V-22 Osprey
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Andreas1984
Gast





BeitragBeitrags-Nr.: 147929 | Verfasst am: 20.05.2008 - 18:10    Titel: V-22 Osprey Antworten mit Zitat

Ich find hier liegt die Zukunft der "Drehflügler":

V-22 Osprey

Was haltet ihr davon?
Andreas Winken
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Benni
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BeitragBeitrags-Nr.: 147936 | Verfasst am: 20.05.2008 - 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Der Erstflug des Protoyps fand 1989 statt, die Einführung bei der US-Luftwaffe und dem US-Marine Corps erfolgte ab 2005


Ziemlich lang entwickelt Grins
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Fakum12
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BeitragBeitrags-Nr.: 147944 | Verfasst am: 20.05.2008 - 19:25    Titel: Re: V-22 Osprey Antworten mit Zitat

Also ich weiß nicht so recht.... Für zivile Zwecke wohl ganz gut, aber ob das sich beim Militär so gut macht...

Vor allem wenn man sich diese Passage aus dem Artikel durchliest

Zitat:
Aus diesem Grund ist es Piloten der V-22 verboten worden, bei weniger als 74 km/h (40 Knoten) Horizontalgeschwindigkeit mehr als 240 Meter pro Minute zu sinken. Bell-Boeing erweiterte die Instrumente um eine Warnleuchte und eine akustische Warneinrichtung, die aktiv werden, sollte der Pilot sich diesem kritischen Flugzustand nähern. Obwohl der Hersteller das Gegenteil behauptet, sehen manche Experten darin eine Einschränkung der Flugtüchtigkeit - insbesondere was Kampfsituationen anbelangt.


Und ich mir dann so ansehe, was die üblichen Manöver sind, um in Kampfzonen halbwegs an einem Stück zu landen....
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Tigerfreund
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BeitragBeitrags-Nr.: 147991 | Verfasst am: 21.05.2008 - 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde ihn zu erst einmal extrem hässlich, Meine Meinung

aber von der Leistung her: Na ja!!
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 179125 | Verfasst am: 22.12.2009 - 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
USA

Flugbetrieb und erste Einsätze von Schwenkrotor-Flugzeugen V-22 Osprey haben ein bei der Entwicklung offensichtlich übersehenes Problem zutage treten lassen.

Die Beschichtungen der Flugdecks auf amphibischen Trägern und auch auf den Flugzeugträgern sind der thermischen Belastung durch die Triebwerksabgase nicht gewachsen. Werden die Triebwerksgondeln vor einem Start senkrecht nach unten geschwenkt, produziert der Abgasstrahl schon im Leerlauf eine Hitze , die nach etwa zehn Minuten die Flugdeckbeschichtung auf mehr als 350°C aufheizt, schmilzt und die darunter liegenden Decksplatten aufwölbt. Bei durchschnittlichem Flugbetrieb sei schon nach weniger als der Hälfte der „Lebenszeit“ eines amphibischen Trägers sein Flugdeck ruiniert und müsse komplett erneuert werden.

Natürlich kann man die unerwünschte Nebenwirkung dadurch minimieren, dass die Triebwerke erst direkt vor dem Start angelassen und Warmlaufzeiten verkürzt werden. Dies wurde offenbar beim letzten Einsatz des amphibischen Trägers BATAAN auch erfolgreich erprobt. Starts aus einer Sofortbereitschaft bzw. in einer Gruppe, bei der mehrere Flugzeuge kurz nacheinander starten, sind so aber nur eingeschränkt möglich. Überdies zeigen erste nun durchgeführte Untersuchungen, dass das gleiche Problem auch die Flugzeugträger treffen könnte. Auch die derzeit entwickelte STOVL-Variante (Short Take-off, Vertical Landing) der F-35 Lightning-II dürfte bei Landungen Schäden am Flugdeck verursachen. Diese für das US Marine Corps zu beschaffenden F-35B sollen nicht nur auf den amphibischen Trägern zum Einsatz kommen, sondern bedarfsweise auch von normalen Flugzeugträger operieren.

Das Office of Naval Research sucht nun nach Lösungen für das offenbar nicht geringe Problem. Erbeten werden Vorschläge für ein “Flight Deck Thermal Management” System, bei dem der direkt unter einem Triebwerk liegende Teil des Flugdecks auf maximal 300°C aufgeheizt wird. Erste Überlegungen deuten auf eine auf dem gesamten Flugdeck aufzutragende, etwa 2,5 cm starke Hitzeableitungsschicht (Gewicht und damit Auswirkung auf Schiffsstabilität?) oder ein unter dem Flugdeck zu installierendes Kühlsystem. Ein erster Zeitplan sieht die Vergabe eines Entwicklungsauftrags schon im kommenden Jahr vor. 2013 soll das System an Land erprobt werden; 2014 könnte das erste Schiff entsprechend umgerüstet werden.

Natürlich fragt man sich, warum dieses Problem erst jetzt als solches erkannt wird. Immerhin hat das US Marine Corps seit Jahrzehnten Senkrechtstarter Harrier im Bestand, und bei deren Flugbetrieb gab es nie derartige Schwierigkeiten. Die Harrier verfügen allerdings über ein einzigartiges System zur Schubverteilung, das verhindert, dass der Abgasstrahl sich längere Zeit auf einen Punkt konzentriert. Offenbar hat allein die Tatsache, dass es beim Flugbetrieb mit Harrier nie diesbezügliche Probleme gab, ausgereicht, sich dazu bei der Entwicklung von V-22 Osprey und F-35B Lightning-II keinerlei Gedanken zu machen.


Quelle:

Marineforum Aktuell

Winken

Jan-Hendrik
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