Die 8. Kavalleriedivision vom 1. Jan. 1916 - Ende April 1918
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UHF51
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BeitragBeitrags-Nr.: 148541 | Verfasst am: 28.05.2008 - 18:55    Titel: Die 8. Kavalleriedivision vom 1. Jan. 1916 - Ende April 1918 Antworten mit Zitat

An der Düna Teil 1
Wir finden bei Beginn des Jahres 1916 die sächs. Reiter in der Stellung an der Düna, im Bereiche der Njemen-Armee, die jetzt den Namen 8. Armee führt. An der Spitze der Div. stand General Graf von Schmettow. An sächs. Kavallerie umfasste die Div. das Garde-Reiterregiment und das Ulanen-Regiment 17 als 23. Kav.Brigade, sowie das Karabinier-Regiment und das Ulanen-Regiment 21 als 40. Kav.Brigade, an preuß. die 38. Kav.Brigade mit den Jäger-Regimentern zu Pferde 2 und 6. An Infanterie war der Div. das Grenadier-Regiment 2 und das Reserve-Jägerbataillon 3 zugeteilt.
Bei Jahresanfang war vom AOK die Anfrage gekommen, ob die bestehenden Nachschubverhältnisse die Vorräte des Landes zur Ernährung der Pferde für den Winter ausreichten oder ob sich eine Ablösung der 8. Kav.Div. durch Landsturmtruppen nötig machte.
Bis Mitte März traten keine erwähnenswerte Ereigisse an der Kampffront in Kurland ein.
Die Div., nunmehr an den strengen russischen Winter gewöhnt, baute unverdrossen an ihren Stellungen. Tiefe Hindernisse entstanden vor der Front. Die Nachschubstraßen wurden für den Kolonnenverkehr, so gut es ging, von den Schneewehen befreit. Die Jäger übten sich in Schneeschuhlauf. Ganz besondere Sorgfalt widmete man dem Kampfe gegen die verheerende um sich greifende Räudekrankheit der Pferde. Am 1. März wurden insgesamt 1.872 von der Räude befallene Pferde bei der Division gezählt. Ein großer Teil hiervon ging an Entkräftung ein. Auch bei den noch gesunden Pferden machte sich der Futtermangel täglich fühlbarer. Die Div. konnte nicht als marschfähig bezeichnet werden. Eindringlicher Antrag um Erhöhung der zu knappen Rationen wurde deshalb an das AOK gerichtet.
Im März 1916 setzte die schon erwartete große Offensive der Russen auf breiter Front ein. Sie erstreckte sich gegen die 10. Armee und die Armee-Abt. Scholz und griff am 20. März auch auf die 8. Armee über.
Die Russen begannen hier ihren Angriff gegen den linken Flügel der links benachbarten 41. Infanterie-Division. In dünnen Schützenlinien griffen sie zwischen Bahn und Düna gelegenen deutschen Stellungen an. Sie wurden leicht abgewiesen.
Am 21. März begann der Russe durch lebhaftes gegen die vorderen Gräben der 8. Kav.Div. gerichtetes Artilleriefeuer auch hier einen Angriff vorzubereiten. Der Feind hatte anscheinend seine Artillerie auf dem diesseitigen Dünaufer erheblich verstärkt. Während es weiter nördlich bei der 176. Inf.Brigade und der 41. Inf.Div. zu größeren Kämpfen kam, war der feind im Abschnitt der 8. Kav.Div. nur bei Wannag etwa in Stärke von 2 Kompanien zum Angriff geschritten. An den übrigen Stellen fanden nur Patrouillengefechte statt. Am 23. März wurden die Russen durch einen Gegenangriff wieder aus ihren Stellungen bei Wannag vertrieben. Einer Patrouille des Garde-Reiterregiments unter Führung des Leutnants der Reserve Ebert glückte ein Vorstoß gegen die russischen Stellungen. Sie brachten 1 Offz. und 12 russ. Husaren als Gefangene und eine wertvolle Skizze über die russ. Stellung zurück. Im kühnen Draufgehen drang eine Patrouille der 21. Ulanen unter dem bei diesem Unternehmen tödlich verwundeten Uffz. Vogel jenseits der Düna in die feindlichen Stellungen ein und brachte dem Feinde erhebliche Verluste bei.
In den ersten Apriltagen trat Tauwetter ein. Die Düna begann stark zu steigen, bekam Strömung und führte Treibeis. Infolge dieser Überschwemmung räumten die Russen ihre Dünastellungen. Die erhöhte Alarmbereitschaft wurde aufgehoben, da die Düna beim Steigen der Temperatur wieder völlig offen blieb und das Waldgelände vor der Nordfront täglich mehr versumpfte. Mit stärkeren russ. Angriffen konnte hier kaum gerechnet werden.
Die 8. Kav.Div. blieb das ganze Jahr über auf der Wacht an der Düna. Die Karabiner in der Hand, die Wurfgranaten im Leibriemen, so standen die sächs. Reiter mit ihren Kameraden von der Infanterie in den Gräben und erwarteten sehnsuchtsvoll den Befehl, der sie aus der Erstarrung erlösen sollte.
In den einzelnen Rgts.Abschnitten traten keine Ereignisse von Bedeutung ein.
Anscheinend im Zusammenhang mit russ. Übergangsversuchen bei der rechten Nachbardivision, der 4. Kav.Div., setzten in der Nacht zum 2. Juli auch im Abschnitt der 8. Kav.Div. schwache russ. Abteilungen teils auf Kähnen, teils schwimmend über die Düna. Sie wurden im Handgranatenangriff zurückgetrieben und ließen 2 Tote vor der Stellung zurück.
Ende Juli wurde der von allen hochgeschätzte Kommandeur, der GM Graf v. Schmettow, abberufen, um das Kommando über eine Inf.Div. zu übernehmen. Zu seinem Nachfolger wurde der Kdr. der 23. Kav.Brig., GM von der Decken, ernannt. Der bisherige Kdr. des Karabinier-Rgts., Oberst Jahn wurde mit der Kommandeursstelle der 23. Kav.Brig. beliehen, Oberst Moritz, bisher Kdr. des sächs. Reserve-Husaren-Rgts., zu dessen Nachfolger bestimmt. Im Herbst waren alle an der Front entbehrlichen Mannschaften der Division, insbesondere aber sämtliche Kolonnen, bei dem Bergen der Ernte tätig. Durch die andauernde nasse Witterung schritten die Erntearbeiten nur sehr langsam vorwärts.

An der Düna, Teil 2
In den letzten Tagen des Oktobers wurde das Grenadier-Rgt. 2, welches viele Monate hindurch in treuer Waffenbrüderschaft zu den sächsischen Reitern gestanden hatte, aus der Stellung gezogen und abbefördert. An seine Stelle trat das sächs. Inf.Rgt. 412, welches später durch das Inf.Rgt. 332 abgelöst wurde.
Am 01. November stattete der König von Sachsen der Division einen Besuch ab. Er suchte die Ulanen und Garde-Reiter in ihren Stellungen auf und begrüsste Mannschaften des Karabinier-Rgts., der reitenden Abteilung des Feld-Art.Rgts. 12 und der MG-Abteilung 8 in ihren Quartieren.
Mitte November trat wieder Frost ein. Erst gegen Jahresende war die Düna zugefroren. Das hierdurch fehlende Fronthindernis bedingte eine stärkere Besetzung der vorderen Linien. Die Russen bauten Hindernisse auf dem Eise. Nur selten wagten sich ihre Patrouillen über diese hinaus.
Anfang Februar des Jahres 1917 schied die 8. Kav.Div. aus dem Verbande der 8. Armee aus und trat zur Armee-Abteilung "D" - OB Graf Kirchbach - über. Gleichzeitig übernahm die Division von der rechts benachbarten 4. Kav.Div. deren linken Flügelabschnitt. Taktisch wurde sie dem Gen.Kdo. LI. AK (Hauptquartier Subat) unterstellt. Der Div.Stab siedelte infolge dieser Rechtsverschiebung von Ellern nach Assern über.
Das Frühjahr brachte keine Kampfereignisse an der Div.Front.
Ende März trat wieder Tauwetter ein. Die Eisdecke der Düna schmolz, Hochwasser drohte die deutschen Dünastellungen zu überschwemmen. Die Schützen mussten alle Kräfte anspannen, um in ihren Gräben Herren über das Wasser zu bleiben.
Im Juni wurde das Inf.Rgt. 332 herausgezogen und zur anderweitigen Verwendung abgegeben. Als Ersatz trat das Landsturm-Inf.Rgt. 32 mit 2 Bataillone und das Jäger-Btl. 7 zur 8. Kav.Div. über.
Ende August gab GM von der Decken auf Befehl des AOK das Kommando über die 8. Kav.Div. für kurze Zeit an den GM von Rosenberg-Lipinski, den rangältesten Brig.Kdr. der Division, ab. Mit General von der Decken schied ein Teil des Div.Stabes zur Bildung der neuzuerrichtenden Kav.Div. "Nord" aus, welche an Kavallerie die durch das Regiment Garde du Corps verstärkte Leibhusaren-Brigade und die 17. Kav.Brig. (Dragoner-Rgt. 17 und 18) umfasste. Von Truppen der 8. Kav.Div. traten zur neuen Division "Nord" das Jäger-Btl. 7, die MG-Abt. 8, die Nachr.Abt. 8 und die Kav.Pionier-Abt. 8 über.
Kurze Zeit nach erfolgter Umgruppierung traf vom AOK der Befehl ein, dass die Russen aus dem Brücken-Kopf Jakobsstadt zu werfen seien. Im Anschluss an diese Kampfhandlungen sollte die 8. Kav.Div. die Düna von Wandan bis Rein erreichen und sich im Besitz der feindlichen Dünastellungen setzen.
Der Div.Stab bezog daraufhin am 18. Sept. den Gef.Stand Gut Weeßen.
Am Morgen des 21. Sept. begann der rechte Flügel der 8. Armee die feindl. Batterien mit Gas zu belegen. Unter gleichzeitig einsetzendem Wirkungsfeuer wurde von der 8. Armee um 07.00 Uhr vormittags zum Angriff geschritten. Die 38. Kav.Brigade erhielt Befehl, mit ihren Hauptkräften über Wimbur bis zur Düna vorzugehen, das westliche Dünaufer bis Rein zu erreichen und Fühlung mit dem rechten Flügel der 8. Armee zu gewinnen. Die Bewegungen der deutschen Truppen durch das Waldgelände über Wimbur wurden durch die infolge anhaltenden Regens aufgeweichten Wege stark beeinflusst. Ein Durchschreiten des Waldes ausserhalb des an und für sich schon sehr schlechten Weges war ausgeschlossen. Die Truppen fanden keinen nachhaltigen Widerstand. Am Ostrande des Waldes standen vereinzelt russ. Hütten und Blockhäuser in stark verwahrlostem Zustande, die zur Unterbringung ausgenutzt werden mussten.

An der Düna, Teil 3
Vor dem größten Teil der neugewonnenen Dünafront war es möglich, noch 24 Stunden nach Erreichen des Ufers sich ungedeckt dort zu bewegen, da der Russe anscheinend in Erwartung weiteren deutschen Vordringens auch das Ostufer des Stromes völlig preisgegeben hatte. Erst allmählich besetzte er die zahlreich am Ostufer vorhandenen Stützpunkte. Der russ. Stützpunkt war im allgemeinen sehr geschickt angelegt. Obwohl nach Gefangenenaussagen erst am 21. Sept. nachmittags der Befehl zum Aufgeben des Geländes westlich der Düna vor der 8. Kav.Div. gegeben wurde und 10.00 Uhr abends die feindlichen Regimenter die Stellungen räumten, deutete in den vorgefundenen Unterkünften nichts auf einen hastigen Rückzug. Selbst in einem nordöstlich Wimbur befindlichen Sägewerk waren sämtliche Maschinen geborgen.
Die schwierigen Unterkunftverhältnisse im neu besetzten Gebiete wurden durch 4 schnell herangeschaffte Baracken gemildert.
In den folgenden Tagen lag stärkeres Feuer auf dem neugewonnenen Abschnitt der 8. Kav.Division. Ein Gegenangriff der Russen erfolgte nicht. Am 25. Okt. übernahm nach Auflösung der Kav.Div. "Nord" General von der Decken wieder die Führung der 8. Kav.Division. Auch die übrigen Angehörigen des Stabes und die abgegebenen Truppen kehrten zurück.
Schon vor dem deutschen Angriff hatten die Russen Annäherung an die deutschen Posten gesucht. Wiederholt schallten Rufe wie: "Frieden, nicht schiessen!" aus ihren Stellungen herüber.
Am 07. Nov. war in Russland die Revolution ausgebrochen. Der Bolschewismus hatte das schwergeprüfte Land mit seinen Krallen gepackt und fügte dem schon aus allen Wunden blutenden Koloss noch tiefere Wunden hinzu.
Gegen Ende des Monats wurden die Verbrüderungsversuche der russ. Soldaten noch stärker. Die feindlichen Grabenbesatzungen gaben zu verstehen, dass sie polnische Soldaten seien, die nicht schiessen, sondern Frieden schliessen wollten.
Am 24. Nov. hisste der Feind eine Weisse Flagge. Mehrere russ. Infanteristen kamen aus ihren Gräben heraus und liefen zwischen diesen und den Hindernissen hin und her.
Die Kampftätigkeit der Russen hörte bald völlig auf. Im Dez. kamen sie wiederholt zu Verhandlungen über die Düna. Meist liefen ihre Besuche auf Betteln um Zigaretten und Schnaps hinaus.
Am 17. Dezember 1917 wurde der Abschluss des Waffenstillstandes zwischen dem Mittelmächten einerseits und Russland andererseits den deutschen Truppen verkündet.
Bei Beginn des Jahres 1918 verliessen die 3 Kav.Brigaden der 8. Kav.Division ihre Stellungen. Sie wurden durch Landsturm-Bataillone ersetzt.
Am 09. Febr. erfolgte die Übergabe des Befehls im Abschnitt durch den Kdr. der 8. Kav.Div. an den Führer der 1. Kav.Brigade.
Am 17. Febr. ordnete eine Armeebefehl den allgemeinen Vormarsch nach Livland und Estland an. Auch die 8. Kav.Div. rüstete sich zum Aufbruch.
Am 18. Febr. wurde der Vormarsch angetreten. Gegen 02.00 Uhr nachmittags war die Düna östlich Illuxt erreicht. Um 04.00 Uhr nachmittags hatten die 38. und 40. Kav.Brig. bereits den Strom überschritten. Die Brücke war zerstört, doch der Übergang über das Eis noch möglich. Der Div.Stab ging nach Auschgoljany. Bei dem Vormarsch wurden zahlreiche Russen, teilweise noch in Uniform, zumeist mit Entlassungspapieren versehen, in den Ortschaften hinter der russ. Front aufgegriffen; sie wurden vorläufig festgenommen und zusammengezogen. Grosse Beute an Maschinengewehren, Gewehren, Munition und Pioniergerät fiel in die Hände der vormarschierenden Truppen.


An der Düna, letzter Teil
In weiteren Märschen über Kriwani, Kolub, Dubno erreichte die 8. Kav.Div. am 21. Febr. [1918] Preli. der Vormarsch vollzog sich ohne Störungen. Die Landeseinwohner nahmen die Truppen zum größten Teile freundlich auf. Aber schon machte sich der bolschewistische Einfluss fühlbar. Noch am 19. Febr. waren in Preli Waffen an die dortigen Einwohner ausgegeben worden. Nach dem vor wenigen Tagen erfolgten Abzug der zweifellos schlecht organisierten Reste russ. Truppen hatten bewaffnete Bauern und Angehörige der Roten Garde das Land unsicher gemacht und die Bauern bedroht. Zahlreiche Waffenlager wurden von der Division beschlagnahmt, viele Russen nach Dünaburg abgeschoben. In Kriwani wurde ein russ. Div.Kommandeur gefangen genommen. Mehrere hundert preußische Kriegsgefangene konnten befreit und nach rückwärts geführt werden.
Am 25. Febr. wurde im Marsche über Malta das Ziel, der Eisenbahnknotenpunkt Rjeshitza, erreicht.
Die 8. Kav.Div. hatte den Schutz der Bahnstrecke Ljutzyn, Weleny, Atonopol-Pytalowow und Pytalowow-Sitta zu übernehmen. Die ihrer Bewachung anvertrauten Bahnanlagen hatten eine Gesamtausdehnung von 276 Kilometern.
Der unheilvolle Einfluss der Bolschewisten machte sich immer fühlbarer. Zur Bekämpfung des durch diese entfachten Bandenkrieges mussten energische Maßnahmen getroffen werden. Wiederholt wurden die Bahnposten angeschossen. Verluste traten ein. Die nicht eingesetzten Teile der Division wurden zu Strafunternehmungen gegen diese irreguläre Truppen entsandt.
Am 16. März traf bei der 8. Kav.Div. der Befehl ein, dass diese bis zum 23. März transportbereit in Dünaburg zu versammeln sei. Am gleichen Tage schied bereits das Karabinier-Regiment aus dem Div.Verbande aus und trat zur 12. Landwehr-Division über. In den folgenden Tagen wurde die Ablösung der Bahnschutztruppen vollzogen. Am 24. März übergab GM v.d. Decken das Kommando über den Bahnschutz an die 3. Infanterie-Division. Der Div.Stab der 8. Kav.Div. nahm in Dünaburg Quartier. Dort war bis zum 31. März die gesamte 8. Kav.Div. (o. Karabinier-Rgt.) vereint.
In den ersten Tagen des April wurden die einzelnen Verbände der Division mit verschiedenen Zielen und Aufgaben abbefördert. Die höh. Stäbe wurden aufgelöst. Die 8. Kavallerie-Division hatte aufgehört zu bestehen. Die weiteren Schicksale der ihr bis zur Auflösung angehörten Regimenter wird man in deren Regimentsgeschichten verewigt finden.
Der OB "Ost", Leopold Prinz von Bayern, entließ die 8. Kav.Div. mit folgendem Scheidegruß:"Mit der 8. Kavallerie-Division scheidet ein Verband aus meinem Befehlsbereich, der an den deutschen Waffengroßtaten der Ostfront tätig und ruhmreich beteiligt war. Von deutschen Boden vertrieb die Division den Feind in der Schlacht an den masurischen Seen, nahm Teil am Vormarsch durch Südpolen, an den Schlachten bei Lodz und Lask und an der Rawka-Bzura. Weit in Feindesland ging der Vorstoss nach Litauen und Kurland. Die Kämpfe an der Windau und um Schaulen, an der Aa und an der Düna, bei Lennewaden, Jakobstadt und Daudsewas bezeichnen den Ruhmeslauf der Division. In heißem Ringen wurde Riga genommen und schließlich nach langem Stellungskriege Dünaburg im Handstreich besetzt und bis zum Peipus-See das feindliche Land in Besitz genommen.
So hat sich die 8. Kav.Div. in ernsten und glückhaften Tagen langer Kriegsjahre bewährt und den höchsten Anforderungen entsprochen. Meine wärmsten Wünsche begleiten Führer und Truppen für alle Zukunft."
ENDE

MfG - Uwe2


Zuletzt bearbeitet von UHF51 am 06.06.2008 - 11:04, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragBeitrags-Nr.: 148568 | Verfasst am: 29.05.2008 - 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Uwe,
vielen Dank für den Auszug über die 8. Kavalleriedivision an der Düna.
Sehr interessant, vor allem da hier etliche Einheiten namentlich genannt werden.
Woher hast Du diese Quelle?
Der Bedarf für weitere Auszüge wäre von meiner Seite aus gegeben.
Gruß Andreas
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UHF51
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BeitragBeitrags-Nr.: 148570 | Verfasst am: 29.05.2008 - 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andreas,

hier die Quelle:
Geschichte der Sachsen im Weltkrieg
Bearbeitet von Artur Baumgarten-Crusius kgl. sächs. Generalmajor z.D.
Band III von Sachsen in Großer Zeit
Akademische Buchhandlung R. Max Lippold, Leipzig 1920, Seite 176 ff

Das Buch behandelt u.a. die Kämpfe folgender Divisionen:
23., 24., 32., 40., 58., 123., 192., 212., 219., 241., Inf.Div.
23., 24., 53. Res.Div.
19. Ers.Div.
45., 46., 47. Landwehr-Div.
8. Kav.Div.

MfG - Uwe2

Edit: In Band II des obigen gibt es einen ausführlichen Bericht der Remonte-Inspektion.
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BeitragBeitrags-Nr.: 148743 | Verfasst am: 31.05.2008 - 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ist mit General Graf von Schmettow dieser Herr gemeint?
http://i31.tinypic.com/ih0bqw.jpg

Horrido!

Nicole
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BeitragBeitrags-Nr.: 148773 | Verfasst am: 01.06.2008 - 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole,

ist korrekt, der Leibhusar mit Pour le merite, Eberhard Graf v. Schmettow ist während des 1. Weltkrieges viel herumgekommen.
Sein Vetter/Cousin Egon war schon bei Beginn ein höh. Kav.Kommandeur (Korps).

MfG - Uwe2
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BeitragBeitrags-Nr.: 149029 | Verfasst am: 05.06.2008 - 07:11    Titel: Antworten mit Zitat

Alles hier zusammengefaßt Zwinkern

Vielen Dank für diesen Bericht, Uwe2 Cool

Winken

Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 149070 | Verfasst am: 05.06.2008 - 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

Wolltest Du was "verlinken", Jan-Hendrik?

Cu
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BeitragBeitrags-Nr.: 149072 | Verfasst am: 05.06.2008 - 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Neien, ich habe nur die Beiträge aus den beiden Threads hier zusammengefaßt Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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Jan-Hendrik
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BeitragBeitrags-Nr.: 149182 | Verfasst am: 06.06.2008 - 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag:

Beitrag als wichtig gepinnt.

Thread zum Generalleutnant von Schmettow im Personenbereich Zwinkern

Winken

Jan-Hendrik
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