im Militär gab, darunter auch Lobbyisten für Mil Mi-28 Kampfhubschrauber, die nach dem Tot von
General Vorobev der bei einem Flugmaneuver unter extremen Anstellwinkel gestorben ist. Die Ka-50 hat keinerlei miserabel abgeschnitten,
ganz im Gegenteil hat Sie gezeigt das Kampfhubschrauber unter solchen Situationen mehr geleistet haben als Mi-24 und Su-25 in den vorherigen Situationen.


Zitat:
Le Marquis:

Das stimmt. Die Beigabe der Begleithubschrauber und die besonders schüchterne Einsatztaktik haben die Ergebnisse natürlich verzerrt.
Die Russen hatten zu viel Angst den teuren Vogel durch einen Zufallstreffer zu verlieren.
Das wäre ein zu schwerer Gesichtsverlust gewesen. Tatsache ist aber,
dass ein Hubschrauber eine so hohe Manövrierfähigkeit wie der Hokum sie aufweist eigentlich nicht benötigt.
Es handelt sich ja schließlich nicht um ein Jagdflugzeug. Viel wichtiger ist beim Manövrieren in Bodennähe
der Schutz gegen Kleinkaliber und andere Zufallsbedrohungen, die überraschend auftreten können. Da ist der Mi-28 um Längen besser.
Ein Beispiel: Eines der empfindlichsten Teile eines Hubschraubers ist der Rotorkopf...



Der geplante Einsatz mit einem Ka-29 als Zielzuweiser wurde nicht ohne Grund und außerdem nicht einfach nur aus Angst das Gesicht zuverlieren
eingesetzt. Die Russen mussten die Erfahrung mit unfähigen Genärlen im Ersten Tschetschenien Krieg machen, die Panzer Kollonen, ohne Infanterie
oder Luft und Artillerie Unterstüzung, Isolation oder Kesselbildenden Formationen und Operationen gebildeted haben, schwere Verluste erhalten.
Einen Einsatz ganz gleich auf welchen Niveau sollte man niemals unvorbereitet Durchführen aber das sollte jedem einleuchten.

Ihrer Anmerkung nach das ein Hubschrauber eine solche Manövrierfähigkeit nicht benötigt stimme ich nicht zu und das wurde des öfteren bemängelt von verschiedenen Militärs.
Kampfhubschrauber, ganz gleich welche tollen Zahlen oder Manövrierfähigkeit, Steigleistung oder Kunststücke diese auch leisten können,
werden das mit einer Standard Bewaffnung nicht mehr leisten können.

Manövrierfähigkeit im Einsatz ist das A und O
für jede Operation die einen Fronteinsatz im verband und auch ohne Verband benötigt.

Die Ka-50 und der Mi-28 sind derzeit die schwerst gepanzerten Kampfhubschrauber, aber der Schutz der Ka-50 übersteigt
das jedes anderen Kampfhubschraubers durch die Einsparrung eines zweiten Piloten konnte der Schutz erhöht werden.

Eines und das empfindlichste Teil eines Hubschraubers ist der Heckrotor, ganz gleich ob Fremdeinwirkung oder Mechanische Fehler.
Tritt eine Situation auf unter der ein Hauptrotor zuschaden und damit dem Ausfall kommt ist es für einen Koaxial Rotor
weniger das Problem den er bleibt nach wie vor in Flugrichtung ausgerichtet und muss,
wenn möglich eine Autorotation einleiten, sollte dieses Problem bei einem konventionellen Hubschrauber auftretten so wird dieser
unweigerlich um seine eigene Achse drehen durch den momentanen Verlust der Gegenrotation, das trifft auch für einen Heckrotor Verlust zu.


Zitat:
Le Marquis:

Ein Kampfhubschrauber ist im Normalfall kein Radarträger, da dies für das normale Einsatzspektrum nicht erforderlich ist und
das Risiko entdeckt zu werden erhöht. Ein PAH operiert, egal ob als Panzerabwehrwaffe oder als Unterstützungshubschrauber aus der Deckung heraus.
Er ist im Tiefflug unterwegs und greift Ziele unter Ausnutzung des Überraschungseffektes an, die nach Möglichkeit bereits aufgeklärt sind.
Kann dies nicht gewährleistet werden ist er durch überraschenden Beschuss gefährdet. In diesem Fall fliegt er aber immer selbst Aufklärung und
geht entsprechend vorsichtig vor. Die Erfahrungen der Russen aus Tschetschenien bestätigen die Richtigkeit dieses Einsatzprinzips.
Wenn ein Heli ein Radar einsetzt ist die Aufklärungsreichweite desselben sehr gering. Sie wird eingeschränkt durch die niedrige Flughöhe und die
Bäume und Geländehöhen hinter denen ein Hubschrauber in Deckung geht. Die Radarstrahlung allerdings kann aus großer Entfernung wahrgenommen werden,
viel eher als der Hubschrauber diesen "Empfänger" entdecken kann. Somit ist jeder am Boden darüber informiert,
dass ein Hubschrauber in der Luft ist und aus welcher Richtung er sich nähert. Das Radar würde also dem Feind mehr nutzen als den eigenen Kräften.
Deswegen wird keines eingebaut.


I: Im Grundsatz und für etwa 90% aller Fälle sehr richtig der Rest allerdings in großen Verbänden mit Boden und Panzer Divisionen/Regimenten gegen einen
Feind der auf technologischem und logistischem Stand die des eigenen messen lässt sieht das doch etwas anders aus.


Zitat:
Fakum12:

Warum haben dann die US-Streitkräfte mehr als doppelt soviele mit Radar zur Zielerfassung ausgerüstete wie normale Apache im Dienst?
Und rüsten die alten ohne Radar auf den neuen Standart mit Radar um?


Es sind sicherlich nicht mehr Apaches mit Radar ausgerüstet wie Apaches im Dienst, das macht auch keinen Sinn. Momentant stand 2014 befinden
sie Longbow Radare nur im Einsatz in den RF (Reconaisence Forces) genauso wie die modularen AMASE Pods.
Die Anzahl übersteigt nicht 130 Apaches.Genau so sind auch nur AGM-114L von diesen RF Skwadronen im Einsatz
und nicht mehr als 2/8 oder 4/16 Hellfiren, da die Ziele auf den meisten Schlachtfeldern zu meist keine Radarsignatur und
deshalb auch nicht vom Radar erfasst werden können.

Ein Apache AH-64D und ein Apache AH-64D Longbow unterscheiden sich in ihrem Einsatz als Radarträger, auch wenn die meisten D versionen einen Longbow radar einsetzen können sind diese nur für RF Squadrons,
genauso wie die TASS (Target Acquisition Supporting Systems) die bisher ich auch nur bei RF Squadron D versionen beobachten konnte.
Das ist ein System der halb-automatischen Zielerfassung basierend auf dem Infrarot Spektrum von Zielen die sich in der Acquisition/Aim box auf dem Display um das Fadenkreuz befindet,
andere Apaches waren bisher nicht mit diesem System gesehen worden unter den tausenden Videos die man findet.

Zitat:
Hamer:

Kenne nur mehrere Einsatzvideos von Apache gegen Einzelschützen bzw. kleinen Schützgruppen.
Effektivität ist schon vorhanden. Bekämpfung erfolgte mit Bordwaffen bzw. ungelenkten Luft-Boden-Raketen.


Effektivität kann man schon gar nicht beurteilen weil das jeder Hubschrauber machen kann und dafür bräuchte dieser auch keine Bordkanone.
Die Effektivität eines Kampfhubschraubers kann man auf gar keinen Fall beurteilen wen dieser gegen unausgebildete Sandalen-Krieger benutzt
wird und nicht dafür wofür er konzepiert wurde (eine Gleich Starke Armee.)

Das klingt wie ähnlich was die Amis ständig auf Foren ablassen "Battle proven" wie Papageie ohne das Konzept im Auge zu behalten oder Objektiv an die Sache herran gehen.


Zitat:
Hamer:

Die Salven, die der Apache mit der Bordkanone abgefeuert hat, waren von dem Munitionsverbrauch auch nicht größer, als der die Truppen am Boden
gehabt hätten. Bei deren Kaliber wären es wahrscheinlich noch mehr gewesen. Um den/die Heckenschützen im Gebirge zu erwischen,
wären die möglichen Verwundeten/Opfer höher gewesen, als der Einsatz eines Apache.
Demnach schon effektiv.

Das die immer nach Airsupport schreien, wenns heiß wird, kennen wir ja schon aus anderen Zeiten Winken


Die Salven eines Apaches gegen isolierte Ziele die sich nicht wehren können übersteigt bei weitem die Anzahl an Projektilen
die andere Kampfhubschrauber benötigen würden. Die M230 ist die unpräziseste Bordkanone von allen Kampfhubschraubern,
dazu kommt noch die Lobbyismus Masche nur und ausschließlich seit 20 Jahren M789 HEDP Hohlladungs Munition zu verwenden anstatt die dafür
konzepierte M799 Splittermunition.

Zum anderen wenn der Einsatz von ausgebildeten Gebirgsjägern hohe Verluste gegen unausgebildete/teilausgebildete SandalKrieger so hoch sein sollten das man ein Waffensystem bestellt das für Panzerknacken gedacht ist, dann spricht das nur gegen die Ausbildung oder besser gesagt das fehlen der effektiven Nutzung der Gebirgsjäger.
Für ein Militär ist der Soldat immer entbärlich verglichen mit einem Waffensystem das zig Millionen kostet.
Dies ist einfach eine militärisch wichtige Ressource und diese würde ich auch nicht riskieren, so handelt das Militär außer das US Militär.
Für jeden Hans gleich ein Apache oder F-16 mit JDAM oder Maverick bestellen ist wohl kaum im Interesse der Logistik in einem Krieg.
Das höchste Gut ist immer die Logistik im ganzen, nicht einzelne Soldaten.



Um das etwas zu detalieren.

Zitat:
Le Marquis:

Hamer hat Folgendes geschrieben:
Die Salven, die der Apache mit der Bordkanone abgefeuert hat, waren von dem Munitionsverbrauch auch nicht größer,
als der die Truppen am Boden gehabt hätten. Bei deren Kaliber wären es wahrscheinlich noch mehr gewesen. Um den/die Heckenschützen im Gebirge
u erwischen, wären die möglichen Verwundeten/Opfer höher gewesen, als der Einsatz eines Apache.
Demnach schon effektiv.

Ein bisschen zu kurz gedacht. Natürlich ist der Munitionsverbrauch bei Bekämpfung eines erkannten Schützen nicht besonders hoch.
Bis dahin ist es aber ein langer Weg.

Annahme üb: Drölf gammlige GI's machen einen Spaziergang im afgahnischen Gebirge.
Einer muss mal um die Ecke und wie er dieselbe mit sportlichem Schwung umrundet, entdeckt er einen finsteren Taliban mit Kampfmesser
zwischen den Zähnen in, sagen wir, 2 1/2 km Entfernung, der gerade dabei war die Vereinigten Staaten anzugreifen.
Sofort versteckt sich das ganze Platoon lupenreiner Demokraten und fordert Luftunterstützung an. Meldung lautet: Bei Koordinate xy massenhaft
feindliche Kämpfer entdeckt.

Zwischenbilanz: Ein Platoon (mindestens) bis an die Zähne bewaffneter, hervorragend ausgestatteter,
bis zur Verblödung gedrillter und spitzenmäßig getarnter US-Soldaten sichtet weit ab der Heimat einen zerlumpten 17-Jährigen mit Kalashnikov
und einem halben Magazin! Aus Angst kämpfen zu müssen, in Unkenntnis von Gelände, Sprache, Kultur des Landes und Sinn des Einsatzes
fordert eine total überlegene und völlig ungefährdete Einheit Luftstreitkräfte an.

Fahren wir fort:Es starten (mindestens) 2 Apache, Stückpreis 18-22 Millionen USD. Sie bleiben für diesen Einsatz ca. 2h in der Luft,
Kosten pro Flugstunde ca. 3.000,00 USD. Sie suchen das Gelände ab und entdecken aus ca. 100m Höhe einen finsteren Taliban mit Kampf...
- einen 17-Jährigen mit Kalashnikov... . Dieser wird zielsicher mit der Bordkanone bei einem Aufwand von ca. 30-50 Schuss
M789 (HEDP) High Explosive Dual Purpose 30mm Light Weight Ammunition, Stückpreis ???, vernichtet. Das Platoon guckt aus sicherer Entfernung zu.
Bilanz: für das selbe Ergebnis hätten 30-50 Schuss Infanteriemunition für 5 USD ausgereicht.
Es wurden ca. 15.000,00 USD Materialwert, zuzüglich einem Risikowert von ca. 40 Millionen USD (bei einem zufälligen Absturz der Apache),
zuzüglich evtl Pensionsansprüche bei Tod der Piloten, zuzüglich einer unbekannten Summe für die Logistikkosten verbraten.
Ein 17-Jähriger Afgahne aus einem Stamm der mit den Amerikanern verbündet ist und seine Ziegen hütete, wurde bis zur Unkenntlichkeit zerlegt.
In der Presse wird gemeldet, dass ein kleiner Trupp amerikanischer Aufbauhelfer in letzter Sekunde durch einen Luftschlag vor dem sicheren Ende
gerettet werden konnte. Der Oberkommandierende fordert mehr Truppen, mehr Material und Vollmacht zu einem härteren Vorgehen.
In Deutschland kann unter Verweis auf die neue Qualität der terroristischen Bedrohung ein neues Paket von Sicherheitsgesetzen verabschiedet werden...

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Laut Ed Macy einem britischen WAH-64D Piloten der in Afghanisten gedient hat in seinem Buch "Apache Hellfire", kostet der Start eines Apache und pro Stunde 20.000 Pfund,
danach kostet es noch einmal 32 Mann-Stunden an Inspektionen und nötige Wartung/Instandsetzung.
Die Startprozedur dauert im Normal Fall in vorraus Wochen geplanten Operationen etwa eine halbe stunde, wärend dieser Zeit werden die Turbinen angelaufen
und danach werden alle Subsysteme nacheinander eingeschaltet was bis zu 1000 Knöpfe und Schalter gedrückt werden müssen bis die Maschine
100% start klar ist. Weil eine halbe stunde sehr lang ist werden die Hubschrauber wärend dieser Zeit gleichzeitig betankt um den Verbrauch am Boden
zu kompensieren. Die Betankung am Boden bei Laufenden Motor/Turbinen ist für Vorsichtsmaßnahmen der Einsatz eines Löschfahrzeugs Standardprozedur.
Das heißt es Kostet.

Laut einem Einkauf der Saudischen Armee von M789 Munition beträgt die kosten etwa 17.98 USD pro Projektil.
Ein Apache, je nach der Entfernung und Trajektorie der Projektile verglichen zur Flugrichtung benötigt etwa 20-30 Projektile zur
Bekämpfung eines isolierten Weichziels. In Gebirgs Situationen wo die M789 HEPD Hohlladungs Munition nur schlecht wirkt durch Mangel an Splitter
beträgt der Munitionsverbrauch 30-50 Schuss was man sehr gut im Video "Apache shot down with AK-47" sehen kann.

Damit sind die Kosten in etwa:

40.000 Pfund für 2 Stunden Einsatz
50x 18 = 900 USD für Munition für ein isolierten Sandalen-Krieger im Gebirge
Der Einsatz von Wartungs und Instandsetzungspersonal kostet zwar nichts in Personal weil die Erhalten ihr Gehalt ganz gleich ob sie arbeiten oder Eierschaukeln,
aber die Ersatzteile, Ressourcen wie Treibstoff, Munition, Schmieröl a 38 Euro pro Liter für Klasse 1 Bundeswehr Turbinen Öl,
die US Preise wahrscheinlich mehr.
Vom Öl werden etwa nach jedem Flug 2-3 Liter für Hauptgetriebe und noch einmal 2 Liter für Heckgetriebe und Heckrotorwelle benötigt.

38x 5 liter = 190 Euro.
Einsatz von Löschfahrzeug und Rettungsfahrzeug kostet im Gegensatz zu Soldaten immer etwas und so ein Einsatz auch wenn nichts passiert kostet ein paar Tausen Dollar an Personal, Schichtplan,
Materialaufbereitung und Sicherheitsprotoll an einem Flugplatz.
Der Einsatz von Flugplatzkrämern (Vogelscheuchen meißt Mechanikern) kostet Zeit als Vorbereitung, und Zeit ist Geld oder Leben im Einsatz.

Die Kosten für Ersatzteile sind mir im Detail nicht bekannt aber für gewöhnlich sind diese nicht gerade Preisgünstig und es fallen immer
Ersatzteile an auch wenn nicht immer Turbine, Rotorblätter oder Bewaffnung ausgetauscht werden muss gibt es Ersatzteile die ständig ausgetauscht
werden wie Räder, Verkabelung für die Waffenpylonen, Servos für die Kannone und vieles Mehr. Zum anderen werden die Turbinen sehr oft ausgewechselt
in Irak und Afghanistan was daran liegt das die Einsatzbereitschaft hoch gehalten werden soll. Das ist auch nicht anders gewesen bei
den Soviets die oft nicht die Turbinen gewartet haben im Helikopter sondern ausgebaut und mit einem gewarteten Turbinen ausgetauscht haben
damit der Hubschrauber schnell eingesetzt werden konnte und während dessen die Turbinen am Boden gewartet wurden.

Risiko Faktoren 36-40 Mln USD Kampfhubschrauber, die Kosten der Ausgebildeten Piloten beträgt über 2.3 Mln ganz zu schweigen was diese Piloten an Erfahrung gesammelt haben könnten.
Die gesamt kosten sind einiges über 50.000 USD und das nur für eine Aufgabe die nicht nur im Spektrum jedes Gebirgsjägers steht sondern auch sehr leicht ausgeführt werden könnte.

Die Logistik eines WAH-64D in Afganistan hat die Logistik zu Unterhaltung eines Apaches von 18 viertonnern mit Wartungs, Munition und Ersatzteilen, 7 Unterstützungsfahrzeugen mit Spezialgerät zu Analyse, Inspektion und Wartungswerkzeug, 5 Tankfahrzeugen, 3 Gabelstapler für die Munition und Treibstofftanks, 2 Motoräder, 5 Vans zum Transport von den Mechanikern und anderen Bodenpersonal, jeweils pro Hubschrauber ein Feuerwehrfahrzeug und Kranken/Rettungstransporter mit Personal die auf Abruf bereit und vor dem Abflug alarmiert werden.

Das diese Logistik in keinem Verhältnis wegen einem Sandalen Krieger in Relation stehen brauch ich glaube ich oder Le Marquis nicht weiter zu erläutern.


Zitat:
königstiger332:

Ja, ist leider bekannt und eine absolute Abscheulichkeit, dass solch geistig behindertes Personal einen Kampfhubschrauber bedienen darf.
Die Meinungen dazu dürften wohl eindeutig sein..


Um etwas unkonventionell politisch zu werden, liegt das daran dass dort so etwas gefördert wird. Die Amerikaner sind niemals Verteidiger
deshalb muss eine moralische Überlegenheit eingeimpft werden, aus diesem Grund wird der Feind immer verteufelt zu einem Untermenschen denunziert und
Sie selbst als das höchste menschliche Gut zu betrachten sind.
Das ist wichtig bei Imperien um die Kampfmoral zu erhalten, niemand tötet gerne wenn er weis er ist der böse.

Deshalb ist das US Beispiel immer ein extrem verglichen mit anderen Armeen insbesonderer unserer heutigen. Uns wird genau das Gegenteil eingeimpft,
wir sind Nazis und Mörder und unsere Moral und Verständnis liegt am anderem Ende des extrems.
Wir haben einer der niedrigsten Kampfmoral aufgrund dieser Politik.


Zitat:
Le Marquis:

Einfach mal alles erschießen und danach gucken wer es war ist sicherlich wunderbar amerikanisch aber nicht unbedingt
geeignet die Seelen und Herzen der Eingeborenen zu gewinnen.

Dann solltest du aber nicht dieses Video eines Apache Piloten anschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=L8-wr8_qRBQ


Erst wundert er sich das die angeblichen Ziele im Irak weit abseitz sind wo sie sein sollten und das Boden (Einsatzleitung) drängt drauf hin das es Iraker sind.
Dann werden zwei Truppentransporter mit Hellfire zerstört, es wird kurz sich gefreut das Sie ganz tolle Arbeit geleistet haben beim töten der Feinde dann funken die überlebende Besatzung die Einsatzleitung damit die Aufhören zu schießen.

Der Pilot erst total geil drauf etwas ab zu knallen wird nach der Meldung total depressiv und meint "Ich habe Menschen getötet",
weil die Iraker vor der Meldung von Friendly-fire ja keine Menschen mehr sind. Das ist die Mentalität der Amerikaner und das ist einfach nur pervers.

Anmerkung: Der Bradley wurde aus gerade einmal 2 Meilen bekämpft das ist etwa 3.6km und das Ziel konnte nicht identifiziert werden der Teil-Grund dafür ist das die Amis eine BHOT und WHOT filter für ihre Wärmebild benutzen, das bringt zwar einen sehr hohen kontrast von Ziel und Umgebung aber verfälscht Gleichzeitig alle details zum identifizieren was für ein Fahrzeug oder ob Menschen am Boden überhaupt bewaffnet sind.
Das wird auch seit langem von dem "US Army Command and General and staff college" kritisiert was schon viele Friendly Fire nach sich zog.


Zitat:
Kalisto:

Sehen Piloten von Kampfhubschraubern mit Milimeterwellenradar Flugzeuge und oder Panzer/Fahrzeuge auf dem MFD?
Oder dient das Radar nur als Führung für die Rakete, was sonst von einem Laserstrahl übernommen würde.


Das Radar hat einige Funktionen die aber seit vielen Jahren nicht zuverlässig liefen. So hat das Longbow im Milimeterwellen bereich zwar bisher nur sehr bedingt und mit sehr vielen Problemen in Versuchen für Luftüberwachung zu nutzen was aber durch die Wellenlänge nicht geeignet ist, versagt. Die Bodeneinheiten (Fahrzeuge) die mobil sind werden mit relativ hoher Genauigkeit und Zuverlässigkeit geortet, aber immobile Ziele wurden oft als "clutter" also Rauschen raus gefiltert. Durch diesen Clutter-filter also Rauschfilter/unterdrücker werden Quellen von falschen Radar Reflektionen vom Grund oder Objekten die nicht genau als Ziel festgestellt werden rausgefiltert somit können die AGM-114L nicht immobile Ziele weiter als 4km Zuverlässig bekämpfen das liegt auch daran das der Aktive Radarsuchkopf in der Hellfire weit aus kleiner ist und schwächer in der Leistung und kann rund 2km sehen was bei einer Schussweite von 4km Ausreicht mit der Information des Longbow radars, weitere Ziele die nicht Mobil sind werden nicht zuverlässig geortet und damit unrealistisch zur Bekämpfung mit einer Fire and Forget Hellfire AGM-114L.
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